Geld- und Sachspenden

NRW: 500.000 Ukraine-Flüchtlinge – so kann man jetzt helfen

Mehr als 500.000 Menschen sind vor dem Ukraine-Krieg geflüchtet. So kann man in NRW jetzt helfen.

Dortmund – Nach Angaben der United Nations (UN) sind bereit über 500.000 Menschen (Stand: 1. März 2022) aus der Ukraine vor dem Krieg geflüchtet. Das geht aus einem Tweet des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge, Filippo Grandi, hervor, wie RUHR24* weiß.

BundeslandNRW
EreignisUkraine-Krieg
ThemaGeld-, Sachspenden, Schlafplätze

NRW: Ukraine-Krieg sorgt für zahlreiche Flüchtlinge - wie Menschen jetzt helfen können

Viele Menschen in NRW sind aktuell aufgrund des Ukraine-Krieges* besorgt. Doch kommen auch die Fragen auf, wie man den Flüchtlingen jetzt helfen kann. Bundesregierung, Landesregierung und Kommunen werden die Unterbringung von Flüchtlingen organisieren, wenn es denn soweit ist.

Aber können die Menschen in NRW* auch individuell helfen? Ja, natürlich! In allererster Linie können die NRW-Einwohner Geld spenden*. Es gibt beispielsweise die sogenannte „Aktion Deutschland hilft“*, die zusammen mit dem „Bündnis Entwicklung Hilft“ ein gemeinsames Spendenkonto hat (Stichwort: ARD/Nothilfe Ukraine - Konto: DE53 200 400 600 200 400 600).

Hinter diesem Zusammenschluss stecken zahlreiche bekannte Organisationen wie Malteser, Johanniter, Awo und Arbeiter-Samariter-Bund, aber auch unbekanntere Organisationen wie Care Deutschland, der Bundesverband Rettungshunde oder das Hammer Forum (mehr News aus NRW* bei RUHR24).

Die Diakonie in NRW (Rheinland, Westfalen, Lippe)* ist eine der zahlreichen Organisationen, die ebenfalls zur Hilfe für die Flüchtlinge aus der Ukraine aufgerufen hat. Die Katastrophenhilfe der Diakonie hat bislang 500.000 Euro bereitgestellt und freut sich über Spenden aus der Bevölkerung. Das geht online auf der Webeite der Diakonie*.

Weitere Organisationen nehmen Spenden an:

  • Caritas international - Spenden können Sie über die Webseite der Caritas*
  • Save the Children - Spenden können Sie über die Webseite von Save the Children*
  • SOS-Kinderdörfer -  Spendenkonto: SOS-Kinderdörfer weltweit - IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00 - Stichwort: „Humanitäre Hilfe Ukraine - Webseite*
  • UNO-Flüchtlingshilfe - Sparkasse KölnBonn - BAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50 - Stichwort: Nothilfe Ukraine - Webseite*

Können Einwohner in NRW Menschen aus der Ukraine in der Theorie auch eine Unterkunft anbieten? Ja, das ist möglich. Interessierte können sich beim Elinor-Network, eine Zusammenkunft aus den Institutionen Elinor, GLS Bank, Ecosia und betterplace.org, melden. Allerdings ist es auch möglich, sich bei der jeweiligen Kommune selbst zu melden.

Derweil beschäftigt sich 24vita* mit der Frage, wie man seinem Kind den Krieg erklärt. Insbesondere auf die Worte „Mach dir keine Sorgen“ sollte man in dem Zusammenhang etwa verzichten.

Menschen fliehen aus der Ukraine vor dem Krieg – so kann man in NRW jetzt helfen.

Gibt es in NRW Möglichkeiten, Sachspenden zu machen? Ja, die gibt es. Zwar nehmen die größeren Organisationen eher um Geldspenden. Aber häufig gibt es in den einzelnen Städten kleinere Organisationen oder Vereine, die um Sachspenden bitten. Interessierte sollten sich individuell erkundigen, welche Organisationen, Vereine oder andere Institutionen Sachspenden annehmen. In Dortmund startet am Mittwoch (2. März) eine große Spendenaktion in der Westfalenhalle*.

Der Caritas-Verband in den NRW-Städten Essen, Bochum und Dortmund ist ansonsten Ansprechpartner für Spenden für Flüchtlinge aus der Ukraine. Auch in Hamm gibt es, wie wa.de* berichtet, zahlreiche Möglichkeiten für Spenden. Aber auch Sportvereine wie der FC Kray in Essen, der SV Brackel in Dortmund oder Bildungseinrichtungen wie die Ruhr-Universität in Bochum organisieren Spendenaktionen. *RUHR24, wa.de und 24vita sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Visar Kryeziu/DPA