Gefährliche Befreiung

NRW: Aggressive Katze in fremdem Wäschetrockner attackiert Feuerwehrleute

Feuerwehr mit Blaulicht im Einsatz
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Die Feuerwehr in NRW war mit der Befreiung einer aggressiven Katze beschäftigt.

Die Feuerwehr in NRW hatte kürzlich mit der Befreiung einer Katze alle Hände voll zu tun. Das aufmüpfige Tier wollte sich nicht so einfach einfangen lassen.

NRW – Die Feuerwehr löscht nicht nur Brände und rettet Menschen aus verrauchten Wohnungen. Das haben Einsatzkräfte der Feuerwehr in Grevenbroich im Rhein-Kreis Neuss (NRW) am Donnerstag (21. Oktober) unter Beweis gestellt. Eine Katze hatte sich an einen ungewöhnlichen Ort verirrt. Die „Befreiung“ des Vierbeiners stellte sich als gefährlich heraus.

StadtGrevenbroich
Einwohner63.941 (31. Dez. 2020)
Fläche102,6 km²

Katze verirrt sich in fremden Wäschetrockner – Feuerwehr in NRW startet Befreiungs-Aktion

Bewohner eines Einfamilienhauses im Ortsteil Hemmerden hatten vormittags in ihrem Keller eine ihnen unbekannte Katze entdeckt. Das Tier hatte sich offenbar unbemerkt Zugang zum Haus verschafft. Dort ließ sich das Tier im Wäschetrockner nieder – und wollte sich weder durch gutes Zureden, noch durch Aufscheuchen von seinem gemütlichen Platz vertreiben lassen.

Bei jedem Versuch, die Katze einzufangen, habe sie sich „heftig“ gewehrt. Die Bewohner sahen keine andere Möglichkeit und alarmierten schließlich die Feuerwehr (weitere Nachrichten aus NRW bei RUHR24 lesen).

Ausgebüxte Katze will sich nicht einfangen lassen und attackiert Feuerwehrkräfte

Eine Einheit der Feuerwehr Hemmerden machte sich daraufhin auf in den Keller. Sie fanden die grau-beige-getigerte Katze in der Trocknertrommel vor und versuchten, das Tier einzufangen. Doch dieser Anlauf scheiterte zunächst ebenfalls. Der Katze gefielen die Annäherungsversuche offenbar gar nicht, denn sie attackierte die durch ihre Einsatzkleidung geschützten Retter erneut heftig.

Die Katze hatte es sich im fremden Wäschetrockner gemütlich gemacht und wollte sich nicht einfangen lassen.

Die Feuerwehr musste sich also eine andere Taktik überlegen, um das Tier aus dem Wäschetrockner zu bekommen. Letztendlich sei es gelungen, das Tier einzufangen, indem mehrere Feuerwehrkräfte den Trockner anhoben, leicht kippten und die Katze so in ein bereitstehendes Transportgefäß rutschen ließen.

Die Feuerwehr übergab das Tier schließlich an das städtische Ordnungsamt. Von da aus ging es zu einem örtlichen Tierarzt. Dort konnte der Stubentiger identifiziert und seine Besitzer ausfindig gemacht werden. Die ausgebüxte Katze landete schließlich wieder in ihren Armen.