Weithin sichtbar

Mega-Rauchsäule an NRW-Autobahn: Feuerwehrmann bei Brand verletzt

Das Feuer bei Neuss sorgte für eine riesige Rauchwolke 22. September 2022
+
Das Feuer bei Neuss sorgte für eine riesige Rauchwolke.

In Teilen von NRW war am Donnerstagabend (22. September) eine große Rauchsäule sichtbar. Auslöser waren unter anderem brennende Autoreifen.

Update, Freitag (23. September), 7.45 Uhr: Neuss/Kaarst – Noch in der Nacht konnte die Feuerwehr den Brand in Neuss unter Kontrolle bringen. Das teilten die Einsatzkräfte gegen 0.30 Uhr mit. Die Löscharbeiten sollten bis zum Morgen andauern. Die „Nina“-Warnung wurde zurückgenommen.

Großbrand bei Neuss unter Kontrolle: Reifen hatten Feuer gefangen

Auf dem Schrottplatz waren gegen 18 Uhr laut der Feuerwehr Neuss „Autoreifen, Autoteile, Überseecontainer und diverser stark brennbarer Schrott“ in Brand geraten. Das Feuer habe jedoch eingedämmt werden können.

Rund 130 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Ein Feuerwehrmann sei bei dem Einsatz in Neuss verletzt worden. Rettungssanitäter brachten ihn ins Krankenhaus.

Schrottplatz steht in Flammen: Große Rauchsäule in NRW sichtbar

Erstmeldung, Donnerstag (22. September), 22.30 Uhr: Ein Brand auf einem Schrottplatz zwischen Neuss und Kaarst hat am Donnerstagabend (22. September) eine mächtige und weithin sichtbare Rauchsäule erzeugt. Auf dem Schrottplatz in NRW brenne eine Lagerhalle in voller Ausdehnung, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Neuss. Unter anderem würden auch Autoreifen auf dem Areal brennen.

Eine große Rauchsäule steigt neben der Autobahn A57 bei einem Brand auf einem Schrottplatz auf.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung sei die Bevölkerung über die Warn-App „Nina“ vorsorglich aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Rund 60 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Verletzte habe es nach den ersten Informationen nicht gegeben.

Nach Angaben der Polizei Düsseldorf, die für Autobahnen in dem Bereich zuständig ist, ist eine Sperrung der nahe gelegenen A57 zunächst erwogen worden. Aufgrund der Windrichtung sei dies vorerst jedoch nicht erforderlich, sagte ein Sprecher der Polizei. (Mit DPA-Material)