16 und 19 Jahre alt

Auto stürzt von Parkdeck: Zwei Tote bei tragischem Unfall in NRW

In NRW ereignete sich ein tragischer Unfall. Ein Auto stürzte von der obersten Etage eines Parkdecks in die Tiefe. Die beiden Insassen sind tot.

Update, Montag (18. April), 11.37 Uhr: Essen – Noch in der Nacht auf Montag wurde das Wrack von der NRW-Polizei sichergestellt. Die Ermittler wollen nun anhand des Unfall-Autos sowie mittels Zeugenaussagen klären, welcher der beiden Jugendlichen am Steuer gesessen hatte. Die Polizei prüft aktuell, ob auf dem Parkdeck Fahrmanöver gemacht wurden und das Auto dabei durch das Geländer schoss, um dann 15 Meter in die Tiefe zu stürzen.

Stadt im RuhrgebietEssen
Einwohner591.032 (Stand: 2020)
SehenswürdigkeitenU.a. Zeche Zollverein, Red Dot Design Museum

Unglück in NRW: Jugendliche stürzen im Auto von Parkhaus 15 Meter in die Tiefe

Inzwischen ist auch klar, woher die beiden jungen Männer stammen. Der 19-Jährige soll in der Nachbarschaft des Parkhauses in Essen gewohnt haben, der Jüngere soll aus Herne kommen. Wie die Feuerwehr in Essen angibt, waren insgesamt über 40 Rettungskräfte sowie vier Notärzte im Einsatz.

Die beiden Jugendlichen wurden schwer verletzt unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte jedoch bei einem der beiden nur noch der Tod festgestellt werden. Der zu dem Unfall gerufene Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz.

In Essen (NRW) stürzte ein Auto von einem Parkdeck. Die Insassen sind tot.

Unfall in NRW: Parkhaus wohl bereits für illegale nächtliche Treffen bekannt

Außerdem gaben Anwohner an, dass das Parkhaus im Stadtteil Borbeck bereits bekannt für illegale Party und Fahrmanöver auf der obersten Etage sei. Immer wieder soll die Polizei in der Vergangenheit in die Kraftstraße, Ecke Stolbergstraße gerufen worden sein, um nächtliche Treffen aufzulösen.

Erstmeldung, Montag (18. April), 8.21 Uhr: Gegen 19.20 Uhr ging am Sonntagabend bei der Polizei in Essen (NRW) ein Anruf ein. Zeugen berichteten von einem Auto, das von einem Parkhaus gestürzt war. Bei dem Unfall kamen zwei Menschen ums Leben, sie waren gerade mal 16 und 19 Jahre alt. Die Polizei nimmt nun die Ermittlungen zu der Unfallursache auf und hat bereits einen Verdacht.

NRW: Unfall in Essen – Auto stürzt von Parkdeck in die Tiefe

Die Polizei hat mit Farbe Spuren auf dem obersten Parkdeck nachgezogen, sie führen in einem Bogen direkt an den Abgrund: Zwei junge Männer sind am Sonntag (17. April) in Essen mit einem Auto aus der obersten Etage des Parkhauses im Stadtteil Borbeck gestürzt und ums Leben gekommen.

Der Wagen sei 15 bis 18 Meter in die Tiefe gefallen und auf dem Gehweg auf der Fahrerseite zum Liegen gekommen, teilte die Feuerwehr mit.

Die Rettungskräfte entfernten laut Feuerwehr mit hydraulischem Gerät Teile des Fahrzeugdachs und fanden in dem „total deformierten Fahrzeug“ zwei nicht ansprechbare junge Männer. Sie waren 16 und 19 Jahre alt. Wer von den beiden am Steuer saß, konnte die Polizei zunächst noch nicht sagen. Dies sei „Teil der laufenden Ermittlungen“, so ein Sprecher am späten Sonntagabend.

In Essen (NRW) stürzte ein Auto von einem Parkdeck. Die Insassen sind tot.

Unfall in NRW: Zwei Männer (16, 19) sterben bei Sturz von Parkhaus

Wie die Bild mit Bezug auf Anwohner berichtete, soll auf dem Parkdeck immer wieder „gedriftet“ worden sein. Also das bewusste Übersteuern von Autos, bei dem zum Beispiel das Heck ausbricht.

Nach Zeugenaussagen und Spuren auf dem obersten Parkdeck gehe man dem Verdacht nach, dass dort Fahrmanöver stattgefunden haben könnten, die zu dem Unfall geführt haben, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presseagentur (DPA).

Die verunglückten jungen Männer seien unter laufender Reanimation in eine Klinik gebracht worden, dort habe nur noch der Tod festgestellt werden können, teilte die Feuerwehr mit. Augenzeugen und Familienmitglieder, die zur Unfallstelle gekommen waren, wurden notfallseelsorgerisch betreut. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, zudem waren vier Notärzte im Einsatz. mit DPA-Material

Rubriklistenbild: © Markus Gayk/DPA

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