Spektakulärer Fund

NRW: Polizei macht verdächtige Beobachtung und liegt goldrichtig

Dank eines richtigen Riechers ist der Polizei in Essen im Ruhrgebiet ein dicker Fisch ins Netz gegangen. Der Einsatz hatte zunächst am Hauptbahnhof begonnen.

Essen – Zivilbeamte der Polizei Essen nahmen am Mittwochabend (27. Oktober) am Hauptbahnhof der NRW-Metropole einen 23-jährigen Mann fest. Zuvor hatten die Einsatzkräfte beobachtet, wie der Verdächtige mehrere mutmaßliche Drogenübergaben abwickelte.

StadtEssen
BundeslandNordrhein-Westfalen
RegierungsbezirkDüsseldorf

NRW: Polizisten entdecken großes Drogenlager nach Festnahme am Hauptbahnhof in Essen

Eine anschließende Durchsuchung des Mannes zeigte, dass die Beamten richtig lagen. Die Zivilpolizisten fanden Drogen, Bargeld und Mobiltelefone, heißt es im Bericht der Polizei Essen zu dem Einsatz. Bei dem festgenommenen Drogendealer handelte es sich offenbar nicht um einen Kleinkriminellen, wie weitere Ermittlungen zeigen sollten (mehr News zu Kriminalität bei RUHR24).

Die Ermittlungen führten die Einsatzkräfte zu einer Wohnung in Essen-Freisenbruch, die als mögliches Drogenlager dienen sollte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Richter die Durchsuchung an. In der Wohnung entdeckten die Polizisten dann weitere Drogen – in großer Menge.

Großer Drogenfund in NRW: 700 Gramm Heroin und 500 Gramm Kokain in Essen entdeckt

Insgesamt entdeckten die Beamten 1,2 Kilogramm unterschiedlicher Substanzen. Es handle sich dabei mutmaßlich um 700 Gramm Heroin und 500 Gramm Kokain. Neben den Drogen stellten die Polizisten weiteres Beweismaterial sicher, darunter Bargeld und eine kleine Waage (mehr News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Der festgenommene 23-Jährige wurde noch am Donnerstag (28. Oktober) einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen nach dem Fund des Drogenlagers in Essen dauern derweil noch an.

Die Polizei stellte in Essen große Mengen Drogen sicher.

Erst kürzlich gelang der Polizei in ganz NRW ein Schlag gegen die Drogenkriminalität. Bei einer großen Drogen-Razzia rückten die Einsatzkräfte sogar mit Kettensägen aus. In Gelsenkirchen, Duisburg, Essen, Bochum, Herne, Lohmar, Wiehl und Iserlohn wurden Gebäude durchsucht. Insgesamt 200 Fahnder waren im Einsatz.

Rubriklistenbild: © Fabian Strauch/dpa, Polizei Essen; Collage: RUHR24

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