Angel-Ausflug fällt ins Wasser

NRW: Angler im Ruhrgebiet macht Fehler – Auto versinkt im Hafen

Auto wird aus dem Wasser geborgen
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In Duisburg ist das Auto eines Anglers im Wasser untergegangen.

Im Ruhrgebiet ist ein Angel-Ausflug völlig aus dem Ruder gelaufen. Mit einem Kran musste die Feuerwehr ein Auto aus dem Wasser bergen.

Duisburg – Für einen 47-jährigen Duisburger hätte es ein erfolgreicher Angel-Ausflug werden können. Doch in der Nacht zu Mittwoch (17. November) kam am Kanalbecken des Homberger Hafens in der Ruhrgebietsstadt doch alles anders, als erwartet. Gegen 1 Uhr alarmierte der Mann aus Duisburg (NRW) die Polizei.

StadtDuisburg
KanalHomberger Hafen
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Angel-Ausflug in NRW missglückt – Duisburger lässt Auto ins Hafenbecken stürzen

Der Grund für den Notruf des Anglers war einigermaßen kurios. Den Polizisten berichtete der 47-Jährige, dass er seinen Opel Astra mit der Front in Richtung Spundwand abgestellt hatte, um daraus Angel-Zubehör auszuladen. Dabei unterlief ihm offenbar ein großer Fehler: Der Mann hatte vergessen, die Handbremse seines Wagens anzuziehen.

Die dramatischen Folgen ließen nicht lange auf sich warten. Wie die Polizei Duisburg in einer Mitteilung schreibt, sei das Auto daraufhin eine Böschung unterhalb der Friedrich-Ebert-Brücke hinuntergerollt und schließlich ins Wasser gestürzt. Der Opel versank in dem etwa 240 Meter langen Kanal, der den Hafen an dieser Stelle mit dem Rhein verbindet (weitere Nachrichten aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

NRW: Feuewehreinsatz am Hafen in Duisburg – aufwendige Bergung

Die „Rettung“ des Autos erfolgte dann durch die Feuerwehr. Mit einem Kran habe man das Auto aus dem Hafenbecken hieven müssen. Kraftstoff, Öl oder andere Flüssigkeiten seien glücklicherweise nicht ins Wasser ausgelaufen. Die Wasserschutz- und die Landespolizei unterstützen die aufwendige Bergung des Wagens.

Nach etwa vier Stunden war der Einsatz beendet. Der schusseligen Angler kassierte von der Polizei eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.

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