Mitten in der Nacht

Explosion bei Dortmund: Trümmerteile fliegen nach Sprengung meterweit

In der vergangenen Nacht kam es zu einer Explosion in einem Bürogebäude in Castrop-Rauxel in NRW. Die Täter sind weiterhin auf der Flucht.

Castrop-Rauxel – In der Nacht von Sonntag auf Montag (9. August) wurde die Polizei Recklinghausen zu einem Einsatz in Castrop-Rauxel in der Nähe von Dortmund gerufen. Gegen 2.45 Uhr ist es zu einer Explosion an der Dortmunder Straße gekommen. Dabei wurde ein Geldautomat von bisher noch unbekannten Tätern gesprengt, die anschließend in einem bereitstehenden Fahrzeug flohen.

Stadt in NRWCastrop-Rauxel
Fläche51,66 km²
Anwohner73.126 (31. Dez. 2020)

Riesige Detonation in NRW: Täter nach nächtlicher Explosion bei Dortmund noch nicht gefasst

Aktuell sind die Verantwortlichen noch auf der Flucht. Die Polizei ist weiterhin vor Ort und hat die Dortmunder Straße zwischen dem Neuroder Platz und der Cottenburgerstraße gesperrt. In der Nacht kam zudem ein Hubschrauber bei der Fahndung zum Einsatz (alle News aus NRW bei RUHR24).

Bei den mutmaßlichen Tätern soll es sich um zwei Männer handeln, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Laut Zeugenaussagen sollen beide circa 1,80 Meter groß, schlank und dunkel bekleidet sein. Das Fluchtfahrzeug soll ebenfalls dunkel sein. Nähere Informationen zu dem Wagen gibt es noch nicht.

In Castrop-Rauxel bei Dortmund hat es eine Explosion an einem Bürogebäude gegeben.

NRW: großer Schaden nach Explosion bei Dortmund

Die Explosion in dem SB-Bereich der Bank hat zu starken Schäden geführt. Dadurch wurden Trümmerteile, wie zum Beispiel gesplitterte Fenster, mehrere Meter weit geschleudert. Da es sich bei dem Gebäude lediglich um ein Gewerbeobjekt handelt, wurden keine Personen verletzt. Jedoch kam es zu einem größeren Sachschaden. Zeugen können sich bei der Polizei Recklinghausen unter der Telefonnummer 0800/2361 111 melden.

Sprengungen von Geldautomaten kommen immer häufiger vor. Die aktuellsten Zahlen der Landeskriminalämter zeigen dies: 2020 wurden sogar mehr Geldautomaten gesprengt als im Rekordjahr 2018. Die meisten Fälle passieren in NRW. Doch nicht immer kommen die Täter auch an Bargeld, wie Sat.1 berichtet.

Rubriklistenbild: © news4 Video-Line/Markus Wüllner

Mehr zum Thema