Einsatz der Autobahnpolizei

NRW: Beinahe-Geburt auf der Autobahn – Polizei rettet Eltern aus Sperrung

Starke Wehen und dann ist der Weg zum Kreißsaal versperrt: Was klingt, wie in einem Kinofilm, musste ein Paar aus dem Kreis Olpe am Samstag (2. Oktober) auf der A45 erleben.

Dortmund – Jede schwangere Frau hat wohl Respekt vor der anstehenden Geburt. Viele werdende Eltern bereiten sich wochenlang darauf vor, damit der freudige Tag möglichst stressfrei verläuft. Ein Paar aus dem Kreis Olpe musste am Samstag (2. Oktober) Geburtsstress der besonderen Art erleben – die werdenden Eltern wurden mit Polizei-Begleitung ins Krankenhaus gebracht.

Mit starken Wehen auf der Autobahn – Vater bittet Polizei im Hilfe

Wie die Polizei Dortmund aktuell berichtet, habe der verzweifelte Vater um 15.02 rund 1.000 Meter hinter der Abfahrt Drolshagen den Polizei-Notruf 110 gewählt und die Beamten um Hilfe gebeten.

Seine schwangere Frau hatte laut Bericht bereits in einem Abstand von 5 Minuten Wehen – ein Zeichen für die Eröffnungsphase der Geburt. Viel Zeit blieb den Beamten demnach nicht (weitere News zu Unfall und Verkehr auf RUHR24).

Nach Geburts-Drama mit Blaulicht-Einsatz – Mutter und Tochter sind wohlauf

Ein Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Freudenberg habe auch nicht lange gefackelt: Die Beamten lotsten das Paar mit Blaulicht und Martinshorn über die gesperrte Autobahn. Durch die Rettungsgasse ging es Richtung Kreißsaal.

Gerade noch rechtzeitig erreichten die Beteiligten ein nahe gelegenes Krankenhaus. Denn das Baby hatte es offenbar wirklich eilig: Bereits 15 Minuten nach der Ankunft kam ein gesundes Mädchen zur Welt.

Zwei Stunden nach diesem Einsatz der Autobahnpolizei habe sich der 31-jährige Vater bei der Polizei telefonisch für die schnelle Hilfe bedankt: Der 30-jährigen Mama und seiner Tochter gehe es bestens.

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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