Überraschender Fund

36-Jähriger in NRW erschossen: Tatverdächtiger schoss wohl auf weitere Menschen

In Dormagen wurden am Freitag (30. September) zwei Leichen entdeckt.
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In Dormagen wurden am Freitag (30. September) zwei Leichen entdeckt.

In NRW ist ein Mann am Freitagvormittag in einem Kiosk durch Schüsse getötet worden. Die Hintergründe der Tat stellen die Polizei vor ein Rätsel.

Update, Dienstag (4. Oktober), 21.05 Uhr: Dormagen – Der Verdacht, dass der mutmaßliche Täter ebenfalls auf eine Seniorin und ihre Tochter in Rheinland-Pfalz (Breitscheid, Westerwald) geschossen haben könnte, verschärft sich. Die 74-jährige Mutter habe den mutmaßlichen Täter mittlerweile wiedererkannt, teilt die Staatsanwaltschaft Koblenz mit.

„Beide erlitten mehrere Schussverletzungen und befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung. Ihr Zustand ist momentan stabil“, so die Staatsanwaltschaft. Nach dieser ersten Tat legte der Täter offenbar 90 Kilometer zurück und erschoss einen 37-jährigen Mann in einem Kiosk in Dormagen.

Mutmaßlicher Täter schießt auf zwei weitere Personen – Staatsanwaltschaft will Mittäter ausschließen

Der 55-jährige mutmaßliche Täter hat offenbar noch am selben Tag Suizid begangen. „Mit den laufenden Ermittlungen sollten Mittäter ausgeschlossen werden. Falls sich herausstelle, dass es alleine den 55-jährigen mutmaßlichen Täter gegeben habe, würden die Ermittlungen wegen seines Todes eingestellt“, so die Staatsanwaltschaft.

Wer Hilfe benötigt oder sich in einer vermeintlich ausweglosen Situation befindet, kann sich rund um die Uhr kostenlos an die Telefonseelsorge wenden: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222. / Mit DPA

36-Jähriger in NRW erschossen: Tatverdächtiger schoss wohl auf weitere Menschen

Update, Sonntag (2. Oktober), 18.40 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen auf einen 36-Jährigen in Dormagen (NRW) am Freitag (30. Oktober) hat die Staatsanwaltschaft Koblenz am Samstag (1. Oktober) mitgeteilt, dass der tatverdächtige 55-Jährige am gleichen Tag möglicherweise auf zwei weitere Personen geschossen haben könnte.

Es handle sich dabei um eine Mutter und ihre Tochter, die bei Breitscheid im Westerwald (Rheinland-Pfalz) gefunden worden seien. Sie befänden sich in medizinischer Behandlung, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz am Samstagabend mit. Beide befänden sich immer noch in medizinischer Behandlung.

Update, Freitag (30. September), 18.50 Uhr: Im Falle des in Dormagen erschossenen Mannes berichten Polizei Düsseldorf und die DPA über neue Entwicklungen: So werde als Tatverdächtiger derzeit ein 55 Jahre alter polizeibekannter Mann gehandelt.

36-Jähriger in NRW erschossen – Polizei entdeckt zweite Leiche

Am Freitagnachmittag (30. September) hätten sich die Ereignisse überschlagen: Laut DPA sei etwa einen Kilometer vom Tatort entfernt an einer Straße eine zweite Leiche entdeckt worden. Wie eine Polizeisprecherin auf DPA-Anfrage bestätigt hat, könne es sich bei der Leiche um den gesuchten Tatverdächtigen handeln. Die Leiche habe eine Schussverletzung am Kopf, die wohl nicht durch Fremdverschulden entstanden sein soll. Die Hintergründe der Tat seien noch immer nicht bekannt.

Erstmeldung, Freitag (30. September), 17.35 Uhr: In Dormagen wurde am Freitagvormittag (30. September) ein 37 Jahre alter Mann in einem Kiosk erschossen. Das bestätigte die Polizei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Laut der Bild sei der Mann schwer verletzt in ein Krankenhaus geliefert worden und dort verstorben.

36-Jähriger in NRW bei Kiosk-Besuch erschossen – Polizei fahndet nach Schütze

Der Tathergang und die Hintergründe der Tat sind bislang nur bruchstückartig bekannt: So soll sich die Tat laut der DPA im Stadtteil Hackenbroich zugetragen werden. Im Kiosk seien Spuren gesichert und ein Mietwagen vor dem Kiosk untersucht worden. Der Bereich um den Kiosk wurde als Tatort abgesperrt (mehr NRW-News auf RUHR24 lesen).

Die Polizei habe mit dutzenden Beamten und einem Polizeihubschrauber nach dem Schützen gefahndet – doch vergeblich. Der Todesschütze sei noch immer auf der Flucht. Hinweise, wonach der Schütze aus dem familiären Umfeld des Opfers kommen soll, dementierte die Polizei nicht. Wir berichten weiter. DPA