Lockerungsdebatte

Verwirrung nach Pressekonferenz: Gastronomie in NRW darf doch nicht öffnen

Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
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Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Archivbild)

Nachdem Karl Josef Laumann die Öffnung der Außengastronomie in NRW angekündigt hatte, ruderte er kurz darauf bereits wieder zurück. 

Dürfen die Biergärten in NRW nun öffnen oder nicht? Der Auftritt des Gesundheitsministers Karl Josef Laumann (CDU) zur Eröffnung der Impf-Prio-Gruppe 3 in NRW* dürfte kurzzeitig für Aufregung unter den Gastronomen gesorgt haben: Bei einem Pressetermin am Mittwoch hatte Laumann noch angekündigt, dass Kommunen mit einer stabilen Inzidenz unter 100 Öffnungen vornehmen dürfen – auch die Außengastronomie zähle dazu. Doch das war falsch.

Wie auch in Münster muss in ganz NRW die Gastronomie weiterhin geschlossen bleiben*, wie einen Tag später klar wurde. „Die Gastronomie könnte erst ab unter 50 und nicht schon ab unter 100 öffnen“, sagte der 63-Jährige am Donnerstag und korrigierte damit seine vorherige Ankündigung. Zuletzt war der Druck auf das Bundesland weiter gewachsen: Nachdem unter anderem Bayern Gastronomie und Tourismus wieder geöffnet hat, werden auch in NRW die Forderungen nach Lockerungen laut*, wie msl24.de* aus Münster* berichtet. (*msl24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA)