Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Laumann verrät Impf-Zeitplan - Ruhrgebietsstadt meldet sechs Todesfälle

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle Infos und Updates über Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Wegen zuletzt stark steigender Fallzahlen befindet sich Deutschland vorerst bis zum 10. Januar im Lockdown.
  • Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) ist die erste Frau in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft worden.

Abschlussmeldung: Dieser Artikel zum Coronavirus in NRW wird nicht länger aktualisiert. Den neuen Corona-Live-Ticker mit allen News aus NRW finden sie hier.

Corona in NRW: Beschäftigte in Krankenhäusern werden ab 18. Januar geimpft

Update, Montag (4. Januar), 14.03 Uhr: In Nordrhein-Westfalen werden ab dem 18. Januar Corona-Schutzimpfungen für alle Beschäftigten in Krankenhäusern angeboten, die nah an Covid-Patienten arbeiten. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf an.

Für alle rund 90.000 Beschäftigten dieser Gruppe werde es bis zum 24. Januar in den Krankenhäusern ein Angebot geben. Bis zum Montagvormittag seien laut Laumann bereits 81.300 Menschen in NRW geimpft worden – fast alle in Pflegeeinrichtungen. Alles, was NRW bislang an Dosen zur Verfügung gestellt bekommen habe, werde bis zum Ende dieser Woche verimpft.

Ab Februar würden die Impfzentren in Betrieb genommen, um unter anderem den über 80-Jährigen im Land eine Impfung anzubieten, kündigte Laumann an. Die Betroffenen bekämen in den nächsten Tagen einen entsprechenden Brief.

Coronavirus in NRW: Opposition übt Kritik an Impfkampagne

Update, Montag (4. Januar), 12.38 Uhr: Oppositionsführer Thomas Kutschaty (SPD) geht davon aus, dass die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bis zum Monatsende verlängert werden. „Alles andere wäre eine Überraschung.“

Gleichzeitig erwartet er vom Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag (5. Januar) Signale für eine langfristige Perspektive. Der Landtagsabgeordnete forderte zudem zusätzliche Produktionsstätten der chemischen Industrie für Impfstoffe und den vollständigen Verbrauch der Ampullen ohne Reste. Jede einzelne reiche für sechs Impfungen, EU-rechtlich seien aber nur fünf erlaubt. „Hier brauchen wir notfalls einen Alleingang.“

Insbesondere das Personal auf Intensiv-, Notfall- und Covid-19-Stationen sei schnellstmöglich zu impfen und diejenigen, die derzeit Impfungen gegen das Coronavirus durchführten, engmaschig zu testen. „Trotz des Impfstoffs brauchen wir weiterhin eine umfassende Test-Infrastruktur im Land“, mahnte Thomas Kutschaty.

Mit Blick auf die Schulen spricht sich die SPD für ein Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht für Schüler ab Klasse sieben aus und möglichst Unterricht vor Ort für jüngere Schüler. Einzelheiten sollten in den Schulen entschieden werden können. Klare Ansagen erwartet der SPD-Politiker auch hinsichtlich der Kitas. Die Einrichtungen grundsätzlich offen zu halten, Eltern aber zu bitten, ihre Kinder nicht hinzuschicken, sei inkonsequent.

Coronavirus in NRW: Lockdown-Verlängerung? So sehen die aktuellen Pläne aus

Update, Montag (4. Januar), 12.21 Uhr: Am morgigen Dienstag (5. Januar) beraten die Ministerpräsidenten der Länder mit Angela Merkel über das weitere Verfahren im Corona-Lockdown. Zuvor ist bereits durchgesickert, dass die Ministerpräsidenten für eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar stimmen wollen.

Coronavirus: Kretschmer warnt vor Bund-Länder-Treffen vor „Jojo-Effekt“

Update, Montag (4. Januar), 10.43 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat am Montagmorgen im ARD-Morgenmagazin hat vor einem „Jojo-Effekt“ bei einer vorschnellen Lockerung der aktuellen Maßnahmen in der Corona-Krise gewarnt. All jene Länder, die dies probiert hätten, „fallen dann wieder in den Lockdown zurück“.

„Dieser Jojo-Effekt ist aus meiner Sicht viel schlimmer, als wenn wir jetzt eine gewisse Zeit lang Nerven behalten, konsequent bleiben, und versuchen, die Zahlen weiter zu reduzieren.“ Mit Eltern und Lehrern, aber auch mit den Kindergärten müsse darüber gesprochen werden, dass die Einrichtungen noch für eine gewisse Zeit geschlossen bleiben müssten, um das Bewegungsgeschehen weiter zu reduzieren.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen

Coronavirus in NRW: Stadt Herne meldet 32 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Montag (4. Januar), 9.38 Uhr: Die Stadt Herne hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Insgesamt liegen 4.902 positive Testergebnisse vor – ein Plus von 32 im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der Genesenen ist um 13 auf 3.870 gestiegen.

Aktuell sind 948 Menschen in Herne mit Corona infiziert, 115 von ihnen werden stationär behandelt. Die Stadt Herne beklagt sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Zwei Frauen (Jahrgang 1920 und 1929) und vier Männer (Jahrgang 1943, 1944, 1945 und 1952) sind an den Folgen der Krankheit gestorben. Die Zahl der Todesfälle in Herne steigt somit insgesamt auf 84.

Corona in NRW: 1.924 Neuinfektionen und 69 weitere Covid-19-Todesfälle

Update, Montag (4. Januar), 8.09 Uhr: Für NRW meldet das Landesgesundheitszentrum am heutigen Montag 1.924 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Wie üblich sind bei den Zahlen zum Beginn der Woche mögliche Verzögerungen in der Meldekette zu berücksichtigen.

Die 7-Tages-Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland sinkt mit den neuen Zahlen um 2,3 auf 120,5. Damit liegt sie unter dem bundesweiten Schnitt von 139,4. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist in Nordrhein-Westfalen um 69 auf insgesamt 6.820 gestiegen.

Den höchsten Inzidenzwert weist aktuell die Stadt Herne mit 200,1 aus. Es folgen Gütersloh (196,5) und Krefeld (185,6). Die wenigstens Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen hat es im Hochsauerlandkreis gegeben. Hier liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 62,7.

Coronavirus: RKI meldet am Montag knapp 10.000 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Montag (4. Januar), 6.25 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden in Deutschland 9.847 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) erfasst. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 1.775.513.

Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Am Montag vergangener Woche hatte das Institut 10.976 neue Ansteckungsfälle bekanntgegeben. 

Nach den jüngsten Angaben des RKI wurden zudem 302 Todesopfer der Covid-19-Pandemie innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs damit auf 34.574

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Schulbeginn in NRW noch unklar: Minister wollen sich beraten

Update, Sonntag (3. Januar), 21.56 Uhr: Die Schulferien in NRW enden offiziell am Freitag (8. Januar). Montag (11. Januar) sollte eigentlich der erste Schultag im neuen Jahr sein. Ob dies wirklich so sein wird, zeigt sich wohl erst im Laufe der Woche.

Derzeit ist unklar, ob die Schulen in NRW wieder öffnen werden oder ob der Schulunterricht wegen des Corona-Lockdowns ebenfalls noch länger aussetzen muss. Die Minister der Länder wollen sich hierzu am Dienstag (5. Januar) beraten. Unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einer überstürzten Öffnung der Schulen.

Neue Corona-Zahlen aus Essen: 51-Jähriger stirbt in Uniklinik

Update, Sonntag (3. Januar), 20.23 Uhr: In Essen im Ruhrgebiet hat es weitere Corona-Todesfälle gegeben. Wie die Stadt am heutigen Sonntag mitteilte, gab es vier weitere Tote. Seit Silvester starben eine Frau (90 Jahre alt) und drei weitere Männer (86, 72). In der Essener Universitätsklinik ist außerdem ein gerade einmal 51-jähriger Mann in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle liegt nun bei 220.

Der Corona-Inzidenzwert in Essen liegt laut dem Robert-Koch-Institut derzeit bei 163,0. Laut den Angaben der Stadt sind aktuell 1.972 positiv auf das Coronavirus getestet. Aus den Essener Kliniken wurde gemeldet, dass 174 Patienten innen mit einer Corona-Infektion stationär behandelt werden, davon 32 intensivmedizinisch.

Deutscher Tierschutzbund: Tierheimen droht wegen Corona-Pandemie finanzielle Not

Update, Sonntag (3. Januar), 19.13 Uhr: Die Corona-Pandemie droht die Finanznot vieler Tierheime zu verschärfen. Ursache dafür sei laut dem Deutschen Tierschutzbund vor allem der Einnahmeausfall durch den Wegfall von Spendenveranstaltungen.

„Nach unserer Kenntnis müssen die Tierheime, die uns angeschlossen sind, etwa 60 Millionen (Euro) Mindereinnahmen verkraften“, sagte der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder, der Welt am Sonntag. Die Vereine und 550 vereinsgeführten Tierheime des Tierschutzbundes in Deutschland finanzieren sich vorrangig aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

„Nach jetziger Lage wird die Summe eher noch größer, denn auch für das Frühjahr 2021 ist abzusehen, dass es kaum Besserungen gibt“, so Schröder weiter. 

Corona-Impfungen in Deutschland: Drosten erwartet komplizierte sechs Monate

Update, Sonntag (3. Januar), 17.30 Uhr: Der Virologe Christian Drosten vermutet, dass die ersten sechs Monate im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Krise sehr herausfordernd werden könnten. „Ich glaube, dass die erste Jahreshälfte sehr kompliziert werden wird„, sagte Drosten im Gespräch mit der Berliner Morgenpost. Danach könnte eine Entspannung eintreten. Jedoch nur, wenn es gelingen würde, ganz viele Menschen in den ersten sechs Monaten zu impfen.

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin, steht im Institut für Virologie an der Charité Berlin vor einer Zentrifuge.

Gleichzeitig nahm er die EU in Schutz. Zuletzt war Kritik aufgekommen, man sei bei der Bestellung des Impfstoffes zu zögerlich gewesen. Laut des Virologen sei es „praktisch unmöglich, das im Nachhinein zu bewerten.“ Die EU habe den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen müssen und zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gewusst, „ob der betreffende Impfstoff auch funktionieren würde„.

Drosten forderte die EU auf, nun schnell den Impfstoff der Firma AstraZeneca zuzulassen. Dieser müsse nicht besonders gekühlt werden und könne deshalb in Arztpraxen an den Patienten verimpft werden.

Corona in NRW: 57 Neuinfektionen in Dortmund

Update, Sonntag (3. Januar), 15.31 Uhr: In Dortmund wurden in den vergangenen 24 Stunden 57 Neuinfektionen registriert. Von den 57 Neuinfektionen lassen sich 19 Fälle sieben Familien zuordnen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt im Ruhrgebiet wird heute demnach 136,8 betragen.

Aktuell sind noch 1568 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert, insgesamt haben sich 14.204 Menschen angesteckt. Auch zwei weitere Todesfälle hat die Stadt Dortmund zu beklagen – beide ursächlich wegen Covid-19. Ein 60-jähriger und ein 76-jähriger Mann haben den Kampf gegen Covid-19 verloren.

Corona: Lockdown-Verlängerung immer wahrscheinlicher

Update, Sonntag (3. Januar), 14.47 Uhr: Am Dienstag (5. Januar) wollen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder erneut beraten. Eine Verlängerung des eigentlich nur bis zum kommenden Sonntag (10. Januar) geltenden Lockdowns wird immer wahrscheinlicher.

Laut Medienberichten haben sich die Länderchefs vor den Beratungen bereits auf eine Verlängerung verständigt. Nicht einig sei man sich aber darüber, wie lange der Lockdown verlängert werden soll. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnte gegenüber RTL aktuell vor einer verfrühten Lockerung. Bayerns Ministerpräsident spricht sich derzeit für eine Verlängerung bis Ende Januar aus.

Corona in NRW: Erste Stadt wieder über Inzidenz von 200

Update, Sonntag (3. Januar), 12.13 Uhr: Seit dem heutigen Sonntag (3. Januar) liegt die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen wieder über dem Inzidenzwert von 200. Zuvor hatten alle Städte und Kreise im Land noch darunter gelegen. Es handelt sich um die Stadt Wuppertal, die am heutigen Sonntag (3. Januar), eine Inzidenz von 204,2 registriert hat.

Dahinter folgen der Kreis Gütersloh (194,3) und der Kreis Minden-Lübbecke: 188,5. Die meisten Neuinfektionen hat die ebenfalls Stadt Wuppertal gemeldet (186). Dahinter folgen der Kreis Recklinghausen (120), Köln (107) und der Kreis Lippe (104).

Corona in NRW: Polizei löst Gottesdienst mit 100 Besuchern auf

Update, Sonntag (3. Januar), 10.29 Uhr: Im ostwestfälischen Herford musste die Polizei am Samstagabend (2. Januar) einen Gottesdienst einer Freikirche auflösen. Anwesend seien etwa 100 Gläubige gewesen, die keinen Mund-Nasen-Schutz getragen hätten, berichtet die Polizei.

Gegen den Veranstalter und die Besucher des Gottesdienstes wurde Anzeige erstattet. Den Gläubigen drohen nun hohe Geldstrafen.

In Ostwestfalen wurde ein Gottesdienst mit 100 Besuchern aufgelöst.

Corona: RKI meldet nur knapp 10.000 Neuinfektionen in Deutschland

Update, Sonntag (3. Januar), 9.51 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Sonntag 10.315 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Bundesrepublik beträgt nun 140. In NRW wurden in den vergangenen 24 Stunden 1.916 Corona-Fälle registriert. Die Inzidenz im Land sinkt damit auf 123.

Die vergleichsweise niedrigen Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen: Durch den Neujahrstag (und die Feiertage der vergangenen Woche), sowie das aktuelle Wochenende arbeiten viele Gesundheitsämter nur in kleiner Besetzung oder gar nicht.

Touristen-Ansturm trotz Corona: Winterberg reagiert mit Sperrungen

Update, Samstag (2. Januar), 22 Uhr: Nach einem weiteren Touristen-Ansturm in Winterberg im Sauerland hat die Polizei in Absprache mit der Stadt Winterberg reagiert. Ab Sonntag (3. Januar) und mindestens bis zum 10. Januar werden die Skipisten in der beliebten Region gesperrt.

Stadt und Polizei appellieren an die Menschen, dass sie aufgrund des Corona-Lockdowns zu Hause bleiben sollen. Die Sperrungen gelten unter anderem für den Bereich rund um den Kahlen Asten und den Großraumparkplatz Bremberg. 

Coronavirus in NRW: Frühere Impfungen für Lehrer gefordert

Update, Samstag (2. Januar), 20.42 Uhr: Seit rund einer Woche werden in Nordrhein-Westfalen die ersten Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Nun hat die Schulleitungsvereinigung (SLV) eine Forderung geäußert. Demnach sollen Lehrer früher als aktuell vorgesehen geimpft werden.

Medizinisches Personal und Pflegepersonal in Hotspots müssten sicherlich Vorrang haben, aber es könne auch nicht sein, dass Lehrer erst irgendwann im Sommer dran kämen, sagte Harald Willert, Vorsitzender der SLV in NRW, Harald Willert, am heutigen Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Wegen Corona wurden die Weihnachtsferien in NRW verlängert.

In einem Brief an Armin Laschet schrieb Willert: „Wer flächendeckenden Präsenzunterricht bei 200er Inzidenzwerten fordert, muss dafür sorgen, dass diejenigen, die diesen Unterricht erteilen, vorher geimpft wurden.“ Überall dort, wo die Corona-Impfungen nicht rechtzeitig zum Schulbeginn nach den Weihnachtsferien ermöglicht werden könnten, müssten die Schulleiter selbstständig über die Organisation des Unterrichts ab 11. Januar entscheiden.

Armin Laschet: Auch ärmere Länder sollen den Corona-Impfstoff bekommen

Update, Samstag (2. Januar), 19.50 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich dafür ausgesprochen, auch den armen Ländern den Corona-Impfstoff zugänglich zu machen. „Ich bin gegen jede Form von Impfstoffnationalismus“, sagte Laschet der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

„Es ist gelungen, das Vakzin in der EU gerecht zu verteilen, und jetzt dürfen wir den globalen Süden nicht vergessen - nicht nur aus geostrategischen Gründen. Wir stehen in einem Systemwettbewerb mit China, das die Pandemie mit rigoroser Überwachung bekämpft. Mit Mitteln, die mit unserem westlichen Menschenbild nicht vereinbar sind.“

Der Westen müsse beweisen, dass er die Bevölkerung schnell impfen und trotzdem auch für arme Länder Kapazitäten bereithalten könne. „Dieser Systemwettbewerb der freiheitlichen Gesellschaften ist noch nicht gewonnen“, so Laschet weiter. Die Europäische Union müsse diese Aufgabe möglichst gemeinsam mit der neuen US-Regierung schultern.

Corona-Zahlen aus Essen: Jetzt über 210 Corona-Tote

Update, Samstag (2. Januar), 18.05 Uhr: Die Stadt Essen hat leider weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Laut den Angaben sind am 27. Dezember ein 93-jähriger Mann im St. Josefshaus und am 30. Dezember ebenfalls dort eine 83-jährige Essenerin verstorben. Am 29. Dezember starb ein 75-Jähriger im Malteserstift St. Bonifatius. Am Neujahrstag (1. Januar) ist außerdem eine 78-jährige Frau in den Altenwohnungen Essen-Altendorf II gestorben.

Bereits am 27. November hab es einen weiteren Todesfall in Essen, ein 84-Jähriger starb zu Hause in seiner Wohnung. In Essen sind aktuell 1.912 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Seit Beginn der Erkrankungswelle im Frühjahr sind es insgesamt 13.256 Infizierte. 211 Essener Bürger sind an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Corona in NRW: Neue Zahlen aus Dortmund

Update, Samstag (2. Januar), 16.41 Uhr: In Dortmund haben sich am heutigen Samstag (2. Januar) 42 weitere Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. Der Inzidenzwert wird nach den heute neu hinzugekommenen Zahlen 134,1 betragen. Die genaue Zahl veröffentlicht das RKI jedoch erst um 0 Uhr.

Insgesamt steigt die Zahl der Corona-Infizierten in Dortmund damit auf 14.147. Aktuell sind 1625 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Corona in Dortmund: Drei Todesfälle

Auch drei weitere Corona-Todesopfer gibt es heute (2. Januar) in Dortmund zu beklagen. Eine 91-jährige Frau ist bereits am Montag (28.Dezember) verstorben, allerdings nicht ursächlich an Covid-19. Verstorben ist gestern (1. Januar) außerdem ein 90-jähriger Mann, aber ebenfalls nicht ursächlich an Covid-19. Ursächlich an Covid-19 gestorben ist gestern (1. Januar) aber eine 89-jährige Frau.

Insgesamt verstarben somit in Dortmund 107 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 62 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona: Bessere Luft in NRW an Silvester

Update, Samstag (2. Januar), 14.35 Uhr: Das Verkaufsverbot für Feuerwerk in der Silvesternacht hat sich offenbar positiv auf die Luftqualität in NRW ausgewirkt. Das gab das Landesumweltamtes (Lanuv) bekannt.

In den vergangenen Jahren seien die Werte für Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub in der ersten Stundes des Jahres immer nach oben geschnellt – in diesem Jahr sei das jedoch ausgeblieben.

Corona in NRW: Einzelhandel rechnet mit längerem Lockdown

Update, Samstag (2. Januar), 12.02: Der Deutsche Einzelhandelsverband rechnet wegen der immer noch hohen Corona-Infektionszahlen mit einer Verlängerung des harten Lockdowns für den Einzelhandel über den 10. Januar hinaus.

Gleichzeitig warnt er jedoch auch vor einer Insolvenzwelle. Die zugesagten Milliardenhilfen des Bundes kämen oft nicht an, da die Zugangshürden viel zu hoch seien. Etwa 50.000 Geschäfte stünden in Deutschland vor dem Aus.

Corona: RKI meldet nur knapp 12.000 Neuinfektionen in Deutschland

Update, Samstag (2. Januar), 8.16 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Samstag 12.690 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Bundesrepublik beträgt nun 141,2. In NRW wurden in den vergangenen 24 Stunden 1.798 Corona-Fälle registriert. Die Inzidenz im Land sinkt damit auf 123,5.

Die vergleichsweise niedrigen Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen: Durch den gestrigen Feiertag (und die Feiertage der vergangenen Woche) arbeiten viele Gesundheitsämter nur in kleiner Besetzung oder gar nicht. Wie schon nach dem Wochenende können dann nicht alle tatsächlichen Neuinfektionen bearbeitet werden.

Deutschland verzeichnet auch nach Neujahr wieder zahlreiche Corona-Neuinfektionen.

Bundesregierung erwartet 2,68 Millionen Corona-Impfdosen bis Februar

Update, Freitag (1. Januar), 20.15 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut mitteilt, sind bislang in Deutschland mehr als 165.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden (Stand: 12.30 Uhr). Am 8. Januar wird eine neue Fuhre des Impfstoffes von BioNTech ausgeliefert, wie das Gesundheitsministerium auf Twitter mitgeteilt hat.

Bis Anfang Februar erwartet die Bundesregierung 2,68 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs der Firma. Diese sollen in vier Lieferterminen ausgeliefert werden.

Corona in NRW: Neue Zahlen aus Dortmund

Update, Freitag (1. Januar), 16.31 Uhr: Auch am Neujahrstag hat die Stadt Dortmund wieder zahlreiche Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. In der Stadt im Ruhrgebiet haben sich demnach in den vergangenen 24 Stunden 40 Menschen neu mit dem tückischen Virus infiziert. 14 von diesen Fällen gehören zu sechs Familien.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung hat es in Dortmund insgesamt 14.105 Corona-Fälle gegeben. Aktuell sind 1763 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 135,5.

Auch ein weiterer Todesfall in Bezug auf die Covid-19-Krankheit ist heute (1. Januar) in Dortmund zu beklagen. Ein 67-jähriger Mann ist am 01. Januar im Krankenhaus verstorben, allerdings nicht ursächlich an Covid-19.

Corona in NRW: SPD fordert mehr Engagement Spahns bei Lieferung des Impfstoffs

Update, Freitag (1. Januar), 14.31 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sollte sich nach Ansicht der SPD-Fraktion stärker für mehr verfügbaren Corona-Impfstoff einsetzen und dafür mit Pharmafirmen kooperieren. Spahn sollte bei einem Gipfel mit allen in Deutschland produzierenden pharmazeutischen Unternehmen klären, „welche Produktionsstätten bestehen und kurzfristig nutzbar gemacht werden können“, sagte der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider der Deutschen Presse-Agentur.

„Der Bundesgesundheitsminister muss das Chaos um die Lieferung und Verteilung des Impfstoffes nun schnell beenden.“

Corona in NRW: Laschet warnt vor Spaltung

Update, Freitag (1. Januar), 12.40 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat in seiner Neujahrsansprache zum Zusammenhalt aufgerufen und vor einer Spaltung der Gesellschaft in der Corona-Pandemie gewarnt.

„Lassen wir es nicht zu, dass unsere Gesellschaft von Hass und Aggression im Streit über die richtigen Maßnahmen infiziert wird. Gerade jetzt brauchen wir Respekt und Zusammenhalt“, so der CDU-Politiker in seiner Ansprache.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat in seiner Neujahrsansprach zu Zusammenhalt aufgerufen.

Für 2021 gebe es Hoffnung durch den Impfstoff. Dessen Erfinder Ugur Sahin sei ein Vorbild, so Laschet. Er hoffe, dass Sahins Beispiel – der Wissenschaftler ist türkischstämmig – dabei helfe, dass Menschen mit Migrationsgeschichte in Zukunft mehr Respekt entgegen gebracht werde.

Corona-Pandemie: WHO erteilt Biontech-Impfstoff Notfallzulassung

Update, Freitag (1. Januar), 11.02 Uhr: Der Impfstoff von Biontech und Pfizer hat als erster eine Notfallzulassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhalten. Das teilte die WHO bei Twitter mit. Die genehmigungsverfahren der einzelnen Staaten können somit jetzt beschleunigt werden.

Corona: Knapp 23.000 Neuinfektionen in Deutschland

Update, Freitag (1. Januar), 10.25 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am heutigen Neujahrstag 22.924 Neuinfektionen in Deutschland. 3.696 davon kommen aus NRW. In Deutschland beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 141,9. In Nordrhein-Westfalen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 126,0. Am niedrigsten ist sie im Hochsauerlandkreis (72,4) und am höchsten im Landkreis Viersen (204,1).

Corona in NRW: Bilanz der Silvesternacht – NRW größtenteils friedlich

Update, Freitag (1. Januar), 8.11 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Silvesternacht größtenteils friedlich und ruhig verlaufen. Wegen der Corona-Pandemie waren zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, um Menschenansammlungen und Infektionsgefahren zu vermeiden, beispielsweise Ansammlungsverbote an bestimmten Plätzen, Verkaufsverbot von Feuerwerk und teilweise Ausgangssperren. Die Polizei war mit knapp 5000 Beamten im Einsatz.

Laut eines Berichts des WDR seien die Regeln und Corona-Maßnahmen in einem Großteil des Bundeslandes eingehalten worden – selbst in Party-Hochburgen wie Köln sei es überraschend ruhig geblieben. Lediglich in Essen und Hagen ist es in der Neujahrsnacht zu Ausschreitungen gekommen.

Die Polizei NRW (hier mit NRW-Innenminister Reul) war am Jahreswechsel 2020/2021 mit so vielen Einsatzkräften wie noch nie aufgestellt.

Corona in NRW: Missachtungen der Kontaktregeln an Silvester in Essen und Hagen

In Essen seien dagegen Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei von einer Gruppe von rund 30 Jugendlichen mit Böllern beworfen worden. Verletzt wurde jedoch keiner der Einsatzkräfte, ein 16-Jähriger wurde festgenommen.

In Hagen waren vor der Silvesternacht ebenfalls Drohungen kursiert, an Silvester Polizeibeamte mit Feuerwerkskörpern anzugreifen. Passiert sei letztendlich jedoch nichts. Lediglich in einem Wald in Hagen löste die Polizei ein nächtliches Zeltlager auf. Laut Polizei hatte eine größere Gruppe die Kontaktbeschränkungen umgehen wollen - offenbar jedoch ohne Erfolg.

Corona/NRW: Demonstrationsverbot aufgehoben

Update, Donnerstag (31. Dezember), 20.54 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht NRW hat ein vom Land verhängtes Demonstrationsverbot für Silvester und den Neujahrstag kurzfristig aufgehoben. Die Landesregierung hatte in der Corona-Schutzverordnung für den 31.12. und den 1.1. Demonstrationen grundsätzlich untersagt. Dahinter stand die Sorge, dass angemeldete Versammlungen missbraucht werden könnten, um das Verbot von Silvesterfeiern zu umgehen. Die Richter befanden allerdings, die Regelung sei rechtswidrig und unverhältnismäßig.

Merkel lobt in Neujahrsansprache Ärzte und Pflegekräfte

Update, Donnerstag (31. Dezember), 20.22 Uhr: Viele Menschen seien in diesem Jahr laut der Kanzlerin auch über sich hinausgewachsen, „ohne das an die große Glocke zu hängen“, so Merkel. Sie lobte den unermüdlichen Einsatz von Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräfte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und all jener, die dazu beigetragen haben, dass das tägliche Leben trotz Pandemie weiter möglich war.

Corona: Merkel schürt Hoffnung in ihrer Neujahrsansprache

Update, Donnerstag (31. Dezember), 20.14 Uhr: Die Bundeskanzlerin Angela Merkel blickt in ihrer Neujahrsansprache auf ein 2020 zurück, das von der Corona-Pandemie geprägt wurde. „Was für ein Jahr liegt hinter uns“, beginnt Merkel ihre vorab aufgezeichnete Rede. Das Virus habe die Menschen dort getroffen, „wo wir am allermenschlichsten sind: im engen Kontakt, in der Umarmung, im Gespräch, beim Feiern“.

Außerdem stimmt Merkel auf weitere Belastungen durch die Corona-Krise ein. „Diese Tage und Wochen, da gibt es nichts zu beschönigen, sind schwere Zeiten für unser Land. Und so wird es auch noch eine ganze Weile bleiben“, so die Kanzlerin. „Die Coronavirus-Pandemie war und ist eine politische, soziale, ökonomische Jahrhundertaufgabe. Sie ist eine historische Krise, die allen viel und manchen zu viel auferlegt hat.“

Allerdings schürt die Kanzlerin auch Hoffnung „Es sind die Gesichter der ersten Geimpften, der ganz Alten und ihrer Pfleger und Pflegerinnen, des medizinischen Personals auf den Intensivstationen - nicht nur bei uns, sondern in allen europäischen und vielen anderen Ländern“, so Merkel. Die Neujahrsansprache ist voraussichtlich die letzte der Kanzlerin.

Corona: Professor aus Köln/NRW hält längeren Lockdown für notwendig

Update, Donnerstag (31. Dezember), 19.39 Uhr: Michael Hallek, Professor an der Uniklinik Köln, hält eine Verlängerung des Lockdowns für wahrscheinlich und notwendig. Im Gespräch mit der Aktuellen Stunde erklärte er, Lockerungen seien erst dann sinnvoll, wenn die Infektionszahlen deutlich gesunken seien. So kurz nach den Feiertagen habe man noch kein klares Bild über das tatsächliche Infektionsgeschehen, weil weniger getestet wurde und es Verzögerungen bei den Meldungen der Gesundheitsämter gab. Eventuell könne man Mitte kommender Woche mehr sagen.

Corona/NRW: Aktuelle Zahlen für ganz Deutschland

Update, Donnerstag (31. Dezember), 19.15 Uhr: Die Corona-Zahlen in Deutschland sind weiterhin auf hohem Niveau. Die Verteilung der Fälle im Überblick:

Wuppertal/NRW: Bestatter wegen Corona-Toten weiterhin überlastet

Update, Donnerstag (31. Dezember), 18.36 Uhr: Bereits vor einigen Tagen meldeten die Bestatter und Krematorien und NRW, dass sie aktuell kaum hinterherkämen. In Wuppertal müssen die Corona-Toten ab sofort in Zelten aufbewahrt werden. Die Lagerflächen würden einfach fehlen. Das privat betriebene Bergische Krematorium ist überlastet, wie die Stadt mitteilt. Alle Räume, in denen Särge bis zur Verbrennung aufbewahrt werden, seien belegt. Deshalb habe das Technische Hilfswerk auf dem Gelände des Krematoriums Zelte aufgebaut.

Corona: Aktuelle Zahlen aus Unna/NRW

Update, Donnerstag (31. Dezember), 18 Uhr: Der Kreis Unna meldet 124 weitere positive Testergebnisse. Damit wurden im Kreisgebiet insgesamt 9.825 Fälle gemeldet. 192 Menschen gelten seit heute wieder als genesen. Es ist kein weiterer Todesfall hinzugekommen.

Corona: Belgien verschärft Kontrollen - auch für Einreisende aus NRW

Update, Donnerstag (31. Dezember), 17.03 Uhr: NRWs Nachbarland Belgien will ab dem 11. Januar Einreisende stärker kontrollieren. Damit will das Land Quarantänepflichten in der Corona-Krise durchsetzen, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtet.

An Grenzübergängen an Autobahnen, an Bahnhöfen und Flughäfen soll die Polizei stichprobenartig überprüfen, ob Einreisende das nötige Formular ausgefüllt haben. Ausländer, die aus roten Zonen nach Belgien kommen, müssen zudem einen frischen, negativen PCR-Test vorlegen.

Eifel/NRW: Trotz Corona weiterhin hoher Ansturm in Ski-Gebieten

Update, Donnerstag (31. Dezember), 16.30 Uhr: Mehrere Orte in der Eifel/NRW wollen keine Besucher mehr empfangen. Die Gemeinde Hellenthal rät bereits per Hotline dringend von Besuchen in den Wintersportgebieten ab. Auch rund um das mittelalterliche Monschau gab es in den vergangenen Tagen zu viel Andrang. Um weitere Menschenansammlungen zu verhindern, werden Straßen abgesperrt.

Fußgänger und Schlittenfahrer sind auf einer Piste in Winterberg unterwegs. Foto: Bernd Thissen/dpa

Corona: Merkel äußert sich in Neujahrsansprache zur Pandemie

Update, Donnerstag (31. Dezember), 16.05 Uhr: Das Jahr 2020 sei von der Corona-Pandemie geprägt gewesen und habe „allen viel und manchen zu viel auferlegt“, so Kanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache. „Die Coronavirus-Pandemie war und ist eine politische, soziale, ökonomische Jahrhundertaufgabe.“ Dennoch blickt Merkel angesichts der angelaufenen Impfungen hoffnungsvoll ins neue Jahr. Die Ansprache wurde voraufgezeichnet und wird um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Corona/NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Update, Donnerstag (31. Dezember), 15.11 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 184 weitere positive Testergebnisse. Außerdem ist ein weiterer Todesfall hinzugekommen. Es handelt sich um eine 82-jährige Frau, die nach stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus nicht ursächlich an Corona verstorben ist. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Positive Ergebnisse insgesamt14.065
Gelten als genesen11.961
Derzeit infiziert1.939
Befinden sich in Quarantäne2.360
Verstorben (ursächlich an Corona)106

Krankenhausgesellschaft fordert Verlängerung des Corona-Lockdowns

Update, Donnerstag (31. Dezember), 14.47 Uhr: „Die klare Forderung der Krankenhäuser an die Politik lautet: Es muss bei den Kontaktbeschränkungen über den 10. Januar hinaus bleiben“, so der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Kliniken seien überbelastet und die Zahl der Corona-Patienten steige weiter.

„Die Zahlen werden frühestens ab Mitte Januar zurückgehen, wenn denn der Lockdown wirkt“, sagte Gaß. Die Wirkung der Impfungen werde nicht vor Mitte Februar bemerkbar. Auch in den nächsten Wochen wären Kliniken immer wieder gezwungen, wegen zu vieler Corona-Patienten keine Notfälle mehr aufzunehmen und Patienten weiter zu verlegen.

Corona/NRW: „Räucher-Drosten“ wird Verkaufsschlager

Update, Donnerstag (31. Dezember), 14.19 Uhr: Für das Kunsthandwerk im Erzgebirge hat sich der Virologe Christian Drosten aus Berlin zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt. Der Experte ist als Räuchermannfigur erhältlich. Eigentlich hätte Holzkünstler Tino Günther seine sieben Mitarbeiter im Januar in Kurzarbeit schicken müssen, wie RP Online berichtet. Doch um die Bestellungen für den „Räucher-Drosten“ abzuarbeiten, hat er nun sogar zusätzliches Personal eingestellt.

Alleine von Privatpersonen seinen 5000 Bestellungen eingegangen, hinzukommen Anfragen von Einzelhändlern und Handelspartnern. Auch im Ausland wie Japan, USA oder Österreich ist die Figur beliebt.

Corona im Ruhrgebiet: Essener Oberärztin kritisiert Strategie bei Coronavirus-Impfungen

Update, Donnerstag (31. Dezember), 12.50 Uhr: Carola Holzner, oder auch Doc Caro in den Sozialen Medien, ist Oberärztin im Universitätsklinikum Essen. Sie kritisiert die aktuelle Impfstrategie gegen das Coronavirus und appelliert: „Vergessen Sie uns nicht! Wir wollen die Impfung und zwar schnell!“

Zunächst, so sieht das die Impfstrategie vor, sollen Bewohner und Mitarbeiter von Altenheimen geimpft werden. Das sei auch soweit in Ordnung, so die Ärztin aus dem Ruhrgebiet. „Ich verstehe nur nicht, wieso der Lastwagen mit den Impfdosen nicht parallel zu den Kliniken fährt“, schreibt Carola Holzner auf Facebook.

In der Corona-Krise könnten die Altenheime den Kliniken die Patienten nicht abnehmen, die würden dort behandelt werden. „Wir müssen auch gesund bleiben“, so die Ärztin. In ihrem Beitrag bei Facebook spricht Carola Holzner Armin Laschet (CDU) und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) direkt an. Krankenhauspersonal soll laut dpa ab Mitte Januar geimpft werden.

Corona in NRW: Probleme wegen Coronavirus-Bürokratie

Update, Donnerstag (31. Dezember), 11.15 Uhr: Aufgrund der stetig wechselnden Corona-Regeln gibt es in diversen Ruhrgebietsstädten aktuell Probleme mit Mitbürgern, die nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Laut Waz ist das in Oberhausen ein Problem. Schon vor ein paar Wochen berichtete auch RUHR24.de über ähnliche Corona-Herausforderungen in der Stadt Herne.

Sowohl in Oberhausen als auch in Herne gibt es Covid-19-Informationsmaterial - sowohl digital als auch in Papierform - in mehreren Sprachen. Doch die Tatsache, dass aktuell mehrere Behördengänge eher schriftlich oder digital stattfinden, sorgt bei Einwanderern häufig für Probleme.

Corona-Update in NRW: Armin Laschet ist gegen „Corona-Soli“ für Vermögende

Update, Donnerstag (31. Dezember) 10.30 Uhr: Reiche Menschen sollen in oder nach der Coronavirus-Krise nicht gesondert besteuert werden. Das hat Armin Laschet (CDU) gegenüber der dpa gesagt. „Die theoretische Debatte, ob ein Milliardär etwas abgeben kann, mag sympathisch klingen“, so der NRW-Ministerpräsident.

Der SPD-Bundesvorsitzende Norbert-Walter Borjans hatte einen sogenannten Corona-Solidaritätszuschlag vorgeschlagen. Besonders sogenannte Krisengewinner und Vermögende hätten laut SPD einen Teil Kosten der Corona-Pandemie tragen sollen.

Corona in NRW: Intensivstations-Mitarbeiter aus Lünen macht Querdenkern Ansage

Update, Donnerstag (31. Dezember), 9 Uhr: Gegenüber dem WDR äußerte Thomas Böcker, stellvertretender Leiter der Intensivstation im St. Marien-Hospital in Lünen (bei Dortmund) einen irren Vorschlag. Am liebsten würde er für Leute wie Querdenker Praktikumsplätze auf der Intensivstation vergeben. „Für Leute, die immer noch nicht daran glauben, die gerne bei uns arbeiten können!“

In der aktuellen Corona-Krise käme bei solchen Bildern einfach Unverständnis auf und auch eine gewisse Wut, so der Krankenhaus-Mitarbeiter.

Update, Donnerstag (31. Dezember), 8 Uhr: Michael Beckmann, Bürgermeister der Stadt Winterberg, hat seinen ursprünglichen Plan verraten, beim Land NRW ein Ausflugsverbot durchzusetzen. „Das wäre mein Wunsch gewesen“, so der CDU-Politiker gegenüber der Rheinischen Post. Das würde jedoch die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW rechtlich nicht hergeben.

Corona in NRW: Armin Laschet appelliert an die Bevölkerung

Update, Donnerstag (31. Dezember), 7.30 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) appellierte am Mittwoch (30. Dezember) an die Einwohner in NRW. Man solle heute an Silvester zu Hause bleiben und auf keinen Fall Partys feiern. „Es geht um Leben und Tod, da ist für Silvesterspaß kein Platz“, so der CDU-Politiker.

Armin Laschet appelliert an die Bevölkerung: „Es geht um Leben und Tod!“

Corona in NRW: Seniorenheim in Herne mit Massenausbruch

Update, Donnerstag (31. Dezember), 7 Uhr: Wie die Waz berichtet, haben sich in einem Seniorenheim in Herne 56 Bewohner und 13 Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Besuche seien aktuell nicht möglich. Am 23. Dezember gab es im Zuge von Schnelltests einige positive Ergebnisse. Daraufhin veranlasste die Heimleitung Reihentests. Insgesamt acht Bewohner sind verstorben.

Coronavirus-Upate: RKI meldet neue Zahlen

Update, Donnerstag (31. Dezember), 6.30 Uhr: Das RKI meldet 32.552 neue Infektionen mit dem Coronavirus für ganz Deutschland. 964 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

5.748 Corona-Neuinfektionen sind im Bundesland NRW registriert worden. Dabei gab es 101 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Aktuell haben alle Landkreise und Städte eine Inzidenz von unter 200.

Update, Mittwoch (30. Dezember), 22.13 Uhr: Seit wenigen Tagen wird in NRW der Corona-Impfstoff verabreicht und noch nicht jeder ist über den genauen Impf-Ablauf informiert. Das wissen auch Betrüger. Das Landeskriminalamt NRW und die Polizei Dortmund warnt: Betrüger könnten die Unsicherheit einiger Bürger ausnutzen und Straftaten begehen.

Corona in NRW: Aktuelle Zahlen aus Unna

Update, Mittwoch (30. Dezember), 20.59 Uhr: Der Kreis Unna meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Ein Mann aus Lünen im Alter von 85 Jahren ist am 29. Dezember verstorben. Im Kreisgebiet sind damit 200 Personen an Corona verstorben.

Außerdem meldet der Kreis 99 weitere positive Testergebnisse. Insgesamt sind es damit 9.701 bekannte Corona-Fälle im Gebiet.

Zulassung eines weiteren Corona-Impfstoffes für EU und NRW wird geprüft

Update, Mittwoch (30. Dezember), 20.18 Uhr: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA fordert zusätzliche Informationen von AstraZeneca zu seinem Corona-Impfstoff an. Für eine Zulassung des Impfstoffes in der Europäischen Union seien weitere Informationen zu dessen Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit nötig, erklärt die Behörde. Ein AstraZeneca-Sprecher sagte, der Konzern habe ein volles Datenpaket bei der EMA eingereicht.

Corona: Arzt aus Lünen/NRW bietet Querdenkern Praktikum an

Update, Mittwoch (30. Dezember), 19.47 Uhr: Thomas Böcker, stellvertretender Leiter der Intensivstation im Klinikum Lünen/NRW, würde Anhängern der Querdenken-Bewegungen gerne ein Praktikum in der Klinik anbieten. „Wenn man große Massenveranstaltungen von Querdenkern sieht, würde ich am liebsten ein Plakat schreiben, dass wir Praktikumsplätze für Leute anbieten, die immer noch nicht daran glauben. Die können gerne bei uns arbeiten. Da kommt einfach Unverständnis auf und auch eine gewisse Wut“, sagte Böcker laut dem WDR.

Corona: So soll es laut Gebauer mit den Schulen in NRW weitergehen

Update, Mittwoch (30. Dezember), 19.19 Uhr: Bisher ist unklar, wie es mit den Schulen in NRW nach dem 10. Januar weitergeht. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) rechnet mit einer kurzfristigen Entscheidung über diesen Umstand. Erst nach der Kultusministerkonferenz (4. Januar), der Ministerpräsidentenkonferenz (5. Januar) und einem Verbändedialog (6. Januar) könne man eine Entscheidung treffen, so Gebauer heute gegenüber dem WDR. Wie es genau weitergeht, hinge von den Infektionszahlen ab.

Darüber hinaus solle der Schulbetrieb so schnell wie möglich starten, so die Schulministerin. „Der Präsenzunterricht ist und bleibt die erste Wahl – gerade für die jüngeren Kinder. Wir haben uns auf der Kultusministerkonferenz darauf geeinigt, dass wir den Präsenzunterricht für die Klassen 1 bis 7 und für Abschlussklassen wollen und brauchen. Für die anderen könnten wir uns ein Wechselmodell zwischen Präsenz- und Distanzunterricht vorstellen.“

Schulstart in NRW nach Lockdown: Ministerin Gebauer erwartet kurzfristige Entscheidung.

NRW: Stiftung übt Kritik an Bundesregierung wegen Corona-Impfung

Update, Mittwoch (30. Dezember), 18.55 Uhr: Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisiert das Vorgehen der Bundesregierung bei den Corona-Impfungen. „In der ersten Impfgruppe sind viel zu viele Menschen. Acht Millionen, die bereits jetzt auf eine Impfung warten. Das kann nur zu Frustrationen und sinkender Impfbereitschaft führen, weil der Impfstoff knapp ist und die Logistik aufwendig“, sagte Vorstand Eugen Brysch gegenüber RP Online.

Die Größe der ersten Prioritätsgruppe sei auch eine politische Entscheidung: „Die Kleinteiligkeit brächte mehr Klarheit. Doch der Bundesgesundheitsminister wäre mit einer solchen besseren Entscheidung angreifbarer gewesen“, sagte Brysch. Die einzelnen Impfgruppen müssten aus seiner Sicht weniger Menschen umfassen.

NRW: Aktuelle Corona-Zahlen aus Bochum - weitere Todesfälle

Update, Mittwoch (30. Dezember), 18.21 Uhr: Die Stadt Bochum meldet zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Beide Personen waren über 80 Jahre alt.

Vor dem Hintergrund der hohen Zahl der Neuinfektionen und der steigenden Todeszahl appelliert die Stadt einen Tag vor Silvester weiterhin, „Besonnenheit walten zu lassen und auf Silvesterbesuche zu verzichten“.

Corona/NRW: Eilantrag gegen Ausgangsbeschränkungen in Gütersloh abgelehnt

Update, Mittwoch (30. Dezember), 17.54 Uhr: Ein Eilantrag gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung im Kreis Gütersloh wurde vom Verwaltungsgericht Minden abgelehnt worden. Das Gericht sei der Argumentation des Antragsstellers nicht gefolgt.

Im Kreis Gütersloh gilt seit Montag (27. Dezember) wegen hoher Corona-Infektionszahlen, dass von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens das Haus nur aus gewichtigen Gründen verlassen werden darf.

NRW: Verwirrung um Lieferung des Corona-Impfstoff

Update, Mittwoch (30. Dezember), 17.28 Uhr: Aktuell herrscht Verwirrung um die Lieferung des Corona-Impfstoffs für NRW. Das Bundesgesundheitsministerium hat der Darstellung des NRW-Gesundheitsministeriums, wonach die Lieferung vorerst ausbleiben sollte, widersprochen.

Es sei vereinbart, dass die nächste Lieferung des Herstellers Biontech am 8. Januar, also noch in der kommenden Woche, erfolgen soll. Das teilte eine Sprecherin RP Online mit. Die Lieferung danach soll am 18. Januar kommen.

Corona: Aktuellen Zahlen aus Dortmund/NRW

Update, Mittwoch (30. Dezember), 17.14 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 216 weitere positive Testergebnisse. Außerdem sind leider drei weitere Personen wegen Corona verstorben. Es handelt sich um einen Mann und zwei Frauen im Alter von 63 bis 89 Jahren. Zwei von ihnen sind nicht ursächlich an Corona verstorben. Die Zahlen aus Dortmund im Überblick:

Positive Testergebnisse insgesamt13.881
Gelten als genesen11.711
Aktuell infiziert2.006
Befinden sich in Quarantäne2.358
Verstorben (ursächlich an Corona)106

Corona: Ansturm in Winterberg/NRW nach wie vor hoch

Update, Mittwoch (30. Dezember), 16.48 Uhr: Trotz verstärkter Kontrollen und weiteren Einschränkungen hat sich der Ansturm auf das verschneite Winterberg im Sauerland nur leicht verringert. „Es sind nur etwas weniger als am Dienstag“, sagte eine Stadtsprecherin am frühen Nachmittag. Durch die vermehrte Anreise habe es sogar Rückstau auf den Autobahnen gegeben.  

NRW: Lieferung des Corona-Impfstoffes verzögert sich - auch Bayern betroffen

Update, Mittwoch (30. Dezember), 16.23 Uhr: Die Corona-Impfungen in NRW haben erst vor wenigen Tagen begonnen. Nun gerät die Lieferung des Impfstoffes offenbar ins Stocken, wie RP Online berichtet. Laut dem Gesundheitsministerium bekommt NRW in der ersten Januarwoche keine weitere Impfstofflieferung. In Bayern ist die Lage ähnlich, das Bundesland soll erst wieder ab dem 11. Januar Impfstoff erhalten.

Die nächste Impfstoff-Lieferung von Biontech trifft scheinbar erst später im Januar ein.

Corona: Medizinische Notfall-Nummer in NRW überlastet

Update, Mittwoch (30. Dezember), 16.02 Uhr: Die medizinische Notfallnummer 116 117 ist in NRW zeitweise überlastet, weil dort Menschen anrufen, die nach der Corona-Impfung fragen. Die kassenärztliche Vereinigung berichtet, dass viele Menschen unter der Nummer Impftermine vereinbaren wollen. Das ist momentan aber nicht möglich. Aktuell impfen die Behörden in festgelegter Reihenfolge zunächst in Seniorenheimen.

Corona: Aktuelle Zahlen aus Herne/NRW - weitere Personen verstorben

Update, Mittwoch (30. Dezember), 15.37 Uhr: Die Stadt Herne meldet vier weitere Verstorbene im Zusammenhang mit Corona. Darunter sind zwei Frauen, Jahrgang 1927 und 1928 sowie zwei Männer Jahrgang 1930 und 1937. Somit sind insgesamt 71 Personen aus Herne an Covid-19 verstorben.

Corona: Polizei muss Party in Düsseldorf/NRW auflösen

Update, Mittwoch (30. Dezember), 15.12 Uhr: Die Polizei hat in Meerbusch bei Düsseldorf eine Party beendet. Mehr als 30 Menschen hätten in der Nacht zum Mittwoch (30. Dezember) in einer Wohnung gefeiert - ohne Mund-Nasen-Schutz oder Mindestabstand, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Über die Bußgelder wegen Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung entscheide nun die kommunale Ordnungsbehörde, hieß es.

Corona/NRW: Hundeschulen müssen im Lockdown geschlossen bleiben

Update, Mittwoch (30. Dezember), 14.45 Uhr: Auch Hundeschulen müssen im Lockdown geschlossen bleiben. Laut einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) NRW dürfen weder Gruppen- noch Einzelausbildungen stattfinden.

Die Betreiberin einer Hundeschule aus Marl hatte beantragt, dass die Coronaschutzverordnung vorläufig außer Kraft gesetzt wird, wenn es um das Verbot von Präsenzveranstaltungen von außerschulischen Bildungsangeboten geht.

Corona in NRW: Wie viele Menschen bereits geimpft worden sind

Update, Mittwoch (30. Dezember), 14.15 Uhr: Aktuell sind nach Informationen des RKI bereits 78.109 Menschen gegen das Coronavirus geimpft.

Corona in NRW: Armin Laschet geht von Lockdown-Verlängerung aus

Update, Mittwoch (30. Dezember), 14 Uhr: Armin Laschet (CDU) schwört die Bewohner in NRW auf eine Verlängerung des Corona-Lockdowns ein. Er glaube, dass man bei den aktuellen Coronavirus-Zahlen weiter durchhalten müsse. „Meine Erwartung, der Lockdown wird noch weitergehen“, so der NRW-Ministerpräsident.

Corona-Lage in Deutschland: Kapazitäten sind da - der Impfstoff noch nicht ausreichend

Update, Mittwoch (30. Dezember), 12.15 Uhr: Zum Abschluss der Pressekonferenz äußert sich Jens Spahn über die Frage, warum Deutschland nicht wie England oder Israel national beim Corona-Impfstoff agieren würde. „Wir befinden uns in einer weltweiten Pandemie und zusammen mit unseren EU-Mitgliedern haben wir uns für den europäischen Weg entschieden“, so der Gesundheitsminister. Was würde es bringen, wenn man in Deutschland impfen aber andere Länder davon ausschließen würde.

Zum Thema Impfkapazitäten: Jens Spahn sagt in der Pressekonferenz, dass Deutschland die Impfkapazitäten aktuell nicht voll ausschöpfen würde. Dennoch seien aktuell weitere Dosen Impfstoff gegen das Coronavirus unterwegs.

„Wir haben die Kapazitäten. Weitere Dosen Impfstoff werden kommen. Ich verstehe jede Ungeduld. Aber ich wünsche mir manchmal etwas mehr Zuversicht - die Kapazitäten werden wir bald voll ausschöpfen“, so der Bundesgesundheitsminister.

Corona in NRW: Armin Laschet will Personal von Pflegeeinrichtungen schneller impfen lassen

Update, Mittwoch (30. Dezember), 12 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte heute in Düsseldorf, dass Pflegepersonal und Ärzte schneller geimpft werden sollen - noch im Januar. Vor allen Dingen das Personal, dass mit Covid-19-Patienten zusammenarbeitet. Das berichtet rp-online.de.

Coronavirus: Klaus Cichutek über die Schnelligkeit bei der Impfstoff-Entwicklung

Update, Mittwoch (30. Dezember), 11.35 Uhr: Klaus Cichutek berichtet, dass die Impfstoff-Entwicklung sehr schnell gegangen sei. Allerdings seien alle gängigen Regeln beachtet worden. Übrigens, so Cichutek, sei auch die Forschung und Entwicklung des letzten Ebola-Impfstoffes sehr schnell gegangen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Zum Thema Herdenimmunität: Aktuell würde man noch keine Anzeichen sehen, dass die aktuelle Mutation einen Einfluss auf eine Herdenimmunität habe. „Wir gehen weiterhin von einer Impfquote von 60 Prozent aus“, so Lothar Wieler. Allerdings, so der RKI-Präsident, besteht die Möglichkeit, dass man aufgrund der Mutation eine höhere Impfquote brauchen könnte. Dazu laufen Forschungen, Studien und Untersuchungen.

Coronavirus: Jens Spahn über mögliche Verlängerung des Lockdowns

Update, Mittwoch (30. Dezember), 11.30 Uhr: Wichtig sei nicht nur die Reduzierung der Kontakte in der Öffentlichkeit. „Man muss sich auch gerade im Hinblick auf Silvester im Privaten daran halten“, so Jens Spahn.

Coronavirus: Jetzt live - Klaus Chichutek äußert sich über die Nebenwirkung des Impfstoffs

Update, Mittwoch (30. Dezember), 11.20 Uhr: Es würde bei der Corona-Impfung zu üblichen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Druckschmerz, Muskelkater oder Gliederschmerzen kommen. Alles sei aber normal und würde auch beispielsweise bei der Influenza-Impfung vorkommen.

Man habe einen sehr wirksamen Impfstoff, der ausgiebig geprüft worden sei. Die Menschen sollten sich impfen lassen, so Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts.

Coronavirus: Jetzt live - Lothar Wieler äußert sich über die Corona-Lage

Update, Mittwoch (30. Dezember), 11.10 Uhr: RKI-Präsident Lothar Wieler weist noch einmal auf die acht Regeln zu den Feiertagen hin.

Die Situation in den Kliniken sei aktuell problematisch. Es würde weniger Intensivbetten geben. Zudem würden sich mehr Ärzte und Pfleger infizieren. „Dann nützen auch keine freien Betten mehr etwas“, so der RKI-Präsident. Daher appellierte Wieler noch einmal, sich an die Corona-Regeln zu halten.

Coronavirus: Jetzt live - Jens Spahn in der Pressekonferenz mit dem RKI

Update, Mittwoch (30. Dezember), 11.05 Uhr: „Aktuell befinden wir uns in einer Zeit zwischen Hoffnung und Verzweiflung“, so Jens Spahn. „Die Zahlen belegen, wie brutal das Virus zuschlägt.“ Aber man befinde sich aktuell auch in einer Zeit der Zuversicht, da Deutschland und Europa mit dem Impfen gegen das Coronavirus begonnen habe.

Hoffnung macht dem Bundesgesundheitsminister vor allen Dingen die neue Produktionsstätte in Marburg. Sollte alles planmäßig verlaufen, würde man ab Februar noch schneller impfen können.

Jens Spahn appelliert auch noch mal, an die Solidarität der Menschen. Besonders aktuell vor dem Jahreswechsel.

Coronavirus in Deutschland: Wie viele Menschen schon geimpft sind

Update, Mittwoch (30. Dezember), 11 Uhr: Nach Informationen des RKI sind bislang 42.000 Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft worden.

Corona-Lage: Jens Spahn über das Thema Lockdown

Update, Mittwoch (30. Dezember), 10.30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerte sich am Dienstag in den Tagesthemen über einen verlängerten Corona-Lockdown. Man sei bei den Zahlen noch nicht da, wo man hinmüsse.

Lothar Wieler (RKI) und Jens Spahn (r.) äußern sich zur aktuellen Corona-Lage

Coronavirus im Ruhrgebiet: Stadt Herne klärt Differenz auf

Update, Mittwoch (30. Dezember), 10.15 Uhr: Insgesamt sind in der Stadt Herne 71 Menschen bislang am Coronavirus verstorben. Aufgrund eines Übermittlungsfehlers hat das RKI zuletzt über 59 neue Todesfälle berichtet. Das ist falsch, so die Stadt Herne in einem Statement.

Insgesamt sind vier Menschen in den vergangenen sieben Tagen an Covid-19 verstorben. Aktuell sind 1.001 Personen in der Ruhrgebietsstadt infiziert.

Coronvirus in Deutschland: Nach Negativ-Rekord - Jens Spahn äußert sich zur Corona-Lage

Update, Mittwoch (30. Dezember), 10 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will sich heute zusammen mit RKI-Präsident Lothar Wieler und Klaus Cichutek, Chef des Paul-Ehrlich-Instituts vor der Presse äußern. Es geht um die aktuelle Coronavirus-Lage in Deutschland. Heute hat es erstmals mehr als 1.000 Tote im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben.

Alle Entwicklungen und Updates vor dem 30. Dezember in NRW rund um das Coronavirus gibt es im alten Live-Ticker von RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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