Lockerungen kommen

Maskenpflicht in NRW gelockert: Seit dem 19. Februar gelten neue Corona-Regeln

Die NRW-Landesregierung hat eine neue Coronaschutzverordnung verfasst, sie gilt ab Samstag.

NRW – Bund und Länder haben gemeinsam am Mittwoch (16. Februar) eine neue Coronaschutzverordnung beschlossen, wie aus der Mitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hervorgeht. Diese trete bereits am Samstag (19. Februar) in Kraft.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Corona-RegelMaskenpflicht
Rechtliche GrundlageCoronaschutzverordnung

Neue Corona-Regeln in NRW: Maskenpflicht ab Samstag vielerorts aufgehoben

Unter anderem wurde beim Corona-Gipfel entschieden, die Maskenpflicht im Freien zu reduzieren. Somit müssen die Menschen in NRW etwa in Warteschlangen und Anstellbereichen im Freien künftig keinen Mundschutz mehr tragen (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Das Ministerium empfiehlt trotzdem weiterhin: Das Tragen einer „mindestens medizinischen Maske“ auch im Freien immer dann, wenn ein Mindestabstand von anderthalb Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

Nach der neuen Corona-Verordnung könne in manchen Fällen auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Beispielweise bei privaten Treffen in Innenräumen oder wenn ein Innenraum nur von einer Person genutzt werde. Alle Ausnahmen von der Maskenpflicht sind beim MAGS zu finden (mehr News zum Coronavirus in NRW bei RUHR24).

Corona: In NRW entfällt die Maskenpflicht im Freien – hier gilt sie noch

In öffentlichen Innenräumen und dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bleibe die Pflicht jedoch weiterhin bestehen. Wie das Ministerium mitteilt, muss mindestens eine medizinische Maske (OP-Maske) getragen werden bei:

  • Fahrten im öffentlichen Bahn- und Busverkehr, Flügen, der Schülerbeförderung und in Taxen (dringend empfohlen wird hier jedoch das Tragen einer FFP2-Maske)
  • Aufenthalt in Innenräumen mit Publikumsverkehr
  • Überregionale Großveranstaltungen, zum Beispiel Spiele der Fußball-Bundesliga, mit mehr als 750 Besucherinnen und Besuchern
  • Veranstaltungen und Versammlungen unter anderem dann, wenn für sie keine 3G- oder 2G-Zugangsregelung gilt.

Die bestehenden Maskenpflichten werden wohl noch länger bestehen bleiben, mindestens aber bis zum 4. März 2022. Bis dahin werde die Landesregierung die Maßnahmen erneut überprüfen, auch unter Berücksichtigung der Situation in den Krankenhäusern. Dann werde entschieden, ob weitere „verantwortungsvolle Reduzierungen von Schutzmaßnahmen‘‘ erfolgen können.

Corona in NRW: In Köln können Karnevalisten ohne Maske feiern

Die Stadt Köln ermögliche ihren Karnevalisten das Feiern in Innenräumen von Kneipen und Gaststätten sogar ganz ohne Mund-Nasenschutz. Dies läge an den hohen Corona-Schutzvorkehrungen, die festgelegt worden seien.

Somit müsse jede Person in den genannten Innenräumen vollständigen Impfschutz sowie negativen Corona-Test haben, teilt die Stadt Köln auf Twitter mit. Auch mit Booster-Impfung ist dann zusätzlich ein negativer Corona-Test-Nachweis notwendig.

Rubriklistenbild: © Ina Fassbender/AFP