Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Laschet setzt auf Eigenverantwortung +++ Lockerungen am Horstmarer See

NRW lockert die Corona-Regeln massiv, ruft aber gleichzeitig zur Vorsicht auf. Die Corona-Pandemie ist längst nicht vorbei. RUHR24 informiert im Live-Ticker über alle neuen Entwicklungen.

Der News-Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr fortgeführt. Alle aktuellen News zum Coronavirus in NRW findet ihr im neuen Live-Ticker auf RUHR24.

Kreis/StadtInzidenz am 8. Juni (Vortag)
NRW gesamt26,0 (-1,6)
Dortmund28,4 (-3,7)
Bochum32,8 (-2,7)
Essen26,3 (+1,7)
Duisburg30,3 (-5,2)
Gelsenkirchen29,3 (-3,1)
Kreis Recklinghausen25,4 (-1,3)
Kreis Unna33,9 (+1,0)

NRW: Kamp-Lintfort erhält wegen Corona Sonderzuzahlung

Update, Dienstag (8. Juni), 20.50 Uhr: Die Stadt Kamp-Lintfort erhält Land NRW eine Sonderzuwendung in Höhe von einer Million Euro. Damit sollen entgangene Besuchereinnahmen ausgeglichen werden. Die Kommune hat 2020 trotz Corona-Pandemie an der Landesgartenschau festgehalten - und war damit bundesweit die einzige.

Stiko will keine Corona-Impfung für Kinder empfehlen

Update, Dienstag (8. Juni), 20.23 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) will definitiv keine generelle Corona-Impfempfehlung für alle Kinder aussprechen, wie ARD berichtet. Demnach hält die Stiko nur eine Impfung für Kinder und Jugendliche mit bestimmten schweren Vorerkrankungen für medizinisch angebracht.

Die Entscheidung soll am Donnerstag (10. Juni) veröffentlicht werden. Eine Entscheidung der Stiko wurde erforderlich, nachdem der Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer in der EU auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen wurde. Eine Impfung ist aber prinzipiell auch ohne Empfehlung möglich.

Corona-Impfstoff für Kinder: Entscheidung von EMA im Juli

Update, Dienstag (8. Juni), 19.57 Uhr: Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will ihre Entscheidung über die Zulassung des Moderna-Impfstoffs für Kinder ab zwölf Jahren im Juli bekannt geben. Der US-Pharmakonzern Moderna hatte die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für junge Menschen im Alter von zwölf bis 17 Jahren bereits in der EU beantragt. Bei einem positiven Votum der EMA wäre das Moderna-Vakzin der zweite für Jugendliche in der EU zugelassene Impfstoff. Aktuell darf an sie nur der Corona-Impfstoff von Biontech verabreicht werden.

NRW: Gelockerte Corona-Regeln während der EM

Update, Dienstag (8. Juni), 19.28 Uhr: Die Bundesregierung hat die Corona-Einreiseverordnung wegen der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft leicht verändert. Für das Turnier in mehreren europäischen Städten, darunter München, „werden für die Fußball-EM akkreditierte Personen von der Quarantänepflicht, auch nach Einreise aus einem Virusvariantengebiet, ausgenommen“, teilt das Bundesinnenministerium mit. In NRW sollen Public-Viewing-Veranstaltungen grundsätzlich bis 24 Uhr in der Außengastronomie ermöglicht werden - sofern das infektionsgeschehen das zulässt.

Corona-Lockerungen in Dortmund stehen bevor

Update, Dienstag (8. Juni), 18.55 Uhr: Die Inzidenz in Dortmund liegt seit einigen Tagen unter 35. Wenn der Wert fünf Tage stabil bleibt, sind Lockerungen möglich. Die stellt die Stadt Dortmund jetzt in Aussicht. Unter anderem sollen Fitnessstudios wieder öffnen.

Lünen/NRW: Corona-Lockerungen am Horstmarer See in Aussicht

Update, Dienstag (8. Juni), 18.27 Uhr: Die Stadt Lünen hat die Öffnung der Badezone am Horstmarer See in Aussicht gestellt. Der Bauzaun soll abgebaut werden, wenn das Land für den Kreis Unna die Inzidenzstufe 1 feststellt. Das geschieht, wenn die Inzidenz im Kreis fünf Tage lang unter 35 lag.

Nach dieser Feststellung will die Stadt Lünen auch die Maskenpflicht in der Innenstadt und auf der Waltroper Straße in Brambauer aufheben. Außerdem werden die Wasserspielplätze am Tobiaspark und Lippepark in Betrieb genommen und die Stadt bietet die Möglichkeit an, Schaustellerbuden im Innenstadtbereich aufzustellen.

NRW-Ministerpräsident Laschet setzt auf Corona-Lockerungen

Update, Dienstag (8. Juni), 18.09 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sieht Zeit für einen Wandel in der Corona-Pandemie: Angesichts der sinkenden Infektionszahlen würden nun Verordnungen zurückgenommen. „Man muss jetzt auch wieder auf die Eigenverantwortung der Menschen setzen“, sagt er in der Unions-Bundestagsfraktions-Sitzung. Der Staat könne nicht alles regeln. Er weist außerdem darauf hin, dass von 400.000 Corona-Schnelltests in NRW am Wochenende nur 0,1 Prozent positiv gewesen seien.

Aspirin und Corona: Überraschende Studie zu Medikament

Update, Dienstag (8. Juni), 17.37 Uhr: Das Medikament Aspirin verbessert nicht die Überlebenschancen bei schwer kranken Covid-19-Patienten, wie eine britische Studie zeigt. Das Medikament trägt dazu bei, Blutgerinnsel bei anderen Krankheiten zu reduzieren. Deshalb wurde es bei Corona-Patienten getestet, die ein höheres Risiko für Gerinnungsprobleme haben.

Obwohl Aspirin mit einer leicht erhöhten Wahrscheinlichkeit dafür sorgt, dass der Patient lebend aus der Klinik entlassen wird, reiche das nicht aus, um die weit verbreitete Anwendung bei Covid-19-Patienten im Krankenhaus zu rechtfertigen, sagte Peter Horby, einer der Wissenschaftler, der an der Studie der Universität Oxford mit rund 15.000 Patienten beteiligt war.

Corona-Update für NRW: Digitaler Impfpass schon bald verfügbar

Update, Dienstag (8. Juni), 17.04 Uhr: Der Start für den digitalen Corona-Impfpass in Deutschland rückt näher. Ab kommendem Montag (14. Juni) soll man sich in vielen Apotheken den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung nachträglich ausstellen lassen können. Das berichtet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Vorher soll schon die freiwillige Anwendung namens „CovPass“ in den App-Stores für Smartphones zur Verfügung stehen.

Die Pläne für einen digitalen Impfpass sollen in Deutschland Form annehmen.

Aktuelle Corona-Zahlen aus Dortmund: Inzidenz sinkt weiter

Update, Dienstag (8. Juni), 16.34 Uhr: Am Montag (7. Juni) wurden in Dortmund nur sieben positive Testergebnisse gemeldet. Heute sind es immerhin wieder 31. Dennoch ist die Inzidenz der Stadt im Sturzflug. Laut Berechnung nach RKI-Methodik sinkt die Inzidenz voraussichtlich nochmal um 2,6 und liegt dann bei 25,8. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich. Die Zahlen im Überblick:

Positive Testergebnisse insgesamt28.042
Aktuell infiziert466
Aktuell in Quarantäne917
Gelten als genesen27.189
Verstorben (ursächlich an Corona)271

Vereinsleben soll nach Corona Aufschwung erhalten

Update, Dienstag (8. Juni), 16.08 Uhr: CDU und FDP wollen den Heimat- und Brauchtumsvereinen in NRW nach der Corona-Krise einen Neustart ermöglichen. Dafür sollen die Vereine sollten eine Zuwendung bis zu je 5.000 Euro bekommen, heißt es in einem Antrag an die Landesregierung.

Das Land hatte im Sommer 2020 ein 50 Millionen Euro schweres Corona-Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ zur Unterstützung von gemeinnützigen Vereinen in der Corona-Krise aufgelegt. Aber nur 1,32 Millionen Euro davon wurden nach Angaben des Heimatministeriums bisher ausgezahlt. Der Neustart des Vereinslebens könnte mit den nicht benötigten Miteln finanziert werden.

Corona-Masken-Eklat um Jens Spahn: SPD will Aufklärung

Update, Dienstag (8. Juni), 15.32 Uhr: Die Debatte um die Verteilung von vermeintlich unbrauchbaren Corona-Schutzmasken, die Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angebliche an wohnungslose verteilen wollte, geht weiter. „Herr Spahn sollte nicht nach einer Entschuldigung rufen, sondern an der Aufklärung mitwirken, was wir jetzt auch in den Ausschüssen tun werden“, sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich. Die SPD-Fraktion hatte zuvor den Rücktritt von Spahn gefordert.

Trotz Corona: Präsenzunterricht an Unis wieder möglich

Update, Dienstag (8. Juni), 15.06 Uhr: Die Hochschulen und Universitäten in NRW können trotz Corona-Lage schrittweise in den Präsenzbetrieb zurückkehren. Prüfungen und Lehrveranstaltungen in Präsenz sind mit negativen Corona-Tests wieder erlaubt, wie das NRW-Wissenschaftsministerium mitteilt. Das sieht die neue Allgemeinverfügung für den Hochschulbereich vor. Um den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, können die Hochschulen Personenhöchstzahlen für Veranstaltungen festlegen.

Unis in NRW können schrittweise wieder in den Präsenzunterricht starten.

Psychische Beschwerden nehmen während Corona zu

Update, Dienstag (8. Juni), 14.37 Uhr: Psychische Beschwerden haben in Zeiten von Corona in vielen Industrieländern massiv zugenommen. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die in Paris vorgestellt wurde. Nicht nur die Angst vor der Pandemie machte demnach vielen Menschen zu schaffen, sondern auch die Corona-Maßnahmen der Regierungen. In einigen Ländern hätten sich Angststörungen und Depressionen verdoppelt.

Münster mit Top-Corona-Werten in NRW

Update, Dienstag (8. Juni), 13.19 Uhr: Während die 7-Tage-Inzidenz in NRW noch bei 26 liegt - Tendenz sinkend - scheint es Münster fast geschafft zu haben. Dort lag der Wert am Dienstag (8. Juni) bei nur noch 5,7. Zuletzt am 11. September 2020 war diese Zahl geringer, und zwar mit 4,8.

Experten vermuten die Sozial- und Arbeitsstruktur der Stadt hinter der im Vergleich mit anderen Städten guten Zahlen. In einer Stadt wie Münster, die eher von Verwaltungen als von Industrie geprägt ist, sei Home-Office leichter umzusetzen. Dazu gebe es in Münster viele Single-Haushalte. Soziale Kontakte würden sich so häufig nur auf wenige Menschen außerhalb der Arbeit beschränken.

Corona-Impfung nur für Kinder mit Vorerkrankung empfohlen

Update, Dienstag (8. Juni), 11.03 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt offenbar eine Corona-Schutzimpfung nur für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen. Das geht aus dem internen Beschlussentwurf der Kommission hervor, welcher unter anderem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vorliegt. Die Empfehlungen beziehen sich ausschließlich auf eine Impfung mit dem Impfstoff von Biontech.

Folgende Erkrankungen listet die Stiko laut FAZ auf:

  • Fettleibigkeit,
  • bestimmte Erkrankungen des Immunsystems,
  • eine ausgeprägte Herzschwäche,
  • eine schwere Form der Zyanose (aufgrund einer Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff),
  • bestimmten Formen des Bluthochdrucks,
  • Lungenerkrankungen, bei denen die Lungenfunktion dauerhaft eingeschränkt ist,
  • Down-Syndrom,
  • Einschränkung der Nierenfunktion,
  • bösartige Tumorerkrankungen,
  • chronische Erkrankungen des Nervensystems,
  • syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung.

Laut dem Bericht empfiehlt die Stiko auch eine Impfung für Kinder ab 12 Jahren, wenn sich in deren Umfeld Menschen befinden, die von Corona gefährdet sind und die sich selbst nicht richtig schützen können.

Corona im Ruhrgebiet: Bochum rechnet mit massiven Steuereinbrüchen – Hilfe vom Bund nötig

Update, Dienstag (8. Juni), 10.08 Uhr: Erste Steuerschätzungen in Bochum haben ergeben, dass aufgrund der Corona-Krise mit rund 25 Millionen Euro weniger Gewerbesteuern zu rechnen ist – ähnlich sieht es bei der Einkommenssteuer aus. „Für Bochum gilt: Ohne schnelle Hilfe von Bund und Land NRW kommt auch Bochum wieder in eine schwierige Situation“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Würde keine finanzielle Hilfe kommen, wären Bochum und auch viele andere Kommunen zu kurzfristigen Sparmaßnahmen gezwungen.

Corona-Impfungen: Fast 50 Prozent der Deutschen mit Erstimpfung versorgt

Update, Dienstag (8. Juni), 9.45 Uhr: Wie aus dem Impfdashboard der deutschen Bundesregierung hervorgeht, sind inzwischen bundesweit rund 38 Millionen Menschen mit einer ersten Impfdosis versorgt. Das sind 46 Prozent der Deutschen. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angab, ist aktuell mit einer Impfbereitschaft von 75 Prozent zu rechnen. Damit bleiben noch 15 Millionen, die auf eine Corona-Impfung warten. Doch er mahnt dabei zu Geduld: „Es können jetzt nicht alle innerhalb von ein, zwei Wochen geimpft werden“, sagte der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin. Im Verlauf des Juli würden dann aber alle ein Impfangebot erhalten. „Allein für diesen Monat noch erwarten wir deutlich über 20 Millionen Dosen allein von Biontech, und im Juli wird es weitere Lieferungen geben.“

Corona: Impfstart bei Betriebsärzten in NRW ernüchternd

Update, Dienstag (8. Juni), 9.14 Uhr: Seit Montag (7. Juni) dürfen auch Betriebsärzte gegen Covid-19 impfen. Doch der Impfstart verlief schleppen. Grund waren ungenaue Lieferdaten und geringe Impfstoffmengen. Aktuell stehen pro Betriebsarzt in der Woche etwa 100 Impfungen zur Verfügung. Vertreter kritisieren die geringen Mengen, denn die Betriebsärzte seien gut auf die Impfungen vorbereitet. Man würde allerdings um die 400 Impfdosen pro Betriebsarzt und Woche benötigen, um Tempo in die Impfkampagne bringen zu können.

Rechnet mit einer Auffrischimpfung spätestens 2022: Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Corona-Impfung: Moderna beantragt Zulassung für Impfstoff für Kinder

Update, Dienstag (8. Juni), 8.54 Uhr: Nach Biontech beantragt nun auch der US-Pharmakonzern Moderna eine Zulassung für seinen Corona-Impfstoff für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in der EU. Bislang hat das Unternehmen nur eine Zulassung für Personen ab 18 Jahren in der EU. Wann mit einer Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zu rechnen ist, ist aktuell noch unklar.

Mülheim an der Ruhr will Maskenpflicht abschaffen – Corona-Zahlen sinken

Update, Dienstag (8. Juni), 7.25 Uhr: Ab Mittwoch (9. Juni) soll die Maskenpflicht auf den Straßen in Mülheim an der Ruhr entfallen. Darauf hat sich der Krisenstab der Stadt geeinigt. Grund für die Lockerung sind die inzwischen niedrigen Corona-Zahlen in der Stadt. Mülheim wies am Dienstag (8. Juni) eine 7-Tages-Inzidenz von 15,2 auf.

Mülheims Krisenstabsleiter Dr. Frank Steinfort weist jedoch darauf hin, dass die Coronaschutzverordnung des Landes NRW weiterhin Gültigkeit hat. Dort ist für verschiedene Bereiche beschrieben, wo noch immer die Maskenpflicht gilt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Corona in NRW: BVB will „so viele Spieler wie möglich impfen“

Update, Dienstag (8. Juni), 7.16 Uhr: Borussia Dortmund will laut Angaben von Lizenzspielerchef Sebastian Kehl so viele Spieler wie möglich bis zum Beginn der kommenden Saison gegen das Coronavirus impfen. Man habe sich die ganze Zeit schon mit dem Thema Impfung beschäftigt und nach Lösungen gesucht, so Kehl gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Es wird keinerlei Verpflichtung geben, aber die grundsätzliche Impfbereitschaft bei allen hier ist sehr hoch, und das halte ich auch für sinnvoll“, sagte Kehl, der mit dem BVB auf den Wegfall der Impfpriorisierung seit dem 7. Juni reagiert..

Corona-Impfungen: 18 Impflinge wollen Land NRW in Haftung nehmen

Update, Dienstag (8. Juni), 7.05 Uhr: Wegen Komplikationen bei Impfungen gegen Corona wollen aktuell 18 Impflinge das Land NRW in die Haftung nehmen. Unter den vorliegenden Fällen sei kein Todesfall, so das Ministerium gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Das Land NRW hat in den Impfzentren die unmittelbare Haftung übernommen und die Impfärzte und das Personal davon freigestellt. Dafür wurde auch eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Beim Impfen in Praxen greift dagegen die Berufshaftpflichtversicherung des jeweiligen Arztes, so die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein.

Corona im Ruhrgebiet: Hagen hat wieder Inzidenz über 50

Update, Dienstag (8. Juni), 6.35 Uhr: Bis auf Bonn war auf der Karte des RKI in den letzten Tagen kein roter Fleck (Inzidenz über 50) mehr zu sehen. Nun ist eine Stadt im Ruhrgebiet wieder rot eingefärbt. Laut dem RKI verzeichnet Hagen heute wieder eine Inzidenz über 50. Während sie am Montag (7. Juni) noch bei 45 lag, ist sie am Dienstag wieder auf 53,0 angestiegen. Damit muss die Stadt die Lockerungen ab Inzidenzstufe 2 erst einmal wieder hinten anstellen.

Hagen ist damit der letzte „Hotspot“ im Ruhrgebiet. Alle anderen der 53 Kommunen haben inzwischen sogar die 35er-Marke unterschritten – auch Bochum und Duisburg, die am Montag neben Hagen noch die anderen beiden Städte mit einer Inzidenz über 35 waren. Die niedrigsten Inzidenzen im Ruhrgebiet verzeichnen weiterhin Mülheim an der Ruhr (14,7), Wesel (15,7) und der Ennepe-Ruhr-Kreis (20,4).

Corona: Inzidenz in NRW nähert sich nächster 25er-Marke

Update, Dienstag (8. Juni), 6.20 Uhr: 1204 Corona-Neuinfektionen meldeten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut binnen der letzten 24 Stunden. Außerdem wurden bundesweit 140 Todesfälle registriert. Im Vergleich: Vor einer Woche waren es 1785 neue Corona-Fälle und 153 Tote in Verbindung mit Covid-19. Auf Basis dieser Daten liegt die bundesweite Inzidenz heute bei 22,6 (Vortag: 24,3, letzte Woche: 35,2).

Für NRW meldet das RKI 369 Neuinfektionen und 33 Todesfälle. Am Dienstag vor einer Woche wurden 444 neue Fälle und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 39,9 gemeldet. Heute liegt die Wocheninzidenz bei 26,0, was ein Rückgang von 1,3 ist.

Ende der Corona-Pandemie? Karl Lauterbach warnt

Update, Montag (7. Juni), 20.37 Uhr: Die dritte Coronavirus-Welle ist gebrochen. Aber ist die Pandemie damit am Ende? SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach spricht eine Warnung für die Zeit nach dem Sommer aus.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor einer vierten Corona-Welle. (Archivbild)

Trotz Corona: Mode-Einzelhandel hat wieder höheren Umsatz

Update, Montag (7. Juni), 20.13 Uhr: Der stationäre Modehandel verzeichnet trotz Corona wieder höheren Umsatz. Laut einer Umfrage des Fachblattes Textilwirtschaft lagen die Umsätze von Warenhäusern, Modehändlern und Markenshops in der vergangenen Woche im Schnitt um fünf Prozent unter dem Niveau der gleichen Woche im Vor-Krisenjahr 2019. Zum Vergleich: In der letzten Maiwoche lag das Minus noch 32 Prozent, in der letzten Aprilwoche 80 Prozent.

Indische Corona-Variante in Duisburg nachgewiesen

Update, Montag (7. Juni), 19.30 Uhr: In Duisburg wurde heute bei acht Corona-Fällen die indische Variante B.1.617 nachgewiesen. Alle betroffenen Personen gehören zu einer Familie.

Die Corona-Mutante, die erstmals in Indien nachgewiesen wurde, wurde von der WHO als „besorgniserregend“ eingestuft. Sie gilt als besonders ansteckend und womöglich auch unempfindlicher gegen Antikörper beziehungsweise Impfstoffe. Insgesamt wurde die Mutante laut der Stadt neun mal in Duisburg nachgewiesen.

Neuer R-Wert für Deutschland: Corona-Infektion wird weniger weitergegeben

Update, Montag (7. Juni), 18.47 Uhr: In Deutschland geben weniger Menschen, die sich mit Covid-19 angesteckt haben, ihre Infektion weiter. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut Robert Koch-Institut bei 0,76 (Vortag: 0,81). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rein rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Corona-Update: Merkel und Laschet verteidigen Spahn

Update, Montag (7. Juni), 18.11 Uhr: Nach den Vorwürfen, laut denen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angeblich minderwertige Corona-Masken an Menschen mit Behinderung und Obdachlose verteilen wollte, stellen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und CDU-Chef Armin Laschet hinter den Politiker. Merkel sagte laut der Deutschen Presse-Agentur, dass die Vorwürfe nicht von Fakten gedeckt seien. Die SPD versuche, die Pandemie-Politik in ein schlechtes Licht zu stellen.

Laschet kritisierte nach Teilnehmerangaben im Vorstand: „Das ist der Versuch der SPD, mit Negative Campaigning Punkte zu sammeln, und es funktioniert nicht.“ Die SPD würde mit den Ängsten der Menschen spielen und wolle außerdem der CDU schaden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Corona: Weiteres Todesfall in Essen/NRW

Update, Montag (7. Juni), 17.42 Uhr: Die Stadt Essen meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Bereits am 21. April verstarb ein 80-jähriger Essener im Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind damit insgesamt 576 Menschen in Essen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Corona-Update für NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Update, Montag (7. Juni), 17.19 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet sieben weitere positive Testergebnisse. Damit wurde das Coronavirus in der Stadt insgesamt 28.011-Mal nachgewiesen. Außerdem vermeldet die Stadt zwei weitere Todesfälle. Ein 47-jähriger Mann und eine 62-jährige Frau verstarben ursächlich an Covid-19. Beide wurden stationär behandelt. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Aktuell infiziert454
Aktuell in Quarantäne951
Gelten als Genesen27.170
Voraussichtliche Inzidenz27,9
Verstorben (ursächlich an Covid-19)271

Corona in NRW: Impfstart für Betriebsärzte verzögert sich

Update, Montag (7. Juni), 16.42 Uhr: Ungenaue Lieferdaten und geringe Impfstoffmengen erschweren den Impfstart bei vielen Betriebsärzten in NRW. Richtig losgehen könne es bei den meisten Betriebsärzten wohl erst am Dienstag (8. Juni), sagte die Regional-Vorsitzende Nordrhein-Süd des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Tanja Menting. Bei einer Lieferankündigung im Laufe des Montagnachmittags ohne Uhrzeit könne eine Impfaktion an dem Tag nicht geplant werden.

Dortmund: Bleibt die Corona-Inzidenz stabil unter 35?

Update, Montag (7. Juni), 16.17 Uhr: In Dortmund liegt die Inzidenz stabil unter 35. Das könnte einige Corona-Lockerungen in den nächsten Tagen bedeuten.

In Dortmund sinkt die Inzidenz, weitere Corona-Lockerungen könnten folgen.

Corona-Schutzmaßnahmen sollen verlängert werden

Update, Montag (7. Juni), 15.58 Uhr: Die Bundesregierung könnte die Corona-Schutzmaßnahmen über Ende Juni hinaus verlängern. Es lasse sich jetzt allerdings noch nicht sagen, welche konkreten Maßnahmen im August oder September ergriffen würden beziehungsweise „dann noch nötig sind“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Hintergrund ist die sogenannte Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Diese gilt aktuell bis Ende Juni und müsste vom Bundestag verlängert werden. Ein Antrag der Koalition, über den der Bundestag an diesem Donnerstag abstimmen soll, sieht eine solche Verlängerung vor.

Stadt in NRW entzieht Corona-Teststelle Betriebsnummer

Update, Montag (7. Juni), 15.28 Uhr: Am Mittwoch (2. Juni) hat die Stadt Bochum ein Anhörungsverfahren gegen einen Betreiber von Testzentren eingeleitet. Der ordnungsgemäße Betrieb einer Teststelle in Bochum-Wattenscheid wurde dabei infrage gestellt. Der Betreiber hatte bis heute Zeit, sich zu den Fragen zu äußern. Wie die Stadt mitteilt, ist das aber nicht geschehen.

Die Teststellennummer wird dem Betrieb daher ab heute entzogen. Ohne diese Nummer ist eine Abrechnung der Testungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung nicht mehr möglich.

Nach Enthüllung: Zahlen bei Testzentrum in NRW eingebrochen

Update, Montag (7. Juni), 15.04 Uhr: Bei einem Testcenter-Betreiber aus Düsseldorf, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts ermittelt, sind die gemeldeten Test-Zahlen „deutlich eingebrochen“, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. „Dies deutet durchaus auf ein tatsächlich illegales Vorgehen hin“, so das Ministerium in einem Schreiben.

Die Landesregierung beruft sich auf Zahlen der Kommunen, „die gerade die in den Medien erwähnten Teststellenbetreiber direkt genauer untersucht haben“. Ein ähnliches Absinken der Testzahlen habe es bei den landesweiten Testzahlen nicht gegeben - „sodass derzeit nicht davon auszugehen ist, dass eine große Anzahl von Teststellen bei den Zahlen vor der Medienberichterstattung in großem Umfang manipuliert hat“.

Corona in NRW: Rentenreform könnte verändert werden

Update, Montag (7. Juni), 14.45 Uhr: Der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium schlägt eine Rentenreform nach der Corona-Krise vor. Durch die Pandemie haben sich die finanzielle Lage der Rentenversicherung in Deutschland verschlechtert, teilte der Beirat mit.

Wie WDR berichtet legte der Beirat ein Gutachten vor, das längeres Arbeiten im Alter und eine Begrenzung der Rentenerhöhungen vorsieht. Wegen des bevorstehenden Renteneintritts der Menschen aus den sogenannten Babyboomer-Jahren steuere die Rente auf einen „Finanzierungsschock“ zu, so der Beiratsvorsitzende Klaus Schmidt. „Die Pandemie hat dazu geführt, dass der Schock früher einsetzt und dass er stärker ausgeprägt sein wird.“

Mutmaßlicher Corona-Betrug in Bochum: Weiterer Haftbefehl

Update, Montag (7. Juni), 13.15 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Betrug einer Bochumer Firma hat ein Richter Haftbefehl gegen einen weiteren Firmenverantwortlichen veranlasst. Das Unternehmen steht im Verdacht Corona-Tests im großen Stil falsch abgerechnet zu haben. Dem Beschuldigten wird bandenmäßiger Betrug vorgeworfen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag in Bochum. Aus ermittlungstaktischen Gründen nennen die Behörden derzeit keine weiteren Details.

Wie das NRW-Gesundheitsministerium allerdings mitteilte, seien seit der Enthüllung der Verdachtsfälle die gemeldeten Zahlen der Tests deutlich eingebrochen, was laut dem Ministerium tatsächlich auf ein illegales Vorgehen hindeuten könnte. Ein ähnliches Absinken der Testzahlen habe es bei den landesweiten Testzahlen nicht gegeben - „so dass derzeit nicht davon auszugehen ist, dass eine große Anzahl von Teststellen bei den Zahlen in großem Umfang manipuliert hat“

Viele Corona-Teststellen sollen falsche Angaben gemacht haben.

Corona: Ab sofort Inzidenzstufe 1 in Essen

Update, Montag (7. Juni), 12.34 Uhr: Die nächsten Lockerungsschritte in Essen stehen an. Da am Samstag die Sieben-Tage-Inzidenz am fünften Tag in Folge unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geblieben war, gilt seit heute nun die Inzidenzstufe 1. Das heißt unter anderem, in Essen könnten sich wieder beliebig viele Personen aus bis zu fünf Haushalten im öffentlichen Raum treffen, die Freibäder dürfen auch ohne Test-Nachweis besucht werden und Fitnessstudios sowie Clubs und Diskotheken dürfen mit Negativtestnachweis wieder Gäste empfangen.

Corona im Ruhrgebiet: Herne beendet Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

Update, Montag (7. Juni), 11.31 Uhr: Ab heute dürfen auch Betriebsärzte Impfungen gegen das Coronavirus vornehmen. Das führt dazu, dass die Statistiken der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe nicht mehr alle Impfungen erfassen, da die Betriebsärzte ihre Zahlen direkt an das RKI und nicht an die KVWL melden.

In Herne weist man deshalb bereits jetzt darauf hin, dass ab sofort deutlich mehr Personen geimpft sein könnten, als aus den von der Stadt veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Außerdem können Betriebe, die keine geeigneten Räume für eigene Impfungen haben, das Impfzentrum nach Rücksprache nutzen. Auch hat sich Herne dazu entschlossen, die Unterstützung durch die Bundeswehr für die Nachverfolgung der Corona-Infektion aufgrund niedriger Inzidenzen zu beenden.

Corona im Ruhrgebiet: Nur noch drei Kommunen mit Inzidenz über 35

Update, Montag (7. Juni), 9.20 Uhr: Die Karte des RKI färbt sich zunehmend von tiefrot (Inzidenz über 50) in Richtung gelb (unter 35) und weiß (unter 5). Auch im Ruhrgebiet entspannt sich die Lage deutlich. Inzwischen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nur noch in drei der insgesamt 53 Kommunen im Ruhrgebiet über 35:

  • Hagen (45,0)
  • Bochum (35,6)
  • Duisburg (35,5)

Aber auch Bochum und Duisburg sind nicht mehr weit von der 35er-Marke entfernt. Bleibt die Inzidenz mehrere Tage stabil unter dem Wert, könnten auch bald in den beiden Ruhrgebietsstädten weitere Lockerungen anstehen, wie aus dem Inzidenz-Stufenplan für NRW hervorgeht. So sind ab einer Inzidenz von 35 beispielsweise private Treffen mit bis zu fünf Haushalten möglich. Mülheim an der Ruhr (15,2), Wesel (16,5) und der Ennepe-Ruhr-Kreis (21,3) haben die niedrigsten Inzidenz-Werte im Ruhrgebiet.

Corona: Erste Uni in NRW kehrt zu Präsenzveranstaltungen zurück

Update, Montag (7. Juni), 8.58 Uhr: Eine Lockerung folgt der nächsten. Während viele Hochschulen zuletzt das Gefühl hatten, bei den aktuellen Corona-Regeln vergessen worden zu sein, dürfen sich nun einige NRW-Unis freuen. So dürfen ab dem 7. Juni in Düsseldorf wieder Vorlesungen und Seminare auf dem Campus stattfinden. Allerdings dürfen die Lehrkräfte der Heinrich-Heine-Universität selbst entscheiden, ob ihre Vorlesung ab sofort vor Ort oder noch weiter digital stattfindet. An der TU Dortmund heißt es aktuell noch: „Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen finden bis zum Ende der Vor­lesungs­zeit nicht statt!“

Corona in NRW: Kitas öffnen wieder im Regelbetrieb

Update, Montag (7. Juni), 8.30 Uhr: Viele Eltern in NRW dürften heute aufatmen: Nach wochenlangen coronabedingten Einschränkungen dürfen Kitas wieder regulär öffnen und in den Regelbetrieb mit vollem Wochenstundenangebot wechseln. Auch Gruppentrennungen werden aufgehoben.

Die Entwicklung der Coronazahlen erlaube es, den Kindern ihren Alltag, ihre Kontakte und ihre Bildungsangebote zurückzugeben, erklärt Familienminister Joachim Stamp (FDP) in seinem jüngsten Elternbrief. „Mir als Familienminister ist bewusst, dass die Pandemie Sie als Eltern und als Familie vielfach an ihre Belastungsgrenzen gebracht hat. Wir haben Ihnen viel zugemutet.“ Es besteht aber weiterhin ein freiwilliges Testangebot.

Corona: Impfpriorisierung entfällt ab heute

Update, Montag (7. Juni), 6.20 Uhr: Ab heute entfällt in Deutschland die Priorisierung für die Corona-Impfung. Das heißt, alle Impfwilligen können sich ab sofort unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste impfen lassen. Auch Kinder ab 12 Jahren. Das Problem: Die Nachfrage scheint weitaus größer zu sein als das Impfstoff-Angebot und es wird nicht sofort für alle ein Impf-Termin zur Verfügung stehen - zumal noch viele Zweitimpfungen durchgeführt werden müssen. In NRW werden beispielsweise in den Impfzentren aktuell nur noch Zweitimpfungen durchgeführt. Dennoch steigen ab heute auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne mit ein. Erstimpfungen sind somit in NRW bei Haus-, Fach- und Betriebsärzten ab heute möglich.

Corona: Bundesweite Inzidenz sinkt weiter

Update, Montag (7. Juni), 6.05 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet binnen eines Tages bundesweit 1.117 Corona-Neuinfektionen und 22 Todesfälle. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland von 24,7 auf 24,3 am Vortag. Im Vergleich: Am Montag vor einer Woche meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 1978 neue Corona-Fälle. Die Inzidenz lag bei 35,1. Für NRW meldet das RKI 270 Neuinfektionen und drei Todesfälle in Verbindung mit Covid-19. Damit liegt die Inzidenz am Montag bei 27,3.

Die zehn Städte und Kreise in NRW mit den höchsten Inzidenzen

Update, Sonntag (6. Juni), 22.05 Uhr: Überall in NRW sinken die Sieben-Tage-Inzidenzen. Mittlerweile gibt es keine Stadt mehr, die eine Inzidenz von über 100 hat. Aber wo sind die Zahlen noch vergleichsweise hoch? Hier die Übersicht:

  • Bonn: 66,4
  • Hagen: 48,2
  • Leverkusen: 45,8
  • Gütersloh: 39,5
  • Märkischer Kreis: 37,8
  • Bochum: 36,7
  • Wuppertal: 36,6
  • Paderborn: 36,1
  • Mettmann: 36,0
  • Oberbergischer Kreis: 36,0

Kein Public Viewing wegen Corona zur Fußball-EM 2021

Update, Sonntag (6. Juni), 19.25 Uhr: Die Fußball-EM wurde aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. In wenigen Tagen ist es nun so weit und das Auftaktspiel in Rom findet am Freitag (11. Juni) statt.

Und obwohl die Inzidenzen in Deutschland überall rapide sinken, müssen Fußballfans wohl auf ihr wichtigstes Ereignis verzichten: das Public Viewing. Trotzdem wird es wohl - je nach pandemischer Lage - möglich sein, die Spiele zumindest in Kneipen und Bars bei „kleineren Corona-Punblic-Viewings“ gucken zu können.

Corona-Update für Dortmund: Lediglich fünf neue Fälle

Update, Sonntag (6. Juni), 16 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die aktuellen Corona-Zahlen für die Stadt bekannt gegeben. Heute sind demnach lediglich fünf weitere Corona-Fälle registriert worden. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenz-Wert mit den Daten 30,8 betragen. Alle Zahlen im Überblick:

  • Zurzeit befinden sich 925 Menschen in Quarantäne.
  • Seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Dortmund liegen insgesamt 28.004 positive Tests vor.
  • 27.143 Menschen gelten als genesen.
  • Aktuell sind 476 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.
  • Zurzeit werden in Dortmund 33 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 12 intensivmedizinisch, davon wiederum 11 mit Beatmung.
  • In Dortmund starben bislang 269 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Impf-Drive-in in NRW war ein voller Erfolg – fast 3000 Impfwillige gegen Corona geimpft

Update. Sonntag (6. Juni), 12.49 Uhr: Bei einer Drive-in-Impfaktion in Meerbusch bei Düsseldorf sind fast 3000 Menschen an einem Tag geimpft worden. Die Aktion am Samstag (5. Juni) sei ein voller Erfolg gewesen, sagte Organisatorin Maria Groteguth am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Alle Beteiligten würden die Aktion gern wiederholen, sagte Groteguth weiter. „Die Logistik ist da, die IT auch. Sobald wir Impfstoff bekommen können, impfen wir gern weiter.“ Auch Menschen, die nicht in Meerbusch wohnen, könnten dann vielleicht berücksichtigt werden.

NRW-Stadt erreicht Inzidenz 0,0 – dennoch gelten weiterhin Regeln

Update, Sonntag (6. Juni), 11.47 Uhr: Kaum zu glauben, aber wahr: Eine Stadt in NRW hat tatsächlich die Inzidenz 0,0 erreicht. Waltrop kann diesen Wert schon den zweiten Tag in Folge halten. Damit ist sie die erste Stadt im Kreis Recklinghausen, die diesen Inzidenzwert erreicht hat, wie die Waltroper Zeitung berichtet. Dennoch gelten weiterhin Corona-Regeln in der Stadt ohne Neuinfektionen. Die Kreis-Inzidenz, die maßgeblich ist für weitere Lockerungen, liegt bei 24,9.

Masken-Skandal um Spahn: „Unwürdig und menschenverachtend“

Update, Sonntag (6. Juni), 10.12 Uhr: Der Spiegel hatte berichtet, dass die Regierung im Frühjahr 2020 Millionen Masken in China bestellt habe, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien. Das Gesundheitsministerium habe mit dem für Arbeitsschutz zuständigen Arbeitsministerium über die Verwendung der Masken verhandelt, so der Spiegel unter Berufung auf einen Schriftwechsel. Bei diesem Austausch habe das Gesundheitsressort solche Masken auch für Menschen mit Behinderung und für Obdachlose vorsehen wollen.

„Es ist unwürdig und menschenverachtend, wenn ein Gesundheitsminister Menschen in zwei Klassen einteilt, nämlich die mit Anspruch auf qualitätsgeprüfte Masken und die, für die absolut untaugliche Masken gut genug sind, um ihr Leben eben nicht zu schützen“, kritisiert SPD-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans in der Bild am Sonntag.

Die Pressestelle des Bundesgesundheitsministeriums wies die Vorwürfe zurück: „Bei der kostenlosen Verteilung bzw. Lieferung von Masken an Einrichtungen der Obdachlosen- und Eingliederungshilfe stand jederzeit der bestmögliche Schutz der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger und der Beschäftigten im Vordergrund.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird aktuell scharf kritisiert.

Corona-Inzidenz in Deutschland unter 25 – NRW hinkt leicht hinterher

Update, Sonntag (6. Juni), 8.26 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist unter den Wert von 25 Fällen pro 100.000 Einwohner gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete, lag die Inzidenz bei 24,7. Es wurden 2440 Neuinfektionen und 74 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages registriert. Am Sonntag vor einer Woche (30. Mai) lag die bundesweite Inzidenz noch bei 35,2.

NRW kann ebenso positive Tendenzen verzeichnen – auch wenn das bevölkerungsreichste Bundesland noch hinter der Bundes-Inzidenz liegt. In Nordrhein-Westfalen wurden laut RKI 546 neue Corona-Fälle registriert, damit sinkt die Inzidenz auf 28,1.

Berliner Charité hat zur Wirksamkeit der Kreuzimpfung von Astrazeneca und Biontech geforscht

Update, Samstag (5. Juni), 21.45 Uhr: Nach dem Bekanntwerden von seltenen, aber schweren Komplikationen in Form von gefährlichen Hirnvenenthrombosen nach Astrazeneca-Erstimpfungen vor allem bei Jüngeren, hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) Anfang April die Empfehlung ausgesprochen, Corona-Impfungen mit Astrazeneca nur noch an über 60-Jährige zu verabreichen.

Die Jüngeren, die bis dahin schon eine erste Dosis Astrazeneca erhalten hatten, sollen laut Stiko-Empfehlung bei der zweiten Impfung die Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna erhalten. Viele Impfwillige haben deshalb das Vakzin von Biontech als zweite Impfdosis bekommen. Jetzt hat die Berliner Charité zur Wirksamkeit dieser Kreuzimpfung geforscht und sind dabei zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

Land NRW erlaubt für kurzen Zeitraum Abi-Feiern und Abschlussklassen-Feiern

Update, Samstag (5. Juni), 19.10 Uhr: Tausende Schüler und Schülerinnen stehen kurz vor ihrem Schulabschluss. Das Land NRW will nun einmalig und nur bis zum 11. Juli Feiern von Schulabschlussklassen- oder Jahrgängen trotz Corona erlauben. Allerdings dürfen die Feiern ausschließlich außerhalb von Schulanlagen und Schulgebäuden stattfinden und nur von den jeweiligen Schülern und Schülerinnen besucht werden. Lehrkräfte und Eltern dürfen nicht daran teilnehmen.

Münster erreicht als erste Stadt in NRW eine Inzidenz von unter 10

Update, Samstag (5. Juni), 18.15 Uhr: Die Inzidenz in NRW sinkt immer weiter. Mittlerweile gibt es keine einzige Stadt mehr, die eine Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 hat. Aber wo gibt es aktuell die wenigsten Corona-Fälle? Hier die Übersicht:

  • Kreis Düren: 20
  • Mülheim an der Ruhr: 19,9
  • Rheinisch-Bergischer-Kreis: 19,8
  • Kreis Wesel: 19,1
  • Kreis Heinsberg: 17,6
  • Kreis Minden-Lübbecke: 16,1
  • Kreis Olpe: 15,7
  • Kreis Borken: 13,5
  • Kreis Coesfeld: 10,4
  • Münster: 8,9

Münster hat als erste Stadt in NRW eine Inzidenz von unter 10 erreicht. Schon seit Wochen sind in der Universitätsstadt aufgrund einer besonders niedrigen Inzidenz weitreichende Lockerungen möglich. Aktuell sind weniger als 100 Münsteraner mit Corona infiziert. Ob es in Münster bald weitere Lockerungen geben wird, bleibt abzuwarten. Aktuell hat die Landesregierung nur Pläne für Städte und Kreise mit einer Inzidenz von unter 35 - was passiert, wenn die Inzidenz bei Null liegt, bleibt offen.

Stadt Dortmund meldet am Samstag 34 neue Corona-Fälle

Update, Samstag (5. Juni), 17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Samstag insgesamt 34 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit voraussichtlich bei 32 - den genauen Wert wird das Robert-Koch-Institut ab Mitternacht bekannt geben, weshalb noch leichte Änderungen möglich sind.

Sollte der Wert vom RKI bestätigt werden, liegt die Inzidenz in Dortmund zum ersten Mal seit Monaten unter 35. Bleibt sie stabil bei diesem Wert, also an fünf aufeinander folgenden Tagen, dann sind weitere Lockerungen möglich. Unter anderem würde dann die Testpflicht für die Innen- und Außengastronomie entfallen und Clubs dürften für maximal 100 Personen wieder öffnen.

Stadt im Ruhrgebiet lockert ab Montag weiter die Corona-Regeln

Update, Samstag (5. Juni), 15.17 Uhr: In Essen stehen die Zeichen auf Lockerung. Ab Montag gilt in der Ruhrgebietsstadt Lockerungsstufe eins, die mit weiteren Öffnungsschritten verbunden ist. Am Samstag war die Sieben-Tage-Inzidenz am fünften Werktag in Folge unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geblieben, wie die Stadt auf ihrer Website mitteilte.

Sollte am Montag die landesweite Inzidenz ebenfalls unter 35 liegen, können Gäste auch in der seit einigen Tagen in Essen wieder geöffneten Innengastronomie ohne Testnachweis essen und trinken. Im öffentlichen Raum dürfen sich wieder fünf Haushalte ohne Begrenzung treffen – oder auch bis zu 100 Personen aus beliebigen Haushalten mit Test. Freibäder können ohne Testnachweis besucht werden. Bei Kulturangeboten – Kinos, Theater oder Oper – sind mehr Zuschauer erlaubt: Innen und außen bis zu 1000 Personen mit Test und Sitzordnung erlaubt. Clubs und Diskotheken dürfen im Außenbereich öffnen.

Abschlussfeiern in NRW trotz Corona möglich

Update, Samstag (5. Juni), 12.31 Uhr: Abi-Feiern und Abschlussfeiern sind in NRW wieder möglich. Die Coronaschutzverordnung regelt nun, wie die Feierlichkeiten coronagerecht ablaufen können. Demnach sind feste Sitzplätze sowie negative Corona-Tests Pflicht. Teilnehmen dürfen dann Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte.

Corona in NRW und Deutschland: Inzidenz weiter im Sinkflug

Update, Samstag (5. Juni), 11.07 Uhr: In Deutschland sind innerhalb eines Tages 2294 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte, wurden zudem 122 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter auf 26,3. Am vergangenen Freitag lag sie noch bei 37,5.

In NRW wurden 575 neue Corona-Fälle registriert, die Inzidenz sinkt auf 30,6 und liegt damit noch über dem Bundesdurchschnitt. Vor einer Woche lag die Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland noch 41,6.

Corona in NRW: Impf-Drive-in für 3000 Impfwillige

Update, Samstag (5. Juni), 8.26 Uhr: Seitenscheibe runter und Arm raus: Mehrere Ärzte wollen in Meerbusch bei Düsseldorf an diesem Samstag fast 3000 Impfwillige im Vorbeifahren impfen. Dazu richten sie einen Drive-in-Parcours in einem Gewerbegebiet ein. An vier Stationen soll alles rund um die Impfung abgewickelt werden, berichten Arzt Markus Groteguth und seine Kollegen auf ihrer Homepage.

„Alle Termine waren in sechs Stunden ausgebucht, wir hatten fast 50.000 Besucher auf der Webseite“, sagte Organisatorin Maria Groteguth. Geimpft werden nur Impfwillige aus dem Einzugsbereich der Praxis in Meerbusch mit vorheriger Online-Terminanmeldung. 120 freiwillige Helfer und 20 Arzthelferinnen, Krankenschwestern und Ärzte stehen bereit.

An immer mehr Standorten wird gegen Corona geimpft – jetzt auch in einem Drive-in in NRW.

Corona-Ausbrüche haben keinen Einfluss auf Lockerungen in NRW

Update, Freitag (4. Juni), 21.45 Uhr: Wegen sinkender Inzidenzen in vielen Kreisen und Städten in NRW greifen immer mehr Lockerungen. Diese bleiben auch bestehen, wenn es in einem Ort zum Beispiel zu Corona-Ausbrüchen in Einrichtungen oder Unternehmen kommt und die Neuinfektionen dadurch die entsprechenden Grenzwerte wieder übersteigen.

In der neuen Fassung der Coronaschutzverordnung wird von „einem klar abgrenzbaren Infektionsgeschehen“ gesprochen, bei dem „eine Ausbreitung nach Einschätzung der zuständigen Behörden aufgrund der wirksamen Kontaktnachverfolgung nicht zu erwarten“ ist.

Corona in NRW: Dortmunder Unternehmen wollen ihre Mitarbeiter impfen

Update, Freitag (4. Juni), 20.25 Uhr: Mehrere Dortmunder Unternehmen wollen ihre Mitarbeiter bald selbst impfen und dafür eigene Impfstraßen schaffen - unter anderem die Dortmunder Stadtwerke, die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung sowie die Entsorgung.

Sobald die Impfpriorisierung am 7. Juni fällt, planen die teilnehmenden Unternehmen ihre Mitarbeiter gemeinsam im „Impfsaal21“ impfen zu lassen, berichtet Radio 91.2. Insgesamt handelt es sich um Beschäftigte, die sich impfen lassen wollen. Sie können sich ab übernächster Woche in einem Portal um einen Termin bewerben. Allerdings ist der Impfstoff derzeit noch sehr knapp.

Moviepark in Bottrop startet nach monatelanger Zwangspause in die Sommersaison 2021

Update, Freitag (4. Juni), 19.45 Uhr: Nach monatelanger Zwangspause durfte der Moviepark in Bottrop dank sinkender Inzidenzen heute in die Sommersaison starten. Für Gäste gelten allerdings mehrere Corona-Auflagen: So muss in Innenbereichen sowie in Warteschlangen stets eine Maske getragen und Tickets müssen vorab online gekauft werden.

Wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitgeteilt hat, darf zudem nur ein Drittel der normalen Besucherzahl in den Park gelassen werden. Rein kommen nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete.

Betrugsverdacht bei Corona-Schnelltests in Bochum: zwei Festnahmen

Update, Freitag (4. Juni), 19.05 Uhr: Im Falle des mutmaßlichen Betrugs in Corona-Schnelltestzentren hat es in Bochum zwei Festnahmen gegeben. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Laut der Bild soll die Firma Medican deutlich mehr Tests in Rechnung gestellt haben, als letztendlich durchgeführt wurden. Medican habe insgesamt an die 100 Testzentren betrieben – in einigen Städten in NRW reagierte man mit Schließungen.

Corona-Intensivpatienten in Deutschland: mehr als 4.500 Klinikbetten sind frei

Update, Freitag (4. Juni), 18.36 Uhr: Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland ist erstmals seit Ende Oktober 2020 wieder unter die Schwelle von 2.000 gesunken. Laut dem DIVI-Intensivregister werden in deutschen Kliniken derzeit 1.970 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 66 Patienten. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4.572 Intensivbetten in den deutschen Kliniken frei.

Corona-Inzidenz in NRW liegt unter 35: Viele Städte und Kreise dürfen lockern

Update, Freitag (4. Juni), 18 Uhr: Nordrhein-Westfalen hat am heutigen Freitag erstmals seit Oktober 2020 die Corona-Inzidenz von 35 unterschritten (34,3). Bleibt die Inzidenz in den folgenden Tagen stabil unter diesem Wert, sind weitere Lockerungen in NRW möglich. Wichtig: In den jeweiligen Städten und Kreisen muss die Inzidenz ebenfalls unter 35 liegen, damit die Regeln der Stufe 1 dort in Kraft treten können.

Corona-Massenausbruch in JVA: Justizvollzugsanstalt muss infizierte Insassen verlegen

Update, Freitag (4. Juni), 16.50 Uhr: Einem Bericht des Soester Anzeigers habe es in der JVA in Werl einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. 37 Infektionen seien bislang bestätigt worden, die Justizvollzugsanstalt im Osten von NRW rechnet noch heute mit weiteren Fällen. Laut Kreisverwaltung stünden nur noch zehn Abstriche aus.

Wie die JVA dem Soester Anzeiger gegenüber bestätigte, hätte die Anstalt bereits mit der Verlegung der infizierten Insassen auf die hauseigene Quarantänestation begonnen. Betreut würden sie dort von Personal aus der Justizvollzugsanstalt. Insgesamt sei die Lage vor Ort ruhig, versichert eine Sprecherin. „Und der Zusammenhalt ist sehr gut, alle ziehen an einem Strang.“ 

Corona in NRW: Inzidenz in Dortmund im Tiefflug - weitere Lockerungen möglich?

Update, Freitag (4. Juni), 15.30 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Freitag nur insgesamt zwölf neue Corona-Infektionen. Damit liegt die Inzidenz voraussichtlich bei 37,2. Den genauen Wert wird das Robert-Koch-Institut erst ab Mitternacht bekannt geben, weshalb sich der Wert noch leicht ändern könnte.

Mit dem heutigen Tag liegt die Inzidenz nun an zwei Werktagen infolge unter 50. Sollte der Wert weiterhin stabil so niedrig bleiben, dann sind weitere Lockerungen möglich, die etwa den Einzelhandel oder Sporteinrichtungen betreffen. Im Ruhrgebietsvergleich war die Dortmunder Inzidenz in den vergangenen Tagen nur leicht gesunken. Umso überraschender, dass es nun so schnell nach unten geht.

Achtung: Da am Donnerstag (3. Juni) in NRW ein Feiertag war, ist es möglich, dass weniger getestet und weniger Fälle ans Gesundheitsamt übermittelt wurden.

Was bedeutet „stabil“ in Bezug auf die Inzidenz-Werte?

In Bezug auf Corona-Lockerungen ist immer wieder von einer „stabilen Inzidenz“ die Rede. Konkret bedeutet dies, dass die Sieben-Tages-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter einem bestimmten Wert liegen muss. Sonn- und Feiertage zählen dabei nicht.

Corona in NRW: Weitere Corona-Lockerungen in NRW-Städten

Update, Freitag (4. Juni), 12.15 Uhr: Nicht nur die Einwohner der Stadt Herne, auch die Bewohner im Kreis Unna können sich über weitere Lockerungen freuen. Ab Sonntag (6. Juni) wird die Stadt und der Kreis von Inzidenzstufe 3 auf 2 herabgestuft. Dabei gelten nun die neuen Regeln der Inzidenzstufe 2 der Coronaschutzverordnung NRW. Diese besagt unter anderem:

  • Treffen: Im öffentlichen Raum ohne Begrenzung für Angehörige aus drei Haushalten.
  • Kultur: Konzert, Theater, Oper und Kinos bis zu 500 Personen mit negativem Test und Sitzordnung.
  • Sport: Außen mit bis zu 25 Personen erlaubt, innen ist kontaktfreier Sport ohne Begrenzung. Bis zu 500 Zuschauer möglich, jedoch mit negativem Test und Sitzordnung.
  • Gastronomie: Außengastronomie ohne Test, Innengastronomie mit negativem Test und Platzpflicht.
  • Einzelhandel: Kundenbegrenzung auf eine Person pro 10qm.

Corona-Impfungen in Deutschland: Impfdosen werden zurückgehalten

Update, Freitag (4. Juni), 11 Uhr: Zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und Ärztevertretern ist ein Streit entbrannt über das Zurückhalten von zahlreichen Corona-Impfdosen für geplante Zweitimpfungen. Wie der Spiegel berichtet, gab das Ressort von Jens Spahn (CDU) in dieser Woche rund 1,2 Millionen gelieferte Dosen des Impfstoffs von Biontech nicht an Ärzte und Impfzentren weiter. Der Hausärzteverband äußerte darüber Unverständnis.

Dem Bericht zufolge lieferte Biontech für die laufende Woche rund 5,13 Millionen Dosen an den Staat. Eigentlich hätten demnach die niedergelassenen Ärzte in dieser Woche Impfstoff für mehr als 3,3 Millionen Spritzen bekommen sollen. Tatsächlich seien aber nur etwa 2,2 Millionen Portionen angekommen. Bei den Impfzentren seien rund 75.000 Dosen gekürzt worden. 

Mit dpa-Material. Alle News zum Coronavirus in NRW, die sich vor Freitag (4. Juni) um 11 Uhr ereignet haben, findet ihr im alten Live-Ticker auf RUHR24.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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