Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Stadt Düsseldorf hebt Maskenpflicht auf +++ Umfangreiche Lockerungen in Bochum

NRW lockert die Corona-Regeln massiv, ruft aber gleichzeitig zur Vorsicht auf. Die Corona-Pandemie ist längst nicht vorbei. RUHR24 informiert im Live-Ticker über alle neuen Entwicklungen.

Kreis/StadtInzidenz am 11. Juni (Vortag)
NRW gesamt20,6 (-0,2)
Dortmund20,7 (-3,1)
Bochum19,4 (-1,9)
Essen16,6 (-2,7)
Duisburg30,1 (+0,8)
Gelsenkirchen25,4 (+3,9)
Kreis Recklinghausen18,9 (-3,9)
Kreis Unna21,3 (-0,5)

Liebe Leser, dieser Live-Ticker wurde beendet. Wir haben aber einen neuen Corona-Live-Ticker für NRW gestartet. Schaut gerne vorbei!

Geringe Corona-Inzidenz: Stadt Düsseldorf hebt Maskenpflicht auf

Update, Freitag (11. Juni), 19.05 Uhr: Die Stadt Düsseldorf hebt aufgrund der Inzidenz die Maskenpflicht in der Altstadt und am Rhein auf. Außerdem ist nun wieder ein Besuch in der Innengastronomie ohne Test möglich – passend zum Sommerwochenende.

Corona-Hilfsprogramm: Eine Million Euro für Laienmusikvereine

Update, Freitag (11. Juni), 17.50 Uhr: Die NRW-Landesregierung stellt Laienmusikvereinen eine Million Euro zur Verfügung. Die Hilfe stammt aus dem Corona-Hilfsprogramm des Landes, erklärt das NRW-Kulturministerium mit. Die Vereine könnten so jeweils bis zu 2.500 Euro bekommen. Mit dem Geld könnte so Honorarausfälle gestemmt werden.

Auch nach Corona-Impfung: Klinikum Dortmund ruft zur Blutspende auf

Update, Freitag (11. Juni), 17 Uhr: Die Corona-Impfung hindert nicht am Blutspenden, betont das Klinikum Dortmund. Schon am Tag nach der Impfung können Spender wieder ins Blutspendezentrum des Klinikums Dortmund kommen. Spendenwillige werden dringend gebraucht: In diesem Jahr trete der Blutmangel viel früher ein als sonst. „Noch müssen wir keine Operationen verschieben, aber wir stehen kurz davor“, so Transfusionsmediziner Dr. Uwe Cassens im Interview mit webtvcampus.

Corona-Lockerungen in Bochum: Inzidenzwert sorgt für viele Öffnungen

Update, Freitag (11. Juni), 16 Uhr: Aufgrund der weiter sinkenden Inzidenz in Bochum, gibt es heute in der Ruhrgebietsstadt weitere Lockerungen. Alle auf einem Blick:

  • Kultur: Bis 500 Personen im Freien sowie im Innenbereich mit Test und festen Sitzplätzen. Museen können ohne Termin besucht werden.
  • Sport: Kontaktsport bis 25 Personen mit Test im Freien, im Innenbereich und Fitnessstudios 12 Personen mit Test. Kontaktfreier Sport draußen ohne Begrenzung. Schwimmbäder können mit Test besucht werden. Sportveranstaltungen draußen bis 1.000 Zuschauer, innen bis 500 mit Test und Sitzplätzen.
  • Gastronomie: Außengastronomie ohne Test, Innengastronomie mit Test und Sitzplätzen.
  • Private Veranstaltungen: 100 Gäste im Freien und 50 im Innenbereich mit Test.

Sofern der Inzidenzwert weiterhin stetig sinkt und unter 35 bleibt, könnten ab Montag (14. Juni), bereits weitere Lockerungen für Bochum gelten.

Schule trotz Corona: Präsenunterricht im kommenden Schuljahr

Update, Freitag (11. Juni), 15.10 Uhr: Damit es im nächsten Schuljahr nicht wieder zu einem Schul-Chaos kommt, soll es im kommenden Schuljahr trotz Pandemie zu einem uneingeschränkten Präsenzbetrieb kommen. Darauf haben sich die Bildungsminister der 16 Bundesländer geeinigt. Der Regelbetrieb soll auch nicht an Impfquoten gekoppelt werden.

Coronavirus in Dortmund: Delta-Mutation ist angekommen

Update, Freitag (11. Juni), 14.20 Uhr: Die Stadt Dortmund verzeichnet am Freitag 16 neue Corona-Fälle. Das Besorgniserregende: Ein Fall ist auf die neuartige Delta-Variante des Coronavirus zurückzuführen. Die Mutation gilt als weitaus ansteckender als die bisherigen Varianten. In Indien und Großbritannien sorgt sie aktuell für hohe Inzidenz-Werte.

Wie die Stadt mitteilt, handelt es sich bei dem ersten Fall mit der nachgewiesener Delta-Virusvariante um einen 31-jährigen Mann, der mit einem Negativtest aus dem Hochinzidenzgebiet Ägypten einreiste. Während er jedoch in Quarantäne war, habe er Symptome entwickelt. Ein Test gab dann Aufschluss über eine Corona-Infektion mit der Mutation.

Auf Basis der aktuellen Daten liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Dortmund nach eigenen Berechnungen der Stadt heute bei 21,2. Damit liegt der Wert weiterhin stabil unter 35 und weitere Lockerungen sind ab Sonntag (13. Juni) zum aktuellen Zeitpunkt möglich.

Corona: Regierung hebt generelle Reisewarnung auf

Update, Freitag (11. Juni), 14.10 Uhr: Passend zur Urlaubs-Saison und nach über einem Jahr hat die deutsche Bundesregierung heute angekündigt, die generelle Reisewarnung für touristische Reisen aufzuheben. Ab 1. Juli gilt somit keine Reisewarnung mehr für Corona-Risikogebiete mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 200. „Nach langen Monaten des Lockdowns dürfen wir uns auf mehr Normalität freuen, das gilt auch für das Reisen“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Freitag zu diesem Schritt.

Corona: NRW-Stadt Herne erreicht Inzidenzstufe 1

Update, Freitag (11. Juni), 13.21 Uhr: Die Stadt Herne galt lange Zeit als Corona-Hotspot – nicht nur in NRW, sondern sogar über die Landesgrenzen hinaus. Am heutigen 11. Juni ist die Stadt stabil unterhalb einer Inzidenz von 35 und in NRW damit in Inzidenzstufe 1 gerutscht. Herne hat aktuell eine Inzidenz von 19,8. Damit treten weitreichende Lockerungen in Kraft.

Gleichzeitig hat die Bundeswehr ihre Corona-Mission in Herne vorerst beendet. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda (SPD) verabschiedete die Soldatinnen und Soldaten am Freitagmorgen. Sie waren seit Oktober 2020 zur Unterstützung in Herne.

In Sachen Impfungen kündigt Herne eine weitere Impf-Aktion in einem Brennpunktbezirk an und verspricht sich davon eine stark ansteigende Zahl an Erstgeimpften. Verimpft wird der Stoff von Johnson & Johnson, von welchem man nur eine Impfung benötigt.

Corona in NRW: Castrop-Rauxel hebt Testpflicht in Freibädern auf

Update, Freitag (11. Juni), 12.30 Uhr: Da für den Kreis Recklinghausen und damit auch für die Stadt Castrop-Rauxel aufgrund eines stabilen Inzidenzwertes von unter 35 nun die Regelungen der Coronaschutzverordnung der Inzidenzstufe 1 gelten, darf die Stadtverwaltung auch die Testpflicht für Freibadbesucher zurücknehmen. Außerdem hat das städtische Bäderteam die Besucherkapazitäten erhöht.

Coronavirus: Biontech-Vakzin soll auch vor Delta-Variante schützen

Update, Freitag (11. Juni), 12.15 Uhr: Aktuell ist es die Delta-Variante des Coronavirus, die Sorge bereitet. In Indien und nun auch in Großbritannien bereitet sie sich rasant aus. US-amerikanische Forscher haben aber nun in einer neusten Studie wohl herausgefunden, dass der Corona-Impfstoff von Biontech vor der neuen Mutation schützen soll. Dazu hatten die Wissenschaftler 20 Blutproben von Menschen untersucht, die jeweils zwei Dosen des Impfstoffes von Biontech erhalten hatten. Sie testeten die Reaktion auf die verschiedenen Corona-Varianten und stellten fest, dass die Wirksamkeit zwar etwas niedriger ausfalle, aber sie sei dennoch ausreichend. Die Untersuchung wurde von einem Team um den Forscher Pei Yong Shi von der University of Texas durchgeführt und im Fachjournal Nature veröfentlicht.

Corona in NRW: Niedrige Inzidenz lässt Lockerungen in der Kirche zu

Update, Freitag (11. Juni), 11.58 Uhr: Die niedrigen Inzidenzwerte lassen Lockerungen in nahezu allen Bereichen zu – auch in der Kirche. Inzwischen sind fast überall wieder Präsenzgottesdienste möglich. Je nach Inzidenz ist die Personenzahl allerdings noch begrenzt (250 Menschen bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100, 1000 Teilnehmer bei einer Inzidenz unter 35). Mindestabstand, Maskenpflicht und die Rückverfolgbarkeit müssen allerdings weiter eingehalten werden. Auch auf den Gemeindegesang soll vorerst noch verzichtet werden. Das berichtete der WDR unter Berufung auf die westfälische Kirche.

Corona-Impfungen in NRW: Jeder Zweite einmal geimpft

Update, Freitag (11. Juni), 11.08 Uhr: Auch wenn der Impfstoff aktuell noch etwas knapp ist und in den NRW-Impfzentren derzeit nur Zweitimpfungen durchgeführt werden, geht es dennoch weiter voran mit der Impfkampagne. So ist inzwischen in NRW jeder Zweite mindestens einmal gegen Corona geimpft. Damit liegt die Impfquote der Erst-Geimpften in NRW bei 50 Prozent. Das geht aus den aktuellen Daten des RKI hervor. Rund 25,6 Prozent sind in NRW schon vollständig geimpft.

Corona: Brand zerstört Teststelle in Bochum

Update, Freitag (11. Juni), 10.51 Uhr: In einer Bochumer Corona-Teststelle ist in der Nacht auf Freitag (11. Juni) ein Feuer ausgebrochen. Sie wurde dabei vollständig zerstört. Wie die Feuerwehr Bochum mitteilte, habe bei ihrem Eintreffen eine freistehende, drei mal drei Meter große Zeltkonstruktion in Flammen gestanden. Die Ursache für den Brand ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen. Verletzt wurde bei dem Feuer in der Corona-Teststelle im Stadtteil Langendreer aber niemand.

Corona-Impfstoff: Zulassung von deutschem Vakzin Curevac verzögert sich

Update, Freitag (11. Juni), 10.09 Uhr: Eigentlich sollte im aktuellen Quartal ein weiterer Impfstoff gegen Covid-19 zugelassen werden und zur Verfügung stehen – das Corona-Vakzin des Tübinger Pharmaunternehmens Curevac. Doch die Zulassung verzögert sich wohl. Genaue Gründe sind nicht bekannt. Manfred Lucha, Gesundheitsminister in Baden-Württemberg, sprach diese Woche von „Komplikationen“ beim Zulassungsprozess.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat deshalb nun Konsequenzen für die deutsche Impfkampagne gezogen. Er plant den Corona-Impfstoff Curevac nicht mehr für die laufende Impfkampagne ein. Darüber berichtete der Mannheimer Morgen am Freitag unter Verweis auf Regierungskreise. Der CDU-Politiker sprach von einer „großen Enttäuschung“. Eigentlich war der Impfstoff aus Tübingen schon für das zweite Quartal eingeplant gewesen. Das Curevac-Vakzin ist wie der Impfstoff von Biontech ein mRNA-Impfstoff.

Inzwischen stellt sich die Frage, ob der Impfstoff überhaupt noch gebraucht wird. Bundesregierung und Curevac gehen jedenfalls stark davon aus – insbesondere in Hinblick auf Auffrischimpfungen und im Kampf gegen Corona-Mutationen. Darüber berichtete das Handelsblatt. Bis die Zulassung aber kommt – aktuell ist sie für Ende August angesetzt – bleibt der Impfstoff der übrigen Hersteller wohl bis etwas knapp bemessen. Für Juli, also das dritte Quartal, hat die Bundesregierung allerdings die Lieferung weiterer Impfdosen angekündigt.

Corona: Bonn wird zur Impfpass-Modellstadt in NRW

Update, Freitag (11. Juni), 9.35 Uhr: Noch können bis auf wenige Ausnahmen Ärzte und Impfzentren den digitalen Corona-Impfnachweis nicht ausstellen. Eine der Ausnahmen ist Bonn. Das Bonner Impfzentrum ist als Modellstandort in NRW ausgewählt worden – wer sich dort gegen Covid-19 impfen lässt, bekommt vor Ort einen QR-Code, den man mit dem Smartphone einscannen kann. Ab Montag (14. Juni) sollen dann auch die Apotheken die digitalen Impfpässe ausstellen können. Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbands Nordrhein, geht davon aus, dass das bei jeder vierten Apotheke möglich sein wird.

Corona: Digitaler Impfpass wird in NRW nur selten ausgestellt

Update, Freitag (11. Juni), 8.09 Uhr: Seit Donnerstag (10. Juni) kann der digitale Corona-Impfnachweis ausgestellt werden. In NRW ist das nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigungen bislang nur selten der Fall. Die Behörde erklärte, dass in den Praxen und Impfzentren noch keine elektronischen Impfzertifikate ausgestellt werden könnten. Damit bleibt am Anfang für vollständig Geimpfte nur der Weg über die Apotheken zum digitalen Impfnachweis. Einige von ihnen wollen bereits am Montag mit diesem Service starten.

Corona in NRW: Viele Städte lockern am Freitag ihre Regeln

Update, Freitag (11. Juni), 7.24 Uhr: In vielen Städten in NRW werden am heutigen Freitag (11. Juni) die Corona-Regeln gelockert – etwa in Dortmund und in Bochum. Innengastronomie und Indoor-Sportanlagen öffnen wieder. Sogar Kulturveranstaltungen mit bis zu 1000 Personen können wahlweise ohne Abstand oder ohne Test durchgeführt werden.

Aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums geht hervor, dass ab Freitag 31 der insgesamt 53 kreisfreien Städte und Kreise Nordrhein-Westfalens zur Inzidenzstufe 1 (höchstens 35) mit den umfangreichsten Lockerungen gehören. Am Samstag werden es demnach dann bereits 38 sein.

Corona in NRW: Keine Stadt mehr mit Inzidenz über 50

Update, Freitag (11. Juni), 6.20 Uhr: Für NRW meldet das RKI eine Inzidenz von 20,6. Das ergibt sich aus den aktuellen Daten mit 556 neuen Corona-Fällen. Insgesamt haben sich damit im bevölkerungsstärksten Bundesland innerhalb der letzten Woche 3.696 mit dem Erreger infiziert. Außerdem meldete das RKI 26 Todesfälle in Folge oder in Verbindung mit Covid-19. Und: Auch in der letzten NRW-Kommune ist die Inzidenz unter die 50er-Marke gesunken. Hagen, der letzte „rote Fleck“ auf der Karte des RKI in den letzten Tagen, verzeichnet am Freitag eine Inzidenz von 49,8.

Corona: Bundesweite Inzidenz bei 18,6

Update, Freitag (11. Juni), 6.08 Uhr: Am Freitag liegt den Daten des RKI zufolge die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit bei 18,6. Damit sinkt der Wert immer weiter. Im Vergleich: Am Donnerstag lag er bei 19,3, am Freitag vor einer Woche bei 29,7. Außerdem meldeten die deutschen Gesundheitsämter dem RKI binnen der letzten 24 Stunden 2440 Corona-Neuinfektionen und 102 Todesfälle.

Gaststätten-Wiedereröffnung in NRW: Drohen jetzt Preiserhöhungen?

Update, Donnerstag (10. Juni), 20.10 Uhr: Der Hotel- und Gaststätten-Verband Dehoga Nordrhein ermuntert die Restaurants in NRW, die Wiedereröffnung der Gastronomie für starke Preiserhöhungen zu nutzen. Zwischen 10 und 20 Prozent würde der Verband für angemessen halten, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Corona-Hilfe von der Bundeswehr: Einsatz von Soldaten wird reduziert

Update, Donnerstag (10. Juni), 19 Uhr: Die Bundeswehr wird den Einsatz von Soldaten für Amtshilfen reduzieren. Laut Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) soll ab 1. Juli die Zahl der eingesetzten Soldaten von 25.000 auf 15.000 reduziert werden. „Die positive Entwicklung führt jetzt erfreulicherweise auch zu einem Rückgang der Amtshilfeanträge“, so die Politikerin.

Corona-Impfung: Dritter Pieks schon ab Herbst nötig

Update, Donnerstag (10. Juni), 18 Uhr: Angela Merkel betont, dass schon ab Herbst die Nachimpfungen, also die dritte Impfung, für Ältere losgehen müsse. Daher sollen die Impfzentren in den Bundesländern noch über den 30. September hinaus ihrer Arbeit nachgehen, erklärt Michael Müller, Berlins regierender Bürgermeister.

Angela Merkel freut sich über Corona-Entwicklung

Update, Donnerstag (10. Juni), 17.45 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel freut sich über die Entwicklung der neuesten Corona-Zahlen. Allerdings dürfe man dabei auch nicht die indische Mutation aus dem Auge verlieren, so die Politikerin bei einer Pressekonferenz. „Das, was uns Sorge macht, ist die sogenannte Delta-Variante, die sich in Großbritannien wieder sehr stark ausbreitet.“ 2,5 Prozent der Positivfälle sei bereits aufgrund der indischen Mutation.

Stadt Kamen erlässt Allgemeinverfügung

Update, Donnerstag (10. Juni), 17 Uhr: Die Stadt Kamen wird am Samstag (12. Juni) die Inzidenzstufe 1 erreichen. Daher wird die Stadt die Allgemeinverfügung aufheben, mit der sie in der Fußgängerzone eine einheitlich geltende Maskenpflicht eingeführt hatte.

Corona-Update für Dortmund

Update, Donnerstag (10. Juni), 16.45 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für den heutigen Tag 14 positive Testergebnisse. Von diesen lassen sich zwei Infektionen einer Familie zuordnen. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenzwert bei 20,6 liegen und somit weiter dem Abwärtstrend folgen. Die genauen Zahlen wird das RKI um 0 Uhr bekannt geben.

Dem Gesundheitsamt in Dortmund wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Ein 36 Jahre alter Mann starb am Dienstag ursächlich an Covid-19. Er hatte seit Mitte Mai im Krankenhaus gelegen. In Dortmund starben damit bislang 272 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 139.087 Menschen. Insgesamt wurden 422.077 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzte und Privatärzte, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

Corona-Pandemie: Stadt Köln sperrt Rheinboulevard

Update, Donnerstag (10. Juni), 16.30 Uhr: Wie die Stadt Köln mitteilt, wird am kommenden Wochenende der Rheinboulevard gesperrt. Am Freitag (11. Juni) ist der Bereich ab 18 Uhr verboten, am Samstag und Sonntag ab 12 Uhr.

EM 2020: Public Viewing in Essen trotz Corona-Pandemie

Update, Donnerstag (10. Juni), 15.45 Uhr: In Essen wird ein Public Viewing zur EM mit 1.000 Fans möglich sein. Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft wird im Musikpavillon im Grugapark auf einer 50 Quadratmeter großen Leinwand übertragen. Ein negatives Testergebniss ist nicht nötig, jedoch eine Tischreservierung.

Großveranstaltungen trotz Corona-Pandemie: Ministerpräsidenten ohne Einigung

Update, Donnerstag (10. Juni), 15.30 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer nicht auf ein einheitliches Vorgehen bei Großveranstaltungen einigen können. Diese Fragen soll jetzt eine Arbeitsgruppe der Staatskanzleien regeln.

Corona-Pandemie: Jens Spahn räumt Fehler ein

Update, Donnerstag (10. Juni), 15 Uhr: Jens Spahn (CDU) hat nach der Kritik des Bundesgerichtshofs Fehler eingeräumt. Allerdings erklärte der Politiker auch, dass viele kostspielige Ausgabe-Entscheidung im Zusammenhang der Pandemie unter großen Zeitdruck gefällt werden mussten, berichtet die Bild. Dabei soll es sogar um Menschenleben gegangen sein.

Kreis Unna erreicht Inzidenzstufe 1 – Corona-Lockerungen treten in Kraft

Update, Donnerstag (10. Juni), 13.39 Uhr: Auch der Kreis Unna liegt nun an fünf Werktagen in Folge unter dem Inzidenzwert von 35. Damit erreicht der Kreis die nächsten Inzidenstufe. Sie tritt am Samstag (12. Juni) in Kraft, wie die Kreisverwaltung am Donnerstag mitteilte. Mit der Inzidenzstufe 1 treten weitere Lockerungen in Kraft (siehe Update von 11.25 Uhr). Hier gibt es eine Übersicht über alle aktuellen Inzidenzstufen in allen NRW-Städten.

NRW präzisiert weitere Regelungen in Coronaschutzverordnung

Update, Donnerstag (10. Juni), 13.14 Uhr: Die NRW-Landesregierung hat weitere, kleinere Änderungen an der Coronaschutzverordnung vorgenommen. In Kreisen und Städten mit stabilen Inzidenzen unter 35 sind demnach touristische Busreisen unter bestimmten Bedingungen auch wieder ohne Kapazitätsbegrenzung und Mindestabstand möglich. Die Fahrgäste brauchen einen negativen Corona-Test und müssen eine Maske tragen. Alle Fahrgäste müssen zudem aus Städten kommen, in denen die Inzidenz stabil unter 35 liegt (Inzidenzstufe 1).

Auch für Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Wohnformen der Eingliederungshilfe gibt es nun präzisere Regeln. Besuche seien auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts „umfassend zu ermöglichen“, heißt es jetzt. Dabei „können“ Besuche von einem negativen Testnachweis, einem vorherigen Corona-Test in der jeweiligen Einrichtung oder dem Nachweis der Immunisierung abhängig gemacht werden.

Corona: Wieder deutliche mehr Passagiere an NRW-Flughäfen

Update, Donnerstag (10. Juni), 12.14 Uhr: Im gleichen Zug wie sich die Inzidenz-Werte verbessern, melden die NRW-Flughäfen auch wieder steigende Passagier-Zahlen. Nachdem der Flugverkehr aufgrund der Corona-Krise im Frühjahr 2020 nahezu zum Erliegen gekommen ist, würden nun wieder mehr Menschen mit dem Flugzeug verreisen. Das teilte das Statistische Landesamt IT.NRW. Von den sechs Hauptflughäfen des Bundeslandes seien im April 2021 knapp 177.000 Passagiere losgeflogen, im April 2020 waren es 168.000 Menschen weniger. Allerdings sei man noch weit von den Zahlen von vor der Pandemie entfernt. Da waren von Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund, Weeze, Münster/Osnabrück und Paderborn/Lippstadt fast 1,9 Millionen Menschen abgeflogen.

Corona: Werksaal der DSW21 wird zum Impfzentrum – Betriebsärzte legen los

Update, Donnerstag (10. Juni), 12.00 Uhr: Seit Montag (7. Juni) dürfen auch Betriebsärzte gegen Corona impfen. Bei der DSW21 in Dortmund hat man das zum Anlass genommen und ein betriebseigenes Impfzentrum eingerichtet, wo die Betriebsärzte die Corona-Impfung verabreichen können. Heute Morgen wurden dort die ersten Mitarbeiter geimpft. Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21, gab an, dass in den insgesamt sechs Impfstraßen pro Woche mehr als 4.000 Beschäftigte geimpft werden könnten. Leider stehe aktuell nicht genug Impfstoff zur Verfügung. Aber: Mehr als 600 Mitarbeiter würden in den ersten Tagen dennoch ihre Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech erhalten können.

Corona im Ruhrgebiet: Kreis Recklinghausen ab Freitag Inzidenzstufe 1

Update, Donnerstag (10. Juni), 11.25 Uhr: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen infolge stabil unter 35, dürfen in NRW entsprechende Lockerungen angestoßen werden. Das ist unter anderem nach Dortmund und Bochum nun auch im Kreis Recklinghausen der Fall. Ab Freitag (11. Juni) gilt in Recklinghausen die Inzidenzstufe 1 und es treten Lockerungen in Kraft. Dazu zählt unter anderem:

  • Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und vier weiteren Haushalten. Außerdem können sich bis zu 100 Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten treffen.
  • Kultur- und Freizeitangebote: Konzerte und Aufführungen außen und in geschlossenen Räumen können nun mit maximal 1.000 Personen und negativem Testergebnis stattfinden. Gleiches gilt für Theater, Opern und Kinos. Der Kontaktsport ist nun unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen in einer Gruppe von bis zu 100 Personen mit negativem Testnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Für den kontaktfreien Sport gibt es keine begrenzte Personenzahl.
  • Auch zahlreiche Freibäder öffnen im Kreis Recklinghausen wieder – die Regeln unterscheiden sich hier allerdings von Bad zu Bad und sollten tagesaktuell vor dem Besuch abgefragt werden.
  • Der Besuch von im Freien liegenden Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen ist für bis zu 100 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig.
  • Die Testpflicht für Außengastronomie entfällt. Darüber hinaus kann auch die Innengastronomie wieder ihre Türen öffnen – bei einer Landesinzidenz von 35 oder darunter fällt auch hier die Testpflicht weg.

Corona in NRW: Keine Maskenpflicht mehr auf Spielplätzen

Update, Donnerstag (10. Juni), 11.06 Uhr: Bislang mussten zumindest Eltern, die ihre Kinder auf dem Spielplatz begleiten, eine Maske tragen. Diese Regelung entfällt ab heute in NRW. Das geht aus der aktuellen Corona-Schutzverordnung hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Corona: Länderchefs beraten heute zu Veranstaltungsregeln und Impfstofflieferungen

Update, Donnerstag (10. Juni), 10.42 Uhr: Heute um 15 Uhr kommen die Ministerpräsidenten der Länder zusammen. Bei dem Treffen sollen neben den Themen Digitalisierung und Klimawende, auch Corona-Regelungen auf der Agenda stehen. Unter anderem soll es um einheitliche Regeln für Großveranstaltungen in Deutschland gehen. „Außerdem gehe ich davon aus, dass wir über die kommenden Impfstofflieferungen sprechen und über Impfangebote, insbesondere für Kindern und Jugendliche“, so Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz.

Corona: Wird die Maskenpflicht an NRW-Schulen bald abgeschafft?

Update, Donnerstag (10. Juni), 10.42 Uhr: Seit Anfang Juni dürfen die Schüler wieder in den Präsenzunterricht zurück. Einige Bundesländer – wie zum Beispiel Mecklenburg-Vorpommern – gehen sogar noch einen Schritt weiter und haben inzwischen die Maskenpflicht im Unterricht abgeschafft. Auf den Fluren muss allerdings weiterhin der Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In NRW hingegen will man an der Maskenpflicht in den Schulen noch festhalten.  „Wir sollten weiter besonnen handeln. Tests und Masken geben Sicherheit und sichern den Schulbetrieb“, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Essen sagt Impftermine mit Johnson & Johnson ab

Update, Donnerstag (10. Juni), 10.11 Uhr: Die Stadt Essen hat über 200 Impftermine abgesagt. Der Grund: Laut Stiko soll der Impfstoff von Johnson & Johnson nur noch an über 60-Jährige verimpft werden. Im Essen – wie auch in vielen anderen Städten – wurde das Vakzin vor allem für sogenannte Hotspot-Impfungen genutzt. Eine individuelle Risikoeinschätzung aus ärztlicher Sicht, um Johnson & Johnson auch bei unter 60-Jährigen zu verimpfen, sei daher nicht immer möglich. Die Stadt Essen hat sich daher in Absprache mit Impfzentrum und Uniklinik dazu entschlossen, die Impftermine abzusagen. Darüber berichtete die WAZ.

Corona: Betriebe kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen der Pandemie

Update, Donnerstag (10. Juni), 8.39 Uhr: Auch wenn sich die Corona-Lage langsam etwas zu entspannen scheint, haben Handwerksbetriebe noch immer mit dem Folgen der Pandemie zu kämpfen. Viele Unternehmen verzeichnen weiterhin einen Umsatzrückgang (38 Prozent, im Januar 2021 55 Prozent) sowie eine sinkende Auftragslage (39 Prozent). Im Durchschnitt sei jeder
vierte Betrieb davon betroffen, berichtet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Persönliche Dienstleistungen, Lebensmittel- und KFZ-Handwerke würden die Auswirkungen am stärksten merken. Außerdem machen derzeit vielen Handwerksbetrieben die weltweiten Lieferengpässe bei Rohstoffen zu schaffen. Besonderes betroffen sei Baugerwerbe.

Stiko: Kein Schutz trotz Corona-Impfung

Update, Donnerstag (10. Juni), 8.08 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) kommt zu einem drastischen Ergebnis. Die Behörde geht davon aus, dass manche Menschen trotz vollständiger Impfung gegen das Coronavirus keinen wirksamen Immunschutz aufbauen. Das hätten erste Studien gezeigt, berichtet der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Insbesondere seien Menschen betroffen, deren Immunsystem medikamentös gebremst wird – wie zum Beispiel bei Krebspatienten oder Menschen mit einer Organtransplantation. Man müsse davon ausgehen, dass dies keine Einzelfälle sind, so Mertens.

Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Corona: Bundesweiter Inzidenz sinkt unter 20

Update, Donnerstag (10. Juni), 6.06 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter und liegt heute bei 19,3. Das ergibt sich aus den aktuellen Daten des RKI. Die Institution meldete in Berufung auf die Angaben der Gesundheitsämter 3187 Corona-Neuinfektionen und 94 Todesfälle in Folge oder in Verbindung mit Covid-19. Im Vergleich: Vor einer Woche waren es noch rund 4600 Corona-Fälle und eine Inzidenz von 34,1.

Abschlussfeier trotz Corona: NRW-Schulministerin macht Mut

Update, Mittwoch (9. Juni), 19.55 Uhr: Gute Nachricht für die Abschlussklassen 2021. Wie NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) klargemacht hat, dürfen Schulen in diesem Jahr eine Abschlussfeier veranstalten. Grund dafür seien die sinkenden Inzidenzen im gesamten Land.

Corona-Regeln in Düsseldorf: Mehrere Regeln aufgehoben

Update, Mittwoch (9. Juni), 19.15 Uhr: In Düsseldorf wird am kommenden Freitag (11. Juni) das Alkohol- und Verweilverbot in der Altstadt und am Rheinufer aufgehoben, erklärt der Krisenstab der Stadt. Ebenso fällt in der Altstadt und dem Rheinufer die Maskenpflicht weg. Das gilt auch für weitere Bereiche in der Innenstadt und rund um den Hauptbahnhof.

Corona-Update für Dortmund: Inzidenzwert sinkt wohl weiter

Update, Mittwoch (9. Juni), 17 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für den heutigen Tag 18 positive Testergebnisse. Von diesen Neuinfektionen lassen sich sieben drei Familien zuordnen. Der Inzidenzwert wird nach Berechnung der Stadt voraussichtlich bei 23,6 liegen und wird damit wohl möglich weiter sinken. Den genauen Wert gibt das RKI um 0 Uhr bekannt.

Zurzeit werden in Dortmund 28 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 13 intensivmedizinisch. In Dortmund starben bislang 271 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen. In drei Kitas sind heute aufgrund je eines Coronafalls in den Einrichtungen insgesamt vier Gruppen geschlossen worden: Im Ev. Luther-Kindergarten an der Lutherstraße wurden zwei, in der Fabido-Kita Oberbecker Straße und in der Kita der Lebenshilfe an der Berliner Straße je eine Gruppe geschlossen. In der Hellweg-Grundschule ist wegen eines Coronafalls eine Lerngruppe geschlossen worden.

Corona-App-Alternative Luca: Stadt Unna verteilt Schlüsselanhänger

Update, Mittwoch (9. Juni), 16.45 Uhr: Die Stadt Unna verteilt in mehreren Einzelhandelsläden und im Rathaus insgesamt 3.000 Schlüsselanhänger der Luca-App. Dieses Angebot würde sich vor allem an Personen richten, die kein Smartphone mit der Luca-App zur Verfügung haben.

Wer diesen Anhänger hat, muss sich einmalig im Luca-System registrieren und seine Kontaktdaten angeben. Der Schlüsselanhänger ersetzt dann das Ausfüllen von Kontaktformularen, beispielsweise in Restaurants. Der Anhänger kann ebenfalls an einen Scanner gehalten werden, um die Kontaktdaten schnell zu übertragen. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Einrichtung auch an das System angeschlossen ist.

Corona-Zuschuss der Bundesregierung für Unternehmen

Update, Mittwoch (9. Juni), 15 Uhr: Die Bundesregierung wird Unternehmen, die nachweislich einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch haben, einen Zuschuss der Personalkosten gestatten. Das soll einen Anreiz bieten, neue Mitarbeiter einzustellen oder aus der Kurzarbeit zu holen, berichtet die Bild.

Die Betriebe können im Juli einen Zuschuss von 60 Prozent erhalten, im August von 40 Prozent und im September von 20 Prozent. Danach verfällt die Hilfe der Bundesregierung.

Corona-Impfungen für Kinder: Start verläuft schleppend

Update, Mittwoch (9. Juni), 11.45 Uhr: Seit Montag (7. Juni) ist auch eine Impfung von Kindern ab 12 Jahren mit dem Biontech-Impfstoff erlaubt. Dem Kinderärzte-Verband zufolge verläuft der Start der Kinder-Impfkampagne allerdings schleppend. Das liege vor allem daran, dass nicht genug Impfstoff von Biontech geliefert werde, so eine Sprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in NRW. Einige Ärzte können daher erst heute anfangen, die ersten Kinder gegen das Coronavirus zu impfen. Die Wartelisten in den Kinderarztpraxen seien jedoch lang.

Corona: Holland stuft Deutschland zum Risikogebiet runter - wichtige Regel entfällt

Update, Mittwoch (9. Juni), 11.11 Uhr: Holland hat auf die niedrigen Inzidenzwerte reagiert und Deutschland vom Hochrisikogebiet zum einfachen Risikogebiet herabgestuft. Damit entfällt bei der Einreise in die Niederlande die Pflicht eines PCR-Tests – auch bei einem Aufenthalt von mehr als 12 Stunden. Die Regel soll ab Donnerstag (10. Juni) in Kraft treten.

Corona: Herne in NRW lockert ab Freitag

Update, Mittwoch (9. Juni), 10.10 Uhr: Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Herne heute den fünften Tag in Folge unter 35 liegt, stehen ab Freitag (11. Juni) in der NRW-Kommune - wie auch in Dortmund - weitere Lockerungen an. Unter anderem gilt dann in Herne:

  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Mit negativem Test sind bis zu 100 Personen möglich.
  • Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1.000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind.
  • Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen dürfen für bis zu 100 Personen öffnen, sofern negative Tests vorliegen.
  • Fitnessstudios dürfen öffnen. Bis zu 100 Personen dürfen ins Studio - ebenfalls mit negativem Corona-Test.
  • Die Sonderregel für Geschäfte mit einer Größe von über 800 Quadratmeter fällt weg.
  • Die Innengastronomie darf öffnen – bleibt die Inzidenz stabil unter 35 auch ohne Test.

Corona: David Hasselhoff macht Werbung für deutsche Impfkampage – Spahn reagiert

Update, Mittwoch (9. Juni), 9.50 Uhr: Die Baywatch- und „Looking for Freedom“-Legende David Hasselhoff hat Werbung für die deutsche Impfkampagne gemacht. In einem vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Video-Post bei Twitter ist der US-amerikanische Schauspieler und Sänger zu sehen. Er sagt „Ärmel hoch“ auf Deutsch und zeigt dabei seinen Oberarm, auf dem das typische Impfpflaster klebt.

David Hasselhoff macht auf Twitter Werbung für die deutsche Corona-Impfkampagne.

„David Hasselhoff hat sich für die Corona-Schutzimpfung entschieden“, heißt es in dem Post. Im Video erklärt der Baywatch-Star auch warum. Minister Jens Spahn hat am Dienstag (8. Juni) nun mitgeteilt, dass Hasselhoff für den Beitrag kein Geld bekommen habe.

NRW: Fußball-EM trotz Corona mit Public Viewing möglich

Update, Mittwoch (9. Juni), 9.05 Uhr: „Sofern es die Corona-Lage zulässt, sind auch zur Fußball-Europameisterschaft Bild- und Tonübertragungen in der Außengastronomie grundsätzlich bis 24 Uhr möglich“, heißt es in einer Pressemitteilung des NRW-Umweltministeriums am Dienstag (8. Juni). Die konkreten Regelungen würden allerdings von Behörden vor Ort getroffen.

„Ich appelliere an alle, sich an die Spielregeln zu halten“, sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. „Auch wenn die Infektionszahlen kontinuierlich sinken und immer mehr Menschen geimpft werden, ist die Pandemie noch nicht vorbei.“ Es solle daher ein fairer Ausgleich zwischen Fußballfans und Anwohner geschaffen werden.

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hält Public Viewing grundsätzlich für möglich - trotz Corona.

Corona: Drosten warnt vor „Impfmüdigkeit“ in der Bevölkerung

Update, Mittwoch (9. Juni), 8.12 Uhr: Die Normalität ist zum Greifen nah – dank niedriger Inzidenzen werden immer mehr Corona-Regeln aufgehoben. Der Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, sieht dem besorgt entgegen. Seine Sorge gilt aber in erster Linie nicht den Lockerungen. Drosten befürchtet vielmehr, dass die scheinbar entspannte Lage eine Art Impfmüdigkeit zur Folge haben könnte, wie er in seinem Podcast „Corona-Update“ am Dienstag mitteilte.

Man müsse aufpassen, dass die Leute nicht nachlässig würden, insbesondere was die Zweitimpfungen betrifft. Das Ziel in Deutschland seien mindestens 80 Prozent vollständig Geimpfte - aktuell liegt die Zahl bundesweit bei rund 22 Prozent. „Solche Dinge dürfen einfach nicht eintreten. Das wird, glaube ich, die nächste große Aufgabe sein“, sagte Drosten.

Im Herbst dieses Jahres sollte eine möglichst hohe Impfquote erreicht sein, auch um eine Verbreitung der Delta-Variante abzuwenden. Der Virologe geht mit Blick auf Großbritannien davon aus, dass die indische Corona-Mutation im Herbst die Fallzahlen dominieren wird. Die Corona-Impfungen könnten dann zumindest verhindern, dass es zu schweren Krankheitsverläufen kommen wird.

Coronavirus in NRW: Inzidenz sinkt unter 25

Update, Mittwoch (9. Juni), 6.11 Uhr: 715 Neuinfektionen meldet das RKI für NRW. Außerdem wurden 12 weitere Todesfälle registriert. Damit sinkt der Sieben-Tages-Wert im bevölkerungsstärksten Bundesland unter 25. Am Mittwoch liegt der den Daten des RKI zufolge bei 23,2. Damit ist Baden-Württemberg das letzte Bundesland mit einer Inzidenz über 25.

Auch in den NRW-Kommunen selbst scheint sich die Lage weiter zu entspannen. Es bleibt allerdings noch ein „roter Fleck“. In Hagen liegt die Inzidenz inzwischen wieder über 50 und ist seit gestern sogar noch einmal auf 52,5 angestiegen.

Corona: RKI meldet bundesweit 3254 Neuinfektionen

Update, Mittwoch (9. Juni), 6.05 Uhr: Bundesweit wurden binnen der letzten 24 Stunden laut dem RKI 3254 Corona-Neuinfektionen registriert. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 4917 neue Fälle. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland heute bei 20,8 – was ein erneuter Rückgang ist. (Dienstag 22,9, Mittwoch vor einer Woche 36,8). Außerdem gab es 107 neue Todesfälle in Folge oder in Verbindung mit Covid-19.

Stiko will keine Corona-Impfung für Kinder empfehlen

Update, Dienstag (8. Juni), 20.23 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) will definitiv keine generelle Corona-Impfempfehlung für alle Kinder aussprechen, wie ARD berichtet. Demnach hält die Stiko nur eine Impfung für Kinder und Jugendliche mit bestimmten schweren Vorerkrankungen für medizinisch angebracht.

Die Entscheidung soll am Donnerstag (10. Juni) veröffentlicht werden. Eine Entscheidung der Stiko wurde erforderlich, nachdem der Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer in der EU auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen wurde. Eine Impfung ist aber prinzipiell auch ohne Empfehlung möglich (mehr aktuelle News zum Coronavirus in NRW bei RUHR24).

Mit dpa-Material. Alle News zum Coronavirus in NRW, die sich vor Dienstag (8. Juni) um 20 Uhr ereignet haben, findet ihr im alten Live-Ticker auf RUHR24.

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch/dpa

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