Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: „Wissen nicht, was wir den Leuten noch erzählen sollen!“ +++ Angela Merkel heute im Interview

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Aber die Zahl der Neuinfektionen sinkt. Alle News und Zahlen zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) beschäftigt Deutschland weiterhin.
  • Zwar sinken die Wocheninzidenzen, doch bereiten die Virus-Mutationen derzeit Sorge. Daher wird der Lockdown bis in den März verlängert.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, doch weiterhin sterben viele Menschen an dem Virus.

Alle Ereignisse nach 19 Uhr im Live-Ticker über Corona in NRW bei RUHR24.

Corona-Update Deutschland: Angela Merkel im Interview

Update, Freitag (12. Februar), 19 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in einem Interview den Fragen von Moderatorin Marietta Slomka gestellt - das Interview wird heute im ZDF um 22 Uhr ausgestrahlt. Es soll um Öffnungsperspektiven, eine Einschätzung der Gefahr zur Mutation und über die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern gehen in der Coronavirus-Krise gehen.

Corona-Update Essen: Neue Zahlen der Ruhrgebietsstadt

Update, Freitag (12. Februar) 18 Uhr: Die Stadt Essen meldet, dass drei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben sind (56, 76, 86 und 88 Jahre). In den vergangenen sieben Tagen hat es 401 Neuinfektionen in der Stadt Essen gegeben - die Inzidenz ligt aktuell bei 68,8.

Corona-Update zum Thema Impfen: Studie gibt „Anlass zur Hoffnung“

Update, Freitag (12. Februar), 17.30 Uhr: Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, sind laut einer Studie Menschen, die mit dem Impfstoff von Biontech erst einmal geimpft worden sind, schon weniger infektiös. Geimpfte würden weniger Viren reproduzieren als noch nicht Geimpfte.

Generell würde eine Impfung vor der Krankheit schützen. Aber sind Geimpfte auch weniger ansteckend? Das wird aktuell von israelischen Wissenschaftlern untersucht. Das vorläufige Ergebnis: Die Viruslast sei bei Geimpften geringer gewesen als bei Ungeimpften.

Corona-Update: Aufregung um Impfvordrängler

Update, Freitag (12. Februar), 17 Uhr: Zahlreiche Menschen sind schon geimpft worden, die laut aktueller Impfverordnung eigentlich noch gar nicht an der Reihe gewesen wären. Das geht aus diversen Medienberichten hervor. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will jetzt Konsequenzen prüfen.

Corona in NRW: Steffen Seibert nährt Hoffnungen auf Öffnungen vor dem 7. März

Update, Freitag (12. Februar), 16 Uhr: Öffnungen sind anscheinen vor dem 7. März schon möglich. Es könne gelockert werden, so Regierungssprecher Steffen Seibert, wenn in einem Bundesland die Inzidenz stabil unter 35 liegt. „So verstehe ich das“, sagte der Regierungssprecher gegenüber der Funke Mediengruppe.

Corona-Update Deutschland: Massive Kritik für Merkel wegen Lockdown aus eigener Partei

Update, Freitag (12. Februar), 15.45 Uhr: Die CDU ist Kritik von anderen Parteien gewohnt. Doch jetzt gibt es massive Gegenstimmen gegen die Verlängerung des Corona-Lockdowns aus der eigenen Partei. Carsten Linnemann (43), CDU-Fraktionsvize, äußerte sich wie die Bild berichtet., dass die Stimmung in seinem Wahlkreis Paderborn (NRW) kippen würde.

„Wir können keinen Wahlkampf machen in Innenstädten, wenn keine Innenstädte mehr da sind“, sagt er. Andere CDU-Politiker äußerten sich, dass sie nicht mehr wissen würden, was sie den Einwohnern in ihren Wahlkreisen erzählen könnten. Vor allen Dingen die weitere Schließung des Einzelhanels, der Gastronomie und der Hotels stoße auf Unverständnis.

Corona-Update Dortmund: Neue Zahlen veröffentlicht

Update, Freitag (12. Februar), 15.30 Uhr: Am heutigen Freitag meldet die Stadt Dortmund 52 positive Testergebnisse. Die Inzidenz wird voraussichtlich bei 48,4 liegen. Leider meldet das Gesundheitsamt auch zwei weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. 1.190 Menschen befinden sich in Quarantäne. 665 Menschen sind aktuell nachweislich mit Covid-19 infiziert.

Schul-Öffnung in NRW: Regeln, die beachtet werden müssen

Update, Freitag (12. Februar), 13.58 Uhr: Ab dem 22. März öffnen die Schulen in NRW wieder – das Coronavirus grassiert allerdings weiterhin. Daher hat das Schulministerium in Düsseldorf einen Plan und Regeln erarbeitet, damit der Wiedereinstieg in die Schulen coronakonform abläuft. Demnach seien ein Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht oder die Bildung fester Lerngruppen denkbar.

Wirtschaft fest im Griff der Corona-Pandemie: Unternehmen kämpfen um Überleben

Update, Freitag (12. Februar), 13.19 Uhr: Die Wirtschaft im westfälischen Ruhrgebiet befindet sich laut IHK weiter fest im Griff der Corona-Pandemie. Demnach bewerten knapp 22 Prozent der Unternehmen die aktuelle Lage als schlecht. „Zu Jahresbeginn 2020 befand sich nur jedes zehnte Unternehmen in einer schlechten Geschäftslage, nun ist es mehr als jedes fünfte“, heißt es. Besonders der Handel und der Dienstleistungsbereich bereiten derzeit Sorgen. „Aktuell kämpfen viele Unternehmen unverschuldet ums Überleben“, führt IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber aus. Er appelliert an die Politik, die Unternehmen keinen Tag länger geschlossen zu halten, als dies zwingend erforderlich sei.

Impfstoff AstraZeneca kommt im Kreis Unna zum Einsatz

Update, Freitag (12. Februar), 12.54 Uhr: Das Impfzentrum im Kreis Unna setzt seit Mittwoch (10. Februar) auch den Impfstoff AstraZeneca ein. Da der Impfstoff nur für Menschen in einem Alter zwischen 18 und 64 Jahren geeignet ist, werden vorrangig Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes geimpft. Der Kreis Unna erhält laut einer Pressemitteilung zunächst 2850 Impfdosen des Herstellers. Auch Mitarbeiter des Rettungsdienstes profitieren von dem neuen Impfstoff: „Der Rettungsdienst hat zuvor schon Impfdosen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs, die bei Impfungen in Pflegeeinrichtungen übriggeblieben waren, erhalten“, erklärt Amtsapothekerin Sandra Pflanz. Mit dem neuen Impfstoff sei es möglich die übrigen Mitarbeiter zu impfen, die sich dazu bereit erklären.

Gesundheitsminister Jens Spahn zu Verstößen gegen Impf-Reihenfolge

Update, Freitag (12. Februar), 11.04 Uhr: Bei der Bundespressekonferenz äußert sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu den Verstößen gegen die Impf-Reihenfolge (Update von heute 9.55 Uhr). Der Minister betonte, dass es gerade in Hinblick auf den knappen Impfstoff in Deutschland wichtig sei, keinen Impfstoff zu verschwenden. Teilweise hätten Impfzentren Konzepte erarbeitet, für den Fall, dass Impfdosen am Ende des Tages übrig bleiben.

Gesundheitsminister Spahn wolle sich in den kommenden Tagen noch einmal mit den einzelnen Ländern kurzschließen, um das Vorgehen zu besprechen. Zwar müsse man nicht jeden Lebensbereich „durchverrechtlichen“, allerdings solle geprüft werden, ob es sanktioniert werden könne, wenn Impfungen entgegen der vorgegebenen Impf-Reihenfolge vergeben werden. Spahn rät Impfzentren dazu, einen Plan zu erstellen, wie mit übrigen Impfdosen umgeganen wird.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will sich hinsichtlich der missachteten Impf-Reihenfolge mit den Ländern austauschen.

RKI-Präsident Lothar Wieler zur Corona-Lage

Update, Freitag (12. Februar), 10.30 Uhr: In der Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage spricht RKI-Präsident Lothar Wieler von einem Erfolg, nicht nur in der Bekämpfung des Coronavirus, sondern auch gegen andere Infektionskrankheiten. Maßnahmen und Hygieneregeln würden Grippe und andere Atemwegserkrankungen an der Verbreitung hindern. Derzeit gebe es 20 bis 30 Grippefälle in der Woche – im vergangenen Jahr waren es mehrere tausend Fälle. Das sei ein Pluspunkt und würde Krankenhäuser und Arztpraxen zusätzlich entlasten. Wieler wirbt dafür, auch weiterhin die Maßnahmen einzuhalten, besonders mit Hinblick auf die Coronavirus-Varianten, „jede neue Infektion ist eine zu viel“.

Zahlreiche Verstöße gegen die Impfreihenfolge

Update, Freitag (12. Februar), 9.55 Uhr: In mindestens neun Bundesländern sind bereits Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden, die noch gar nicht an der Reihe waren – darunter auch in NRW. Laut einer Recherche der Deutschen Presse-Agentur kamen dabei etwa Kommunalpolitiker, Geistliche sowie Feuerwehrleute und Polizisten zum Zuge, obwohl sie nicht der ersten Prioritätsgruppe angehören.

Die Begründung: Oft würden Impfdosen übrig bleiben, die nicht bis zum nächsten Tag halten würden. Sagen Menschen ihren Termin ab, können Impfdosen überbleiben – wie damit umgegangen werden soll, ist nicht geregelt. In NRW waren schon im Januar mehrere Fälle von Kommunalpolitikern bekannt geworden, die deutlich früher als vorgesehen geimpft wurden. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz forderte die Bestrafung von Vordränglern.

Corona-Impf-Urlaub: Erst Strand – dann Spritze

Update, Freitag (12. Februar), 9.25 Uhr: Erst am Strand der Seychellen liegen, dann ab ins Impfzentrum und die Corona-Impfung abholen. So oder so ähnlich könnte es in den kommenden Monaten ablaufen. Aktuell plant ein Reisebüro in Duisburg solche Impf-Reisen, dorthin, wo die Bevölkerung aller Wahrscheinlichkeit nach bald durchgeimpft ist und noch Impfstoff übrig sein wird – doch das löst auch eine Moral-Debatte aus.

Trotz Corona: NRW setzt auf offene Grenzen zu Nachbarn

Update, Freitag (12. Februar), 8.02 Uhr: Trotz anhaltender Corona-Pandemie will die nordrhein-westfälische Landesregierung weiterhin an offenen Grenzen zu seinen Nachbarländern Niederlande und Belgien festhalten. Somit ist theoretisch Urlaub in Holland möglich, doch coronabedingt gibt es einige Einschränkungen und Regeln zu beachten. So gelten dort aktuell nächtliche Ausgangssperren und Geschäfte haben nur eingeschränkt geöffnet. Außerdem müssen Einreisende sich zunächst in 10-tägige Quarantäne begeben.

Corona-Schnelltests können bald zu Hause gemacht werden

Update, Freitag (12. Februar), 7.42 Uhr: Bald sollen Corona-Schnelltests in den eigenen vier Wänden möglich sein. „Die ersten in unserem Verband vertretenen Hersteller haben bereits das Prüfverfahren für ein europaweites CE-Kennzeichen erfolgreich durchlaufen und sind in Kürze lieferfähig“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes der Diagnostica-Industrie, Martin Walger, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Corona-Update für Deutschland und NRW: Es geht bergab – Inzidenz sinkt

Update, Freitag (12. Februar), 6.24 Uhr: Ähnlich wie in den vergangenen Tagen sinkt die Wocheninzidenz weiter in Deutschland und NRW. Im gesamten Bundesgebiet wurden laut Robert Koch-Institut (RKI) in den vergangenen 24 Stunden 9860 neue Corona-Fälle registriert, damit sinkt die Inzidenz in Deutschland auf 62,2 –  am Vortag hatte sie bei 64,2 gelegen.

Auch in NRW geht es aktuell bergab mit der Wocheninzidenz. Wie das Landeszentrum für Gesundheit NRW unter Berufung auf die Gesundheitsämter berichtet, wurden in den vergangenen 24 Stunden 1881 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen registriert. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland erstmals seit Mitte Oktober 2020 auf unter 60. Aktuell beträgt die Wocheninzidenz in NRW 59,3.

In NRW müssen 68 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet werden, in gesamten Bundesgebiet sind es 556 Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.

Corona in NRW: Schulministerium veröffentlicht erste Details

Update, Donnerstag (11. Februar), 22 Uhr: Die Schüler kehren in die Schulen zurück. Die Rückkehr in der Corona-Pandemie beginnt zunächst für Grundschüler und Förderschüler er Primarstufe 2. Es soll feste Lerngruppen in einem Wechselmodell geben. Alle sollen im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht bekommen. Das NRW-Schulministerium hat heute eine Mail an die Schulen mit Informationen gesendet.

Corona-Update: Einreiseverbote für Tschechen und Tiroler

Update, Donnerstag (11. Februar), 20 Uhr: Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Menschen aus Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Deutsche, die sich in diesen Gebieten aufhalten, müssen einen negativen Coronatest vorlegen.

Corona-Update Deutschland: Wann in Deutschland alle geimpft sein sollen

Update, Donnerstag (11. Februar), 18.45 Uhr: Diese Frage interessiert aktuell wohl zahlreiche Menschen. Wann sind in Deutschland alle, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, geimpft? Angeblich könnten sich bis September alle Willigen einmal und bis November zweimal geimpft haben lassen. Das geht aus einem Papier des Bundesgesundheitsministeriums hervor.

Die Voraussetzung: Die aktuellen Impfstoffhersteller müssen wie geplant liefern. Doch kann es bald schneller gehen, wenn auch andere Hersteller wie Curevac oder Johnson und Johnson ihre Impfstoffe auf den Markt bringen. Theoretisch wäre sogar der 1. September im Rahmen des Möglichen.

Zudem wird Deutschland wohl bald den Turbo einschalten - ab dem zweiten Quartal könnte es bis zu 700.000 Impfungen gegen das Coronavirus pro Woche kommen. Aktuell sind es laut Bild 272.917 Impfungen pro Woche.

Corona-Update Dortmund: Inzidenz fällt unter 50

Update, Donnerstag (11. Februar), 16.45 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Donnerstag insgesamt 48 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 1.261 Menschen befinden sich in Quarantäne. Zudem gibt es zwei Todesfälle (83 Jahre/64 Jahre).

Die Inzidenz wird voraussichtlich bei 47,6 liegen. Damit fällt in der Stadt Dortmund die Inzidenzmarke auf unter 50. Die offizielle vom Robert Koch-Institut ausgerechnete Inzidenz liegt gegen Mitternacht vor.

Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Was die Regierung für Schulen plant

Update, Donnerstag (11. Februar), 15.30 Uhr: Die Öffnungen der Schulen ist Ländersache. Trotzdem wollen Bund und Länder einen besseren Schutz vor dem Coronavirus in Schulen und Kitas bereiten. Dafür soll es Impfungen für Lehrer und Erzieher sowie Schnelltests geben.

Corona-Update in NRW: Armin Laschet gibt Prognose für Öffnungen von Einzelhandel ab

Update, Donnerstag (11. Februar), 15.15 Uhr: Am 3. März wollen Bund und Länder beim nächsten Corona-Gipfel konkret über Lockerungen sprechen. Der NRW-Ministerpräsident nannte im Detail die Kontaktbeschränkungen, Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotels.

Corona in NRW: Laschet kritisiert Hilfen – „viel zu lange“

Update, Donnerstag (11. Februar), 14.11 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat zugesichert, dass Bund und Länder in ihrer nächsten Runde am 3. März über weitere Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie beraten werden. Laschet kritisierte erneut, dass die Wirtschafts- und Überbrückungshilfen „viel zu lange gedauert“ hätten. Das habe auch an einem „gewissen Perfektionismus“ der beteiligten Bundesministerien gelegen, wie die dpa berichtet. Deshalb seien die Antragsformulare „viel zu spät gekommen“. Seit Mittwoch (10. Februar) aber könnten die Anträge auf Überbrückungshilfe III gestellt werden. Damit erhielten auch Einzelhändler endlich Unterstützung. Notfalls könnte es auch Abschlagszahlungen geben.

Wirtschafts- und Überbrückungshilfen hätten „viel zu lange gedauert“, findet NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Lockdown in der Verlängerung: Welche Regeln in NRW gelten

Update, Donnerstag (11. Februar), 12.41 Uhr: Am Mittwoch haben sich die Länder-Chefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie geeinigt. Noch am selben Abend nach dem Corona-Gipfel haben Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) über die Regeln in Nordrhein-Westfalen informiert. Einen Überblick zu allen Beschlüssen und Corona-Maßnahmen in NRW gibt es bei RUHR24.de.

Corona in NRW: Gericht kippt Maskenpflicht

Update, Donnerstag (11. Februar), 11.37 Uhr: Auch vor Geschäften im unmittelbaren Umfeld gilt die Maskenpflicht – eigentlich. Das allerdings hat nun das Oberverwaltungsgericht Münster gekippt. Der Begriff „unmittelbares Umfeld“ sei laut WDR-Informationen zu vage formuliert. Die Unklarheit über die Größe des Bereichs wiege laut Oberverwaltungsgericht besonders schwer, weil ein Verstoß ein Bußgeld zur Folge haben kann. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Lockdown-Verlängerung – doch Friseure dürfen wieder öffnen

Update, Donnerstag (11. Februar), 10.24 Uhr: In der Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch (10. Februar) wurde die Verlängerung des Lockdowns beschlossen. Geschäfte dürfen weiterhin nicht öffnen und viele Dienstleister dürfen nicht arbeiten, doch ein Bonbon gibt es für die Bevölkerung: Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen – das allerdings zieht auch viel Kritik nach sich. Unser Redakteur meint: Die Friseur-Öffnungen sind ein Desaster und an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

Verlängerung des Corona-Lockdowns: Merkel spricht von Trendumkehr

Update, Donnerstag (11. Februar), 9.59 Uhr: Am Tag nach der Bund-Länder-Konferenz äußert sich Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag zu den neuen Beschlüssen. Zwar sei die große Trendumkehr gelungen, dennoch seien die Mutationen des Virus eine „große Gefahr“. Merkel betont: „Trotz sinkender Inzidenzen müssen wir wissen, dass sich darunter eine neue Virusvariante aufbaut.“

Zwar gehe es laut Merkel wieder um gravierende Einschränkungen, allerdings wurden sie in der Demokratie beschlossen. Daher sei die Politik auch verpflichtet, die Maßnahmen keinen Tag länger als nötig aufrechtzuerhalten.

Corona-Lockdown mit positiven Nebenwirkungen

Update, Donnerstag (11. Februar), 9.16 Uhr: Der Corona-Lockdown und intensive Hygienemaßnahmen haben auch positive Nebenwirkungen. Wie die AOK NordWest berichtet, sind im Jahr 2020 viele Infektionskrankheiten deutlich zurückgegangen. Dazu gehöre auch Keuchhusten, davon wurden im vergangenen Jahr beispielsweise in Gelsenkirchen nur acht Fälle registriert – im Vorjahr waren es 49 Fälle. Die AOK bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts.

Die AHA-Regeln und die KiTa- sowie Schulschließungen haben in Gelsenkirchen zu einem Rückgang anderer Infektionskrankheiten wie den Keuchhusten geführt.

Impf-Frust in Deutschland: Reisebüro bietet Impf-Reisen an

Update, Donnerstag (11. Februar), 8.56 Uhr: Zu wenig, zu lange: Der Impf-Frust der Deutschen ist groß. So groß, dass einige ein Geschäft daraus machen wollen. So bietet das Duisburger Reisebüro „sonnenklar.tv“ nach Bild-Informationen Vorregistrierungen für Impf-Trips an.

Diese Impf-Trips sollen in Absprache mit den Urlaubsländern und mit offizieller Genehmigung erfolgen, denn die eigene Bevölkerung geht zunächst vor. Doch wenn dann noch Impfstoff über ist, der logistisch nicht einfach umverteilt werden kann, könnten Touristen geimpft werden. Mögliche Länder wären Israel, die Seychellen oder Großbritannien. Noch lassen sich die Reisen nicht buchen, das Reisebüro ist noch in der Planungsphase.

Corona-Pandemie in NRW: Weiberfastnacht im Lockdown

Update, Donnerstag (11. Februar), 8.07 Uhr: An Weiberfastnacht beginnen traditionell die tollen Tage – doch in diesem Jahr macht Corona den Narren einen Strich durch die Rechnung. Rathausstürmungen, Krawattenkürzungen, Konzerte und Sitzungen sind abgesagt. In Köln müssen die Beschäftigten der Stadt sogar ganz normal arbeiten.

Doch es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer: So findet in der Kölner Lanxess-Arena eine große Karnevalsshow statt, die gestreamt wird. Ziel der Show ist es, Spenden für notleidende Karnevalskünstler, Bühnenarbeiter, Fahrer und Tanzgruppen zu sammeln. Die Show dauert sechseinhalb bis sieben Stunden und ist auf www.nitallein.de, bei Magenta TV und auf der Homepage des Kölner Stadtanzeigers zu verfolgen.

Coronavirus in NRW: Die aktuellen Fallzahlen im Bundesland

Update, Donnerstag (11. Februar), 6.42 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet heute 1.885 Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen. Damit sinkt die Wocheninzidenz auf 62,7, das macht ein Minus von 4,4 im Vergleich zum Vortag. Vor einer Woche betrug die Wocheninzidenz noch 79,8 (4. Februar). Außerdem müssen 99 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet werden.

Corona-Update NRW: Wechselunterricht in den Schulen

Update, Mittwoch (10. Februar), 22.20 Uhr: Yvonne Gebauer äußerte sich, wie die Schule ab dem 22. Februar in NRW wieder mit Präsenzunterricht beginnen wird. Es würde mit einem Wechselmodell starten, so die Schulministerin.

Endlich wieder Schule: Yvonne Gebauer (FDP) verkündet Präsenzunterricht für NRW.

Coronvirus in NRW: Yvonne Gebauer - Präsenzunterricht in Schulen ab dem 22. Februar

Update, Mittwoch (10. Februar), 21 Uhr: Yvonne Gebauer (FDP), Schulministerin, verkündete kurz nach dem Treffen von Bund und Ländern, dass NRW ab dem 22. Februar wieder zum Präsenzunterricht zurückkehrt. Allerdings nur in Kreisen und Städten mit einer Inzidenz von unter 50.

Großer Corona-Gipfel abgeschlossen: Lockdown in Deutschland wird verlängert

Update, Mittwoch (10. Februar), 20.10 Uhr: Nach der großen Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch informieren Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Ministerpräsidenten der Länder über die neuen Corona-Beschlüsse. Gemeinsam einigte man sich unter anderem darauf, dass der harte Corona-Lockdown bis zum 7. März verlängert wird.

Alle Ereignisse rund um Corona in NRW vor Donnerstag (11. Februar) im Live-Ticker von RUHR24. Mit dpa-Material.

Rubriklistenbild: © Markus Schreiber/dpa

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