Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Ab Samstag gilt Einreisesperre für Mutationsgebiete +++ Trauerfeier mit 160 Gästen aufgelöst

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Mitte Februar verlängert worden.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, die Zahl der Toten bleibt jedoch hoch.

Dieser Ticker wird nicht mehr weitergeführt - alle News zu Corona in NRW im neuen Ticker von RUHR24.de

Corona-Update NRW: Polizei löst Trauerfeier in Moschee mit 160 Gästen auf

Update, Freitag (29. Januar), 18.15 Uhr: Wie die Polizei im Kreis Gütersloh am Freitag mitgeteilt hat, wurde in Riethberg (NRW) eine Trauerfeier in einer Moschee aufgelöst, an der bis zu 160 Gäste teilgenommen haben. Alle Teilnehmer hätten eine Maske getragen. Doch haben die Gäste sowohl gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen als auch die Veranstaltung nicht angemeldet.

Wegen Corona-Varianten: Ab Samstag gilt eine Einsreisesperre für Mutationsgebiete

Update, Freitag (29. Januar), 17.52 Uhr: Für Länder, in denen sich besonders ansteckende Varianten des Coronavirus stark ausgebreitet haben, gilt in Deutschland ab Samstag (30. Januar) eine Einreisesperre. Betroffen sind vorerst unter anderem Großbritannien, Irland, Portugal, Südafrika und Brasilien.

Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) beschloss das Kabinett am Freitag ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen bis zum 17. Februar. Für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für Transitpassagiere und den Warenverkehr solle es aber Ausnahmen geben.

Impfstoff-Zulassung in der EU: Europäische Arzneimittelagentur gibt grünes Licht für Astrazeneca

Update, Freitag (29. Januar), 17.23 Uhr: Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat grünes Licht für ein weiteres Vakzin gegen Corona gegeben. Der Astrazeneca-Impfstoff wurde am Freitag in der EU für geeignet befunden, teilte die EMA mit. Der Impfstoff wurde für Personen ab 18 Jahren empfohlen. Er könne auch bei älteren Erwachsenen angewendet werden, heißt es in einer Mitteilung der EMA zur Zulassung.

Die endgültige Entscheidung über die Zulassung muss nun die EU-Kommission treffen. Der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns wäre das dritte Vakzin in der EU im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

Corona in NRW: Leugner belästigen Kinder auf Spielplatz - Ärger in Oberhausen

Update, Freitag (29. Januar), 16.30 Uhr: In der Ruhrgebiets-Stadt Oberhausen gibt es Ärger mit Corona-Leugnern. Ein Spielplatz wurde mit Aufklebern verunstaltet, die eindeutig dem Lager der Corona-Leugner zuzuordnen sind. Das berichtet die Waz. Eltern haben sich in einem Facebook-Beitrag beschwert - die Aufkleber, auf denen sowohl Botschaften als auch dass Konterfei von Guy Fawkes zu sehen ist, würden die Kinder ängstigen.

Eine offizielle Beschwerde bei der Stadt sei allerdings nicht vorhanden. Dennoch wolle die Stadt reagieren und die Aufkleber entfernen. Corona-Leugner hätten zudem Anwohner mit Flyern belästigt, die sie in die Briefkästen geworfen hätten. Eine strafrechtliche Verfolgung sei allerdings nicht im Rahmen der Möglichkeiten.

Corona-Update Dortmund: Acht Todesfälle in Dortmund bestätigt

Update, Freitag (29. Januar), 15.50 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute acht Todesfälle. Die Verstorbenen waren zwischen 65 und 94 Jahre alt und starben an oder mit dem Coronavirus. Insgesamt sind 78 Neuinfektionen hinzugekommen. Die voraussichtliche Inzidenz wird bei 82,1 liegen.

Corona-Update zum Thema Impfstoffe: Johnson und Johnson bringt Impfstoff mit Vorteil auf den Markt

Update, Freitag (29. Januar), 15.20 Uhr: Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat einen Impfstoff auf den Markt gebracht, der eine Wirksamkeit von 66 Prozent gegen Corona in einer Studie gezeigt hat. Doch der große Vorteil zeigt sich ganz woanders. Wie rp-online.de berichtet, ist dieser Impfstoff gegen das Coronavirus anscheinend schon mit einer Dosis anstatt wie üblich mit zwei wirksam. Eine Notfallzulassung soll im Februar zunächst für die USA beantragt werden.

Corona: Übersterblichkeit im Dezember 2020 festgestellt

Update, Freitag (29. Januar), 14.14 Uhr: Im Dezember 2020 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes mindestens 29 Prozent (24 038 Menschen) mehr Menschen als im Dezember-Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 gestorben. Im November 2020 waren es zwölf Prozent mehr als im Durchschnitt der Vorjahre.

Corona-Pandemie: 150 Fälle von Mutationen in Deutschland

Update, Freitag (29. Januar), 14.02 Uhr: Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wurden bisher 150 Fälle der Coronavirus-Mutation in Deutschland nachgewiesen. Bei 120 Fällen handele es sich dabei um die Variante, die erstmals in Großbritannien nachgewiesen worden ist. 18 davon seien noch im vergangenen Jahr registriert worden und 102 seit Jahresbeginn.

Corona in NRW: Party in Düsseldorfer Apotheke

Update, Freitag (29. Januar), 13.46 Uhr: Ausgerechnet in einer Apotheke sollen Beschäftigte nach Feierabend eine Party gefeiert haben. Wie die Stadt Düsseldorf am Freitag (29. Januar) berichtete, hatte es am Vorabend gegen 20 Uhr Beschwerden von Nachbarn gegeben.

Als das Ordnungsamt eintraf, traf es auf acht Menschen, die in der Apotheke ohne Masken feierten. „Die Party wurde aufgelöst und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“, so die Stadt.

Corona: RKI gibt neue Hochrisikogebiete bekannt

Update, Freitag (29. Januar), 13.30 Uhr: Wie der Internetseite des Robert-Koch-Instituts zu entnehmen ist, hat das Institut wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen zehn weitere Länder als „Hochrisikogebiete“ eingestuft. Darunter fallen unter anderem Afghanistan, Ecuador und Namibia.

Außerdem wurden die afrikanischen Länder Eswatini und Lesotho zu Gebieten mit besonders gefährlichen Virusmutationen erklärt. Bisher zählten bereits Großbritannien, Südafrika, Portugal, Brasilien und Irland dazu. Derzeit plant die Bundesregierung für die Gebiete, in denen vermehrt Corona-Mutationen auftreten, Einreisesperren zu erwirken.

Einreisestopp aus Südamerika: Die brasilianische Mutation wurde jetzt erstmals in Deutschland nachgewiesen. (Symbolbild)

Corona in NRW: Familienminister will Erzieher und Lehr-Personal zuerst impfen

Update, Freitag (29. Januar), 13.15 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) fordert vorrangige Corona-Impfungen für Beschäftigte in Kitas und Schulen, sobald der Impfstoff von Astrazeneca zugelassen ist. „Wenn der Impfstoff gerade für Unter-65-Jährige geeignet ist, sollte eine schnelle Impfung derjenigen erfolgen, die unsere Kinder bilden und betreuen“, so Stamp am Freitag (29. Januar).

Corona in NRW: Uniklinik Münster entwickelt Corona-Medikament

Update, Freitag (29. Januar), 12.14 Uhr: An der Uniklinik Münster könnten Forscher ein wirksames Medikament gegen Covid-19 entwicklet haben, berichtet der WDR. Besonders brisant: Eigentlich hatte der Virologie-Professor Stephan Ludwig ein Medikament gegen Grippe entwickeln wollen. Bei der Forschung aber wurde klar: Es könnte auch gegen Covid-19 wirken. Die entscheidenden klinischen Test-Phasen sind nun angelaufen.

Corona in NRW: Klagen gegen Distanzunterricht

Update, Freitag (29. Januar), 11.46 Uhr: In NRW sind vier Beschwerden gegen den Distanzunterricht am NRW-Verfassungsgerichtshof in Münster eingegangen. Nach Auskunft einer Sprecherin sei beabsichtigt, noch heute in der Sache zu entscheiden.

Die Kläger, darunter auch eine Grundschülerin aus Köln, waren zuvor mit Eileinträgen gegen die Corona-Betreuungsverordnung am Oberverwaltungsgericht (OVG) gescheitert. Mehrere Eltern wollen jetzt erzwingen, dass ihre Kinder wieder ganz normal in die Grundschule gehen dürfen.

Schüler sind weiter im Homeschooling, Prüfungen finden laut NRW-Bildungsministerin statt. (Symbolbild)

Corona in NRW: Zweiter Lockdown nur wenig Auswirkung auf Jobs

Update, Freitag (29. Januar), 11.16 Uhr: Der zweite Lockdown hat offenbar nur geringe Effekte auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen gehabt, berichtet die dpa. „Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich typisch für die Jahreszeit, und nahm im Januar mit rund 34 000 Personen nicht stärker zu als im langjährigen Durchschnitt“, sagte der Chef der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, Torsten Withake, am Freitag in Düsseldorf.

Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf nun 7,9 Prozent. Ein Einbruch am Arbeitsmarkt, wie er durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Frühjahr 2020 stattgefunden habe, sei derzeit nicht zu erwarten, betonte der Chef der NRW-Regionaldirektion.

Nach wie vor gab es große regionale Unterschiede auf dem NRW-Arbeitsmarkt. Während die Arbeitslosenquote im Münsterland lediglich 4,5 Prozent betrug, erreichte sie im Ruhrgebiet 10,6 Prozent.

Corona in NRW: Paul-Ehrlich-Institut gibt Nebenwirkungen der Impfung bekannt

Update, Freitag (29. Januar), 10.55 Uhr: Klaus Cichutek, Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts hat in einer Pressekonferenz vor der Verbreitung von „Fake News“ über die Corona-Impfung gemahnt. Meldungen wie etwa eine Veränderung des Erbguts oder Unfruchtbarkeit durch die Impfung seien falsch und nicht nachgewiesen. Der Wissenschftler empfihelt zur Aufklärung seriöse Quellen wie das RKI und das Paul-Ehrlich-Institut.

Cichutek gab auch einen kurzen Überblick über mögliche Nebenwirkungen nach der Impfung: So sei es bei bereits Geimpften zu Schmerzen an der Injektionsstelle, leichten Kopfschmerzen und leichtem Fieber gekommen. Sehr selten sei es zu allergischen Reaktionen gekommen und die Impfung sei vom Großteil der Geimpften gut vertragen worden.

Corona: RKI-Chef mahnt vor Ausbreitung der Mutationen in Deutschland

Update, Freitag (29. Januar), 10.39 Uhr: RKI-Chef Lothar Wieler hat ebenfalls in einer Pressekonferenz auf den von Jens Spahn angesprochenen „positiven Trend“ in Deutschland hingewiesen und betont, dass vor allem in den vier am stärksten betroffenen Bundesländern der Wert sinke. Doch der RKI-Leiter mahnt auch: „Insgesamt infizieren sich immer noch zu viele Menschen.“

RKI-Präsident Lothar Wieler

Besonders Grund zur Sorge bereiten dem Wissenschaftler die hochansteckenden Corona-Mutationen, die auch bereits in Deutschland nachgewiesen wurden. Es müsse deshalb unbedingt verhindert werden, dass die Mutationen sich in Deutschland weiter ausbreiteten. Und: „Wir wissen noch nicht, ob Geimpfte auch gegen die neuen Varianten immun sind“, so Wieler.

Wielers Appell: Kontakte weiter beschränken, nicht reisen, impfen lassen und die AHA-Regeln einhalten. „Geben wir dem Coronavirus keine Chance“, so Lothar Wieler.

Corona: Bundesgesundheitsminister Spahn sieht „positiven Trend“

Update, Freitag (29. Januar) 10.20 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in einer Pressekonferenz über einen „positiven Trend“ in Deutschland bezüglich der Corona-Pandemie gesprochen. „Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus anstecken, sinkt“, so der Gesundheitsminister.

Inzwischen seien 2,2 Millionen Dosen in Deutschland verimpft, davon 400.000 bereits als Zweitimpfung. Es sei das Ziel, „im ersten Quartal voraussichtlich allen über 80-Jährigen ein Impfangebot machen zu können“, so Spahn.

Lothar Wieler (RKI) und Jens Spahn (r.) äußern sich zur aktuellen Corona-Lage

Gleichermaßen gab der Gesundheitsminister auch zu, dass der Start der Impfkampagne „schwierig“ gewesen sei – und man auch noch einige „harte Wochen“ vor sich habe. Dennoch: Dass überhaupt innerhalb eines Jahres drei effektive Impfstoffe entwickelt wurde, sei eine „Erfolgsgeschichte“. Der Weg „hinaus aus der Jahrhundert-Pandemie hat begonnen“, schwor Spahn ein.

Corona in NRW: Hagen führt Verschärfungen ein

Update, Freitag (29. Januar), 10.05 Uhr: Während zwei Kreise in NRW bereits unter der kritischen 50er-Marke liegen, steigen die Inzidenz-Werte in anderen Kreisen wieder an. Besonders stark betroffen ist Hagen mit dem höchsten Inzidenz-Wert von 213. Dort werden nun Verschärfungen eingeführt.

So muss ab sofort tagsüber rund um den Hauptbahnhof eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Für Pflegepersonal und für Betreuer in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sind außerdem FFP2-Masken vorgeschrieben. Außerdem dürfen bei Bestattungen nur noch höchstens dreißig Personen anwesend sein.

Corona in NRW: Städte- und Gemeindebund fordert Lockerungen

Update, Freitag (29. Januar), 9.45 Uhr: Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert angesichts der sinkenden Infektionszahlen in einigen Städten und Kreisen Perspektiven auf Lockerungen. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte im rbb-Inforadio: „Wir müssen uns überlegen, behandeln wir alle Kreise und Kommunen gleich, oder brauchen wir nicht regionale Lockerungsperspektiven. Ich sage ganz deutlich: Nicht morgen lockern, sondern einen Plan machen.“

In NRW liegen derzeit die Kreise Münster und Coesfeld unter dem Inzidenzwert von 50.

Corona-Pandemie: Erstmals Patient mit zwei Corona-Versionen infiziert

Update, Freitag (29. Januar), 9.10 Uhr: Wie die Süddeutsche berichtet, haben Brasilianische Forscher erstmals bei mehreren Infizierten zwei verschiedene Coronavirus-Typen - P.2 und B.1.1.28 - nachgewiesen. Es handelt sich damit die um die ersten Menschen, die sich gleichzeitig mit zwei verschiedenen Coronaviren angesteckt haben. Die Infizierten zeigten jedoch bislang milde Krankheitsverläufe, heißt es.

Die Zahl der Fälle in Brasilien hat am Donnerstag (28. Januar) die Schwelle von neun Millionen überschritten. Dennoch sind die Strände voll.

Corona: SPD-Vorsitzende will zuerst Klinik-Personal mit AstraZeneca-Impfstoff impfen

Update, Freitag (29. Januar), 8.36 Uhr: Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat gefordert, den voraussichtlich bald zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca im ersten Schritt hauptsächlich an Klinik- und Pflegepersonal zu verabreichen. Da der Impfstoff nicht für über 65-Jährige geeignet ist, sollten „vor allem Klinik- und Pflegepersonal als erste von den nun freien Ressourcen profitieren“, so Esken gegenüber der Funke Mediengruppe.

Außerdem mahnte die SPD-Politikerin: „Wir müssen zum einen umgehend alternative Impfstoffe für über 65-Jährige beschaffen und zum anderen die Impf-Reihenfolge für den in Kürze eintreffenden AstraZeneca-Impfstoff neu koordinieren.“

Corona in NRW: Hohe Sterberate im Ruhrgebiet

Update, Freitag (29. Januar), 7.53 Uhr: Die Corona-Pandemie hat NRW und insbesondere das Ruhrgebiet stark getroffen. Nicht nur, dass viele Städte und Kreise in der Metropole Ruhr noch immer hohe Inzidenz-Werte aufweisen – während andere Kreise in NRW bereits unter die kritische 50er-Marke gefallen sind –, auch die Corona-Sterberate ist im Ruhrgebiet besonders hoch.

So liegen beispielsweise Oberhausen (101), Gelsenkirchen (99), Duisburg (93), Mülheim (91), Herne (85) und der Kreis Recklinghausen (81) laut eines Berichts der WAZ deutlich über dem NRW-Durchschnitt (57 Tote pro 100.000 Einwohner). Die höchste Sterbequote verzeichnet Remscheid mit durchschnittlich 109 Toten pro 100.000 Einwohner – auf Platz zwei liegt dann jedoch bereits Oberhausen.

Corona in NRW: Landrat von Heinsberg fordert Schulöffnung in emotionalem Video

Update, Freitag (29. Januar), 7.36 Uhr: Der Landrat von Heinsberg, Stephan Pusch (CDU), hat mit einem emotionalen Video auf Facebook auf die Missstände in der Schulpolitik aufmerksam gemacht. Der Landrat besteht darauf, die Schulen in zwei Wochen wieder zu öffnen und betonte, Kinder müssten wieder in die Schule gehen - „sonst gehen Familien kaputt, Eltern kaputt und auch schwächere Schüler.“ Als Lösung schlug der Politiker Wechselunterricht vor.

Auch mit dem derzeitigen Impf-Engpass geht Pusch in seinem Video hart ins Gericht: „Das hätte jeder Landwirt im Kreis Heinsberg besser verhandelt“, so der Politker und wütete außerdem: „Wenn man wochenlang Zeit hatte und weiß, dass es hier nicht um die Vergabe von Theaterkarten geht, sondern darum, dass Leute Angst haben, keinen Impftermin zu bekommen, weil sie um ihr Leben fürchten, dann muss ich sagen, ist das sehr, sehr bescheiden, was da aufgesetzt worden ist.“

Stefan Pusch (CDU), Landrat von Heinsberg.

Landrat Pusch hatte sich in Heinsberg zu Beginn der Corona-Krise als souveräner Krisenmanager bewiesen. In Gangelt, im Kreis Heinsberg war es im Februar 2020 nach einer Karnevalssitzung zum ersten Corona-Massenausbruch in Deutschland gekommen.

Corona in NRW: Zeugnisvergabe im Corona-Schuljahr

Update, Freitag (29. Januar), 7.18 Uhr: In Nordrhein-Westfalen werden heute (29. Januar) die Halbjahreszeugnisse vergeben. Allerdings erhalten die Schüler diese nicht wie gewohnt im Klassenzimmer – die Zeugnisse werden coronagerecht nach Hause verschickt.

Auf WDR-Anfrage sagt das NRW-Schulministerium, es werde „aussagekräftige“ Halbjahreszeugnisse geben, trotz Corona. Zu beachten sei, dass das vergangene Schulhalbjahr „fast vollständig im Präsenzunterricht stattgefunden“ habe. 

Corona in NRW: Arbeitsminister Heil will finanzielle Unterstützung für Hilfsbedürftige

Update, Freitag (29. Januar), 7.10 Uhr: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der Augsburger Allgemeinen mehr Unterstützung für Hilfsbedürftige wie Hartz-IV-Empfänger gefordert. Sie sollten nach Ansicht des SPD-Politikers neben kostenlosen FFP2-Masken auch einen finanziellen Zuschuss erhalten.

Heil argumentierte, dass mit den coronabedingten Schließungen vieler sozialer Einrichtungen (wie etwa Büchereien) viele Alltagshilfen für sozial Bedürftige wegfielen. Hinzu kämen steigende Kosten etwa für Strom oder die Förderung der Kinder.

Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Corona in NRW: Neuinfektionen in Deutschland – Inzidenzwert sinkt weiter

Update, Freitag (29. Januar), 6.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitag (29. Januar) 14.022 Neuinfektionen für Deutschland gemeldet. Der Inzindenz-Wert sinkt damit in der Bundesrepublik von 98 auf 94,4. In NRW haben sich 2.778 Menschen neu infiziert – auch hier ist der Inzidenz-Wert gesunken, auf 90,0.

Inzidenz-Schlusslichter sind in Nordrhein-Westfalen derzeit die benachbarten Landkreise Münster und Coesfeld – hier liegt der Inzidenz-Wert bereits unter der von der Regierung angestrebten Zahl von 50. Der Kreis Borken, der am Donnerstag (28. Janauar) ebenfalls noch unter der 50er-Marke lag, liegt inzwischen wieder darüber (53,6).

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es weiterhin in Hagen mit einem Wert von 213,1. Am meisten angestiegen ist der Wert Im Kreis Höxter (+22,8). Am stärksten zurückgegangen ist er in Bottrop (-27,3).

Die meisten Neuinfektionen hat die Stadt Köln gemeldet (132). Dahinter folgen der Kreis Recklinghausen (109), Düsseldorf (103) und Dortmund (98).

In Deutschland wurden binnen der vergangenen 24 Stunden 839 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet, 140 Todesfälle davon kommen aus NRW.

Corona in Köln: Britische Mutation in Kita nachgewiesen

Update, Donnerstag (28. Januar), 22 Uhr: Sowohl in Köln als auch im Kreis Paderborn ist die Coronavirus-Mutation aus Großbritannien aufgetreten. Die Stadt Köln meldete einen Ausbruch in einer Kita, in der vier Mitarbeiter und zwei Kinder positiv auf die Mutation getestet worden sind.

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, gibt es auch einen Ausbruch in einer Unterkunft für Geflüchtete in der Domstadt. Im Kreis Paderborn sind ebenfalls zwei Fälle aufgetreten. Bislang hat es in NRW elf Mutationen aus Großbritannien und drei aus Südafrika gegeben. Das NRW-Gesundheitsministerium startete am Mittwoch (27. Januar) ein Projekt, um die Verbreitung der Corona-Mutationen zu erfassen.

Corona in NRW: Lkw-Fahrer aus Dortmund berichtet irre Story rund um das Impfen

Update, Donnerstag (28. Januar), 21.30 Uhr: Ein Lkw-Fahrer aus Dortmund hat seit Montag Anrufe von Menschen bekommen, die einen Impftermin haben wollten, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Der Grund: Anscheinend gleicht seine Nummer der Impftermin-Hotline. Das berichtet die dpa.

Mit einem Mal habe er 63 Anrufe in Abwesenheit gehabt. Er habe versucht, hin und wieder auch dran zu gehen, habe mit Senioren oder den Kindern gesprochen. „Die älteren Menschen waren wirklich verzweifelt“, so der Lkw-Fahrer aus Dortmund.

Ein 80-jähriger Senior habe wohl bis zu zehn Stunden versucht, einen Termin zu bekommen, um sich gegen das Coronavirus zu impfen. „Ich habe versucht, die älteren Herrschaften zu beruhigen. Und ihnen gesagt, dass sie ganz bestimmt auch noch einen Termin bekommen“, so der Mann aus Dortmund.

Corona-Update NRW: Stadt Herne verweist auf Missverständnis

Update, Donnerstag (28. Januar), 19 Uhr: In Herne versuchen anscheinend zahlreiche Menschen einen Impftermin über die Stadt zu bekommen. Das, so die Stadt Herne, sei allerdings eine Angelegenheit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Für Eltern entfallen im Januar 2021 die Kita-Beiträge. Zudem wird es bald in Kitas Corona-Selbsttests für Kinder und Mitarbeiter geben.

Insgesamt meldet die Stadt Herne heute acht Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19, wie RUHR24.de schon im Ticker-Update von 12.10 Uhr berichtet hat.

Corona-Update Bochum: Die aktuellen Zahlen der Stadt

Update, Donnerstag (28. Januar), 18.45 Uhr: Die Stadt Bochum meldet 58 neue Infektionen mit dem Coronavirus und zwei Todesfälle. Die aktuelle Inzidenz wird voraussichtlich bei 89,4 liegen.

Corona-Update Dortmund: Video einer Friseuse geht viral

Update, Donnerstag (28. Januar), 18.30 Uhr: Bianka Bergler ist Inhaberin eines Friseursalons aus Dortmund. Aktuell verzweifelt sie am Corona-Lockdown, klagt Politik und Bürokratie an und sendet einen Appell an ihre Berufskollegen.

Corona-Update NRW: Lebensumstände beeinflussen Infeketionsrisko

Update, Donnerstag (28. Januar), 17.45 Uhr: Wer arm ist, hat ein größeres Risiko, an Corona zu erkranken. Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher aus Köln, sieht da einen Zusammenhang. Gegenüber dem WDR erläutert er die Gründe. Die Lebensumstände von finanzschwächeren Menschen vergrößern das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus.

Ärmere Menschen würden häufiger mit vielen Personen auf engem Raum leben und würde in Jobs arbeiten, wo Homeoffice nicht möglich ist oder die Hygieneregeln schwieriger zu befolgen sind. Dieser Trend ist laut WDR unter anderem in den Ruhrgebietsstädten Duisburg und Essen zu beobachten. RUHR24.de berichtete ebenfalls über einen ähnlichen Trend in Dortmund.

Corona-Update Deutschland: Impfstoff-Hersteller Biontech darf in Deutschland produzieren

Update, Donnerstag (28. Januar), 17.15 Uhr: Im Februar soll der Impfstoff von Biontech endlich in Deutschland, in Marburg, produziert werden dürfen. Laut Bild hat das Pharma-Unternehmen jetzt die Genehmigung.

Impfstoff von BioNTech/Pfizer – gilt als wirksam und sicher. Einige Personengruppen müssen aber aufpassen

Corona-Update Dortmund: Fünf Todesfälle in der Stadt

Update, Donnerstag (28. Januar), 17 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet fünf Todesfälle. Vier Männer und eine Frau im Alter von 79 bis 93 sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Insgesamt hat es 95 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Die Inzidenz liegt voraussichtlich bei 86.

Corona-Update zum Impfstoff von Astrazeneca: Kehrtwende für über 65-Jährige

Update, Donnerstag (28. Januar), 15.45 Uhr: Die Stiko (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts) empfiehlt den Astrazeneca-Impfstoff gegen das Coronavirus für Menschen zwischen 18 und 64 Jahre - Menschen über 65 Jahre sollten lieber den Impfstoff von Moderna oder Biontech nutzen. Aktuell würde zur Beurteilung der Impfeffektivität gegen Covid-19 ab 65 Jahre keine ausreichenden Daten vorliegen, so die Stiko.

Corona-Update Deutschland: Bundesregierung plant Verteilung kostenloser FFP2-Masken

Update, Donnerstag (28. Januar), 15 Uhr: Wie das Redaktions Netzwerk Deutschland (RND) berichtet, plant die Bundesregierung, kostenlose FFP2-Masken für Hartz-IV-Empfänger zu verteilen.

Demnach sollen Hartz-IV-Empfänger zehn kostenlose FFP2-Masken bekommen, um sich gegen das Coronavirus zu schützen. Auch Bürger über 60 und Menschen mit chronischen Erkrankungen haben schon Gutscheine für zwölf FFP-Masken bekommen.

Corona in NRW: Sauerland will Skigebiete öffnen

Update, Donnerstag (28. Januar), 14.19 Uhr: Die Skigebiete im Sauerland und im hessischen Willingen planen laut eines Berichts des WDR eine baldige Öffnung der Skipisten – unter Corona-Bedingungen.

Es seien Hygiene-Konzepte mit limitiertem Ticketverkauf und strengen Kontrollen vorgelegt worden, teilte die Wintersport-Arena Sauerland am Donnerstag (28. Januar) mit. Bei weiterhin sinkenden Corona-Infektionszahlen würden die Liftbetreiber „Testtage mit sehr kleinen Ticketkontingenten, die dann langsam zu steigern wären“, fordern.

Trotz Reiseverbot stürmen regelmäßig Tagestouristen in die Skigebiete im Sauerland.

Corona in NRW: Art Cologne wird weiter verschoben

Update, Donnerstag (28. Januar), 14 Uhr: Die Art Cologne, die größte Kunstmesse in Deutschland, wird wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben. Sie werde nun vom 17. bis zum 21. November 2021 in Köln (NRW) stattfinden, teilte die Koelnmesse mit. Das letzte Mal hat die Art Cologne im Frühjahr 2019 stattgefunden. Als erstes berichtete die Süddeutsche Zeitung.

Corona in NRW: Dortmund: 16 Prozent weniger Minijobs im Gastgewerbe

Update, Donnerstag (28. Januar), 13.25 Uhr: Im Zusammenhang mit der Corona-Krise ist die Zahl der Minijobs in Dortmund deutlich zurückgegangen. Besonders davon betroffen ist das Gastgewerbe, heißt es in einer Mitteilung. Binnen eines Jahres seien 16 Prozent aller 450-Euro-Jobs verloren gegangen, teilte die Gewerkschaft NGG unter Berufung auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur

Der Hintergrund: „Minijobs sind nicht krisenfest. Betroffene haben, anders als regulär Beschäftigte, keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld und leben oft in ständiger Angst um ihren Arbeitsplatz“, so Gewerkschafter Torsten Gebehart. Der Gewerkschafter fordert eine arbeitsmarktpolitische Umsteuerung und wünscht sich, dass mehr Stellen sozialversicherungspflichtig gemacht werden.

Corona: 5000 FFP2-Masken aus Krankenhaus in NRW geklaut

Update, Donnerstag (28. Januar), 13.04 Uhr: In Bergisch-Gladbach (NRW) sind rund 5000 FFP2-Masken aus einem Lagerraum in einem Krankenhaus gestohlen worden. Das berichtete die Polizei am Donnerstag (28. Januar).

Bei der Überprüfung des Lagerbestands am 18. Januar seien die Kartons noch da gewesen – eine Woche später waren sie weg. Die Kosten belaufen sich auf etwa 5000 Euro. Jetzt hat das Krankenhaus Strafanzeige wegen Diebstahls erstattet.

Die Maskenpflicht in NRW wurde ausgeweitet.

Corona in NRW: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ärzte in Paderborn

Update, Donnerstag (28. Januar), 12.45: Wie bild.de zuerst berichtet hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft Paderbon derzeit gegen mehrere Mediziner wegen vermeintlich falscher Atteste in der Corona-Pandemie. Es liefen derzeit sieben Verfahren gegen Ärzte aus Paderborn und Porta Westfalica, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag (28. Januar).

Laut dem Sender „Radio Hochstift“ waren die Atteste vor allem für Demos gegen die Corona-Maßnahmen in Paderborn benutzt worden.

Auf Anti-Corona-Demonstrationen haben sich Demonstraten bereits häufig mit Attesten von der Maskenpflicht befreien lassen.

Corona in NRW: Drei NRW-Kreise unter Inzidenzwert von 50

Update, Donnerstag (28. Januar), 12.23 Uhr: In NRW liegen bereits drei Kreise wieder unter der Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen in einer Woche. Das hat das Robert Koch-Institut bekannt gegeben.

Betroffen sind die Kreise Münster (Inzidenz 33,6), Borken (47,4) und Coesfeld (49,0). Die FDP dringt indes auf regionale Lösungen für Kreise mit Inzidenz-Werten unter 50. Dort könnten beispielsweise Friseure unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder öffnen, sagte der FDP-Haushaltspolitiker Otto Fricke den Sendern RTL und n-tv.

Corona: Acht Menschen in Herne verstorben

Update, Donnerstag (28. Januar), 12.11 Uhr: In Herne im Ruhrgebiet wurden in den vergangenen Tagen insgesamt acht Todesfälle in Bezug auf das Coronavirus gemeldet. Das hat die Stadt am Donnerstag (28. Januar) mitgeteilt. Eine Person ist am Mittwoch (27. Januar) gemeldet worden, die übrigen sieben wurden nachgemeldet, so die Stadt.

Gestorben sind sechs Frauen der Jahrgänge 1927, 1928, 1929, ebenfalls 1929, 1934 und 1937 sowie zwei Männer der Jahrgänge 1950 und 1952. Insgesamt sind inzwischen 140 Hernerinnen und Herner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurde in Herne seit Beginn der Pandemie bei 5.710 Menschen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen.

Corona in NRW: Betreuungsangebot für Schüler wird ausgeweitet

Update, Donnerstag (28. Januar), 11.26 Uhr: Die Landesregierung will offenbar ihr Angebot zur Betreuung von Schülern in NRW ausweiten. Wie die WAZ zuerst berichtete, ist einer neuen Schulmail von Donnerstag (28. Januar) zu entnehmen, dass ab Montag (1. Februar) Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen auch in der Schule am Distanzunterricht teilnehmen können.

Voraussetzung ist, dass die Schüler den Distanzunterricht zu Hause „ohne Begleitung nicht zielgerichtet wahrnehmen können.“ Bisher gab es in NRW ein Betreuungsangebot für die Klassen 1-6. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte den Plan auch bereits am Vormittag vor dem Landtag präsentiert.

Trotz Corona-Pandemie gibt es in NRW Zeugnisse und Prüfungen mit „unveränderten“ Anforderungen: NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (54, FDP)

Corona in NRW: Schulministerin Gebauer bezieht Stellung zu Vorwürfen

Update, Donnerstag (28. Januar), 11.14 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat am Donnerstag (28. Januar) im Landtag Stellung gegenüber der Vorwürfe der Opposition zur die Schulpolitik bezogen.

Die Ministerin verteidigte die NRW-Landesregierung und betonte, dass man eine gute Leistungsbilanz vorweisen könne. Als Beispiele zählte sie die Umstellung auf G9, weitere Studienplätze für angehende Lehrer und Lehrerinnen und das Internetportal „Logineo“ auf.

Eine Aussicht auf die Schulpolitik nach dem 14. Februar legte Gebauer aber nicht vor. Eine Rückkehr zum Präsenzunterricht bleibe weiter offen, möglich seien auch Wechselmodelle, so Schulministerin Yvonne Gebauer.

Corona in NRW: NRW-SPD und Grüne attackieren Schulpolitik

Update, Donnerstag (28. Januar), 10.49 Uhr: Die SPD hat am Donnerstag (28. Januar) in einer Debatte des NRW-Landtags die aktuelle Schulpolitik in NRW hart kritisiert: „Eine Idee, was nach dem 14. Februar passieren soll, gibt es nicht. Eine systematische Vorbereitung gibt es nicht. Bisher hat man vor allen Dingen Ideen abgelehnt“, bemängelte der SPD-Politker Jochen Ott im Düsseldorfer Landtag.

Bisher ist in NRW bis zum 14. Februar Distanzunterricht angesagt – eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen. Die SPD kritisiert die Landesregierung dafür hart und fordert: „Herr Laschet, regieren Sie endlich und schieben Sie nicht immer alles auf andere. Sie müssen endlich anerkennen, dass sie den Eltern und Schülern helfen müssen.“

Abi und andere Prüfungen bleiben in NRW „unverändert“: NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (54, FDP)

Auch Grünen-Politikerin Sigrid Beer nannte die Arbeit von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) „enttäuschend.“ Es sei mehr Einsatz für jedes einzelne Kind und Möglichkeiten der individuellen Förderung notwendig.

Die CDU-Abgeordnete Claudia Schlottmann attackierte ihrerseits die Opposition. „Sie wollen es besser wissen, einen Keil in die Gesellschaft treiben, egal wie“, so Schlottmann zu SPD und Grüne.

Corona in NRW: Jens Spahn rechnet noch bis Frühsommer mit Impf-Engpass

Update, Donnerstag (28. Januar), 10.07 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich im NDR offen gezeigt für einen Impfgipfel, wie er derzeit etwa von SPD-Politikern gefordert wird. Dazu schlug der CDU-Politiker ein gesondertes Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder vor, an dem auch Vertreter der Pharmahersteller teilnehmen sollten.

Gleichzeitig bat Spahn auf Twitter um Geduld: „Denn wir gehen bei der Knappheit des Impfstoffes noch durch mindestens zehn harte Wochen“, so der Gesundheitsminister.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wirbt für die Corona-Impfung.

Corona: Inzidenz in Deutschland erstmals seit Oktober unter 100

Update, Donnerstag (28. Januar), 9.39 Uhr: Das Redaktionsnetzwerk Deutschland meldet unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland erstmals seit Ende Oktober unter 100 gesunken ist. So wurden in Deutschland in einer Woche 98 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gemeldet.

Die Zahl entspricht ungefähr der Hälfte des bisherigen Höchststandes einer Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Diese lag am 22. Dezember bei 197,6.

Gemeldet wurden außerdem 17.553 Neuinfektionen und etwas mehr als 900 Todesfälle – das sind deutlich weniger als am vergangenen Donnerstag (21. Januar), an dem 20.398 Neuinfektionen und 1013 Todesfälle gemeldet wurden. Der Höchststand der Todesfälle war vor zwei Wochen am 14. Januar mit 1244 Toten innerhalb von 24 Stunden.

Corona in NRW: Bundesinnenministerium plant Einreisesperren

Update, Donnerstag (28. Januar), 9.18 Uhr: Das Bundesinnenministerium hat offenbar konkrete Pläne für Einreisesperren für Reisende aus Großbritannien, Brasilien und Südafrika, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Eine entsprechende Vorlage werde derzeit in der Bundesregierung abgestimmt, so ein Sprecher.

Corona: WHO-Experten in Wuhan beginnen mit Untersuchung zu Corona-Ursprung

Update, Donnerstag (28. Januar), 9.01 Uhr: In Wuhan hat die WHO am Donnerstag (28. Januar) mit der Erkundung der Ursprünge des Coronavirus begonnen. Auch ein deutscher Wissenschaftler des Robert-Koch-Instituts ist mit dabei.

Die meisten Wissenschaftler glauben inzwischen, dass Fledermäuse die ursprünglichen Überträger der Coronaviren waren. Ungeklärt ist aber noch, welches Tier bei der Übertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente.

Ein Mann desinfiziert in Wuhan (China) den Boden. Dort häuften sich Ende Dezember 2019 Fälle von Lungenentzündungen mit noch unbekannter Ursache.

Corona in NRW: Inzidenz im Bundesland sinkt weiter – knapp 3000 Neuinfektionen

Update, Donnerstag (28. Januar), 8.42 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Neuinfektionen in einer Woche pro 100 000 Einwohner weiter gesunken. Während das Robert-Koch-Institut derzeit noch keine aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland bereitstellen kann, hat das Landeszentrum Gesundheit NRW am Donnerstag (28. Januar) 3.246 Neuinfektionen in NRW und eine Inzidenz von 93,1 gemeldet.

Am Mittwoch lag die Inzidenz noch bei 97,2 – und damit erstmals seit Herbst wieder unter 100. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang Corona stieg in NRW laut Landeszentrum Gesundheit um 155 auf 10.456. 

Corona in NRW: Tageseltern trotz Pandemie fast vollkommen ausgelastet

Update, Donnerstag (28. Januar), 8.10 Uhr: Trotz Corona-Pandemie und einem Appell der Regierung, Kinder selbst zuhause zu betreuen, berichten Tageseltern in einer Umfrage vom Gegenteil. Laut der Umfrage des Netzwerks „Kindertagespflege NRW“ würden 77 Prozent der Eltern in NRW ihre Kinder dennoch zu Tageseltern schicken. In den Kitas lag die Betreuungsquote hingegen nur bei etwa jedem dritten Kind.

Tanja Böttcher, Sprecherin des Netzwerks, kritisiert die Tatsache, dass Tagespflegen trotz Corona-Beschränkungen beinahe voll ausgelastet seien: „Wir brauchen eine andere Lösung in der Frage, welche Kinder betreut werden können. Derzeit sind die Einrichtungen zu offen.“

Kinderärzte fordern: Auch Kinder sollten bald geimpft werden. (Symbolbild)

Corona: Impfstoff von Pfizer/Biontech und Modernawirken gegen Mutation

Update, Donnerstag (28. Januar), 7.38 Uhr: Studien des US-Gesundheitsinstituts in Washington und an der Universität von Texas haben die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna gegen die Mutationen aus Großbritannien und Südafrika bestätigt.

Die Impfseren von Biontech/Pfizer und von Moderna würden die Viren mit Schlüsselmutationen neutralisieren, die auch in den Varianten aus Großbritannien und Südafrika vorhanden sind, heißt es.

Corona in NRW: Südafrika-Mutation erneut in einem Kreis in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen

Update, Donnerstag (28. Januar), 6.49 Uhr: Erneut ist die Virus-Mutation aus Südafrika in einem Kreis in NRW nachgewiesen worden. Wie der Kreis Viersen am Mittwoch (27. Januar) mitgeteilt hat, ist die Mutation in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung aufgetreten.

Derzeit sind 11 Bewohner und 13 Mitarbeiter mit Corona infiziert, zwei davon sind nachweislich positiv auf das mutierte Virus getestet. Der Kreis geht jedoch davon aus, dass alle Infizierten die Virus-Variante in sich tragen.

Corona-Pandemie: RKI-Zahlen verzögern sich

Update, Donnerstag (28. Januar), 6.41 Uhr: Die Meldung der neuen Corona-Zahlen in Deutschland verzögert sich am heutigen Donnerstag (28. Januar) vonseiten des RKI. Waren die Zahlen normalerweise immer ab 0 Uhr abrufbar, findet man derzeit auf der Seite des Robert-Koch-Instituts nur den Hinweis: „Die Daten werden derzeit aktualisiert. Bitte schauen Sie später wieder vorbei.“

Ob die Verzögerung der Zahlen an einer Datenpanne oder einem technischen Problem liegt, oder einen ganz anderen Hintergrund hat, ist noch nicht klar.

RKI-Präsident Lothar Wieler

Corona in NRW: Sportwissenschaftler warnt vor Geisterspielen

Update, Donnerstag (28. Januar), 6.35 Uhr: Der Sportwissenschaftler Martin Lames hat in der Augsburger Allgemeinen vor langfristigen Schäden für die Fußball-Bundesliga durch die Geisterspiele gewarnt. Was die finanziellen Unterschiede in der Liga betreffe, seien fehlende Zuschauer fatal, sagte er.

Ohne Zuschauer gewinne noch häufiger das Team mit dem großen Budget und den teuren Spielern, so Martin Lames. Der ohne Zuschauer fehlende Heimvorteil verstärke deshalb die bestehenden Ungleichheiten noch zusätzlich.

Coronavirus in NRW: Inzidenz unter 100 - beginnen jetzt die Diskussionen um Lockerungen?

Update, Mittwoch (27. Januar), 22.50 Uhr: Die Corona-Inzidenzen in Deutschland sinken. In NRW liegt die Corona-Inzidenz (Stand Mittwoch, 27. Januar) bei 97,2. In anderen Bundesländern wie im Saarland (108,9) oder in Schleswig-Holstein (92,5) beginnen die Diskussionen um Lockerungen, die von den Ministerpräsidenten selbst ins Rollen gebracht worden sind.

Bei den Diskussionen um die Corona-Lockerungen geht es vor allen Dingen um Schule, Kitas, aber auch den Einzelhandel, Friseure und Gastronomie. Auch in NRW heißt es, dass man Pläne für Lockerungen vorbereiten würde. Aber: Noch ist unklar, inwieweit sich die Corona-Mutation ausbreitet und ob diese die Pläne für Lockerungen noch einmal durchkreuzt.

Coronavirus-Pandemie in Europa: EU-Politiker aus NRW spricht vom „Impfstoff-Krieg

Update, Mittwoch (27. Januar), 21.45 Uhr: Die Europäische Union will angeblich Ausfuhrkontrollen für Corona-Impfstoff. Wiederum drohen Nicht-EU-Länder, Lieferungen von Inhaltsstoffen in die EU zu stoppen. Doch warum?

Laut Bild würde die EU drohen, den Impfstoff von Biontech für Großbritannien zurückzuhalten. Großbritannien soll Abstriche bei der Bestellung von Astrazeneca machen. Der EU-Abgeordnete Peter Liese (CDU, aus Olsberg in NRW) äußerte sich: „Wir wollen keinen Impfstoff-Krieg, aber wird wereden auch nicht in die Röhre schauen.“

Hintergrund ist der Streit zwischen dem Pharma-Unternehmen Astrazeneca, das seinen Sitz in Großbritannien hat, und der EU. Es geht um nicht eingehaltene Liefermengen.

Corona in NRW: Was Armin Laschet über das Thema Lockerungen sagt

Mittwoch (27. Januar), 20.45 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sprach heute im Landtag über das weitere Vorgehen während der Coronavirus-Pandemie. Man dürfe noch nicht über das Thema Lockerungen sprechen, da man sonst Gefahr laufe, das Erreichte zu Gefährden.

Aber: Zusammen mit den anderen Bundesländern würde man einen Plan für eine gewisse Normalisierung vorbereiten. Alles anhand von Kriterien, die für die Bevölkerung nachvollziehbar sein sollen. Dennoch sei man von Lockerungen noch etwas entfernt. Aktuell sei der Lockdown das beste Mittel gegen die ansteckende Corona-Mutation.

Hier geht es zu allen Ereignissen vor 20 Uhr, Mittwoch (27. Januar) im Corona-Live-Ticker von RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold

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