Vierte Welle

NRW: Erste Stadt zieht wegen Ansturm auf Booster-Impfungen Reißleine

In NRW gibt es großen Andrang auf die Corona-Impfungen. (Symbolfoto)
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In NRW gibt es großen Andrang auf die Corona-Impfungen. (Symbolfoto)

In NRW hat der Ansturm auf Corona-Impfungen begonnen. Eine Stadt hat jetzt die Reißleine gezogen.

NRW – In NRW zeigen sich aktuell die Folgen der Schließung der Impfzentren. Vor den kleinen Impfstationen, die derzeit nach und nach in vielen Städten entstehen, bilden sich lange Warteschlangen. In Mönchengladbach musste die Stadt am Samstag (20. November) eingreifen.

NRW: Großer Andrang bei Impf-Aktionen – erste Stadt reagiert

So hatten sich bei einer Impfaktion im Nordpark so viele Menschen eingefunden, dass die Stadt sich via Facebook genötigt sah, die Reißleine zu ziehen: „Wer jetzt noch nicht an der Impfstelle steht, soll zu Hause bleiben“, schrieb die Stadt am Vormittag.

Vor dem kleinen Impfzentrum hatten sich rund 1000 Menschen eingefunden. Damit sei die Kapazität laut Stadt Mönchengladbach ausgeschöpft. Mehr Menschen könnten dort am Samstag nicht mehr geimpft werden.

Auch in Dortmund warteten Bürger für eine Corona-Impfung lange in einer Warteschlange.

Ähnliche Szenen spielten sich am Freitagabend vor dem Pop-up-Impfzentrum in Bochum ab, wo die Warteschlange auf dem Weihnachtsmarkt mehrere Hundert Meter lang war. Auch vor einem Impfbus in Dortmund kam es in dieser Woche zu langen Schlangen.

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NRW: Stadt Mönchengladbach sendet Appell an Bürger

Die Stadt Mönchengladbach appellierte zudem daran, „älteren Menschen“ den Vortritt für eine Impfung gegen das Coronavirus zu lassen. „Sie haben das größte Risiko“, so die Stadt bei Facebook. Zudem wies sie darauf hin, dass die Booster-Impfung erst sechs Monate nach der zweiten Impfung durchgeführt werden könne.

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