Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

NRW: 200 Teilnehmer bei Beerdigung in Dortmund - Corona-Regeln offenbar missachtet

Das Coronavirus hat Deutschland und NRW weiterhin fest im Griff. Die angestrebte Sieben-Tage-Inzidenz von 35 ist vielerorts noch nicht erreicht. Alle News zur Corona-Pandemie im Live-Ticker von RUHR24.

Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW gibt es im neuen Live-Ticker.

Stadt/Kreis\tInzidenzwert, 26. Februar
Dortmund60,5 (+ 2,5)
Bochum58,8 (- 7,7)
Duisburg90,2 (+ 0,6)
Essen59,0 (+1,2)
Gelsenkirchen68,6 (+ 3,9)
Kreis Unna78,5 (+ 3,5)
Kreis Recklinghausen72,0 (+1,)
Herne79,9 (-)

Große Beerdigung in Dortmund: Teilnehmer sollen Corona-Regeln missachtet haben

Update, Freitag (26. Februar), 21 Uhr: In Dortmund im Stadtteil Huckarde hat am Freitag eine Beerdigung mit bis zu 200 Teilnehmern stattgefunden, bei der Corona-Regeln offenbar nicht eingehalten worden sind, berichtet Radio 91.2. Laut dem Bericht hatten Anwohner beobachtet, dass Personen zum Teil keine Maske getragen und die geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten hätten.

Bei der Beerdigung soll es sich um eine Beisetzung im Rockermilieu gehandelt haben. Sie war bereits im Vorfeld bei der Dortmunder Polizei sowie dem Ordnungsamt bekannt. Die Polizei habe die Bestattung mit angemessenem Abstand beobachtet, sagte eine Polizeisprecherin.

Corona-Lockerungen: Experten warnen vor zu frühen Öffnungen in Deutschland

Update, Freitag (26. Februar), 20.35 Uhr: Experten aus Deutschland warnen davor, zu früh wieder zu Corona-Lockerungen überzugehen. Fachärzte fordern eine Verlängerung des Lockdowns, eine dritte Welle könne sonst nur noch schwer beherrschbar sein. Nach Meinung des Experten müsse ein Strategiewechsel erfolgen hin zur R-Wert-gesteuerten Öffnungsstrategie.

RKI verschärft Empfehlung für Ärzte im Umgang mit Corona-Mutationen

Update, Freitag (26. Februar), 20.04 Uhr: Wegen der Ausbreitung weiterer ansteckenderer Corona-Varianten in Deutschland verschärft das RKI eine Empfehlung für Ärzte. Bei einer Infektion mit einer der Mutationen oder dem Verdacht darauf sollte jeder Patienten vorsorglich 14 Tage isoliert werden, heißt es in einer am Freitag aktualisierten Empfehlung des Bundesinstituts. Vor dem Verlassen der Isolierung sollte außerdem ein Antigentest oder ein PCR-Test gemacht werden.

Ehrung für Corona-Impfstoff: Biontech-Gründer erhalten Bundesverdienstkreuz

Update, Freitag (26. Februar), 19.33 Uhr: Die Biontech-Gründer und Corona-Impfstoffhersteller Özlem Türeci und Ugur Sahin erhalten das Bundesverdienstkreuz. Wie das Bundespräsidialamt in Berlin mitteilte, soll es den Forschern am 19. März im Schloss Bellevue durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht werden.

Die beiden Wissenschaftler „verbinden medizinische Grundlagenforschung mit deren Übersetzung in eine praktische Nutzung“, heißt es in der Begründung. Mit der Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffes gegen Covid-19 hätte das Ehepaar einen „entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie geleistet“.

Folgen des Corona-Lockdowns: Unternehmen im Ruhrgebiet von Insolvenz betroffen

Update, Freitag (26. Februar), 18.45 Uhr: Die Folgen des Lockdowns werden im Einzelhandel im Ruhrgebiet immer deutlicher. Jetzt hat die Insolvenz das Unternehmen Askania aus Recklinghausen erwischt. 140 Mitarbeiter sind von einer möglichen Schließung der insgesamt 24 Filialen betroffen.

Corona-Ausbruch im Kreis Unna: 40 Personen in Quarantäne

Update, Freitag (26. Februar), 18.20 Uhr: In Werne im Kreis Unna ist es zu einem Ausbruch von Corona-Infektionen gekommen. Laut den Angaben der Stadt sind Arbeitnehmer von insgesamt drei Unternehmen betroffen, die in Wohnungen in einem mehrstöckigen Gebäude untergebracht sind. Die rund 40 rumänischen Mitarbeiter stehen derzeit unter Quarantäne. Positiv getestet wurden bislang 13. Weitere Testergebnisse stünden noch aus.

Das Gebäude wird vom Ordnungsamt der Stadt und einem beauftragten Unternehmen gesichert. Die unter Quarantäne stehenden Arbeiter werden durch ihre Arbeitgeber versorgt. Der zuständige Dezernent der Stadt Werne, Frank Gründken, beschreibt die Lage vor Ort als ruhig und weitgehend gelassen.

Weitere Corona-Lockerungen ab Ostern? Altmaier hält Außengastronomie für möglich

Update, Freitag (26. Februar), 17.39 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält Öffnungen in der Außengastronomie bald wieder für möglich. Das sei gegen Ostern vermutlich drin, so der 62-Jährige nach digitalen Beratungen mit den Wirtschaftsministern der Länder. Voraussetzung sei die Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften. Die Verfügbarkeit von Schnelltests könne eine Öffnung der Außengastronomie laut Altmaier noch sicherer machen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) glaubt an Öffnungen der Außengastronomie ab Ostern.

Coronavirus-Behandlung: EU genehmigt Antikörper-Präparat aus den USA

Update, Freitag (26. Februar), 17.09 Uhr: Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Einsatz der Antikörper-Therapie des Herstellers Regeneron aus den USA gegen Covid-19 genehmigt. Die Therapie kann bei einer Behandlung von Corona-Patienten zum Einsatz kommen, die noch keine Sauerstoffzufuhr benötigen und ein hohes Risiko haben, dass sich ihr Zustand verschlechtert.

Das in den USA per Notfallzulassung erlaubte Regeneron-Präparat war im Herbst dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump verabreicht worden.

Düsseldorf: Verweilverbot wegen Corona ist rechtens

Update, Freitag (26. Februar), 16.33 Uhr: Das in Düsseldorf für die Altstadt sowie für das Rheinufer verhängte „Verweilverbot“ ist rechtens. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht lehnte den Eilantrag eines Bürgers gegen die entsprechende Allgemeinverfügung ab. Die Gesundheit der Bevölkerung während der noch andauernden Corona-Pandemie überwiege die privaten Interessen des Antragsstellers, teilte das Gericht ham Donnerstag mit.

Gute Nachrichten aus Bochum: Stadt erlaubt Sport unter freiem Himmel - unter Corona-Auflagen

Update, Freitag (26. Februar), 16.07 Uhr: Gute Nachrichten für Sportbegeisterte in Bochum. Wie die Stadt mitteilt, können die Außensportanlagen in Bochum ab sofort wieder für den „Individualsport“ genutzt werden. Gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung sei Mannschaftstraining weiterhin verboten. Erlaubt sind: Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes.

Vor nächsten Corona-Gipfel: NRW-Ministerpräsident Laschet hält an Lockerungen fest

Update, Freitag (26. Februar), 15.36 Uhr: Während Experten kurz vor dem nächsten Corona-Gipfel (3. März) bereits eine dritte Corona-Welle befürchten, möchte Armin Laschet an weiteren Lockerungen festhalten. Der Plan des NRW-Ministerpräsidenten: Öffnungen unabhängig von Inzidenzwerten.*

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hält nichts von einem starren Stufenplan, wenn es um weitere Corona-Lockerungen geht.

Corona-Entwicklung in Dortmund: Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an

Update, Freitag (26. Februar), 15 Uhr: In Dortmund steigt der Sieben-Tage-Inzidenzwert weiter an. Am Freitag meldete die Stadt eine Inzidenz von voraussichtlich 62,4. Am Donnerstag (25. Februar) lag der Wert bei 61,0, tags zuvor bei 58.8. Die Zahl der neu gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus liegen heute hingegen bei 50 (am Vortag waren es 82). Von den Neuinfizierten lassen sich zehn Personen fünf Familien zuordnen.

Bedauerlicherweise sind dem Gesundheitsamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Es handelt sich dabei um einen 80-jährigen Mann, eine 83-jährige Frau, eine 89-jährige Frau und eine 85-Jährige. In Dortmund wurden mittlerweile 90 Infektionen mit der britischen Corona-Variante bestätigt.

Corona im Ruhrgebiet: Ist die dritte Welle bereits in Dusiburg angekommen?

Update, Freitag (26. Februar), 13.30 Uhr: Im Vergleich zu den anderen Ruhrgebietsstädten liegt Duisburg beim Inzidenz-Wert deutlich vorne. Der Wert steigt seit vergangener Woche stetig an – parallel dazu auch die Ausbreitung der britischen Corona-Mutation.

Wie die WAZ titelt ist nun zu befürchten, dass Duisburg bereits von der dritten Corona-Welle erfasst wurde. Anja Kopka, Sprecherin des Duisburger Krisenstabs teilte mit, dass „vor allem familiäre Ausbrüche mit größeren Ketten – mit bis zu 18 Leuten – und Einträge zum Beispiel in Kindertagesstätten“ aktuell als primäre Infektionstreiber auszumachen seien.

Corona: Schnellere Impfung für Menschen mit schweren Vorerkrankungen

Update, Freitag (26. Februar), 13.10 Uhr: „Es gibt Menschen mit Vorerkrankungen, die sich in der Liste der Coronaimpfverordnung nicht wiederfinden“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Diese können nun möglicherweise schon früher geimpft werden. Darüber muss jedoch im Einzelfall entschieden werden, so Laumann. Voraussetzung für den Antrag sei ein aktuelles Attest vom Arzt. Ansonsten sind Menschen mit schweren Vorerkrankungen, die zu der zweiten oder dritten Gruppe gehören, im Regelfall ab März mit der Corona-Impfung an der Reihe.

Corona in NRW: Gericht entscheidet noch heute über Verweilverbot in Düsseldorf

Update, Freitag (26. Februar), 11.50 Uhr: Ähnlich wie auch in Dortmunder Phoenix See war auch die Düsseldorfer Rheinpromenade bei den frühlingshaften Temperaturen gut besucht. Während Dortmund die Maskenpflicht verschärft hat, will man in der NRW-Hauptstadt ein „Verweilverbot“ einführen. Ab heute um 15.00 Uhr soll das Verbot in der Altstadt und am Rheinufer in Kraft treten.

Nun ging ein Eilantrag gegen das Verweilverbot beim Düsseldorfer Verwaltungsgericht ein. Noch heute will man darüber entscheiden, ob der Klage stattgegeben wird oder nicht. Die Stadt hatte vorsorglich schon über 300 Schilder aufgestellt mit der Aufschrift: „Verweilverbotszone: Bitte gehen Sie weiter!“

Coronavirus: Update der Pandemie von Spahn und Wieler

Update, Freitag (26. Februar), 11.00 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Präsident Lothar Wieler geben inzwischen fast wöchentlich eine Pressekonferenz, bei der sie über die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie in Deutschland berichten. Die wichtigsten Informationen der heutigen Sitzung im Überblick:

  • Jens Spahn erwähnte die Erfolge der Impfkampagne bei den über 80-Jährigen sowie in den Pflegeheimen. Die Zahl der Neuinfektionen gehe in dieser Gruppe zurück, die Inzindenz liegt aktuell hier bei rund 70.
  • Weiter setzt der Gesundheitsminister große Hoffnung auf den Einsatz niedrigschwelliger Schnelltests.
  • Lothar Wieler warnte jedoch vor der dritten Welle aufgrund der Corona-Mutation. Es sei weiterhin enorm wichtig, sich an die aktuell geltenden Regeln zu halten. Mit „Vorsicht, Impfen, Testen“ habe man aber eine gute Strategie für den Weg aus der Pandemie.
  • Spahn stellte weiterhin ein 2-Stufen-Konzept für die Corona-Impfung in Arztpraxen vor. In einem ersten Schritt sollten Haus- und Fachärzte vor allem Patienten der Risikogruppe impfen dürfen. Die zweite Phase sehe dann vor, dass alle in Arztpraxen geimpft werden dürfen.
  • Wieler und Spahn wiesen darauf hin, dass „noch zu viel Impfstoff im Kühlschrank liegt“. Das liege unter anderem an Impfkritikern, aber auch, dass die Verimpfung noch nicht schnell genug vorankomme. Man sei jedoch im Austausch - um insbesondere in der zweiten Gruppe jetzt zügig voranzukommen.
  • Dr. Lisa Federle, Pandemie-Beauftragte in Tübingen, stellte in der PK den „Tübinger Weg“ vor. Hier hatte man bereits im März 2020 offensiv mit PCR-Tests begonnen – auch bei Personen ohne Symptome. Dadurch habe man erreicht, dass zahlreiche Städte und Kreise seit Wochen ein Inzidenz unter 50, teilweise sogar unter 35 verzeichnen.

Coronavirus: Betreuungsentschädigung für Eltern in NRW

Update, Freitag (26. Februar), 10.30 Uhr: Homeoffice und Kinderbetreuung sind für viele Eltern eine enorme Herausforderung in der Corona-Pandemie. Das NRW-Familienministerium will erwerbstätigen Müttern und Vätern nun entgegenkommen und kündigte eine Betreuungsentschädigung an.

Eltern, die ihre Kinder selbst zu Hause betreut und keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld haben, können die Sonderzahlung ab sofort bei der Bezirksregierung beantragen. Beantragt werden können bis zu 10 Tage Verdienstausfallentschädigung pro Kind und Elternteil, bei Alleinerziehenden 20 Tage. Dabei können sie Betreuungstage rückwirkend bis zum 5. Januar 2021 geltend machen, wie der WDR berichtet.

Corona in Deutschland: Großteil der Bevölkerung will Lockerungen

Update, Freitag (26. Februar), 9.40 Uhr: Das ZDF-Politbarometer erfragt in regelmäßigen Abständen, die aktuelle Stimmung der Bevölkerung in Deutschland. Bei der aktuellen Umfrage ging es um die Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Deutschen (55 Prozent) meint, dass es jetzt zu Lockerungen kommen soll. 41 Prozent lehnen Lockerungen allerdings noch ab. Und auch die Befürworter der Lockerungen fordern das nur, sollte sich die Sorge um eine dritte Welle nicht bestätigen.

Corona-Update für NRW: Impfungen bald in Arztpraxen möglich

Update, Freitag (26. Februar), 9.06 Uhr: Bislang darf nur spezielles Personal in den Impfzentren die Corona-Impfung verabreichen. Wie die Rheinische Post berichtete, soll es in NRW bald möglich sein, dass auch Haus- und Fachärzte den Biontech-Impfstoff gegen Covid-19 impfen.

Das hatte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitgeteilt. Ab Mai ist mit dem Impfstart für die Arztpraxen zu rechnen. Die 4.000 Apotheken in NRW stehen bereit, die niedergelassenen Ärzte ab Mai mit Impfstoff auch von Biontech zu versorgen“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Auch das NRW-Gesundheitsministerium zeigte sich zuversichtlich, dass die Impfungen bald bei Haus- und Fachärzten durchgeführt werden können.

Coronavirus in NRW und Deutschland: Infektionen in Altenheimen sinken

Update, Freitag (26. Februar), 8.45 Uhr: Immerhin: Wie das NRW-Gesundheitsministerium meldete, sind die Infektionszahlen in den Alten- und Pflegeheimen seit Beginn der Corona-Impfungen drastisch gesunken. Sowohl bei Bewohnern als auch bei Mitarbeitern wurden deutlich weniger Corona-Fälle gemeldet. Auch ist die Impfung in den Pflegeeinrichtungen bereits nahezu abgeschlossen.

Coronavirus: RKI meldet Panne bei den aktuellen Zahlen

Update, Freitag (26. Februar), 8.15 Uhr: Normalerweise aktualisiert das RKI die aktuellen Fallzahlen und die Inzidenzen für Deutschland und die einzelnen Landkreise immer gegen 0.00 Uhr. Am Freitagmorgen ist dem Institut wohl eine Panne unterlaufen. So waren die Inzidenzen überdurchschnittlich hoch. Jetzt gab das RKI bekannt, dass die Inzidenz-Werte aufgrund eines technischen Fehlers erst gegen 10.00 Uhr zur Verfügung stehen werden.

Das RKI meldet eine Verspätung der aktuellen Zahlen und Inzidenzwerte

Corona in Deutschland: Intensivmediziner warnen vor dritter Coronavirus-Welle

Update, Freitag (26. Februar), 7.50 Uhr: Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), forderte auf der Pressekonferenz mit weiteren Intensivmedizinern am Donnerstag (25. Februar) eine Verlängerung des aktuellen Corona-Lockdowns bis April.

Andernfalls wäre eine dritte Welle der Infektionen kaum bis gar nicht mehr beherrschbar. Das Problem sei aus seiner Sicht die steigenden Infektionszahlen im Zusammenhang mit den Mutationen und die nur langsam laufenden Impfungen gegen das Coronavirus. Dennoch seien Öffnungen mit einer richtigen Strategie nicht ausgeschlossen.

Corona-Update Deutschland: Zahlen der Neuinfektionen steigen wieder rasanter

Update, Freitag (26. Februar), 7 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am heutigen Freitag 9.997 Neuinfektionen und 394 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Inzidenz liegt bei 62,6. In NRW gibt es 1.995 Neuinfektionen und 83 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, bedeutet die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland einen Anstieg von circa zehn Prozent. Am vergangenen Freitag (19. Februar) lag die Zahl der Neuinfektionen bei 9.113. Der Anstieg hat vielerorts mit den Mutationen zu tun, die sich schneller ausbreiten. Einige sprechen schon von einer dritten Welle des Coronavirus.

AstraZeneca-Impfstoff: Markus Söder spricht sich für freie Verimpfung aus

Update, Donnerstag (25. Februar), 22.30 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, dass der in Deutschland wenig genutzte AstraZeneca-Impfstoff bald frei verimpft werden soll. „Wenn es so weitergeht, werden wir auf einem Berg von Astrazeneca-Impfdosen sitzenbleiben. Das kann niemand wollen bei einem Impfstoff, der gut schützt“, sagte Söder gegenüber dem Redaktions Netzwerks Deutschland (RND).

Deutscher Corona-Impfstoffhersteller Curevac rechnet mit EU-Zulassung im Mai oder Juni

Update, Donnerstag (25. Februar), 22.02 Uhr: Der deutsche Hersteller Curevac rechnet Ende Mai oder Anfang Juni mit der EU-Zulassung seines Corona-Impfstoffs. Das teilte Franz-Werner Haas, Chef bei Curevac, in einer Anhörung des Europaparlaments mit. Die entscheidenden Daten der klinischen Tests seien für Mitte April geplant. Auch der britisch-schwedische Hersteller AstraZeneca äußerte sich. Sein Ziel: der Europäischen Union bis Ende März 40 Millionen Dosen seines Impfstoffs zu liefern.

Curevac-Chef Franz-Werner Haas rechnet mit der Zulassung des Corona-Impfstoffs in der EU im Mai oder Juni.

Coronavirus: EU-Impfpass beschlossen - Kanzlerin Merkel kündigt ihn noch vor dem Sommer an

Update, Donnerstag (25. Februar), 20.50 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Anschluss an den EU-Sondergipfel zur Corona-Pandemie einen gemeinsamen europäischen Impfpass noch vor dem Sommer angekündigt. Die EU-Mitgliedsstaaten beschlossen demnach, dass jedes Land innerhalb der nächsten drei Monate einen eigenen digitalen Impfpass entwickeln soll. Dieser solle dann europaweit kompatibel sein und bei Ein- und Ausreisen eine Impfung belegen können.

Die EU arbeite nun an den technischen Voraussetzungen dafür. Für Deutschland sei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit der Entwicklung beauftragt, so die Kanzlerin weiter.

Neuer Erlass zur Corona-Impfung: Kranke mit hohem Gesundheitsrisiko sollen bevorzugt werden

Update, Donnerstag (25. Februar), 20.26 Uhr: In Nordrhein-Westfalen gilt ab sofort ein neuer „Härtefallerlass“ des Gesundheitsministeriums an die Kommunen. Das berichtet der WDR. Demnach sollen kranke Menschen mit einem besonders hohen Gesundheitsrisiko nun bevorzugt gegen Corona geimpft werden. Es geht um Personen, die ein „sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko“ haben, durch eine Corona-Infektion schwer zu erkranken oder gar zu sterben. 

NRW-Familienminister Stamp: Regelbetrieb in Kitas muss noch länger aussetzen

Update, Donnerstag (25. Februar), 19.50 Uhr: In NRW müssen die Eltern von Kita-Kindern weiter eine lange Ausdauer beweisen. Derzeit gilt nur ein reduziertes Betreuungsangebot in den Einrichtungen - und das wird wohl auch erstmal so bleiben. „Es kann weiter keinen normalen Regelbetrieb geben“, sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag im Familienausschuss des Landtags.

Der in seinem Stufenmodell anvisierte 8. März für weitere Öffnungsschritte der Kitas stehe unter Vorbehalt. Erst wenn es die Infektionslage dann zulässt, könne man darüber entscheiden, ob Kinder wieder im vollen Umfang betreut werden können.

Corona in Deutschland: Intensivmediziner fordern Lockdown bis Anfang April

Update, Donnerstag (25. Februar), 19 Uhr: Deutschlands Intensivmediziner fordern eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang April. Drei Wochen mehr Disziplin seien entscheidend, um durch Impfungen eine schwer bis nicht mehr kontrollierbare dritte Welle zu vermeiden, sagte Gernot Marx, Präsident der interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Öffnungen ab dem 7. März könnten die Zahlen schwer kranker Corona-Patienten in Kliniken extrem in die Höhe treiben.

Bundespräsident Steinmeier: Aussuchen eines Impfstoffes ist ein „ziemliches Luxusproblem“

Update, Donnerstag (25. Februar), 18.35 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Menschen in Deutschland dazu aufgefordert, beim Impfen weniger wählerisch zu sein. „Alle von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffe sind wirksam, sind verträglich“, so der Politiker bei einer Online-Veranstaltung vor Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen in Bayern.

Das Aussuchen eines bestimmten Impfstoffs sei „ein ziemliches Luxusproblem“, so der 65-Jährige weiter. „Erst recht bei den Menschen aus den Ländern, die im ganzen Jahr nicht die Aussicht haben, eine Impfung zur Verfügung zu bekommen.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat darauf hingewiesen, dass die in der EU zugelassenen Impfstoffe gegen Corona alle wirksam sind.

RKI schlägt neuen Plan für Corona-Lockerungen vor

Update, Donnerstag (25. Februar), 17.46 Uhr: Das RKI hat ein Vier-Stufen-Modell für mögliche Corona-Lockerungen in den kommenden Monaten vorgestellt. Das übergeordnete Ziel bei „Control Covid“ ist, die Zahl der schweren Erkrankungen, Langzeitfolgen, und Todesfälle durch Covid-19 zu minimieren und eine Überlastung des Gesundheitssystems nachhaltig zu vermeiden.

Das Institut schlägt unter anderem mehrere Grenzwerte auf Ebene der Landkreise vor, um Lockerungen in Betracht zu ziehen. Außerdem enthält das Konzept des RKI 17 „Settings“ mit unterschiedlicher Ansteckungsintensität. Unter anderem werden hier Innenräume als ein Setting benannt. Denn: „Verschiedene Untersuchungen gehen von einem bis zu 20-fachen Ansteckungsrisiko in Innenräumen aus“, heißt es vonseiten des RKI.

Aktuelle Corona-Lage in Dortmund: mehr Infektionen und steigender Inzidenzwert

Update, Donnerstag (25. Februar), 17.19 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt in Dortmund nun weiter an. Am Donnerstag meldete die Stadt 82 weitere positive Testergebnisse. Am Mittwoch waren es 60. Von den Neuinfizierten lassen sich 32 Personen 14 Familien zuordnen. Leider meldete das Gesundheitsamt auch zwei weitere Personen (64 und 68), die ursächlich an Covid-19 verstorben sind.

Der U-Turm in Dortmund.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Dortmund steigt wieder leicht an. Während sie am Vortag noch bei 58,8 soll sie laut den Berechnungen der Stadt bei 61,0 liegen. Auf zu den Impfungen in der Stadt gibt es neue Zahlen: In Dortmund haben 16.365 Personen die Erst-Impfung und 8.520 Personen die Folgeimpfung erhalten (Stand 24. Februar 2021).

Britische Corona-Mutation in Nordrhein-Westfalen: Stadt lässt fünf Moscheen schließen

Update, Donnerstag (25. Februar), 16.48 Uhr: In Düren in NRW sind weitere Fälle der als höchst ansteckend geltenden Corona-Variante B. 1.1.7 bestätigt worden. Wie der WDR berichtet, seien die Infektionen mit der britischen Mutation im Umfeld einer Moschee bislang bei acht Personen nachgewiesen worden. In der Stadt wurden nun alle fünf Moscheen geschlossen.

Das Gesundheitsamt im Kreis Düren bietet am Freitag (26. Februar) allen, die die Fatih-Moschee im Stadtteil Düren-Nord seit dem 9. Februar besucht haben, an, sich von 10 bis 13 Uhr vor Ort testen zu lassen.

Corona in NRW: Gesundheitministerium lehnt Impfstoff aus dubioser Quelle ab

Update, Donnerstag (25. Februar), 16.27 Uhr: Nach Erkenntnissen von EU-Ermittlern haben Regierungen weltweit insgesamt 400 Millionen Dosen Impfstoffe angeboten bekommen, die nicht direkt von den Herstellern kommen. Auch NRW sei der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca auf dubiosen Vertriebswegen in einer rechtlichen Grauzone angeboten worden. „Das Gesundheitsministerium hat das in höchstem Maße zweifelhafte Angebot nicht weiter verfolgt“, so ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Der Impfstoff von AstraZeneca wurde NRW von einer dubiosen Quelle angeboten. Das Gesundheitsministerium lehnte ab.

RKI informiert über Impfquote zu Corona: 1,9 Millionen Menschen in Deutschland sind voll geimpft

Update, Donnerstag (25. Februar), 15.35 Uhr: Die Impfungen gegen das Coronavirus schreiten in Deutschland voran. Laut dem RKI liegt der Zahl der verabreichten Impfdosen bundesweit nun auf mehr als 5,5 Millionen. Dem aktuellen Impfquotenmonitoring zufolge liegt die Quote der Erstimpfungen bei 4,4 Prozent, die der Zweitimpfungen bei 2,3 Prozent - das entspricht mehr als 1,91 Millionen voll geimpften Personen.

Ein vollständiger Impfschutz besteht bei den Impfstoffen von Biontech, Moderna und AstraZeneca erst nach zwei Impfungen. Je nach Bundesland variiert der Impffortschritt: Laut RKI haben in Rheinland-Pfalz bereits 3,3 Prozent eine Zweitimpfung erhalten, in NRW sind es erst 1,9 Prozent.

Corona-Krise in NRW: Geschäft in Dortmund droht die Schließung

Update, Donnerstag (25. Februar), 15 Uhr: Die Corona-Krise macht auch vor großen Modeketten keinen Halt. Das muss nun auch ein großes Geschäft im Ruhrgebiet am eigenen Leib erfahren. In der Thier Galerie in Dortmund droht einer Filiale wegen Corona die Schließung. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber: Nach dem Lockdown soll es eine Anschlussregelung geben, teilte das Unternehmen Primark mit.

Corona in NRW: Dortmund weitet Maskenpflicht massiv aus

Update, Donnerstag (25. Februar), 13.50 Uhr: Die Maskenpflicht in Dortmund wird in Kürze massiv ausgeweitet. Das kündigt die Stadt Dortmund an. Bislang galt sie nur in der Innenstadt, am Westufer des Phoenix Sees sowie den Ortskernen der Stadtteile.

Nun kommen vor allem die Freizeit- und Parkanlagen hinzu. Die Maskenpflicht gelte jedoch nur auf den Gehwegen, teilt die Stadt mit. Abseits der Wege dürfe man die Maske abnehmen, sofern die Abstandsregeln eingehalten werden. Ziel der neuen Maßnahme sei es, einen Inzidenzwert unter 50 zu erreichen.

An folgenden Orten in Dortmund gilt ab Samstag (27. Februar), von 12 bis 18 Uhr Maskenpflicht:

  • Phoenix See (Wege um den See)
  • Fredenbaumpark
  • Westpark
  • Rombergpark
  • Revierpark Wischlingen
  • Hoeschpark

Coronavirus in NRW: Dutzende Ärzte wollten sich Impfung erschwindeln

Update, Donnerstag (25. Februar), 13.10 Uhr: Dutzende Ärzte haben versucht, sich im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss eine Corona-Impfung zu erschwindeln. Laut dpa soll es sich um rund 40 Personen handeln. Sie seien zwar grundsätzlich impfberechtigt – bloß nicht in Neuss: „Weder wohnen noch arbeiten sie hier“, sagte ein Kreissprecher am Donnerstag. Die Ärzte aus Köln und Viersen hätten den Zugangscode zum Impfzentrum von einer unbekannten Person bekommen. Am Einlass sei der Schwindel dann jedoch aufgefallen.

Coronavirus in NRW: Düsseldorf richtet „Verweilverbot“ in der Altstadt ein

Update, Donnerstag (25. Februar), 11.40 Uhr: Maskenpflicht? Kennen wir. Kontaktbeschränkungen? Auch bekannt. Doch in Düsseldorf tritt ab jetzt ein kurioses Verbot in Kraft: das Verweilverbot. Mit der Allgemeinverfügung will die Stadt verhindern, dass es wie am vergangenen Wochenende zu Menschenmassen am Rheinufer und in der Altstadt sowie zu höheren Inzidenzzahlen kommt. Außerdem wird die Maskenpflicht ausgeweitet.

Das Verweilverbot in Düsseldorf sieht vor, dass Menschen in dem genannten Gebiet nicht länger stehenbleiben, sich hinsetzen oder auf die Wiesen legen dürfen. Es ist zunächst auf die Wochenenden beschränkt und zeitlich begrenzt. 300 Schilder mit dem Schriftzug „Verweilverbotszone: Bitte gehen Sie weiter“ sollen künftig darauf hinweisen. Düsseldorfs Ordnungsdezernent Christian Zaum sagte dazu: „Verbote sind immer dann erforderlich, wenn die Menschen sich nicht aus Eigenverantwortung heraus an die Regeln halten.“

Nicht in allen Fußgängerzonen gibt es eine Maskenpflicht. In Menden (Sauerland) wird sie nur empfohlen.

Coronavirus-Infektion von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zieht weite Kreise

Update, Donnerstag (25. Februar), 11.25 Uhr: Nachdem sich NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) mit Covid-19 infiziert hatte, hat es nun auch seinen Staatssekretär erwischt. Jürgen Mathies (61) ist wegen Kontakt zu Reul bereits seit dem 14. Februar in Quarantäne. Jetzt war aber doch ein Corona-Test positiv, berichtet die dpa.

Während sein Vorgesetzter laut einer internen E-Mail Grippesymptome habe, gehe es Mathies den Umständen entsprechend gut. Er ist jedoch nicht der einzige, der sich mit dem Virus angesteckt hat: Bei zehn Mitarbeitern und Personenschützern sei ebenfalls Covid-19 diagnostiziert worden. Reul hatte sich die besonders ansteckende britische Variante B.1.1.7 eingefangen.

NRW-Innenminister Herbert Reul.

Corona-Impfung in NRW: Neue Reihenfolge sorgt für Streit

Update, Donnerstag (25. Februar), 10.05 Uhr: Die neue Reihenfolge für die Corona-Impfung in NRW sorgt für Streit zwischen Polizei und Lehrern. Während Pädagogen und Erzieher froh sind, nun früher geimpft werden zu können, kritisiert die Gewerkschaft der Polizei die Planänderung. Auch der Ethikrat kritisiert das Vorgehen.

Corona-Impfung: Arzt aus NRW wendet cleveren Trick an – und kann mehr Menschen impfen

Update, Donnerstag (25. Februar), 9.50 Uhr: Mit derselben Menge Impfstoff mehr Menschen schützen: Mit einem cleveren Trick bei der Corona-Impfung ist das einem Arzt aus NRW gelungen. Der Mediziner aus dem Landkreis Siegen-Wittgenstein hatte festgestellt, dass man aus den Biontech-Fläschchen mehr Impfstoff gewinnen kann, als erwartet.

Coronavirus in NRW: Ausbruch im Flüchtlingsheim - fast 200 Menschen in Quarantäne

Update, Donnerstag (25. Februar), 9 Uhr: In einem Flüchtlingsheim in Gelsenkirchen ist es zu einem Ausbruch des Coronavirus gekommen. Bei 20 Menschen ist Covid-19 festgestellt worden. Jetzt müssen insgesamt 179 Bewohner in Quarantäne. Das Problem: Aufgrund der engen Wohnverhältnisse in Unterkünften ist die Gefahr der Ausbreitung von Viruserkrankungen besonders hoch.

Coronavirus in NRW: 7-Tages-Inzidenz in Bochum und Duisburg steigt deutlich

Update, Donnerstag (25. Februar), 7.15 Uhr: Auch in NRW will der Inzidenzwert einfach nicht sinken. Das Landeszentrum für Gesundheit meldet zuletzt 2.672 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche (Donnerstag, 18. Februar) waren es noch 2.066 Neuinfizierte. Der Inzidenzwert steigt somit auf 64,2 (+3,4) und liegt somit leicht über dem Bundesdurchschnitt. Es gibt 75 weitere Todesfälle durch Covid-19.

Besonders deutlich wird der Anstieg der Infektionszahlen in Bochum und Duisburg. Hier ließen die Neuinfektionen den Inzidenzwert jetzt sprunghaft ansteigen: In Bochum um 10 Punkte auf nun 66,5, in Duisburg um 11,8 Punkte auf 89,6. Dortmund sowie die Kreise Unna und Recklinghausen konnten diesen Wert zumindest leicht senken.

Coronavirus in Deutschland: Bundesweit 11.869 Neuinfektionen und 385 Tote

Update, Donnerstag (25. Februar), 6.35 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus nimmt in Deutschland trotz Lockdowns wieder zu. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in den vergangenen 24 Stunden 11.869 Neuinfektionen gemeldet. Eine Woche zuvor (Donnerstag, 18. Februar) waren es noch 9.222 gewesen. 385 Menschen starben an den Folgen von Covid-19. Die 7-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 61,7 (+1,7).

Coronavirus: Olaf Scholz will Lockerungen der Maßnahmen mit Schnelltests verbinden

Update, Mittwoch (24. Februar), 22.17 Uhr: Am 3. März beraten Bund und Länder erneut über die Corona-Maßnahmen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) drängt vorab auf Öffnungsschritte in Verbindung mit Schnelltests. „Das Virus und seine Mutationen werden uns noch eine Weile begleiten, fürchte ich. Wir müssen also Wege finden, wie wir es hinbekommen, nicht immer weiter im Lockdown leben zu müssen“, so Scholz im Interview mit der Rheinischen Post.

Coronavirus: Impfchaos in NRW? Gesundheitsministerium weist Vorwürfe zurück

Update, Mittwoch (24. Februar), 20.32 Uhr: Sorgt die Hochstufung von Berufsgruppen und Ersatzkandidaten für ausgefallene Impftermine für ein Impf-Chaos in Nordrhein-Westfalen? Das NRW-Gesundheitsministerium hat derartige Vorwürfe zurückgewiesen.

„Nicht alles, was nach Chaos aussieht, ist Chaos oder wäre vermeidbar gewesen durch eine intensivere Planung“, sagte Staatssekretär Edmund Heller am Mittwochabend im Gesundheitsausschuss des Landtages in Düsseldorf. Dazu verwies er auf die verbindlichen Vorgaben des Bundes bei der Priorisierung der Gruppen und zu beachtende Besonderheiten der einzelnen Impfstoffe, etwa Altersempfehlungen und zu erwartende Impfreaktionen.

Corona: NRW-Innenminister hat nach Infektion noch „mit grippeähnlichen Symptomen zu kämpfen“

Update, Mittwoch (24. Februar), 19.27 Uhr: Vor einer Woche wurde NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) positiv auf das Coronavirus getestet. In einer E-Mail an seine Mitarbeiter, erklärte der CDU-Politiker jetzt, dass aktuell noch zehn weitere Kolleginnen und Kollegen aus seinem Ministerbüro und seinem Personenschutzkommando infiziert seien. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) liegt das Schreiben vor.

Reul selbst gehe es den Umständen entsprechend einigermaßen gut. „Ich habe zwar nach wie vor mit grippeähnlichen Symptomen zu kämpfen, komme aber ganz gut zurecht.“ Seine „größte Sorge“ gelte den ebenfalls infizierten Personen.

Coronavirus: Merkel konkretisiert Ausstieg aus dem Lockdown – System zum „Freitesten“

Update, Mittwoch (24. Februar), 18.33 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat rund eine Woche vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen am 3. März ihre Vorstellungen für einen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown konkretisiert. Der FAZ sagte sie, die Öffnungen müssten von umfassenden Schnelltests flankiert werden, sodass sich die Bürger gleichsam „freitesten“ lassen könnten.

Damit ein solches Testsystem gelinge, müssten noch offene Fragen geklärt und das ganze Vorhaben am 3. März mit den Ministerpräsidenten beraten werden. „Wie lange es dann dauert, bis ein solches System installiert ist, kann ich auf den Tag genau noch nicht sagen. Es wird aber im März sein“, so Merkel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Coronavirus: Bundesregierung richtet Taskforce für Impfstoffproduktion ein

Update, Mittwoch (24. Februar), 17.40 Uhr: Die Bundesregierung hat einen Ausschuss auf Staatssekretärs-Ebene sowie eine Taskforce für die Impfstoffproduktion eingesetzt. Gemeinsam mit den Impfstoff-Herstellern und weiteren betroffenen Unternehmen soll so die Bereitstellung einer ausreichenden Zahl von Impfdosen sichergestellt werden. Das erklärten die beteiligten Ministerien für Gesundheit, Finanzen und Wirtschaft am Mittwoch.

Corona in NRW: 60 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle in Dortmund

Update, Mittwoch (24. Februar), 16.47 Uhr: Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus gibt es auch von der Stadt Dortmund. Insgesamt verzeichnet die Stadt seit Beginn der Corona-Pandemie 18.117 Infektionen – ein Plus von 60 im Vergleich zum Vortag. Nach Berechnungen der Stadt wird der Inzidenzwert somit 58,5 betragen.

Zurzeit werden in Dortmund 118 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 15 mit Beatmung. Die Stadt beklagt zwei weitere Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Es handelt sich dabei um einen 90-jährigen und einen 83-jährigen Mann.

Insgesamt sind somit in Dortmund 192 Menschen ursächlich und 106 weitere begleitend an der Krankheit gestorben. In der Stadt sind bis jetzt 70 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um die britische Mutation (B.1.1.7).

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum meldet 81 Neuinfektionen – Inzidenz steigt

Update, Mittwoch (24. Februar), 16.35 Uhr: Die Stadt Bochum hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag sind 81 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit laut Stadt auf 59,5.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hat sich im Vergleich zum Vortag nicht verändert. 19.746 Bochumer haben bereits die Erstimpfung, 10.593 die Erst- und Zweitimpfung erhalten.

Corona in NRW: Keine „blauen Briefe“ an den Schulen – Sitzenbleiben dennoch möglich

Update, Mittwoch (24. Februar), 15.53 Uhr: In Nordrhein-Westfalen müssen Schüler am Ende dieses Schuljahres, das ganz im Zeichen der Corona-Pandemie steht, keine „blauen Briefe“ fürchten. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) teilte am Mittwoch mit, dass Schüler eine Klasse auch freiwillig wiederholen können, ohne dass das auf die maximal zugelassene Verweildauer an der Schule angerechnet wird.

Anders als noch im vorangegangenen Schuljahr könnten Schüler aber trotzdem sitzenbleiben. Am Ende des Schuljahres werde es „Versetzungsentscheidungen“ geben. Erweiterte Nachprüfmöglichkeiten würden aber geschaffen.

Coronavirus: RKI veröffentlicht Schock-Studie – über die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat Risiko

Update, Mittwoch (24. Februar), 15 Uhr: 21,6 Millionen Menschen in Deutschland haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung. Das sind rund 30,6 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren. Das geht aus einer Studie von Forschern des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor, welche am heutigen Mittwoch veröffentlicht wurde.

In der Altersgruppe über 65 sorgen bestimmte Vorerkrankungen für ein stark erhöhtes Risiko. Die Forscher nannten hier etwa Diabetes, chronische Nierenbeschwerden und Adipositas. Zusätzlich gebe es rund 15 Millionen Menschen mit einem leicht erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf. Somit umfasst die Risikogruppe etwa 36,5 Millionen Menschen in Deutschland ab 15 Jahre. Das sind fast 52 Prozent der Bevölkerung.

Laut RKI basiert die Studie auf einer telefonischen Befragung von 23.001 Menschen im Zeitraum von April 2019 bis Oktober 2020. Untersucht wurden dabei auch sozioökonomische oder regionale Unterschiede. In ostdeutschen Bundesländern und im Saarland gibt es demnach den höchsten Anteil von Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf.

Das Robert Koch-Institut (RKI) sorgt mit einer Studie für Aufsehen.

Corona-Krise: Unterricht zu Hause bringt Eltern und Schüler an die Belastungsgrenze

Update, Mittwoch (24. Februar), 13.35 Uhr: Corona-Lockdown und Unterricht zu Hause setzen Eltern und Kindern offenbar stark zu. Deshalb fordert die Landeselternschaft der Gymnasien jetzt täglichen Präsenzunterricht für alle Klassen in Nordrhein-Westfalen. Mit einer Reduzierung der Unterrichtsstunden sowie Verteilung auf Vor- und Nachmittage wäre das möglich, sagte die Verbandsvorsitzende Jutta Löchner am Mittwoch in Düsseldorf.

Eine aktuelle Umfrage der Landeselternschaft habe laut dpa alarmierenden Handlungsbedarf gezeigt: Demnach erwarten mehr als 40 Prozent der über 41.000 Eltern, die geantwortet haben, mittelgroße bis schwerwiegende Wissenslücken durch den eingeschränkten Unterricht in der Corona-Pandemie.

Fast 30 Prozent der Eltern mit Kindern im 5. Jahrgang gaben an, sich „nahe am Limit“ zu fühlen. Rund 40 Prozent beantworteten die Frage „Wie geht es ihrem Kind?“ mit: „Frustriert, die fehlenden Sozialkontakte setzen meinem Kind zu“ oder mit „nicht gut“. 1,6 Prozent der Eltern wollen sich sogar ärztliche oder psychologische Hilfe für ihre Kinder suchen.

Corona-Lockdown: Einzelhändler bereiten offenbar Klagen vor

Update, Mittwoch (24. Februar), 12.55 Uhr: Mehrere Einzelhandelsketten bereiten offenbar Klagen gegen den andauernden Corona-Lockdown vor. Das berichtet das Portal DerWesten. Darunter sollen auch die Elektronik-Kette Media Markt Saturn, der Baumarkt Obi und das Modehaus Peek&Cloppenburg sein. In NRW sollen laut dem Bericht bereits Eilanträge gegen die Betriebsschließungen gestellt worden sein.

Coronavirus: Zahl der Toten im Januar um 15 Prozent gestiegen

Update, Mittwoch (24. Februar), 12 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind im Januar 2021 deutlich mehr Menschen gestorben, als im Vorjahresmonat. Das teilt das Statistische Landesamt NRW mit. Im Januar 2021 wurden in NRW 21.185 Verstorbene gemeldet – 15 Prozent mehr, als noch im Januar 2020. Es lasse sich vermuten, dass die Corona-Pandemie dabei eine große Rolle spiele, sagte ein Sprecher laut dpa. Bereits im Dezember 2020 waren ähnlich viele Menschen gestorben, nachdem die Infektionszahlen zuvor hochgeschnellt waren. Im Schnitt lag die Zahl der Toten in NRW im Januar in den vergangenen sechs Jahren bei rund 18.900.

Jahr und MonatTote in NRW
Januar 201720.841
Januar 201818.733
Januar 201918.634
Januar 202018.358
Januar 202121.185

Coronavirus in NRW: Stadt Dortmund will kosten für Eventim-Deal nicht nennen

Update, Mittwoch (24. Februar), 10.44 Uhr: Weil die Stadt Dortmund mit der Vergabe von Terminen für die Impfung gegen das Coronavirus überfordert ist, soll nun der Tickethändler CTS Eventim helfen. Wann es losgeht und in welchem Umfang das Unternehmen diese Arbeit übernimmt, ist noch unklar. Zudem will die Stadt Dortmund nicht verraten, wie hoch die Kosten für den Impf-Deal mit Eventim sind.

Corona-Schnelltests sollen Laut Jens Spahn heute zugelassen werden

Update, Mittwoch (24. Februar), 9.25 Uhr: Viel wurde in den vergangenen Wochen über die Corona-Schnelltests diskutiert. Jetzt ist klar: Die Schnelltests auf eine Covid-19-Infektion sollen noch heute zugelassen werden. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an. Sie sollen „in den nächsten Tagen“ in den Handel kommen, sagte er. Die Laien-Tests sollen mehr Sicherheit im Alltag bringen, etwa in der Schule und in Kitas. Kanzlerin Angela Merkel hatte die Einführung zuletzt verschoben.

Ein Mann hält einen Corona-Selbsttest in der Hand.

Coronavirus: Impfzentren in NRW sollen bald auch Vormittags öffnen

Update, Mittwoch (24. Februar), 9.10 Uhr: Die 53 Impfzentren in NRW sollen künftig bereits am Vormittag öffnen. Bislang haben die Hallen, in denen der Corona-Impfstoff verabreicht wird, in der Regel nur von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Laut der Rheinischen Post plant die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die Impfzentren künftig von Montag bis Sonntag von 8 Uhr bis 20 Uhr zu öffnen.

Corona in Dortmund: „Querdenker“-Demo drohte zu eskalieren

Update, Mittwoch (24. Februar), 9 Uhr: Die Polizei zieht nach der „Querdenker“-Demo via Auto-Korso durch Dortmund Bilanz. Es ist zu Gegendemonstrationen gekommen. Am Fußballmuseum drohte die Situation kurzzeitig zu eskalieren.

Corona in Deutschland: Neue Zahlen des Robert Koch-Instituts

Update, Mittwoch (24. Februar), 8.45 Uhr: Am heutigen Mittwoch sind 8.007 Neuinfektionen und 422 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz für Deutschland liegt bei 59,3.

Im Bundesland NRW gibt es 1.839 Neuinfektionen und 80 Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 60,9. Die Stadt Solingen hat mit einer Inzidenz von 121,8 den höchsten Wert in Nordrhein-Westfalen.

Corona in NRW: Querdenker-Demo fährt im Autokorso durch Dortmund

Update, Dienstag (23. Februar), 22.23 Uhr: Am Dienstagabend fuhren Corona-Gegner von „Querdenker 231“ mit einem Autokorso durch Dortmund. Im Vorfeld hatte sich auch ein Gegenprotest bestehend aus Fahrradfahrern angekündigt, der den Autokorso durch die Dortmunder Innenstadt blockieren wollte.

Etwa 40 Fahrzeuge nahmen nach Informationen von RUHR24 an der Demonstration, die sich unter anderem gegen einen angeblichen Impfzwang richtete, teil. Kurz nach 22 Uhr war der Protest beendet.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei begleiteten die Querdenker-Demo in Dortmund.

Coronavirus: Merkel mahnt bei Corona-Lockerungen erneut zur Vorsicht

Update, Dienstag (23. Februar), 20.16 Uhr: Auch in einer Sitzung der Unionsfraktion hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Vorsicht bei Corona-Lockerungen gemahnt. Es werde niemandem ein Gefallen getan, „wenn wir wieder schließen, was wir einmal aufgemacht haben“, sagte Merkel laut Teilnehmern bei der Sitzung am Dienstag.

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, stellte Merkel zudem mögliche Schritte für den allmählichen Ausstieg aus dem Lockdown vor. Bereits am Montag (22. Februar) hatte die CDU-Politikerin für drei gesellschaftliche Bereiche – persönliche Kontakte, Schulen sowie Sport und Restaurants und Kultur – Paketlösungen in Kombination mit vermehrten Corona-Tests vorgeschlagen.

Coronavirus: Geschäfte aus Holland baggern um Shopping-Touristen aus NRW

Update, Dienstag (23. Februar), 19 Uhr: Trotz Corona hoffen holländische Geschäfte in der Grenzregion zu Deutschland auf Shopping-Touristen aus NRW. Einige Läden buhlen regelrecht um die Kundschaft aus dem Nachbarland.

Coronavirus in NRW: Streit um Impfungen – Polizei befürchtet Nachteile

Update, Dienstag (23. Februar), 18.02 Uhr: Lehrkräfte und Kita-Personal sollen in NRW schon ab März gegen das Coronavirus geimpft werden. Das kündigten Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (beide CDU) am heutigen Dienstag an. Bei der Polizei befürchtet man, dadurch in der Impfreihenfolge nach hinten zu rutschen.

Laschet betonte in dem Zusammenhang, dass es bei den Impfungen in Nordrhein-Westfalen keine Konkurrenz zwischen Lehrkräften, Erziehern und Polizisten geben werde. In wenigen Monaten werde NRW so viel Impfstoff haben, dass sich eher die Frage stelle, ob überhaupt alles verbraucht werden könne.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)

Corona in NRW: 56 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle in Dortmund

Update, Dienstag (23. Februar), 17.08 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Dienstag 56 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Von den Neuinfizierten lassen sich 14 Personen sechs Familien zuordnen. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt somit auf 18.057.

In Dortmund werden zurzeit 126 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 mit Beatmung. Die Stadt beklagt zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Ein 57-Jähriger und ein 85-jähriger Mann starben begleitend an der Krankheit.

Nach Berechnung der Stadt Dortmund beträgt der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 61,5. Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 61 Infektionsfälle mit Varianten des Coronavirus nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante (B.1.1.7). Ein Experte erklärt, warum die britische Corona-Mutation in Dortmund nicht mehr zu stoppen ist.

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum meldet 14 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Dienstag (23. Februar), 16.58 Uhr: Die Stadt Bochum hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag sind 14 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Corona-Pandemie zählt die Stadt somit 10.435 Infektionen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um drei auf 159 gestiegen. Zwei weitere Menschen sind ursächlich, ein weiterer begleitend an der Krankheit gestorben. 19.351 Bochumer haben bereits die Erstimpfung erhalten – 9.964 die Erst- und Zweitimpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Bochum laut Stadt bei 52,2.

Alle weiteren Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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