Neue Maßnahmen

Corona in NRW: Wüst kündigt Lockerungen für Geboosterte an

Mitte Januar treten neue Corona-Regeln in Kraft. Für geboosterte Menschen in NRW könnte es lockerer werden.

NRW – Bund und Länder haben sich am Freitag (7. Januar) auf neue Corona-Maßnahmen* geeinigt, die Mitte Januar in Kraft treten sollen. Allerdings können Bundesländer auch individuell über weitere Regeln verfügen. In NRW hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nun Lockerungen für Geboosterte in Aussicht gestellt, wie RUHR24* berichtet.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
MinisterpräsidentHendrik Wüst (CDU)
HauptstadtDüsseldorf

Corona in NRW: Geboosterte könnten bald mehr Rechte haben

Schon beim Bereich Gastronomie könnten geboosterte Vorteile haben: Sie brauchen laut Bund-Länder-Beschluss keinen tagesaktuellen Test, um in einem Restaurant einzukehren. Laut Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sei die Gastronomie ein „Problembereich“* und die Verschärfung in diesem Bereich daher notwendig gewesen (mehr News zum Coronavirus in NRW* bei RUHR24 lesen).

Auch in einem anderen Freizeitbereich gilt diese verschärfte Corona*-Regel schon seit Dezember: Für die gemeinsame Sportausübung im Innenbereich gilt in NRW die 2G-Plus-Regelung. Das heißt, es dürfen nur immunisierte Personen mit tagesaktuellem Test teilnehmen. Die Regel gilt unter anderem auch für Fitnessstudios*. Doch geboosterte sollen hier einen Vorteil haben.

Testpflicht beim Sport entfällt: Wüst kündigt Corona-Lockerung für Geboostere an

Wüst will Menschen mit einer Auffrischungsimpfung im Sport von der zusätzlichen Testpflicht befreien. Wie die Deutsche Presse Agentur (DPA) berichtet, sagte Wüst am Samstag (8. Januar) in Düsseldorf: „Die Gleichsetzung der Geboosterten mit den Getesteten soll generell gelten. Das ist meine Überzeugung.“

Neben geboosterten Menschen soll es für eine weitere Personengruppe Lockerungen im Sport geben. Die „Bedeutung von Sport für junge Leute, für Kinder“ sei noch einmal thematisiert worden. „Da wollen wir verschiedenen Dinge leichter machen. Kinder können teilweise noch gar nicht geboostert sein. Je nach Alter haben wir auch noch andere Ideen“, so Wüst.

Der Ministerpräsident hat sich für sogenannte „Gruppen-Schnelltests“ ausgesprochen. Kinder und Jugendliche in Sportvereinen oder anderen Sport-Gruppen müssten dafür etwa nicht in eine offizielle Teststation gehen.

„Sondern, dass alle gemeinsam einen Schnelltest gemacht haben und der Gruppenleiter, die Gruppenleiterin aufpasst. Wir wollen das möglichst einfach machen. Wir wollen alle Anreize setzen fürs Boostern, weil die Impfung, und da besonders das Boostern, der Weg aus dieser Krise ist“, so Wüst. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © David Young/dpa

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