Pressekonferenz

Corona-Lockdown in NRW: Armin Laschet will so schnell wie möglich durchgreifen

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Der harte Lockdown kommt: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Vize Joachim Stamp informieren über die Corona-Krise.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will den Corona-Lockdown. Und zwar so schnell wie möglich. Alle Infos zur Pressekonferenz mit Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP)

Düsseldorf - Armin Laschet (CDU), NRW-Ministerpräsident, spricht sich für einen harten Corona-Lockdown aus. Dieser solle so schnell wie möglich greifen. Allerdings, so Laschet, solle man in dieser Lage auf Alleingänge verzichten. Ganz Deutschland soll in den Coronavirus-Lockdown gehen.

BundeslandNRW
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)
HauptstadtDüsseldorf

Corona-Lockdown jetzt: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schwenkt um

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat am heutigen Freitag (11. Dezember) auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf dafür plädiert, auf die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz zu warten. Es sei wichtig, für ganz Deutschland einen Konsens in der Corona-Pandemie zu finden (alle Infos zu Corona in NRW im Live-Ticker von RUHR24.de)

Wahrscheinlich wird es schon am Wochenende - am 12. oder 13. Dezember - ein Treffen von Bund und Ländern geben. Dort soll die Entscheidung über einen harten Lockdown in der Coronavirus-Pandemie fallen. „Wir nennen bewusst kein Datum. Es bringt nichts, wenn jedes Bundesland jetzt etwas anderes sagt“, so Armin Laschet (alle Infos zu Corona in NRW auf RUHR24.de).

„Die nächsten Tage werden noch einmal Tage der Entbehrung sein. Wir brauchen schnellstmöglich einen Lockdown in ganz Deutschland“, so der NRW-Ministerpräsident.

Corona-Lockdown jetzt: Jüngste Coronavirus-Entwicklungen haben Armin Laschet zum Umdenken gebracht

Armin Laschet hatte in den vergangenen Tagen den Vorschlag der Leopoldina aufgegriffen. Man habe zunächst einen harten Corona-Lockdown nach Weihnachten beschließen wollen.

Der harte Lockdown kommt: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Vize Joachim Stamp informieren über die Corona-Krise.

Doch die Entwicklungen der Corona-Krise in den vergangenen Tagen habe alle noch einmal zum Umdenken bewegt. „Wir müssen jetzt sehr schnell handeln. Wir schlagen den schnellen Lockdown vor. Müssen uns aber mit den anderen abstimmen“, sagt Armin Laschet.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat keine Bedenken, dass ein Alleingang in der Corona-Krise nötig sei. Zwar gebe es in Norddeutschland weniger Infektionen. Allerdings, so Laschet, gebe es einen Konsens. „Ich bin sicher, dass wir einheitlich agieren werden.“

RUHR24.de-Redakteurin Malin Schneider-Pluppins äußert sich in einem Kommentar über die aktuelle Coronavirus-Lage und fordert - Der harte Lockdown muss jetzt kommen.

Corona-Lockdown jetzt: Was mit der viel diskutierten Schulpflicht passiert

Für Eltern und Schüler bedeutet der harte Corona-Lockdown die Aufhebung der Präsenzpflicht in den Schulen. Die Schulpflicht bestehe weiter. Aber, wie Joachim Stamp (FDP) sagt, würde ab Montag (14. Dezember) keine Präsenzpflicht mehr in NRW gelten. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr in die Schule schicken müssen.

FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer will im Laufe des heutigen Freitags (11. Dezember) über die Details der ausgesetzten Schulpflicht informieren.