Bewegungsradius eingeschränkt

NRW bessert nach und legt vier Landkreise an die Corona-Leine

Ein Hinweisschild zur Maskenpflicht hängt an einem Laternenpfahl am Beginn der Fußgängerzone und ist von einem Unbekannten mit einem Herz und dem Schriftzug „Love“ beklebt worden.
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Ein Hinweisschild zur Maskenpflicht hängt an einem Laternenpfahl am Beginn der Fußgängerzone und ist von einem Unbekannten mit einem Herz und dem Schriftzug „Love“ beklebt worden.

Erst nach Inkrafttreten der zwischen Bund und Länder vereinbarten Corona-Regeln hat sich auch das bevölkerungsreichste Bundesland NRW zur Durchsetzung einer Bewegungseinschränkung durchgerungen.

Hamm - Auch in Nordrhein-Westfalen können Städte und Landkreise mit hohen Inzidenz-Werten jetzt an die Corona-Leine gelegt werden. Hatte sich das bevölkerungsreichste Bundesland zunächst entschieden, auf dieses Werkzeug der Schutzmaßnahmen zu verzichten, so lieferte das Landesgesundheitsministerium am Montag eine Coronaregionalverordnung nach, in der ein Bewegungsradius für zunächst vier Landkreise festgeschrieben ist.

Zunächst sollte die Verordnung auch für drei NRW-Großstädte gelten, die allesamt Inzidenzwerte über 200 aufweisen, berichtet wa.de. Über die Einschränkung in diesen Städten soll nun gesondert entschieden werden. Betroffen sind nun zunächst der Oberbergische Kreis, die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke und Recklinghausen. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks