Rätsel um Ursache

Betonwand in NRW stürzt auf 50 Metern ein und sorgt für riesiges Trümmerfeld

Eingestürzte Gebäudewand in Gewerbegebiet in Porta Westfalica
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Nach dem Einsturz einer Betonwand glich ein Gewerbegebiet in NRW einem Trümmerfeld.

Dass beim Einsturz einer über 50 Meter langen Betonwand in Nordrhein-Westfalen niemand verletzt wurde, war laut Polizei ein „glücklicher Umstand“. In Ostwestfalen steht man vor einem Rätsel.

Porta Westfalica – In einem Gewerbegebiet in Barkhausen, einem Stadtteil von Porta Westfalica, wurden am Montag (27. September) Abrissarbeiten durchgeführt. Zunächst verliefen die Arbeiten nach Plan. Doch plötzlich stürzte eine aus Betonelementen bestehende Gebäudewand auf einer Länge von über 50 Metern ein.

StadtPorta Westfalica
BundeslandNordrhein-Westfalen
RegierungsbezirkDetmold
KreisMinden-Lübbecke

NRW: 50 Meter lange Gebäudewand stürzt bei Abrissarbeiten plötzlich ein

Über den Zwischenfall in der NRW-Stadt sei die Polizei Minden-Lübbecke gegen 13.25 Uhr informiert worden, wie es im Bericht zu dem Einsatz heißt. Bei der eingestürzten Wand in Barkhausen handelt es sich offenbar um ein Gebäude zwischen dem Porta Markt und dem Media Markt im Bereich des Flurwegs und der Feldstraße.

Durch die umherfliegenden Bauteile wurden laut Polizei insgesamt elf Fahrzeuge beschädigt, die auf einem Parkstreifen standen. Überwiegend sei es dabei zu Dellen, Kratzern im Lack und Schäden an den Felgen gekommen. Dennoch geht die Polizei in Summe von einem Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro aus (mehr News zu Unfällen und Verkehr bei RUHR24).

NRW: Wand stürzt ein – Abrissfirma hat keine Erklärung für Zwischenfall in Porta Westfalica

Noch ist nicht klar, warum die Wand über eine Länge von 50 Metern plötzlich einstürzte. „Die Verantwortlichen der Abrissfirma aus Bielefeld hatten auf Nachfrage durch die Polizei zunächst keine Erklärung für den plötzlichen Einsturz“, schreibt die Polizei Minden-Lübbecke.

Laut den Beamten sei es ein „glücklicher Umstand“, dass sich zum Zeitpunkt des Einsturzes keine Fußgänger oder Radfahrer in dem betroffenen Bereich aufhielten. Verletzte habe es nicht gegeben.

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