In mehreren Bundesländern

Razzia in NRW: Islamistischer Terror! Verdächtige sollen Orte für Anschläge ausgespäht haben 

Razzia im islamistischen Milieu
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Razzia im islamistischen Milieu

Heute (14. Januar) finden mehrere Razzien in NRW, Berlin und anderen Bundesländern statt. Es besteht der Verdacht der "Vorbereitung einer schweren Gewalttat".

  • Heute (14. Januar) finden Razzien in NRW, Berlin und anderen Bundesländern statt. 
  • Es besteht der Verdacht der Vorbereitung einer "schweren staatsgefährdenden Gewalttat".
  • Wo genau die Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen stattfinden, ist noch nicht bekannt. 

Update, Dienstag (14. Januar), 10.55 Uhr: Wie die Berliner Polizei und die Staatsanwaltschaft bekannt gab, sind die Durchsuchungen inzwischen abgeschlossen. Es wurden Wohnungen in Hagen (NRW), Berlin-Hellersdorf, -Hohenschönhausen, -Spandau, - Köpenick, Ludwigsfelde in Brandenburg und in Arnstadt in Thüringen überprüft. 

Update, Dienstag (14. Januar), 10.04 Uhr: Die Berliner Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft gab nun in einem gemeinsamen Schreiben bekannt, dass sich der Verdacht konkret gegen Tatverdächtige im Alter von 23 bis 28 Jahre mit tschetschenischer Abstammung richtete. Ihnen wird vorgeworfen, Örtlichkeiten für einen etwaigen späteren islamistisch motivierten Anschlag ausgespäht zu haben. 

Der Verdacht ergab sich durch Bildmaterial, das auf einem Handy bei einer Polizeikontrolle festgestellt wurde. Die Razzia, an der rund 180 Einsatzkräfte beteiligt waren, sollte Klarheit darüber geben sowie eine mögliche Motivlage ans Licht bringen. Bei der Razzia wurden Bargeld, Stichwaffen und Datenträger beschlagnahmt. Die Auswertung dauert allerdings noch an. Auch bestätigten die Polizei und die Staatsanwaltschaft, dass nach jetzigem Informationsstand keine konkrete Anschlagsgefahr bestand. 

In NRW wurde bei der großen Razzia nur ein Objekt in Hagen durchsucht. Dabei soll ein Tschetschene festgenommen worden sein, wie die Bild berichtete. Aus offizieller Seite konnte das allerdings noch nicht bestätigt werden.  

Update, Dienstag (14. Januar), 9.25 Uhr: Sowohl die Generalstaatsanwaltschaft als auch die Polizei halten sich mit genaueren Informationen noch zurück. Reporter der Deutschen-Presse-Agentur und der Bild berichten von Durchsuchungen in Marzahn-Hellersdorf in Berlin und in Seelow in Brandenburg. In Ludwigsfelde (Brandenburg) soll eine Person festgenommen worden sein. Nach Informationen der WAZ soll es auch in Hagen Durchsuchungen gegeben haben. Diese Informationen wurden von offizieller Seite aber noch nicht bestätigt. 

Update, Dienstag (14. Januar), 7.51 Uhr: Wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin gerade verkündet hat, beziehen sich die Durchsuchungen aus tschetschenischstämmige Beschuldigte aus dem islamistischen Milieu. Die Durchsuchungen in NRW dauern an. 

Erstmeldung, Dienstag (14. Januar), 7.45 Uhr: 

Berlin - Aufgrund des Verdachts der Vorbereitung einer "schweren staatsgefährdenden Gewalttat" finden in mehreren Bundesländern Razzien statt. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin teilte das heute (14. Januar) um 6.30 Uhr bei Twitter mit. 

Riesige Razzien in NRW, Berlin und anderen Bundesländern - Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Übrigens: Es gab Ende Januar eine große Razzia in Essen im Rotlichtviertel. Die Polizei kontrollierte insgesamt 17 Bordelle und fand zum Teil "unhaltbare hygienische Zustände."

Die Razzien finden in den Bundesländern Berlin, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Thüringen statt. Wo genau die Durchsuchungen in NRW laufen, ist aktuell nicht bekannt. Wir berichten weiter. 

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