Badeunfall in Ostwestfalen

NRW: Nach tagelanger Suche – Schwimmer tot aus 30 Meter tiefem See geborgen

Ein Rettungsboot der DLRG auf dem Wasser.
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Ein Rettungsboot der DLRG auf dem Wasser. (Symbolbild)

Die Badeunfälle in NRW häufen sich in diesem Sommer wieder. In Ostwestfalen sind jetzt zwei Schwimmer in einem 30 Meter tiefen Baggersee ertrunken.

Porta-Westfalica – Zwei vermisste Schwimmer sind tot aus einem Baggersee bei Porta Westfalica in NRW geborgen worden. Die 26 Jahre alte Frau und der 27 Jahre alte Mann wurden seit dem vergangenen Sonntag (24. Juli) vermisst.

NRW: Schwimmer gehen in gesperrtem Baggersee unter und sterben

Mithilfe eines Sonarboots und eines Tauchroboters habe man die leblosen Körper der Personen nun orten können, teilte die Polizei am Sonntagabend mit (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Die Schwimmer aus Bad Oeynhausen und Löhne waren laut Zeugen auf Luftmatratzen auf dem Wasser gesehen worden. Aus noch unbekannten Gründen schienen sie in Not geraten und untergegangen zu sein, hatte die Polizei zuvor mitgeteilt.

Auch von Hilferufen wurde berichtet. Ihre Kleidung war am Ufer gefunden worden. Danach hatten zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei sowie Drohnen und Suchhunde tagelang auf dem für die Öffentlichkeit eigentlich gesperrten Betriebsgelände gesucht. Der Kiessee soll an manchen Stellen bis zu 30 Meter tief sein. DPA