Spaß für Klein und Groß

Unwetter am Wochenende: Ausflugs-Tipps für schlechtes Wetter in ganz NRW

An kalten Regen-Tagen möchte man sich häufig am liebsten einfach auf die Couch verziehen. In NRW gibt es aber auch zahlreiche Möglichkeiten, trotz schlechtem Wetter etwas schönes zu unternehmen.
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An kalten Regen-Tagen möchte man sich häufig am liebsten einfach auf die Couch verziehen. In NRW gibt es aber auch zahlreiche Möglichkeiten, trotz schlechtem Wetter etwas schönes zu unternehmen.

Der Herbst kommt und mit ihm das schlechte Wetter. An miesen Tagen kann einem schon mal die Decke auf den Kopf fallen. Unsere Tipps gegen Langeweile.

NRW - Wenn die Tage kürzer werden und das Wetter schlechter, verbringen die meisten von uns das Wochenende zuhause. Aus den Wander-Freunden und Fahrrad-Enthusiasten des Sommers werden plötzlich Couch-Potatoes. Doch auch im Herbst gibt es in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Unternehmungsmöglichkeiten, die Spaß machen und jeden Regentag erhellen. 

Schlechtes Wetter am Wochenende in NRW: Indoor-Aktivitäten für Regen-Tage

Wer bei schlechtem Wetter grundsätzlich keine Zeit im Freien verbringen möchte und trotzdem Lust auf Action hat, sollte bei unseren Indoor-Tipps genau aufpassen: In NRW fin­dest man nämlich vom Kletterpark bis zum Moon­light-Mi­ni­golf vie­le au­ßer­ge­wöhn­li­che In­door-Ak­ti­vi­tä­ten, die auch bei Re­gen für gu­te Lau­ne sor­gen. Das aktuelle Wetter in Deutschland und NRW gibt es übrigens immer hier bei uns im Wetter-Ticker

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Indoor-Tauchgang im Gasometer in Duisburg? Das Tauchrevier Gasometer ist das größte Indoor-Tauch- und Ausbildungszentrum Europas. Die Tauchschule bietet sowohl für Anfänger als auch für angehende Tauchlehrer Kurse an. Wer schon tauchen kann, darf aber auch alleine abtauchen.

NRW Tourismus empfiehlt für Wasserratten außerdem einen Ausflug nach Bestwig ins Sauerland. Dort wird es noch außergewöhnlicher, denn hier kann man sogar in einem ehemaligen Bergwerk tauchen. Unter Wasser finden Taucher alles noch genau so vor, wie die Bergleute es verlassen haben: Loren auf den Schienen und im Pausenraum hängen noch die Jacken der Bergleute an der Wand (mehr Service und Ratgeber-Tipps auf RUHR24.de)

Ausflugs-Tipps für Regenwetter in NRW: Außergewöhnliche Kletterwand und Windkanal 

Wer schwindelfrei ist, sollte unbedingt bei schlechtem Wetter nach Dortmund fahren: Dort gibt es die deutschlandweit erste "Augmented Climbing Hall". Was das bedeutet? Die Kletterwände verwandeln sich in interaktive Spielflächen. Ein Beamer projiziert dabei verschiedene Spiele an die Wand, die mit Touchscreen und Tiefenscanner ausgewertet werden. 

Ebenfalls im Ruhrgebiet steht der weltweit modernste Windkanal - nämlich in Bottrop. Die Kammer des Windtunnels ist mit 17 Metern die höchste in Europa. Hier können sowohl Einsteiger als auch Profis Fallschirmspringen üben, ohne dafür ins Flugzeug steigen zu müssen. 

Unternehmungen mit Kindern bei schlechtem Wetter in NRW: Indoor-Spielplatz und Strandsportcenter

Wer bei schlechtem Wetter lieber den Sommer zurückholen will, fährt nach Witten in das weltweit erste Indoor-Strandsportcenter. Dort lädt der beheizte Sand lädt zum Beachvolleyball, Strandfußball oder Handball Spielen ein. Angeschlossen ist auch ein Fitnessbereich mit Kraft- und Cardiogeräten sowie Spinning Bikes.

Rennen, springen und toben können Besucher auch im größten Indoor-Freizeitpark Deutschlands in Gelsenkirchen: Der Alma Park bietet mit  Paintball, Lasertag, einen Trampolinpark, Bubbleball, Live Escape, Minigolf und Schwarzlicht Minigolf, sowie zahlreichen anderen Aktivitäten Spaß und Action für Groß und Klein.

Museen in NRW: Ausflug-Tipps für graue Regen-Tage 

Wer es am Wochenende etwas ruhiger angehen lassen, aber trotzdem das Haus verlassen möchte, findet vielleicht in einem der über 900 Museen in NRW eine schöne Beschäftigung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug in diese nicht ganz so bekannten Museen: 

  • Museum für Angewandte Kunst in Köln
  • MARTa in Herford
  • Zentrum für internationale Lichtkunst in Unna
  • Internationale Zeitungsmuseum in Aachen
  • Filmmuseum Düsseldorf
  • Museumsbunker in Kall in der Eifel
  • Palais Schaumbug und Kanzlerbungalow in Bonn
  • Haus des Bergmanns in Kamp-Lintfort
  • Neanderthal-Museum in Mettmann

Video: Buntes Instagram-Paradies: Supercandy-Museum in Köln

Schlechtes Wetter in NRW: Besucherbergwerke sind wetterfeste Sehenswürdigkeit 

Nicht nur Museen, auch Besucherbergwerke sind eine beliebte, wetterfeste Sehenswürdigkeit. In Nordrhein-Westfalen gibt es davon zahlreiche, schließlich ist der Bergbau eng mit der Geschichte des Landes verbunden. 

Ein Beispiel: Das Besucherbergwerk Kleinebremen in Porta Westfalica im Teutoburger Wald. Dort fahren Besucher zum Beispiel mit einem historischen Triebwagen von 1937 ein. Im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum bekommen Gäste mit dem Seilfahrt-Simulator einen authentischen Eindruck einer Grubenfahrt.

Wetterfeste Aktivitäten in NRW: Tropfsteinhöhlen kann man auch bei Regen-Wetter besichtigen

Ein Ausflugs-Klassiker in NRW sind außerdem die zahlreichen Höhlen, die überall im Bundesland zu finden sind und auch bei schlechtem Wetter besichtigt werden können. Das prominenteste Beispiel ist sicher die Attahöhle in Attendorn, die zum größten zusammenhängen Höhlensystem Deutschlands gehört. Die ebenfalls im Sauerland gelegene Dechenhöhle in Iserlohn beherbergt außerdem das größte Höhlenmuseum Deutschlands.

Die Dechenhöhle in Iserlohn zählt zu den schönsten Tropfsteinhöhlen und beherbergt außerdem das größte Höhlenmuseum Deutschlands.

Tipps für Aktivitäten bei schlechtem Wetter in NRW: Thermen und Sole-Bäder

Wer bei schlechtem Wetter keine Lust auf Action oder Museen hat, kann in einer der vielen Thermen im Land entspannen. Besonders geschichtsträchtig ist das Baden in der Claudius-Therme in Aachen. Schon römische Legionäre und mittelalterliche Mönche streckten in den dortigen Quellen ihre müden Glieder aus. Aber auch an vielen anderen Orten in NRW gibt es Thermen mit ganz besonderen Angeboten von fernöstlich bis zur Sole.

Apropos Sole: Ein besonderer Wohlfühl-Tipp ist ein Besuch in den Gradierwerken in Bad Salzuflen im Teutoburger Wald. Täglich rieseln hier bis zu 600.000 Liter Sole über die Schwarzdornwände und sorgen so dafür, dass man mal wieder richtig durchatmen kann.

Ungemütliches Wetter am Wochenende in NRW: Wildwetter-Wanderung und Schlemmen im Brauhaus

Wen es trotz des ungemütlichen Wetters an die Luft zieht, der sollte es einmal mit einer Wildwetter-Wanderung versuchen. Dieses spezielle Angebot gibt es zum Beispiel in Winterberg im Sauerland. 

Aber natürlich hält einen auch sonst nirgendwo jemand davon ab, mit Regenschirm und Regenjacke ausgerüstet dem Wetter zu trotzen. Voraussetzung ist natürlich, dass es nicht gewittert, donnert und blitzt - sonst kann der Regen-Ausflug schnell zur Gefahr werden.  

Wird man beim Allwetter-Spaziergang aber doch mal von einem Gewitter überrascht, kann man natürlich jederzeit in eines der zahlreichen Cafés, Restaurants oder Brauhäuser in NRW einkehren und bei einer heißen Suppe oder einer Tasse Kakao den Wetterfrust wegschlemmen - und indes vom Sommer träumen. 

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