Kurioser Polizeieinsatz

NRW: Frauen-Gruppe schockt Polizei mit aufblasbaren Maschinengewehren

Blaulicht und abfeuernde Pistole
+
Bei einem Junggesellinnenabschied haben es die Partygäste etwas zu weit getrieben. (Symbolbild)

Ein Junggesellinnenabschied endet für die Teilnehmerinnen mit der Polizei.

Paderborn – Ein Junggesellinnenabschied in Paderborn (NRW) hat am Samstagabend (19. Februar) eine unerwartete Wendung genommen. Die sieben Teilnehmerinnen seien nach Angaben der Polizei gegen 18 Uhr mit einer lilafarbenen Stretchlimousine auf dem Le Mans Wall und der Borchener Straße in Paderborn unterwegs gewesen. Dabei sei die Partygesellschaft besonders aufgrund von Waffen aufgefallen.

NRW: Mit aufblasbaren Waffen aus der Limousine gezielt – Polizei nahm Lage ernst und zückte Pistolen

Einige Zeugen vor Ort sollen die Frauen in der Limousine dabei beobachtet haben, wie sie mit Waffen auf andere Fahrzeuge sowie auf vorbeigehende Passanten gezielt haben sollen. Daraufhin alarmierten sie die Polizei. Da zu dem Zeitpunkt von einer ernsthaften Bedrohungslage auszugehen war, haben sich gleich mehrere Einsatzkräfte der Polizei auf den Weg gemacht. Die Limousine konnte schließlich am Westerntor angehalten werden (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Die Beamten haben die Frauen unter gezückten Dienstpistolen aufgefordert, aus der Limousine auszusteigen. Nachdem die Insassinnen ausgestiegen sind, konnte das Fahrzeug durchsucht werden. Dabei haben die Beamten festgestellt, dass es sich laut Polizei Paderborn bei den Waffen um aufblasbare Maschinenpistolen handelte. Nach Aussagen der Polizei hätten diese jedoch von Passanten und anderen Autofahrern in der Dämmerung als echte Waffen wahrgenommen werden können.

NRW: Aufblasbare Waffen aus der Limousine – Was droht den Teilnehmerinnen jetzt?

Die Polizei hat die aufblasbaren Pistolengewehre sichergestellt. Den Frauen drohe jetzt eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Bedrohung. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgrund der Nutzung von echt aussehenden Spielzeugwaffen in der Öffentlichkeit eingeleitet.