Kriminelle auf der Flucht

NRW: Gefährliche Tatverdächtige bei „Aktenzeichen XY“ (ZDF) gesucht – Staatsanwaltschaft verspricht Belohnung

Bei „Aktenzeichen XY“ (ZDF) stellt Rudi Cerne einen Fall aus NRW vor.
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Bei „Aktenzeichen XY“ (ZDF) stellt Rudi Cerne einen Fall aus NRW vor.

Nach mehreren Raubüberfällen quer durch NRW sind die Täter nach einem knappen Jahr noch immer nicht gefasst. Helfen soll jetzt eine öffentliche Fahndung bei „Aktenzeichen XY“.

Update, Mittwoch (15. September), 16.20 Uhr: NRW – Heute Abend (15. September) ab 20.15 Uhr wird der spektakuläre Fall rund um die Raubzüge bei „Aktenzeichen XY“ (ZDF) vorgestellt. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld macht im Zuge der TV-Ausstrahlung nun klar: Wer Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung der unbekannten Tatverdächtigen führen, liefern kann, dem winkt sogar eine Belohnung.

TV-SendungAktenzeichen XY ... ungelöst
TV-SenderZDF
Erstausstrahlung20. Oktober 1967
LängeCirca 90 Minuten
Episoden560 und 15 Spezialausgaben

Raubüberfälle in NRW bei „Aktenzeichen XY“ (ZDF): Staatsanwaltschaft Bielefeld gibt Belohnung

Ganze 3.000 Euro Belohnung hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld ausgeschrieben. Hinweise und Angaben zu den Tatverdächtigen nimmt die Polizei Gütersloh während der Sendezeit ab 20.15 Uhr unter der Telefonnummer 05241/8691000 entgegen. Darüber hinaus kann man auch Hinweise bei der Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241/8690 einreichen (alle News aus NRW bei RUHR24).

Erstmeldung, Freitag (10. September), 20 Uhr: Alles begann am 9. Oktober 2020 mit einem Raub auf eine Tankstelle in Gütersloh: Dort sollen zwei Tatverdächtige auf einer Raststätte an der A2 mit einer Pistole Bargeld von einer Kassiererin eingefordert haben. Die nachfolgende Fahndung, bei der sogar ein Hubschrauber eingesetzt wurde, war erfolglos. Allerdings kam bei den anschließenden Ermittlungen heraus, dass das Duo noch mehr Raubüberfälle in NRW durchgeführt haben soll.

Raub-Serie im Ruhrgebiet: Gefährliches Täter-Duo bedrohte Angestellte mit einer schwarzen Pistole

Bochum, Dormagen und Siegburg – das sind die Städte, in denen die Tatverdächtigen zusätzlich im Zeitraum vom 8. bis zum 15. Oktober mehrere Raubüberfälle quer durch NRW begangen haben sollen. Ort des Geschehens war immer entweder eine Raststätte oder eine Tankstelle und die Beute immer gleich: Bargeld. Ebenfalls immer mit dabei: eine schwarze Pistole.

Video: „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ (ZDF) – alle Fakten zur Sendung

In jedem der vier Fälle sind die beiden Tatverdächtigen, nachdem sie das Geld bekommen haben, geflüchtet. Anschließende Fahndungen seitens der Polizei verliefen allerdings im Sand. Um doch noch Licht ins Dunkle zu bekommen, sollen die Fälle am kommenden Mittwoch (15. September) Bestandteil der Krimi-Show „Aktenzeichen XY“ im ZDF sein. Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh an dem Abend unter einer extra dafür freigeschalteten Hotline entgegen. Diese wird allerdings erst noch bekannt gegeben.

In diesen Städten sollen die Tatverdächtigen ihre Raubüberfälle begangen haben

Das sind die Orte, an denen die beiden Tatverdächtigen die Raubüberfälle durchgeführt haben sollen:

  • Raststätte Nord an der A2 in Gütersloh (9. Oktober 2020)
  • Tankstelle an der Alten Wittener Straße 40 in Bochum-Laer (8. Oktober 2020)
  • Autobahn-Raststätte Siegburg-Ost an der A3 (15. Oktober 2020)
  • Raststätte „Nievenheim West“ in Dormagen (12. Oktober 2020)

„Stämmig“ und mit „Puma-Trainingshose“: So sollen die Tatverdächtigen aussehen

Die beiden Tatverdächtigen sollen laut Angaben der Polizei Dormagen zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Während der eine Mann etwa 1,70 Meter groß sein soll, sei der andere mit 1,77 Meter bis 1,88 Meter deutlich größer.

Beide Tatverdächtigen hätten zum Zeitpunkt aller Überfälle dunkle Kleidung getragen, wobei der kleinere der beiden Männer bei dem Überfall in Siegburg eine schwarze Jogginghose der Marke „Puma“ und eine schwarze Trainingsjacke mit einem Logo der Marke „Umbro“ auf dem Rücken getragen haben soll. Außerdem habe er eine rote Kappe aufgehabt. Der größere Tatverdächtige habe in Siegburg eine Sturmhaube sowie eine graue Kappe getragen.

Darüber hinaus soll der kleinere Tatverdächtige laut Zeugenaussagen etwas „stämmiger“ sein und der größere Tatverdächtige eine eher „schlanke Statur“ haben. Keine der vier Polizeistellen gab an, wo sich die Tatverdächtigen derzeit aufhalten könnten. Ob sie überhaupt aus NRW kommen, ist völlig unklar.

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