Ermittlungen gestartet

NRW: Mann in Ahlen erschossen – Polizei verfolgt rätselhaften Hinweis

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In Ahlen in NRW ist ein Mann erschossen worden. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

In Ahlen in NRW ist ein Mann vor einem Haus erschossen worden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, hat allerdings einen möglichen Anhaltspunkt.

Ahlen – Die Polizei im Münsterland (NRW) steht vor einem Rätsel. Am Donnerstag (10. Dezember) fanden Passanten einen 34-jährigen Mann, der tot vor einem Mehrfamilienhaus in Ahlen lag. Ersten Erkenntnissen zufolge verstarb der Mann aufgrund einer tödlichen Schussverletzung.

BundeslandNRW
HauptstadtDüsseldorf
Bevölkerung17,93 Millionen Einwohner

NRW: Mann in Ahlen erschossen – was die Polizei in den Ermittlungen bislang weiß

Wie die Polizei Münster mitteilt, wohnte der Mann in dem Mehrfamilienhaus in Ahlen (NRW), vor dem er gefunden wurde. Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt sagt: „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine Hinweise auf den oder die Täter oder eine mögliche Motivlage vor.“

Doch laut Polizei gibt es einen Hinweis, der in den Ermittlungen hilfreich sein könnte. Man wisse, dass der getötete Mann am Donnerstag (10. Dezember) bis circa 21.20 Uhr in einem Imbiss an der Straße „Markt“ in Ahlen (NRW) gearbeitet habe. Die Polizei sei aktuell auf der Suche nach einem grauen Audi A4 Kombi mit einem Kennzeichen „BE“ für Beckum. Mit diesem Auto soll der Getötete unterwegs gewesen sein.

Wie der Kriminalhauptkommissar und Leiter der Mordkommission, Ulrich Bux, sagt, sei dieser Audi im Stadtgebiet von Ahlen gesehen worden. „Wir ermitteln mit Hochdruck in alle Richtungen und werden dabei auch besonders das private und berufliche Umfeld des 34-Jährigen beleuchten“, erklärte der Leiter der Mordkommission.

NRW: Mann in Ahlen erschossen – berufliches und privates Umfeld des Opfers werden ermittelt

Die Polizei Münster nimmt Hinweise (Tel.: 0251 275 0) entgegen. Der Vorfall in Ahlen (NRW) erinnert an ein Verbrechen, das die Ruhrgebietsstadt Essen erschüttert hat. Im Stadtteil Altenessen ist im Oktober eine Frau mit lebensgefährlichen Stichverletzungen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gefunden worden.

Zunächst stand die Polizei vor einem Rätsel. Durch internationale Zusammenarbeit mit Polizeibehörden aus Dänemark und Norwegen gelang den Essener Beamten aber ein Fahndungserfolg. Ein 21-jähriger Verdächtiger wurde in Norwegen festgenommen.

Die Polizei im Münsterland steht erst jetzt am Anfang ihrer Ermittlungen