Gut getarnt

NRW: Fast-Millionär auf der A3 gestoppt – Polizei findet verrücktes Geld-Versteck

Polizist mit roter Kelle und Tasche voller Bargeld
+
Die Bundespolizei hatte auf der A3 den richtigen Riecher. Symbolfoto

Da dürften die Beamten der Bundespolizei nicht schlecht gestaunt haben. Auf der A3 unweit der NRW-Grenze zu Holland erwischten sie einen Beinahe-Millionär.

Emmerich am Rhein – Am Mittwochnachmittag (21. Juli) überprüfte die Bundespolizei auf der A3 bei Elten (Kreis Kleve) den Wagen eines 48-Jährigen. Das Fahrzeug hatte eine belgische Zulassung und sei zuvor über die niederländische Grenze nach NRW eingereist, heißt es im Bericht der Bundespolizei.

NRW: Mann reist mit fast einer Million Euro im Gepäck aus den Niederlanden nach NRW ein

Die routinemäßigen Fragen der Beamten zur Einfuhr von verbotenen Gegenständen, Betäubungsmitteln und Bargeld im Wert von über 10.000 Euro verneinte der Mann. Eine fast schon dreiste Lüge, wie sich im weiteren Verlauf der Kontrolle herausstellen sollte.

Denn im Kofferraum des Wagens entdeckten die Bundespolizisten Tragetaschen, in denen sich mehrere Pakete mit Bargeld befanden. Weiteres Geld fanden die Beamten anschließend versteckt hinter einem Autoradio. Die stolze Summe: 912.240 Euro.

Die Bundespolizei stellte auf der A3 definitiv mehr Bargeld als die erlaubten 10.000 Euro sicher.

A3 in NRW: Eine Million Euro hinter dem Autoradio – Verdacht der Geldwäsche

Warum fuhr der 48-jährige Mann mit derart viel Geld über die A3 durch NRW? Das versucht nun der zuständige Zoll in Essen herauszufinden. Eine erste Vermutung gibt es bereits: Denn der Zoll leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche ein.

Jüngst ging dem Zoll ein dicker Fisch am Flughafen in Düsseldorf ins Netz. Ein Urlauber schmuggelte Luxus-Uhren aus Dubai im Wert von 110.000 Euro und schoss dabei ein regelrechtes Eigentor.