Feuerwehr im Einsatz

A2 in NRW: Lkw brennt lichterloh und sorgt für Chaos bei Dortmund

Die Feuerwehr löscht die brennenden Strohballen auf der Autobahn A2. Dichter Rauch steigt auf.
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Auf der A2 am Kamender Kreuz hat die Ladung eines Lkws Feuer gefangen.jpg

Auf der A2 ist es zu einem langen Stau gekommen, weil eine Lkw-Ladung Feuer gefangen hatte.

NRW – Auf der Autobahn A2 am Kamener Kreuz dauerte ein Einsatz der Polizei und der Feuerwehr am Mittwoch (15. Februar) ganze acht Stunden lang. Auslöser war ein Brand auf einem Lkw. Das 7,5 Tonnen schwere Stroh auf der Ladefläche hatte angefangen zu brennen. Auch Gaffer seien aufgefallen, wie die Polizei Dortmund mitteilt (mehr News zu NRW bei RUHR24).

NRW: Lkw-Ladung fängt auf A2 bei Dortmund Feuer – Wind facht das Feuer immer wieder an

Der 55-jährige Fahrer des niederländischen Lkw habe das Feuer und den Rauch selbst bemerkt und den Transporter auf der A2 Richtung Oberhausen gestoppt. Zahlreiche Zeugen hätten gegen 19 Uhr den Notruf alarmiert. Die Einsatzkräfte sahen nach eigener Aussage bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle den Rauch und die Flammen. Beim Eintreffen sei klar geworden, dass rund 30 Strohballen brannten.

Wie aus der Mitteilung der Polizei hervorgeht, ist unverzüglich mit den Löscharbeiten begonnen worden. Doch durch den aufkommenden Wind seien immer wieder Glutnester im Heu entstanden. Daher habe sich das Feuer in den vorderen Bereich des Fahrzeugs ausgebreitet und die Löscharbeiten bis 2 Uhr in der Nacht hinausgezögert. Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr brachten das Wasser zur Brandstelle.

NRW: Aufwändiger Feuerwehr-Einsatz bei Brand auf A2 – Gaffer müssen Strafe zahlen

Während der Arbeiten war die A2 in Richtung Oberhausen vollständig gesperrt und der Verkehr konnte erst um 2.40 Uhr wieder freigegeben worden.

Insgesamt 70 Kräfte der Feuerwehr Kamen, Bönen, der Polizei, der Autobahn GmbH und eines Bergungsunternehmens waren im Einsatz. Die Brandursache ist aktuell noch unklar.

Der Polizei seien bei dem Einsatz mehrere Autofahrer aufgefallen, die den Unfall gefilmt hätten. In einem Auto hätten alle vier Insassen inklusive Fahrer das Geschehen per Video und Foto festgehalten. Gegen zehn Autofahrer werde derzeit ermittelt, die filmten und trotzdem fuhren. Aufgrund der erhöhten Gefahr für Auffahrunfälle und den Mehraufwand der Polizei erwarte die Personen eine Strafe von 100 Euro plus Gebühren und einen Punkt.

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