Polizei mit riskanter Aktion

Dortmund: Geisterfahrer mit 170 km/h auf der A2 – Polizei verhindert Katastrophe

Auf der A2 bei Dortmund ist eine Katastrophe verhindert worden. Die Polizei stoppte einen Geisterfahrer auf der A2, der mit 170 km/h unterwegs war.

Dortmund – Diese Aktion auf der A2 bei Dortmund* hätte in einer Katastrophe enden können, wie RUHR24* weiß. Ein Geisterfahrer war mit 170 km/h in Richtung Oberhausen auf der Fahrspur in Richtung Hannover unterwegs und hielt die Polizei in Atem.

Autobahn A2
OrtDortmund
EreignisGeisterfahrer mit 170 km/h unterwegs

A2 bei Dortmund: Polizei und Glück verhindern Katastrophe - Geisterfahrer rast mit 170 km/h auf Autobahn

Laut Angaben der Polizei Dortmund* ist es zu einer spektakulären Aktion in den frühen Morgenstunden am Sonntag (20. März) gekommen, um zum einen den Geisterfahrer zu stoppen und zum anderen die Autofahrer auf der A2 zu schützen. Gegenüber RUHR24 äußerte sich eine Sprecherin der Polizei Dortmund (mehr News aus Dortmund* bei RUHR24).

Die Autobahnpolizei Dortmund habe den Verkehr auf der A2 in Richtung Hannover sozusagen aufgenommen und langsam gestoppt. Man sei über mehrere Kilometer verlangsamend Schlangenlinie gefahren, um den Verkehr zu stoppen. Dennoch sei es auch kompliziert und auch riskant, da die Autobahnpolizei stets abschätzen müsse, wo man startet, um die Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Auf der A2 auf Höhe der Ausfahrt Dortmund Lanstrop habe man dann die Insassen gebeten, auszusteigen. Sie haben sich hinter die Leitplanke in Sicherheit gebracht.

A2 bei Dortmund: Polizei erzeugte einen künstlichen Stau – Insassen mussten ihre Fahrzeuge verlassen

Der Geisterfahrer stoppte nach Angaben der Polizei Dortmund* jedoch seine Fahrt auf der falschen Spur. Die beste Nachricht des frühen Sonntagmorgens: Niemand kam zu Schaden.

A2 bei Dortmund: Geisterfahrer rast mit 170 km/h auf falscher Spur

Ein Autofahrer hatte jedoch immens Glück. Er hat angegeben, von dem Geisterfahrer touchiert worden zu sein. Es habe lediglich einen Schaden am Außenspiegel gegeben.

Geisterfahrer auf A2 bei Dortmund: Beamte der Polizei riechen Alkohol – aber niemand wurde verletzt

Der Geisterfahrer äußerte sich gegenüber der Polizei bislang nicht zu seiner Aktion. Es ist anzunehmen, dass diese Irrfahrt auf der A2 in Hamm, über die auch wa.de* berichtet, in Westfalen begann und über 20 Kilometer bis nach Dortmund führte. Der Fahrer roch laut Polizeiangaben nach Alkohol. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an.

Das alles hätte in einer Katastrophe enden können. Wie die Sprecherin der Polizei gegenüber RUHR24 sagte, hat es mit Glück zu tun, dass es keine Verletzten gegeben hat. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa

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