Coronavirus-Pandemie

„Notbremse“ mit Testoption greift in Ostwestfalen: Mehrere Städte und Kreise betroffen

Die Fallzahlen des RKI zeichnen ein düsteres Bild. In Offenbach und der Region sind die meisten Inzidenzen über der Marke von 100.
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Die Fallzahlen des RKI zeichnen ein düsteres Bild. In Deutschland steigen die Corona-Zahlen immer weiter. (Symbolbild)

Sämtliche Kommunen in OWL haben mit steigenden Corona-Zahlen zu kämpfen. In manchen Städten und Kreisen greift bereits die „Notbremse“.

Ostwestfalen – Eine flächendeckende Corona-Notbremse gibt es in Deutschlands bevölkerungsreichsten Bundesland nicht. Nachdem die NRW-Landesregierung das Instrument zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie* zunächst angekündigt hatte, wurde es kurz darauf wieder zurückgenommen. Nur vereinzelt, wenn die 7-Tage-Inzidenz eines Kreises oder einer Stadt die kritische Marke von 100 mindestens drei Tage in Folge überschreitet, sollen strengere Corona-Regeln* durchgesetzt werden.

In Ostwestfalen* betrifft dies bereits mehrere Kommunen. Im Kreis Gütersloh gilt die Notbremse mit Test-Option*, wie das Nachrichtenportal owl24.de* am Montag (29. März) berichtet. Mit diesem Mittel versuchen die Verantwortlichen strengere Corona-Schutzmaßnahmen vorerst zu vermeiden. Mit einem negativen Corona-Schnelltest sollen die Bürger beispielsweise weiterhin die Möglichkeit haben shoppen zu gehen. Aufgrund steigender Corona-Zahlen hatte die Stadt Gütersloh* bereits am Freitag (26. März) die Maskenpflicht in der Innenstadt erweitert. Auch in Bielefeld* und im Kreis Lippe gilt die Notbremse*. Mehr dazu erfahren Sie bei den Kollegen. (*msl24 und owl24 sind Angebote von IPPEN.MEDIA.)