Klimawandel

Trockenheit sorgt für massive Schäden an Häusern in den Niederlanden

In den Niederlanden sorgt die Dürre für Schäden an Wohnhäusern. In einer Stadt an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen ziehen sich Risse durch die Wände.

Niederlande/NRW – Die Tür klemmt, überall Risse in den Mauern, im Gästebad fallen die Fliesen von der Wand: Die anhaltende Dürre in Europa sorgt für massive Schäden an zahlreichen Häusern in den Niederlanden. Das berichtet die Tagesschau am Donnerstag (18. August). Und das könnte erst der Anfang sein.

Häuser in den Niederlanden sacken wegen Trockenheit ab

Betroffen sind demnach rund 350 Häuser in Zevenaar, einer Kleinstadt an der Grenze zu NRW. Seit 40 Jahren stehen die Häuser dort. Die seit 2018 auch in Holland andauernde Trockenheit nagt an ihrer Substanz – und den Nerven ihrer Bewohner.

Die müssten für ein neues Fundament tief in die Tasche greifen. Rund 50.000 Euro soll die Sanierung kosten. Für viele Bewohner nicht zu bezahlen. Weil auch die Versicherungen den Schaden nicht übernehmen wollen, haben die Betroffenen in Zevenaar längst eine Bürgerinitiative gegründet (alle News zu Klima und Wetter auf RUHR24 lesen).

Betroffen sind laut dem Bericht vor allem Häuser, die auf lehmigem oder sumpfigem Grund gebaut sind. Geht das Grundwasser zurück, gibt der Boden dem Druck des Hauses nach. Allein in den Niederlanden könnten rund eine Million Häuser betroffen sein.

Rubriklistenbild: © Werner Lerooy/Imago

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