In mehreren Wohnhäusern

Nach Quarantäne-Großeinsatz gegen Corona-Mutation - Stadt erklärt Maßnahmen

Zwei Polizisten unterhalten sich an einem Polizeifahrzeug. Der Nachweis der britischen Mutation des Coronavirus hat in Hamm zu einem Großeinsatz der Polizei geführt.
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Polizeibeamte überwachen die Quarantäne, unter die Bewohner von vier Häusern in Hamm gestellt worden sind. Bei einem der Bewohner war die Corona-Mutation B.1.1.7 nachgewiesen worden.

Tag eins nach einem großen Quarantäne-Einsatz: Die Stadt Hamm (NRW) hat nun erklärt, warum sie im Kampf gegen eine Ausbreitung der Corona-Mutation B.1.1.7 so schwere Geschütze auffahren musste.

In der NRW-Stadt Hamm bei Dortmund wurde erstmals die hochansteckende britische Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Mit einem Großeinsatz versuchte die Stadt am Montagabend einen ersten starken Schritt gegen die mögliche Ausbreitung, wie das Portal wa.de* berichtet. Nun zieht sie eine Zwischenbilanz.

Die tückische Variante B1.1.7 war einem Bulgaren entdeckt worden. Darauf folgte der Großeinsatz an mehreren Orten in Hamm. Die Stadt rückte am Abend in Wohnungen von potenziellen Virusträgern und -überträgern vor. Vier Wohnhäuser wurden aufgesucht – laut Melderegister lebten dort insgesamt 145 Personen. Alle Menschen, die dort angetroffen wurden, wurden sofort unter Quarantäne gestellt. Eine große Reihentestung soll Aufschluss über das Infektionsgeschehen geben.

Wa.de berichtet darüber, warum ein solcher Quarantäne-Großeinsatz in Hamm gegen die Mutation* durchgeführt wurde, wie das weitere Vorgehen aussehen soll und wie sich das Leben der Hausbewohner durch die Quarantänesituation mit einem Schlag verändert hat. - wa.de* ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks