Sanierungsschock

Nach Corona-Durststrecke: Gastro-Inhaber soll 65.000 Euro für Straße zahlen

Coronavirus - Lockerungen für Gastronomiebetriebe
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Inhaber einer Gaststätte in Hamm sollen 65.000 Euro Anliegerbeitrag für eine Straßensanierung zahlen.

Sieben Monate lang war eine Gaststätte wegen Corona geschlossen - eine Zeit, in der die Inhaber an ihre Reserven gehen mussten. Jetzt der Schock: Sie sollen 65.000 Euro Anliegerbeitrag für eine Straßensanierung zahlen.

Erst Corona, und nun das: Ein Ehepaar aus der NRW-Stadt Hamm soll 65.000 Euro für die Sanierung einer Straße zahlen, wie das Portal wa.de* berichtet. Die beiden führen eine Gaststätte - monatelang war diese wegen Corona geschlossen, einen großen Teil ihrer Rücklagen musste die Inhaber bereits auflösen, um die Gaststätte überhaupt durch die Krise zu bringen. Die unerwartete Zahlungsforderung sind Anliegerkosten für die Sanierung der Straße.

Die hohe Summe ist ein Schlag für die Eheleute, denn zuletzt hatten sie ihren Betrieb wegen des Coronavirus sieben Monate lang schließen müssen. Da die Räumlichkeiten ihr Eigentum sind, konnten sie nicht einmal eine Pacht als Kosten absetzen. Durchaus fragwürdig und rätselhaft finden beide überdies, wie überhaupt eine so hohe Summe auf sie entfallen kann. Wie die Stadt Hamm die unerwarteten Kosten begründet, verrät wa.de*. - *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA