Kurioser Einsatz

NRW: Horror-Geräusch treibt Anwohner in den Wahnsinn - Feuerwehr muss die Axt zücken

Ein Feuerwehrmann musste in Münster mit einer Axt für Ruhe sorgen.
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Ein Feuerwehrmann musste in Münster mit einer Axt für Ruhe sorgen.

Ein nervtötendes Geräusch hat Anwohner einer Siedlung in Münster (NRW) schier in den Wahnsinn getrieben. Die Feuerwehr rückte aus - und kam zunächst ins Schwitzen.

  • Anwohner eines Stadtteils westlich der Innenstadt von Münster hatten einen unruhigen Start in die Nacht.
  • Ein schrilles Geräusch trieb einige in den Wahnsinn.
  • Die Feuerwehr rückte aus und sorgte für Ruhe - auf kuriose Art und Weise.

Münster/NRW - Kurioser Einsatz der Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Münster! Wegen eines schrillen Geräuschs mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr ausrücken. Gebrannt hat allerdings nichts. Am Ende musste der Hieb einer Axt den Schrecken beenden.

Münster

Bevölkerung

312.000

Fläche

302,9 km²

Höhe

60 Meter

Hochschulen/Universitäten

Westfälische-Wilhelms-Universität (u.a.)

Nachbarschaften

Coerde, Gremmendorf, Mecklenbeck, Hafen

Aber der Reihe nach. Gegen 23.15 Uhr am Sonntagabend (17. Mai) hatten sich laut einem Bericht der Feuerwehr Münster mehrere Anwohner der Von-Esmarch-Straße - etwa 2,5 Kilometer westlich der Innenstadt - telefonisch gemeldet.

Münster/NRW: Nervtötendes Geräusch sorgt für Einsatz der Feuerwehr

Ein nervtötendes, nicht enden wollendes Geräusch hatte die Anwohner in den Wahnsinn getrieben. Einige Anwohner waren dadurch in ihrem Schlaf gestört worden.

Ein Feuerwehrmann musste in Münster mit einer Axt für Ruhe sorgen.

Die Feuerwehr rückte aus und wusste schnell, was Sache war. Ein Wecker hatte geklingelt. Allerdings nicht in einem verlassenen Schlafzimmer der Siedlung in Münster-Gievenbeck, sondern in einem Container. Dieser beinhaltete Elektroschrott und befand sich auf einem Parkplatz eines angrenzenden Supermarkts.

Münster: Wecker sorgt für unruhige Nacht in Gievenbeck

Der Wecker, der ohnehin laut zu sein schien, verstärkte seinen schrillen Ton im Resonanzkörper des Containers. Einfach so über die Einwurfklappen konnte die Feuerwehr nicht an den Wecker gelangen. Zwischenzeitlich dachten die Einsatzkräfte daher sogar darüber nach, den Container mit Wasser zu fluten. Doch so weit kam es dann doch nicht.

"Ein junger, schlanker Feuerwehrmann schob seinen Körper zur Hälfte in die Einwurfklappe und schlug den Wecker mit einer Axt endgültig zu Elektroschrott", schildert die Feuerwehr Münster das Ende des schrillen Einsatzes in der Von-Esmarch-Straße.

Dass die Feuerwehr aufgrund seltsamer Geräusche ausrücken muss, kommt nicht selten vor. In Dortmund musste im vergangenen Jahr etwa ein Löschzug zu einem Einsatzort fahren, weil es laut Anwohnern laut gezischt hatte. Ein Gasleck hatte für Unruhe gesorgt.