Unglück in Münster

Mann versteckt sich vor der Polizei - dann stürzt er über 12 Meter in die Tiefe

In der Innenstadt von Münster ist ein Mann von einem Dach gestürzt. Foto: dpa
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Die Innenstadt von Münster

Am Bahnhof Münster hat sich ein Mann vor der Polizei versteckt, weil diese ihn kontrollieren wollte. Er kletterte auf ein Dach - und stürzte.

  • In Münster ist ein Mann von einem Dach gestürzt und zwölf bis 15 Meter in die Tiefe gefallen.
  • Er war auf das Gebäude geklettert, um sich vor der Polizei zu verstecken.
  • Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus.

Bahnhof Münster: Mann flieht vor der Polizei

Am Samstagmorgen (16. November) gegen 9 Uhr haben Polizisten am Bahnhof Münster einen Mann kontrolliert. Das geht aus einer Mitteilung der Bundespolizei hervor. Zunächst sah alles nach einem normalen Einsatz aus: Der Mann nannte seinen Namen und gab - wie sich später herausstellte - falsche Personalien an. Doch dann ergriff der 41-Jährige plötzlich die Flucht.

Wie die Polizei berichtet, floh er in Richtung der Innenstadt von Münster. In der Achtermannstraße kletterte der Mann schließlich an einer Hausfassade empor und versteckte sich auf dem Dach des Gebäudes - in zwölf bis 15 Metern Höhe.

41-Jähriger stürzt in Münster von Dach

Zunächst gelang es ihm durch diesen Trick, der Polizei zu entwischen. Die Beamten hätten ihn aus den Augen verloren, heißt es in der Mitteilung weiter. Doch dann kam es zum Unglück: Der Mann stürzte von dem Dach und fiel zwölf bis 15 Meter in die Tiefe. Wie es zu dem Sturz kommen konnte ist laut Polizei derzeit noch nicht klar.

Die Polizisten, die den Absturz bemerkt hatten, eilten zum Unfallort und leisteten sofort Erste Hilfe. Sie alarmierten einen Notarzt, der den schwer verletzten Mann versorgte und in ein Krankenhaus in Münster brachte. Dort wird er nach wie vor behandelt.

Münster: Zeuge des Sturzes traumatisiert

Ebenfalls behandelt wurde ein Zeuge, der den Sturz beobachtet hatte. Ihn traumatisierte das Gesehene derart, dass er sich vorsorglich in ärztliche Behandlung begab.

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, lag bereits vor dem Unglück in Münster ein Haftbefehl gegen den 41-Jährigen vor. Mit seiner waghalsigen Flucht wollte er scheinbar einer Festnahme entgehen.