Mönchengladbach: Zigarette löst Feuer in Krankenhaus aus: Patient (51) stirbt

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Patient stirbt bei Feuer in Krankenhaus in Mönchengladbach. Foto: Sascha Rixkens/dpa

In einem Krankenhaus in Mönchengladbach ist am Freitag (16. August) ein Feuer ausgebrochen. Ein Patient starb in seinem Zimmer. Hier mehr erfahren.

In einem Krankenhaus in Mönchengladbach ist am Freitag (16. August) ein Feuer ausgebrochen. Ein Patient starb.

  • Das Feuer brach im zehnten Stock des Krankenhauses aus.
  • 22 weitere Patienten wurden in Mönchengladbach leicht verletzt.

Update, Freitag (16. August), 13.50 Uhr: Die Ursache für das Feuer in dem Krankenhaus in Mönchengladbach ist geklärt. Laut Angaben der Polizei entstand der Brand durch eine nicht gelöschte Zigarette.

Ursache für das Feuer war eine Zigarette

Da das Feuer im Bereich des Bettes entstand und der bettlägerige 51-Jährige trotz Verbots starker Raucher war, gehen die Brandsachverständigen davon aus, dass der Verstorbene den Brand tragischer Weise selbst entzündet hat.

Die Polizei teilt außerdem mit, dass es dem engagierten Verhalten einer zum Brandzeitpunkt anwesenden jungen Krankenschwester und der Stationsärztin zu verdanken ist, dass es keine weiteren Verletzten oder gar Tote gab.

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Erstmeldung, Freitag (16. August), 8.40 Uhr: Nach Angaben der Feuerwehr in Mönchengladbach war das Feuer in der Nacht zu Freitag im zehnten Stock der Klinik ausgebrochen. Dort brannte es im Zimmer eines Patienten, für den jede Hilfe zu spät kam. Er verstarb.

Mönchengladbach: Feuer bricht im zehnten Stock aus

22 weitere leicht verletzte Patienten wurden von Ärzten und Sanitätern versorgt.

Das Feuer hatte dichten Rauch verursacht, der durch die gesamte Krankenhaus-Station zog. Vier Menschen seien wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa)

Wie es zu dem Brand gekommen ist, war am Morgen noch nicht klar. Die Polizei ermittelt.

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