Wegen Haftbefehl

Laura Müller und Michael Wendler: Deutscher Skandal-Promi will bei Flucht aus den USA helfen

Der Haftbefehl in Deutschland könnte Michael Wendler auch in den USA Probleme bereiten. In Brasilien würde der Sänger mit offenen Armen empfangen.

Florida – Für Michael Wendler (49) und Laura Müller (21) könnte es in ihrer Wahlheimat in den USA bald ungemütlich werden. Denn durch den Haftbefehl könnten die USA Wendler den weiteren Aufenthalt verwehren. Die Gläubiger des Sängers fürchten nun, dass dieser sich nach Südamerika absetzt. Und dort wird er offenbar schon mit offenen Armen erwartet, weiß RUHR24*.

NameMichael Wendler
Geboren22. Juni 1972 (Alter 49 Jahre), Dinslaken
Ehepartnerin Laura Müller (verh. 2020), Claudia Norberg (verh. 2009–2020)

Michael Wendler: Darum könnte er aus den USA flüchten

Hintergrund einer möglichen Flucht nach Brasilien ist ein Gerichtsprozess, zu welchem Michael Wendler mehrfach nicht persönlich erschienen ist. Dabei geht es um rund eine Million Euro Schulden beim Finanzamt und weitere offene Summen bei verschiedenen Gläubigern. Das Amtsgericht Dinslaken hat bereits im Juli einen Haftbefehl gegen den Schlagersänger erlassen.

Die Gläubiger des 49-Jährigen befürchten aktuell, dass dieser sich in ein anderes Land absetzen könne. So hat ein Gläubiger, Wendlers langjähriger Weggefährte Timo Berger, gegenüber t-online einen konkreten Verdacht geäußert. Laut ihm könne Michael Wendler nach Kanada oder Südamerika flüchten.

Dass Michael Wendler aktuell sein Haus in Cape Coral/Florida gewinnbringend verkaufen will*, scheint für die Gläubiger ein klares Indiz für eine geplante Flucht zu sein. Möglicherweise versuchen er und Laura Müller so an Geld zu kommen. Denn der Influencerin gehen nach den kruden Theorien ihres Ehemannes die Werbepartner auf Instagram* aus. Die Karriere von Michael Wendler ist sowieso auf Eis gelegt.

Flieht Michael Wendler bald nach Brasilien? Skandal-Promi will ihn dort empfangen

Immerhin: Sollte er sich bei seiner vermeintlichen Flucht für das Ziel Brasilien entscheiden, würde Michael Wendler dort von einem alten Bekannten mit offenen Armen empfangen. Der Skandal-Richter Ronald Schill (62) war bereits 2014 bei „Promi Big Brother“ (Sat.1) der Mitbewohner des Sängers. Er würde sich auch in der eigenen Nachbarschaft über ihn freuen. Für Michael Wendler bietet Brasilien einen entscheidenden Vorteil: Das Land hat kein Auslieferungsabkommen mit Deutschland.

„Dass der Wendler jetzt nach Brasilien kommen möchte, finde ich natürlich großartig. Wir kennen uns ja von Promi Big Brother 2014 und haben uns dort schon gut verstanden. Er kann sich jederzeit bei mir melden. Ich lege ihm die Stadt und das Land zu Füßen“, so Schill gegenüber Bild.

Schill, der wegen seiner harten Urteile als „Richter Gnadenlos“ bekannt wurde, emigrierte 2006 selbst nach Rio de Janeiro und verweigerte damit zunächst eine Aussage vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft. Jahre später macht er in TV-Sendungen wieder von sich reden – auch bei „Promis unter Palmen“ (Sat.1) war er zu sehen.

Michael Wendler: Outet Ronald Schill sich mit seinem Angebot als Corona-Leugner?

Michael Wendler und der Richter stehen offenbar seit ihrem ersten Zusammentreffen in Kontakt und hatten ohnehin einen Besuch vereinbart: „Michael hatte mich eigentlich in die USA eingeladen, das passte bisher aber nicht. Jetzt können wir das gerne auch andersherum machen“, so Schill weiter.

2014 nahm Ronald Schill an „Promi Big Brother“ teil.

Dass Schill weiterhin öffentlichen Sympathien für den Sänger zeigt, überrascht. Seitdem Michael Wendler vor allem mit kruden Corona-Aussagen und Verschwörungstheorien für Aufsehen sorgt, haben sich sowohl Werbepartner als auch persönliche und berufliche Weggefährten von ihm distanziert. Macht das Schill ebenfalls zum Corona-Leugner?

„Richter Gnadenlos“ scheint den fragwürdigen Telegram-Kanal des Sängers vom privaten Wendler zu trennen. „Ich habe es bedauert, was er so über Corona gesagt hat. Wenn ein Schlager-Sänger sich über Politik äußert, kommt halt oft so etwas heraus“, sagte Schill. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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