„Den Knall nicht gehört“

Michael Wendler: Nächster Job ist wohl futsch – TV-Sendung rechnet mit Schlagersänger ab

Michael Wendler scheint den nächsten TV-Deal verloren zu haben. Die Vox-Sendung „Goodbye Deutschland“ kritisiert den Schlagersänger – und findet harte Worte.

Nordrhein-Westfalen – Schlagersänger und Neu-Verschwörungsideologe Michael Wendler scheint der nächste Job flöten gegangen zu sein. Die Auswanderer-Sendung „Goodbye Deutschland“ hat die Äußerungen des Sängers zur Corona-Pandemie auf Schärfste kritisiert.

SängerMichael Wendler
Geboren22. Juni 1972 (Alter 48 Jahre), in Dinslaken
EhepartnerinnenLaura Müller (verh. seit 2020), Claudia Norberg (verh. 2009–2020)
KinderAdeline Norberg
TitelEgal (2017), Sie liebt den DJ ( 2004), Wenn alle Stricke reißen (2005)

„Goodbye Deutschland“ auf Vox begleitete Michael Wendler und Laura nach Florida

Die beliebte Vox-Sendung „Goodbye Deutschland“ begleitet seit Jahren Auswanderer bei allen Höhen und Tiefen auf dem Weg in ihr neues Zuhause. Auch Schlagersänger Michael Wendler und sein Umzug 2016 samt Ehefrau Claudia Norberg (49) und Tochter Adeline (18) nach Florida waren jahrelang ein erfolgreicher Teil der Show (mehr Nachrichten über Michael Wendler auf RUHR24.de).

Michi Wendler scheint nach DSDS nun den nächsten TV-Deal verloren zu haben.

Gebannt verfolgten Zuschauer dann auch, als Anfang 2019 Michael Wendlers neue Freundin Laura Müller (20) in Deutschland die Segel strich und ein neues Leben in Amerika begann. Die Auftritte der Wendlers in „Goodbye Deutschland“ sollen bei den Zuschauern so beliebt gewesen sein, dass sich der Mutterkonzern RTL sogar dazu entschied, mit „Laura und dem Wendler“ eine eigene Doku-Soap für TVNOW zu drehen.

Vox-Sendung „Goodbye Deutschland“ verurteilt Michael Wendler nach Corona-Leugnung

Doch nun scheint Schluss damit zu sein – denn durch die aktuelle Achterbahnfahrt in Michael Wendlers Leben will „Goodybe Deutschland“ den Sänger offenbar nicht mehr begleiten. Nachdem der ehemalige DSDS-Juror Wendler mit wilden Verschwörungstheorien um sich geworfen hat, hat sich die Vox-Sendung auf Instagram klar dazu positioniert.

„An Tagen, an denen sich Sondersendungen mit der Frage beschäftigen, ob Michael Wendler noch zu retten ist (...). An Tagen wie diesen blicken wir auf Umussy am Ufer des Rio Negro, wo sie seit nunmehr 8 Monaten auf ihren Liebsten wartet“, ist zu lesen.

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An Tagen wie diesen braucht es mehr solcher Bilder. ♥️☀️An Tagen, an denen sich Sondersendungen mit der Frage beschäftigen, ob Michael Wendler noch zu retten ist oder die dunklen Mächte aus dem Reich der Coronaleugner seiner längst habhaft geworden sind. 👻🦠An Tagen wie diesen blicken wir auf Umussy am Ufer des Rio Negro, 🇧🇷 wo sie seit nunmehr 8 Monaten auf ihren Liebsten ♥️wartet. Dieses Virus trennt Liebende. Es zerstört viele Familien. Da gibt es nichts zu leugnen. Wer sich vor die weiße Tapete 🇺🇸🌴 stellt und ernsthaft behauptet, das alles sei eine Erfindung und Quatsch, der hat den Knall nicht gehört. #goodbyedeutschland #ineigenersache @christian.blankenhorn @umussy_fontes

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Weiter heißt es: „Dieses Virus trennt Liebende. Es zerstört viele Familien. Da gib es nichts zu Leugnen.“ Passend dazu teilte die Sendung ein Foto der Häuptlingstochter Umussy Fontes aus dem Amazonas, die mit dem in Deutschland lebenden Ingenieur Christian Blankenhorn liiert ist.

Nach Corona-Äußerungen: Vox-Sendung „Goodbye Deutschland“ rechnet knallhart mit Michael Wendler ab

Doch damit nicht genug. „Goodbye Deutschland“ fand noch klarere Worte: „Wer sich vor die weiße Tapete stellt und ernsthaft behauptet, das alles sei eine Erfindung und Quatsch, der hat den Knall nicht gehört.“ Nach einer weiteren Zusammenarbeit zwischen Michael Wendler und der Vox-Sendung hört sich das auf jeden Fall nicht an.

Mit „Goodbye Deutschland“ würde Michael Wendler nicht den ersten Geschäftspartner verlieren. Auch der „große Bruder“ von Vox, RTL, hat sich bereits von den Aussagen des Sängers distanziert und verkündet, nicht mehr mit Michael Wendler zusammenarbeiten zu wollen. Wie der Sänger kürzlich auf Telegram verkündet hatte, scheint ihm das jedoch ganz „egal“ zu sein.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa