Traurige Gewissheit

Obduktion: Tod von Lia (10) aus Menden war schrecklicher Unfall

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In Menden (Sauerland) ist ein zehnjähriges Mädchen ertrunken. 

Nachdem das vermisste Mädchen (10) aus Menden (Sauerland) am Sonntag tot in der Ruhr gefunden wurde, ist nun klar: Sie starb bei einem tragischen Unfall. 

  • In Menden (Sauerland) galt seit Samstagnachmittag (1. Februar) ein Mädchen als vermisst.
  • Am Sonntag (9. Februar) wurde sie tot an einem Wehr in der Ruhr gefunden.
  • Die Polizei kann nun ausschließen, dass sie Opfer eines Verbrechens wurde.

Update, Mittwoch (12. Februar), 9.15 Uhr: Die Untersuchung der tagelang vermissten Lia aus Menden hat die Vermutungen der Polizei im Sauerland bestätigt. Sie ist demnach im Fluss ertrunken. Das berichtet die Westfalenpost. Ein Verbrechen schließen die Ermittler demnach aus.

Menden/Sauerland: Mädchen nach langer Vermisstensuche tot in der Ruhr gefunden

Update, Sonntag (9. Februar), 12.32 Uhr: Die Polizei will bei der Staatsanwaltschaft nun eine Obduktion des Mädchens aus Menden (Sauerland) beantragen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie die Hönne herunter und in die Ruhr gespült worden ist", sagt ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Gegen die kalten Temperaturen und die Strömung der Hönne, die zum Zeitpunkt des Verschwindens viel Wasser führte, hatte das Mädchen (10) offenbar keine Chance. "Selbst ein Erwachsener würde das kaum schaffen", so der Sprecher.

Update, Sonntag (9. Februar), 11.54 Uhr: Wie die Westfalenpost berichtet, hat ein Mitarbeiter von Gelsenwasser das Mädchen (10) aus Menden gegen 9 Uhr in einem Wehr an der Ruhr entdeckt. Die Eltern und Familienangehörigen seien inzwischen informiert worden und werden von Polizeibeamten und Notfallseelsorgern betreut.

Menden/Sauerland: Vermisstes Mädchen tot aufgefunden: "Zweifelsfrei identifiziert"

Wie Polizeisprecher Marcel Dilling der Westfalenpost mitteilt, habe man zunächst die Bestätigung abgewartet, ob es sich tatsächlich um das vermisste Mädchen aus Menden, dessen Zuhause sich unweit des Hönneufers befindet, handelt. Die Identität sei inzwischen jedoch zweifelsfrei bestätigt.

Update, Sonntag (9. Februar), 11.25 Uhr: Am heutigen Morgen wurde das seit dem 1. Februar vermisste Mädchen (10) aus Menden tot in einem Wehr auf der Ruhr aufgefunden. Die Spur zur Vermissten verlor sich an der Hönne in Menden, welche bei Fröndenberg in die Ruhr mündet. Auf Twitter sprechen die Einsatzkräfte der Familie ihr Beileid und tiefes Mitgefühl aus.

Update, Samstag (8. Februar), 9.31 Uhr: Wo ist das vermisste Mädchen (10) aus Menden bloß? Polizei und Feuerwehr suchen weiter verzweifelt nach dem vermissten Kind, durchsuchen dabei auch immer wieder den Fluss der durch Menden fließt - die Hönne. Dabei fanden Wasserretter der Feuerwehr Balve am Freitag einen verdächtigen Gegenstand. Dieser stellte sich später als Regenschirm heraus. Die Einsatzkräfte bitten die Bevölkerung weiterhin um Hinweise.

Menden/Sauerland: Suche nach 10-Jähriger in der Hönne läuft weiter

Update, Freitag (7. Februar), 9.44 Uhr: Menden/Sauerland - Bereits gestern Abend ist die Polizei in Menden einem weiteren Verdachtspunkt nachgegangen. Erneut hatten Passanten in der Hönne einen Gegenstand im Wasser entdeckt. 

Die Feuerwehr schickte umgehend einen Bergungstrupp los, der den Gegenstand aus dem Wasser holte. Auch diesmal handelte es sich wieder um einen Schlafsack. Bereits am Montag (3. Februar) war ein Schlafsack in der Hönne entdeckt worden.

Menden: Keine neuen Hinweise auf das vermisste Mädchen

Update, Donnerstag (6. Februar), 8.56 Uhr: Ein Sprecher der Polizei erklärte der dpa am Morgen, dass keine neuen Hinweise eingegangen sind. "Sobald wir den ersten neuen Hinweis haben, würden wir dem nachgehen", sagte er.

Die Polizei hatte am Mittwoch ihre intensive Suchaktion mangels neuer Anhaltspunkte nach dem Aufenthaltsort des autistischen Kind abgebrochen. Beamte im Streifendienst führen aber immer wieder das Wohnumfeld des Kindes und auch einen Spielplatz ab.

Menden: Keine Spur von vermisstem Mädchen - Suche geht weiter

Update, Donnerstag (6. Februar), 7.34 Uhr: Noch immer gibt es keine Spur von dem vermissten Mädchen aus Menden/Sauerland. Wasserretter der Feuerwehr Balve hatten am Mittwochnachmittag (5. Februar) erneut den Fluss Hönne abgesucht - ohne Fund. "Wir gehen weiter jedem Hinweis nach. Bitte keine unbestätigten Informationen verbreiten! Bitte gefährden Sie sich nicht selbst bei der Suche!", heißt es dazu von der zuständigen Polizei im Märkischen Kreis.

Update, Mittwoch (5. Februar), 12.40 Uhr: Die Polizei in Menden hofft weiter auf neue Hinweise darauf, wo sich das seit Samstag vermisste Mädchen aufhalten könnte. Bereits am Dienstag hatten die Retter an einzelnen Verdachtspunkten gesucht. "Es macht keinen Sinn, großflächig zu suchen", sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber RUHR24. Bei Hinweisen könnten schnell Suchkräfte mobilisiert werden.

Menden: Falschmeldungen zu vermisstem Mädchen auf Facebook

In den sozialen Medien ist die Anteilnahme weiter groß. Auf Facebook machen jedoch auch Gerüchte und Falschmeldungen die Runde. So soll bereits zu einem Kerzenmarsch mit Grabkerzen aufgerufen worden sein - angeblich in Absprache mit den Eltern. Das stellte sich später als falsch heraus. Der geschmacklose Post wurde mittlerweile gelöscht.

Die Polizei appelliert deshalb an die Bürger in und um Menden, Zurückhaltend zu handeln. Jeder neue Hinweis, ob richtig oder falsch, würde für die unmittelbar Betroffenen "einen Gefühlsorkan auslösen", sagte der Sprecher. Daher gibt die Behörde nur noch wichtige und gesicherte Informationen zu dem vermissten Mädchen heraus.

Deshalb appelliert die Polizei erneut an die Bürger:

  • Bei der Suche nicht selbst in Gefahr begeben
  • Nicht an Spekulationen über Facebook beteiligen
  • Zurückhaltend bleiben - auch in den sozialen Medien

Mädchen aus Menden weiter verschwunden

Update, Mittwoch, 9.20 Uhr: Ein Sprecher der Polizei erklärte gegenüber der dpa, noch immer keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mädchens zu haben. Sollte es neue Hinweise geben, werde die Suche nach der Zehnjährigensofort wieder intensiviert.

Der Spielplatz und das Wohnumfeld der Kleinen werde von Streifendiensten immer wieder abgefahren. "Wir hoffen und bangen immer noch mit den Angehörigen, dass das Ganze gut ausgeht", erklärte der Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Man stehe nach wie vor in engem Kontakt zu den Eltern.

Menden: Suche nach Mädchen geht weiter - Strömungsretter im Einsatz

Update, Dienstag (4. Februar), 16.52 Uhr: Das zehnjährige Mädchen aus Menden bleibt weiter verschwunden. Die Rettungskräfte geben trotz tagelanger Suche die Hoffnung nicht auf, das vermisste Kind lebens zu finden: "Es gibt noch immer eine Chance, dass sich das Mädchen irgendwo verkrochen hat", sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag der dpa.

Am Dienstag waren sogenannte Strömungsretter der Feuerwehr in den Fluss Hönne gestiegen. Passanten hatten bereits mehrfach Gegenstände im Fluss entdeckt. Bislang fanden die Helfer jedoch nur einen Schlafsack und eine Warnweste. Die großen Wassermassen in dem Fluss erschweren die Suche.

Update, Dienstag, 9.27 Uhr: Wie die Polizei gegenüber der dpa erklärte, geht die Suche nach der 10-Jährigen heute ohne Hubschrauber und Drohnen weiter. Stattdessen setzt die Polizei auf Befragungen von Mitarbeitern von Geschäften in der Innenstadt von Menden.

Menden: Suche nach vermisstem Mädchen mit Befragungen

Die Polizei erklärte, dass mittlerweile nichts anderes übrig bleibe, als abzuwarten, da es mittlerweile keinen Quadratmeter gebe, der nicht abgesucht worden sei. Wenn das Mädchen in die Hönne gefallen sei oder sich draußen aufhalte, habe die Polizei wenig Hoffnung, dass sie noch lebe.

Update, Dienstag, 7.58 Uhr: Wie die dpa berichtet, sei die vermisste 10-Jährige auch in der Nacht zu Dienstag nicht gefunden worden. In der Nacht hatten die normal besetzten Streifendienste nach dem Mädchen (10) weitergesucht, tagsüber solle die Suche wieder ausgeweitet werden. 

Update, Montag (3. Februar), 14.50 Uhr: Der Hubschraubereinsatz ist nach Angaben der Polizei beendet worden. Doch die Beamten geben nicht auf und suchen in Menden mit einer Drohne weiter nach dem zehnjährigen Mädchen. 

Menden: Vermisstes Mädchen an Flüssen vermutet - keine Entführung

Update, Montag, 13.22 Uhr: Der verdächtige Gegenstand stellte sich als Schlafsack heraus. Die Polizei kann keinerlei Bezug zu dem vermissten Mädchen aus Menden herstellen. Mittlerweile ist erneut ein Hubschrauber der Polizei aufgestiegen um mit einer Wärmebildkamera entlang der Flüsse Ruhr und Hönne nach der Vermissten zu suchen.

Update, Montag, 12.32 Uhr: Polizei und Feuerwehr untersuchen derzeit einen verdächtigen Gegenstand in der Hönne. Es wird vermutet, dass das Mädchen in den Fluss gefallen sein könnte, der durch Menden fließt. Die Straße Abtissenkamp nahe der Mündung zur Ruhr ist derzeit gesperrt.

Update, Montag, 10.45 Uhr: Die Polizei schließt aus, dass das vermisste Mädchen aus Menden Opfer einer Entführung geworden ist. "Es gibt keinerlei Hinweise oder Spuren, die diesen Verdacht auch nur annähernd zulassen würden", heißt es in einer Pressemitteilung. Zuvor waren Mutmaßungen laut geworden.

Polizei: Mädchen aus Menden nicht entführt - Suche geht weiter

Die Suche nach der Zehnjährigen im Sauerland wird derweil wieder aufgenommen. Gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei aus Wuppertal sollen erneut die Wehre abgesucht werden. Weil der Wasserpegel leicht gesunken ist, soll ein Polizeihubschrauber erneut die Hönne und die Ruhr in Richtung Schwerte absuchen.

Update, Montag, 9.52 Uhr: Derzeit läuft bei den Einsatzkräften eine neue Lagebesprechung zur Suche nach dem vermissten Mädchen aus Menden. Darin soll die Lage neu bewertet werden. Das sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber RUHR24. Die Beamten würden bei der Suche im privaten Umfeld auch Anlaufadressen der Zehnjährigen prüfen.

Menden im Sauerland: Polizei veröffentlicht neues Foto

Update, Montag, 9.35 Uhr: Die Polizei geht weiter Hinweisen zu dem seit Samstag vermissten Mädchen nach. Wo sich die Zehnjährige aufhalten könnte, sei jedoch weiter unklar, teilte die Polizei Märkischer Kreis am Montagmorgen mit.

Konkrete Suchmaßnahmen wie am Wochenende gibt es derzeit offenbar nicht. Sie würden bei neuen Hinweisen jedoch sofort eingeleitet. Stattdessen ermitteln Polizeibeamte "weiterhin mit Nachdruck im Wohn- bzw. im sozialen Umfeld der Familie der Gesuchten". Hierzu haben die Beamten nun ein weiteres Foto des Mädchens veröffentlicht.

Wer sie gesehen hat oder weiß, wo sie sich aufhält, soll die 110 wählen.

Menden: Polizei fährt Suche nach Mädchen herunter

Update, Sonntag (2. Februar), 18.37 Uhr: Die groß angelegte Suche nach dem vermissten Mädchen aus Menden im Sauerland am Sonntag (2. Februar) blieb leider erfolglos. Wie die Polizei berichtet, wurde die Suche am Abend wegen der Dunkelheit "stark heruntergefahren". Am Montag sollen im Verlauf des Vormittags weitere Maßnahmen geprüft werden.

Update, Sonntag (2. Februar), 16.20 Uhr: Derzeit fehlt von dem vermissten Mädchen weiterhin jede Spur. Wie die Feuerwehr Menden auf Twitter mitteilt, sind inzwischen auch THW- und DLRG-Einheiten aus Langscheid, Balve und Wetter (Ruhr) vor Ort. Sie sollen die Suche im gesamten Verlauf der Hönne bis zur Ruhrmündung und auch auf der Ruhr selbst unterstützen.

Menden: Suche mit Hunden und Booten - viel Hilfsbereitschaft

Update, Sonntag (2. Februar), 13.05 Uhr: Die Polizei und Feuerwehr Menden fordern weitere Einsatzkräfte an. Mithilfe eines Sonars, ein Boot, welches mithilfe von Schall Personen im Wasser ausfindig machen kann, soll nun weiter in der Hönne nach dem Mädchen gesucht werden.

Derweil bedanken sich die Einsatzkräfte auf Twitter für die vielen freiwilligen Helfer: "Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft. Gleichzeitig bitten wir um Ihr Vertrauen. Wenn weitere Unterstützung durch andere Organisationen erforderlich ist, werden wir nicht zögern sie anzufordern."

Update, Sonntag (2. Februar), 11.40 Uhr: Laut Marcel Dilling, Pressesprecher der Polizei, hat es heute Morgen zwei Verdachtspunkte gegeben, die jedoch nicht bestätigt werden konnten. "Derzeit ist ein dritter Suchhund im Einsatz. Dieser hat Richtung Hönne ausgeschlagen. Wir gehen davon aus, dass das Mädchen mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Hönne gefallen ist", so der Pressesprecher.

Derzeit werden verstärkt Brücken und Wehrbauten abgesucht, die am morgen mit dem Hubschrauber nicht vollständig kontrolliert werden konnten.

Freiwillige Helfer unterstützen Polizei Menden bei der Suche

Update, Sonntag (2. Februar), 10 Uhr: Wie die Polizei Menden auf Twitter mitteilt, sollen freiwillige Helfer besonders genau sein. "Das Mädchen versteckt sich - auch bedingt durch die Krankheit - gerne. Jede Nische, jede noch so kleine Öffnung, in die eine 10-Jährige passen könnte, kommt daher als Versteck in Betracht", so die Polizei.

Derweil haben sich am Einsatzzentrum am Parkplatz Battenfieldswiese in Menden über 50 Schaulustige eingetroffen, die auf neue Informationen rund um das vermisste Mädchen hoffen. Aber auch zahlreiche Helfer sind vor Ort, die von der Polizei koordiniert werden.

Polizei Menden sucht weiter nach vermissten Mädchen: Schule und Wohnviertel durchkämmt

Wie ein Pressesprecher der Feuerwehr Menden vor Ort gegenüber RUHR24 bestätigte, wird an der Hönne verstärkt nach dem Mädchen gesucht. Der Radius konnte allerdings noch nicht weiter eingegrenzt werden. Auch Strömungsretter aus Nachrodt und Hagen sind mittlerweile am Einsatzort eingetroffen, um die Kräfte der Feuerwehr Menden zu unterstützen.

Sie sollen die Hönne ein weiteres Mal nach dem Mädchen durchsuchen. Aber nicht nur in der Hönne wird gesucht, sondern auch an Plätzen, wo sich das Mädchen sonst noch aufhalten könnte. Darunter zählt die Schule, aber auch in einem Radius von 300 Metern rund um ihr Wohnhaus wird verstärkt gesucht. Bei der Suche ist eine Hundertschaft der Polizei im Einsatz.

Vermisstes Mädchen in Menden: Freiwillige Helfer unterstützen Feuerwehr und Polizei

Erstmeldung, Sonntag (2. Februar), 9.30 Uhr: Seit dem Samstagnachmittag (1. Februar) wird in Menden im nördlichen Sauerland ein 10-jähriges Mädchen vermisst. Das Kind soll zudem behindert sein.

Die Polizei und Feuerwehr suchen seitdem an der Hönne, ein Nebenfluss der Ruhr, in Menden nach dem vermissten Mädchen. Bis zum späten Abend konnte das Kind allerdings noch nicht gefunden werden. Vor allem ist die Anteilnahme in der Bevölkerung von Menden sehr groß.

Daher suchten auch Privatleute stundenlang nach der vermissten 10-Jährigen am Flussufer - allerdings ohne Erfolg. Die Polizei warnt jedoch den freiwilligen Helfern, nicht zu nah an das Ufer zu treten. Währenddessen kursierten in den sozialen Netzwerken immer wieder Gerüchte, dass das Mädchen bereits gefunden worden ist.

Falschmeldungen auf Twitter zum vermissten Mädchen aus Menden - Polizei dementiert Gerüchte

"Hierbei handelte es sich leider um eine Falschmeldung", bestätigt die Polizei Menden auf Twitter. Auch ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz, um das Mädchen schneller finden zu können. Rund 250 Einsatzkräfte beteiligten sich gestern Abend (1. Februar) an der Suche.

Die Feuerwehren Nachrodt und Hagen unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort mit der Bereitstellung von Booten. Auch Flächenspürhunde und Wärmebildkameras sind zum Einsatz gekommen.

Polizei Menden muss die Suche vor Ort abbrechen

Jedoch gab es bis zum späten Abend keine guten Nachrichten. "Die Einsatzkräfte haben aufgrund der Dunkelheit die Intensität der Suche soeben stark heruntergefahren. Das Mädchen konnte bedauerlicherweise bisher nicht gefunden werden", erklärt die Polizei Märkischer Kreis in einer Pressemitteilung.

Die Suche wurde am Sonntagmorgen (2. Februar) um 9 Uhr wieder fortgesetzt. Auch ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. Freiwillige Helfer können sich im Bereich Battenfelds Wiese einfinden und werden von dort aus durch Polizeikräfte koordiniert. Die Polizei kann aufgrund von Zeugenaussagen nicht ausschließen, dass das Mädchen in die Hönne gefallen ist. Deswegen wird dort verschärft nach ihr gesucht.

Bereits länger wird Anita S. aus Bochum vermisst. Sie wurde zuletzt Anfang Dezember 2019 gesehen. Die Polizei suchte bereits im Kemnader See nach der Frau, fand jedoch nichts. Ebenso wie in dem Fall des 14-jährigen Mädchens aus Bonn. Die Jugendliche könnte sich in Essen aufhalten - bislang fehlt jedoch jede Spur. Die Polizei bittet deshalb auch hier um Mithilfe. 

Die Beschreibung des vermissten Mädchens aus Menden

  • 10 Jahre alt
  • dunkle, lockige mittellange Haare
  • Circa 1,20 Meter groß mit normaler Statur
  • Sie trägt einen rosa/pinkfarbenen Pyjama und ist barfuß
  • Sie weist eine Behinderung auf und spricht daher nicht

Wer das Mädchen sieht, wird gebeten, sofort den Notruf unter 110 zu wählen.

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