Tragödie in Spanien

Mallorca: NRW-Urlauberinnen (23, 25) sterben nach Bad im Meer

Zwei Urlauberinnen aus NRW sind nach einem Badeunfall auf Mallorca gestorben. Die Tragödie ereignete sich in einem beliebten Urlaubsort.

Palme de Mallorca – Zwei Schwestern aus Nordrhein-Westfalen im Alter von 23 und 25 Jahren sind nach einem nächtlichen Bad im Meer auf Mallorca ums Leben gekommen. Das berichtet unter anderem die Mallorca Zeitung unter Berufung auf die lokalen Behörden.

InselMallorca
Bevölkerungrund 923.000 (2019)
HauptstadtPalma de Mallorca

Mallorca: Schwestern aus NRW ertrinken im Meer und sterben

Die jungen Frauen, die aus Lemgo stammen sollen, hatten in der Nacht auf Donnerstag (2. September) an der Cala Mandia (gehört zu Manacor) an der Ostküste von Mallorca ein Bad im Meer nehmen wollen, als es zur Katastrophe kam. Bei starkem Wellengang waren die Schwestern ertrunken. Lokale Medien berichten von zwei Meter hohen Wellen in jener Nacht.

Als die Rettungskräfte gegen 2 Uhr alarmiert wurden und später am Unfallort eintrafen, waren die beiden Frauen bewusstlos. Eine der beiden Frauen wurde von einem Mann aus dem Wasser geholt, die andere wurde von den Rettungskräften aus dem Meer gezogen.

Während eine der beiden Schwestern trotz Wiederbelebungsversuchen bereits am Strand starb, konnte die andere Schwester noch in ein Krankenhaus in Son Espases gebracht werden. Dort wurde sie schließlich für hirntot erklärt.

Sechs Urlauber aus NRW erleben tödliche Tragödie auf Mallorca

Wie die Mallorca Zeitung unter Berufung auf eine Mitteilung der Nationalpolizei berichtet, sollen die beiden Frauen einer sechsköpfigen Gruppe angehört haben, die aus fünf Frauen und einem Mann bestand. Alle sechs Urlauber aus Deutschland waren demnach nachts zum Baden ins Meer gegangen. Doch nur vier von ihnen schafften es aufgrund des Wellengangs wieder zurück an den Strand.

Laut der Zeitung Ultima Hora war zum Zeitpunkt der Katastrophe die rote Flagge gehisst gewesen. Baden im Meer sei daher verboten gewesen.

NRW wird in diesem Sommer nicht zum ersten Mal durch tödliche Badeunfälle geschockt. Im Juni hatte der Todesfall zweier Mädchen aus Duisburg für Betroffenheit gesorgt. Sie waren im Rhein ums Leben gekommen. Die Leichen tauchten aber erst in den Niederlanden wieder auf.

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