Mehrere Schüsse abgegeben

Beziehungstat in NRW: Mann soll Schwägerin getötet haben – vor den Augen ihrer Kinder

Rettungswagen Blaulicht Absperrung Polizei
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In Bochum soll am Freitag (4. Dezember) ein Mann versucht haben, seine Ex-Freundin umzubringen.

In Löhne (NRW) ist eine Frau nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Schwager gestorben. Zuvor soll es zu einer Beziehungstat gekommen sein. Mehrere Kinder sollen dabei anwesend gewesen sein.

Löhne (NRW) – In Löhne in Ostwestfalen ist es am Samstag (12. Dezember) offenbar zu einer schrecklichen Beziehungstat gekommen. Kinder mussten die blutige Auseinandersetzung auch noch mitansehen.

StadtLöhne
KreisHerford
Fläche59,41 km²
Einwohner41.840
BürgermeisterBernd Poggemöller

Löhne (NRW): Getrennt lebender Ehemann schießt auf Familienmitglieder

Wie die Polizei Bielefeld berichtet, soll es am Samstagabend bei einer Familienzusammenkunft zu dem Vorfall gekommen sein.

Dabei soll ein getrennt lebender 48-jähriger Ehemann seine ehemalige gemeinsame Wohnung, in der er zusammen mit seiner Ehefrau gelebt hat, aufgesucht haben, um sich mit seinen Familienmitgliedern auszusprechen. Dabei soll der Tatverdächtige mehrere Schüsse auf die anwesenden Familienangehörigen abgegeben haben.

Durch die Schüsse wurde die 33-jährige Schwägerin tödlich und der 38-jährige Bruder des Tatverdächtigen schwer verletzt. Wie Bild berichtet, soll der mutmaßliche Täter die Waffe anschließend auf sich selbst gerichtet haben. Auch er soll schwer verletzt sein. Die Polizei konnte den Mann festnehmen.

Video: Auch in Marl (NRW) kam es zu einer tödlichen Beziehungstat

Bei Beziehungstat in Löhne (NRW): Kinder sollen bei tödlichen Schüssen zugeschaut haben

Mehrere Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sollen bei der Tat anwesend gewesen sein, darunter sollen sich auch die Kinder der getöteten Schwägerin befunden haben.

Wie Bild und das Westfalen-Blatt unter Berufung auf Augenzeugen berichten, soll eines der sechs anwesenden Kinder anschließend die Waffe des Täters genommen und nach draußen auf die Wiese geworfen haben. Genauere Hintergründe der Tat sollen allerdings noch unklar sein. Darum wird sich nun die Mordkommission „Theo“ kümmern.

Zu einer ähnlichen Beziehungstat ist es erst wenige Tage zuvor in Bochum gekommen. Ein 20-jähriger Mann soll die Mitbewohnerin seiner Ex-Freundin (17) auf offener Straße niedergestochen haben. Die Polizei musste sogar zur Beweissicherung ein Stück der A40 sperren – der mutmaßliche Täter soll auf dem Randstreifen wichtiges Beweismaterial entsorgt haben.