Treffen am Dienstag

Mega-Lockdown wegen Coronavirus-Mutation: Details zu Ausgangssperre und Homeoffice-Pflicht sickern durch

Kommt der Mega-Lockdown? Angela Merkel will Corona-Regeln massiv verschärfen. Ein Treffen mit Bund und Ländern soll am Dienstag (19. Januar) stattfinden.

Update, Montag (15. Januar), 10 Uhr: Düsseldorf - Das Treffen zwischen Bund und Länder wird am Dienstag (19. Januar) stattfinden. Nicht erst, wie in der vergangenen Woche zunächst berichtet, am Mittwoch (20. Januar). Angeblich steht eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar 2021 schon fest. Die strengeren Corona-Regeln konkretisieren sich.

Mega-Lockdown: Coronavirus-Mutation zwingt Bund und Länder zum Handeln

Verschiedene Medien berichten, dass es zu einer nächtlichen Ausgangssperre in Deutschland kommen könnte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine Ausgangssperre bundesweit gelten wird. Angeblich hätten die Bundesländer ihre Zustimmung signalisiert.

Zudem könnte es zu einer strengeren Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr kommen. In Bus und Bahn sollen die Menschen wohl nur noch FFP2-Masken, oder aber einfachere OP-Masken tragen. Angeblich hätten sich aber die Bundesländer, in denen die SPD an der Macht ist, gegen eine FFP2-Maskenpflicht ausgesprochen.

Mega-Lockdown gegen Corona: Ausgangssperre, verschärfte Maskenpflicht und abgeschottete Haushalte

Laut Business Insider soll zudem eine abgeschwächte Homeoffice-Pflicht kommen. Unternehmen sollen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, im Homeoffice zu arbeiten. Unklar aber, wie das im Endeffekt kontrolliert werden soll.

In der Schwebe ist weiterhin der Umgang mit den privaten Treffen. Aktuell dürfen sich Menschen eines Haushalts mit einer Person eines fremden Haushalts treffen. Ob diese Corona-Regel am Dienstag (19. Januar) verschärft wird, ist noch nicht sicher. Angeblich soll es zu einer weiteren Kontaktreduzierung kommen. Im strengsten Fall müssten sich die Haushalte komplett abschotten.

Erstmeldung, Freitag (15. Januar), 10.13 Uhr: Das sind keine guten Nachrichten, die aus Deutschlands Hauptstadt Berlin nach NRW herüberwehen, wie RUHR24.de* berichtet. Angeblich will Bundeskanzlerin Angela Merkel den Corona-Lockdown nicht nur verlängern, sondern die Regeln massiv verschärfen. Kommt der Mega-Lockdown in der Coronavirus-Pandemie*?

VirusCoronavirus (Sars-CoV-2)
ErkrankungCovid-19
Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie\tLockdown

Mega-Lockdown: Angela Merkel will Treffen mit Bund und Ländern wegen Corona vorziehen

Der Grund für die möglicherweise massive Verschärfung der Corona-Regeln ist laut übereinstimmender Medienberichte von Bild und Business Insider die Corona-Mutation, die sich aktuell in Großbritannien ausbreitet. Diese ist weitaus gefährlicher, da sie angeblich bis zu 70 Prozent ansteckender ist (alle News zu Corona in NRW* auf RUHR24.de).

Aktuell könne man noch nicht feststellen, in wieweit sich die neue Variante in Deutschland verbreitet hat. Fakt ist aber, dass es zu viele Ausnahmen und Schlupflöcher in den Corona-Regeln im aktuellen Lockdown gibt. Doch was kommt nun auf NRW und die anderen Bundesländer zu?

Eine allgemeine Pflicht des Tragens der FFP2-Maske während der Corona-Krise ist auf der Agenda. Unklar ist jedoch, ob aktuell ausreichend Masken zur Verfügung stehen würden (alle News zu Corona in NRW im Live-Ticker* auf RUHR24.de).

Mega-Lockdown in Deutschland: Diese massiven Regeln will Merkel wegen Corona diskutieren

Eine harte und in ganz Deutschland geltende Ausgangssperre gehört zu den Regeln, die angeblich diskutiert werde. Was jedoch genau eine „harte Ausgangssperre“, wie Buisness Insider berichtet, bedeutet, ist bislang unklar. Auch wa.de berichtet über den möglichen Mega-Lockdown*, der kommende Woche diskutiert werden soll.

Private Treffen sollen weiter eingeschränkt und reglementiert werden. So sollen sich die Menschen in der Coronavirus-Pandemie in Deutschland in Zukunft nur noch mit einer festen Person außerhalb des eigenen Haushalts treffen. Aktuell gebe es weiterhin zu viele Ausnahmen.

Der Bahn- und Flugverkehr soll während des Mega-Lockdowns eingestellt werden. Zwar seien Reisen im Allgemeinen während Corona zurückgegangen. Dennoch gibt es noch immer Beispiele von Menschen, die aktuell Reisen und das Coronavirus herumtragen, wie beispielsweise ein Mann aus Bottrop, der beruflich in Südafrika war und die dortige Mutation nach NRW getragen hat.*

Mega-Lockdown: Droht Deutschland eine Einstellung des Fern- und Nahverkehrs während Corona?

Angela Merkel sei zudem wegen voller S- und U-Bahnen besorgt. Eine komplette Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs werde es angeblich nicht geben. Über den möglichen Mega-Lockdown berichtet auch das Portal merkur.de*.

Letztendlich wird angeblich noch geprüft, ob man durch das Infektionsschutzrecht eine Home-Office-Pflicht durchsetzen kann. Zahlreiche Unternehmen würden, obwohl es auch anders möglich sei, ihre Mitarbeiter noch immer ins Büro kommen lassen.

Am Freitag (15. Januar) sind insgesamt 22.368 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. 1.113 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. In NRW hat es 4.551 Neuinfektionen und 253 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gegeben.

Mega-Lockdown in Deutschland: NRW-Chef Armin Laschet hält wegen Corona nichts für ausgeschlossen

In Großbritannien scheint die Corona-Krise außer Kontrolle. Schon vor sechs Tagen rief Londons Bürgermeister Saiq Aman Khan den Katastrophenfall aus. Die Coronavirus-Neuinfektionen schießen sowohl in England als auch in Irland trotz Lockdown in die Höhe.

Armin Laschet (CDU) hält in der Corona-Krise nichts mehr für ausgeschlossen.

Am Donnerstag (14. Januar) äußerte sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zum Thema Lockdown. Gegenüber dem Kölner-Stadtanzeiger sagte er, dass eine Verlängerung bis Ostern nicht auszuschließen sei. Die Lage sei sehr ernst und im Allgemeinen sei es falsch, irgendetwas auszuschließen.

Allerdings könne man sich, so der NRW-Ministerpräsident erst in der kommenden Woche ein realistisches Bild über das aktuelle Infektionsgeschehen machen. Passend zu Armin Laschets Aussagen wollen sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer wohl am Mittwoch (20. Januar) treffen, um über den möglichen Mega-Lockdown zu sprechen. *RUHR24.de, wa.de und merkur.de sind Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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