Rettungsarbeiten dauern an

Gasexplosion in NRW: tote und verletzte Einsatzkräfte - Gebäude teilweise eingestürzt

Bei einer Gasexplosion in Lienen (NRW) wurde ein Feuerwehrmann getötet.
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Bei einer Gasexplosion in Lienen (NRW) wurde ein Feuerwehrmann getötet.

In Lienen bei Münster (NRW) ist es am Samstag (8. Februar) zu einer Gasexplosion gekommen. Zwei Einsatzkräfte wurden verschüttet - nur einer überlebte.

  • In Lienen, einer Gemeinde im Norden von NRW, ist es zu einer schweren Gasexplosion gekommen.
  • Zuvor hatten die Bewohner des betroffenen Hauses die Feuerwehr alarmiert.
  • Mittlerweile steht fest: Eine Person kam bei dem Unglück ums Leben.

Update, Samstag (8. Februar), 18.19 Uhr: Lienen/NRW - Nach der Erfolgsmeldung über die Befreiung einer der in Lienen verschütteten Einsatzkräfte nun die schreckliche Nachricht: Die zweite nach der Gasexplosion im Keller eingeschlossene Person ist laut Bild tot. Genauere Informationen liegen derzeit noch nicht vor. Der gerettete Feuerwehrmann wurde derweil schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Gasexplosion in Lienen: Erste verschüttete Person befreit

Update, Samstag (8. Februar), 17.33 Uhr: Erste Erfolgsmeldung nach der Explosion in Lienen: Wie die Bild berichtet, ist es den Einsatzkräften am Samstagnachmittag (8. Februar) gelungen, eine der verschütteten Personen aus dem teilweise eingestürzten Gebäude zu bergen. "Nun arbeiten wir mit Hochdruck daran, auch den zweiten zu befreien", zitiert die Zeitung einen Polizei-Sprecher.

Update, Samstag (8. Februar), 16.40 Uhr: Wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte, sind noch immer zwei Feuerwehrleute im Keller des durch die Gasexplosion in L ienen (Kreist Steinfurt) beschädigten Gebäudes eingeschlossen. Einer von ihnen konnte mittlerweile medizinisch versorgt, aber noch nicht befreit werden. Zu der zweiten Person bestehe nach wie vor kein Kontakt.

Neben den Eingeschlossenen wurden bei dem Einsatz drei Kräfte der Feuerwehr verletzt. Ein Experte für einsturzgefährdete Bauten ist nun vor Ort, um bei der Rettung zu beraten. Wie lange die Rettungsmaßnahmen noch andauern werden ist derzeit noch unklar.

Zwei Personen nach Gasexplosion in Lienen (NRW) verschüttet

Update, Samstag (8. Februar), 15.44 Uhr: Mittlerweile hat die Polizei laut Bild bestätigt, dass zwei Feuerwehrleute im Keller des bei der Gasexplosion beschädigten Gebäudes verschüttet wurden. Über den Gesundheitszustand der Eingeschlossenen gebe es bisher keine Erkenntnisse.

Derzeit versuchen sich die Einsatzkräfte mit schwerem Gerät Zugang zu dem Keller des teilweise eingestürzten Hauses in Lienen (Kreis Steinfurt) zu verschaffen. Dort soll sich auch die Explosion ereignet haben.

Erstmeldung, Samstag (8. Februar), 15.14 Uhr: Ausnahmesituation im Norden von NRW: In der kleinen Gemeinde Lienen (Kreis Steinfurt) zwischen Münster und Osnabrück ist es am Samstag (8. Februar) zu einer schweren Gasexplosion gekommen. Die Lage am Unglücksort ist unübersichtlich, die Rettungsarbeiten dauern an.

Bei zwei Unternehmen in den Niederlanden waren Mitte Februar Briefe mit Sprengstoff explodiert.

Gasexplosion in Lienen: Offenbar fünf Feuerwehrleute verletzt

Dabei wurden offenbar mehrere Einsatzkräfte verletzt. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet unter Berufung auf die Polizei von fünf Feuerwehrleuten, die teilweise schwere Verletzungen erlitten haben.

Durch die Gasexplosion in Lienen (Kreis Steinfurt) sind Teile des betroffenen Hauses eingestürzt.

Zuvor war die Feuerwehr wegen Gasgeruchs in das Mehrfamilienhaus in Lienen gerufen worden. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte kam es laut Westfalen-Blatt zu der schweren Explosion. Durch diese sollen Teile des Hauses eingestürzt sein. Was die Explosion ausgelöst hatte, steht laut Polizei noch nicht fest.

In Hamm (NRW) ist es Mitte Juli zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Ein 26-Jähriger hat angeblich mit gefährlichen Substanzen experimentiert - Polizei und LKA ermitteln. 

Gasexplosion in Lienen: Bewohner verließen das Gebäude vor dem Unglück

Hausbewohner seien bei der Gasexplosion in Lienen nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht zu Schaden gekommen, heißt es von der dpa weiter. Sie sollen das Gebäude bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen haben.

Laut dem Bericht des Westfalen-Blatts sollen allerdings noch zwei Einsatzkräfte, die von der Explosion überrascht wurden, im Keller des Gebäudes eingeschlossen sein. Das konnte die Feuerwehr zunächst nicht bestätigen.

Gasexplosion in Lienen: Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk im Einsatz

Der Ortskern von Lienen ist nach der Gasexplosion abgesperrt. Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sind mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Gegen 15.30 Uhr sollen in einer Pressekonferenz weitere Details bekannt gegeben werden. mit dpa-Material

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