Coronavirus-Pandemie

Inzidenzen unterscheiden sich in Kölner Stadtteilen – jetzt soll gezielt geimpft werden

Die Rheinuferstrasse ist am Abend während der Ausgangsbeschränkung leer.
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Um die Ausbreitung des Coronavirus in Köln einzugrenzen, könnte schon bald gezielt geimpft werden.

Die Corona-Lage in den einzelnen Stadtteilen von Köln unterscheidet sich teils drastisch. In seiner Rede vor dem Landtag von Nordrhein-Westfalen ging Armin Laschet darauf ein.

Düsseldorf/Köln – Das Coronavirus hat Köln* weiterhin voll im Griff. Während im nördlich gelegenen Köln-Chorweiler die 7-Tages-Inzidenz bei 500 liegt, ist sie im Süden in Köln-Hahnwald bei null. „Da wo Menschen in beengten Wohnungen leben, ist die Gefahr, sich anzustecken größer als bei jemandem, der in einem großzügig angelegten Einfamilienhaus lebt“, sagte Armin Laschet*, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen am Mittwoch im Landtag von Nordrhein-Westfalen. „Hohe Inzidenzen dürften nicht von der Postleitzahl abhängen“.

Stadtteile mit hoher Inzidenz möchte die Stadt nun bevorzugt impfen. Das hängt jedoch auch von einer Genehmigung durch das Land NRW ab. Welchen Einfluss die Impfpriorisierung auf die Corona-Lage in den einzelnen Stadtteilen hat*, berichtet 24RHEIN*. *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA