Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

In Köln läuft seit sechs Uhr am Mittwochmorgen (9. Oktober) eine Razzia gegen eine international agierende mutmaßliche Diebesbande.

  • In Köln kam es am Mittwoch (9. Oktober) zu einer Razzia gegen eine rumänische Diebes- und Hehlerbande.
  • In Köln und der rumänischen Stadt Sercaia werden Wohnungen durchsucht.
  • Die Verdächtigen sollen E-Bikes nach Rumänien gebracht und verkauft haben.

Internationale Razzia in Köln und Rumänien

Update, Mittwoch (9. Oktober), 9.42 Uhr: Einer der verdächtigen Männer sei vorläufig festgenommen worden und soll sich in U-Haft befinden. Nach Informationen der dpa sollen die Ermittler neun Räder und 20 Reifen gefunden haben.

Erstmeldung, Mittwoch (9. Oktober), 6.43 Uhr:

Seit dem frühen Morgen durchsuchen Ermittler Wohnungen in Köln und der rumänischen Stadt Sercaia. 13 Mitglieder (im Alter von 17 bis 59 Jahren) stehen im Verdacht zu einer international agierenden Diebesund Hehlerbande zu gehören.

Die Männer, die überwiegend verwandt sein sollen, sollen über 50 E-Bikes in Köln gestohlen und in Einzelteile zerlegt nach Rumänien geschafft haben. Diese Einzelteile sollen in großen Taschen an rumänische Transportunternehmen gegeben worden sein, die sie nach Sercaia brachten. Dort sollen die Tatverdächtigen die Teile wieder zusammengesetzt und verkauft haben.

Verdächtige vor allem auf E-Bikes aus

Schon im Frühjahr war die vermeintliche Diebesbande der Ermittlergruppe Fahrrad aufgefallen, wie es von der Polizei heißt. Damals waren Polizisten in Süddeutschland bei der Kontrolle eines Transportfahrzeugs auf eine große Tasche mit Fahrradteilen gestoßen, die in Köln aufgegeben wurde. Diese stellten sie sicher.

Weitere Ermittlungen deckten dann das international vernetzte Vorgehen auf, woraufhin die Polizei eine gesonderte Ermittlergruppe auf die Verdächtigten ansetzte. Über Europol nahm diese dann Kontakt zu rumänischen Kollegen auf, mit denen die gemeinsame Razzia geplant wurde.