Polizeikontrolle

NRW: Polizei findet 300 Fässer ungesicherten Sprengstoff in Lkw

Sprengstoff im Lkw
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Rund 10 Tonnen Sprengstoff wurden in einem Lkw gefunden.

Die Polizei hat einen Lkw bei Köln aus dem Verkehr gezogen. Dabei fanden sie rund 10 Tonnen Sprengstoff in 300 Fässern auf der Ladefläche.

NRW – Beamte haben eine überraschende Lkw-Ladung gefunden, wie die Polizei Köln mitteilt. Am Mittwochvormittag (6. Juli) wurde ein Lkw bei einer Polizeikontrolle auf der A 555 in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-Süd durchsucht. Die Beamten haben dabei rund 10 Tonnen Sprengstoff in 300 ungesicherten Fässern auf der Ladefläche eines 40-Tonners entdeckt. Der Fahrer stand außerdem unter Einfluss von Drogen.

NRW: Lkw mit 10 Tonnen Sprengstoff beladen – Fahrer stand unter Drogen

Die Polizei hat am Mittwoch (6. Juli) eine spezielle Lkw-Ladung aufgefunden. 300 ungesicherte Fässer mit Sprengstoff waren in einem Transporter geladen.

Als die Polizisten den Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen haben, ordneten sie eine Blutprobe an. Aufgrund der speziellen Ladung des Lkws hat die Polizei über den Spediteur einen Ersatzfahrer organisiert. Dieser sollte den in Tschechien zugelassenen Transporter mit dem Gefahrgut zu einer Spezialfirma in Hürth fahren. Die auf Paletten transportierten Fässer wurden dort abgeladen und gegen das Verrutschen mit Anti-Rutschmatten gesichert. Zudem wurden Gurte auf der Ladefläche fixiert.

Ein Lkw mit 10 Tonnen ungesicherten Sprengstoff wurde bei Köln aus dem Verkehr gezogen.

Der Ersatzfahrer durfte die Ladung mit Sprengstoff der Gefahrgutklasse 1 erst weiter transportieren, nachdem eine vollständige Überprüfung der Ladungssicherung und einer Zahlung der Sicherheitsleistung von rund 900 Euro getätigt wurde (mehr News aus NRW bei RUHR24).