Entscheidung des Krisenstabs

Ausgangssperre beschlossen: „Ein schwerer Tag für die Stadt Köln“

Ein Radfahrer fährt auf den Kölner Dom bei Dunkelheit zu.
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In Köln gilt schon bald eine nächtliche Ausgangssperre.

In Köln gilt ab Samstag, 0 Uhr, eine nächtliche Ausgangssperre. Das hat der Krisenstab der Stadt beschlossen. OB Reker stimmt Köln auf harte Wochen ein.

Köln – Angesichts der angespannten Corona-Lage gilt schon ab Samstag, 0 Uhr, eine Ausgangssperre für Köln*. Die Stadt sehe sich gezwungen, der dritten Infektionswelle mit einer Ausgangssperre zu begegnen, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker* am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz. Der Krisenstab der Stadt hatte zuvor darüber beraten. „Heute ist es für uns alle ein schwerer Tag. Ein schwerer Tag für die Stadt Köln“, sagte Reker. „Die kommenden Wochen werden hart“.

Im Zeitraum zwischen 21 und 5 Uhr darf die eigene Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen werden. Darunter fällt zum Beispiel der Weg zur Arbeit oder die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. Welche Ausnahmen die Ausgangssperre in Köln vorsieht und welche weiteren Regeln für die Stadt erlassen wurden*, berichtet 24RHEIN*. *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA