Domstadt greift durch

Karneval in NRW: Erste Stadt greift bei Corona knallhart durch

Die Stadt Köln greift zu Beginn des Karnevals in Sachen Corona-Regeln durch. Für einige ist das ein vorzeitiger Aschermittwoch.

Köln – Nach der Absagen im Jahr 2020/2021 freuen sich die Jecken am Rhein in NRW wieder auf den Karneval, der am 11. November pünktlich um 11.11 Uhr beginnt.

Stadt Köln
EreignisStart des Karnevals am 11.11 um 11.11 Uhr
Corona-Regel2G - Zutritt nur für Geimpfte und Genesene

Köln knallhart: Stadt will 2G-Coronaregel an Karneval – nur Geimpfte und Genesene dürfen feiern

Doch einige können direkt zum Aschermittwoch springen – denn es gilt in der Stadt Köln knallhart die 2G-Coronaregel. Das bedeutet, dass nur Menschen, die entweder geimpft oder genesen sind, Zutritt zu den Festivitäten rund um den Karneval haben.

Das hat die Stadt Köln am Montag (8. November) bekannt gegeben. Man erwarte eine hohe Zahl an Jecken zur Sessionseröffnung. Aus dem Grund sei der Zugang zu Teilen der Altstadt und des Zülpicher Viertel eingeschränkt (mehr News über Corona bei RUHR24).

„Am 11. November erhalten ab 8 Uhr nur noch Personen mit einem 2G-Nachweis - also Geimpfte und Genesene - Zugang zu diesen Zonen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Köln (mehr News aus NRW bei RUHR24). Und das kommt nicht ohne Grund – aktuell eskaliert die Corona-Lage in NRW erneut.

Kölner Karneval zu Corona-Zeiten: 2G-Regel gilt nicht nur beim Straßenkarneval

Die Beschränkung wegen Corona gilt auch für alle Karnevalsveranstaltungen, Karnevalsfeiern in Kneipen und Veranstaltungen der Oberbürgermeisterin Henriette Reker im historischen Rathaus. Die 2G-Regel gilt zunächst für die Zeit vom 11. November um 8 Uhr bis 14. November um 8 Uhr.

Corona hat Karneval 2020/2021 einen Strich durch die Rechnung gemacht – jetzt soll alles anders werden.

Ausnahmen gibt es: Die 2G-Regelung gilt nicht für Kinder bis sechs Jahren. Kinder von 6 bis 12 Jahren und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, müssen einen 48 Stunden alten PCR-Test oder einen sechs Stunden alten Antigenschnelltest vorzeigen. Passend dazu diskutiert man in NRW aktuell die Rückkehr der kostenlosen Corona-Tests.

Corona zu Karneval: Köln ist in NRW einer der aktuellen Hotspots

Betreiber, die sich nicht an die Regeln halten, heißt es vonseiten der Stadt Köln, müssen mit heftigen Konsequenzen und temporären Schließungen rechnen.

Aktuell hat die Stadt Köln eine Inzidenz von 185,6. Damit ist die Domstadt aktuell einer der vier Hotspots in NRW. Nur der Landkreis Minden-Lübbecke (219,8), Leverkusen (201,9) und der Landkreis Gütersloh (193,2) haben zum aktuellen Stand (8. November) höhere Corona-Zahlen.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/afp

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